Die Flaschenpost auf der Gamescom 2018 – Teil 4

Quelle: THQ Nordic

Quelle: THQ Nordic

Ein VR-Titel bei dem ich mir wirklich sehr gut vorstellen kann, dass das funktioniert, ist Townsman VR. Die Steuerung ist sehr intuitiv, da man selbst in Gestalt eines Gottes bestehend aus zwei Händen und einem Kopf erscheint. Mehr oder minder also genau das, was man als VR Spieler mit sich bringt. Mit diesen Werkzeugen kann man die Insel drehen, Zoomen und natürlich auch den ein oder anderen Bewohner hochheben und wieder fallen lassen / werfen. Die Würfe erinnern dabei ein wenig an Darts, was teilweise noch mehr Spaß macht.

Nimmt man so einen Bewohner auf, kann man ihn neben seiner neuen Arbeitsstätte absetzen. Er fängt dann an zu bauen, Holz zu schlagen, zu angeln oder vieles andere mehr. Natürlich kann man auch selbst Fische aus dem See sammeln und sogar am Feuer grillen. Vielleicht möchte man damit ja ein kleines Kätzchen füttern. Auch die Wolken lassen sich im Spiel manipulieren. Kombiniert man zwei Wolken, bekommt man eine Regen Wolke. Wird diese dann gequetscht, fängt es an zu regnen. Kombiniert man zwei Regenwolken, erhält man eine Gewitterwolke aus der sich auch Blitze hervorlocken lassen. Blitze eignen sich wunderbar um die Insel von unerwünschten Wesen zu befreien.

Quelle: THQ Nordic

Natürlich kommt es auch mal vor, dass feindliche Einheiten die harmonische Insel angreifen. Diese werden dann durch Soldaten abgewehrt, oder aber durch größere Geschütze wie dem Katapult. Letzteres darf man auch selbst beladen und abfeuern, wobei die Ladung nicht immer nur Steine sein müssen. Denkt man an Asterix, eignet sich auch Fisch hervorragend als mögliches Geschoss.

Das Spiel befindet sich aktuell im EarlyAccess auf Steam für Vive und Oculus. In dem offiziellen GamesCom Trailer kommen auch viele nicht ganz so ernst gemeinte Dinge vor.

 

 

Quelle: THQ Nordic

Als nächstes stand Biomutant auf dem Programm, welches bereits letztes Jahr gezeigt wurde. Ich habe es auch in diesem Jahr wieder angespielt und konnte einen deutlichen Fortschritt feststellen. Das Spiel hat sich deutlich flüssiger angefühlt und es hat erneut einen riesigen Spaß gemacht, meine kleine Kreatur durch ihr Demo Abenteuer zu begleiten. Das Spiel hat seinen Platz auf meinem Wunschzettel eindeutig bestätigt.

Die Demo fing erneut an, wie wahrscheinlich jedes Spiel auch beginnen wird, man darf sich seine eigene kleine niedliche, oder auch potthässliche Figur erschaffen. Die Möglichkeiten sind hier durchaus gegeben, um auf einen felligen Quasimodo zu erschaffen. Danach wurde die Steuerung erklärt, welche selbst mir ungeübtem Konsolenspieler sehr intuitiv vorkam. Ich habe mich in der Demo nicht einmal verdrückt und gerade bei mir ist das eine Seltenheit. Die auf dem Bild sichtbare Seifenblase ist eine Neuerung von diesem Jahr. Sie ermöglicht auch sehr weite Sprünge über Abgründe – auch wenn das witzige Rumbouncen mich einmal lachend in den Abgrund befördert hat.

Quelle: THQ Nordic

Die Kämpfe haben es in sich und unsere kleine Kreatur kann dabei aus einem kleinen Arsenal schöpfen. Sie bringt eine nette Wumme und eine Art Schwert mit sich und wenn sie dann erst mal den Mech besteigt, dann gibt es so oder so kein Halten mehr. Munition hat man zwar eigentlich unendlich, aber wenn man zu viel ballert überhitzt die Knarre und muss erst mal abkühlen. Spätestens jetzt ist und bleibt auch das Ausweichen wichtig, da gerade die großen Gegner uns sonst sehr schnell ein meist unschönes Ende bereiten.

Hier noch der offizielle GamesCom Trailer. Das Spiel selbst soll 2019 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

 

Quelle: THQ Nordic

Weiter geht es mit Fade to Silence dem Hardcore Survival Game von THQ Nordic. Der Zusatz Hardcode dürfte daher stammen, dass man wohl insgesamt nur 6 Leben hat. Wie auf dem ersten Bild bereits gut erkennbar ist, spielt man in einer Welt des postapokalyptischen Winters, was das Überleben schon erheblich erschwert. Sobald man ihn bekommen hat, leistet der Wolfs-Schlitten sehr gute Dienste um sich um ein vielfaches schneller durch die Welt bewegen zu können. Je nach Tiefe des Schnees ist das vorwärts kommen zu Fuß ansonsten eine echte Tortur.

Innerhalb der Welt kann man bis zu 6 Follower finden, die sich uns anschließen können. Diese können dann zum einen Aufgaben beim Ausbau der Basis übernehmen, aber uns ebenfalls im Kampf zur Seite stehen. Die Basis selbst auszubauen ist wie in den meisten Survival Spielen alles andere als leicht, unsere Aufgabe ist es allerdings, vor allem die nötigen Rohstoffe ranzuschaffen oder für genügend Verpflegung durch Jagd zu sorgen. Diese zunächst einfache Aufgabe wird von Mal zu Mal schwieriger, da die Ressourcen immer weiter schwinden. Das reine Bauen übernehmen dann die anderen für uns. Es ist nicht möglich seine Basis vollkommen frei auszubauen, da z.B. die Häuser am Stück gebaut werden und nicht Wand für Wand.

Quelle: THQ Nordic

Zusätzlich zu den bereits erschwerten Lebensbedingungen und den teilweise überraschend auftretenden Schneestürmen, wird diese Welt auch noch von unheimlichen Monstern bevölkert die uns allesamt ans Leben wollen. Bei meinem eigenen Anspielen bin ich hier nur auf relativ kleine Monster getroffen, die allerdings auch schon jedes für sich seine eigenen Stärken und Schwächen haben. Zu allem Überfluss scheint auch noch irgendetwas von uns zumindest teilweise Besitz ergriffen zu haben. Immerhin hören wir immer mal wieder eine Stimme die nur zu uns spricht und dessen Ursprung nicht sichtbar ist. Was es damit wohl genau auf sich hat?

Das Spiel noch noch 2018 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Hier dann noch der offizielle GamesCom Trailer.

 

Quelle: THQ Nordic

Weiter geht es mit Spielen von THQ Nordic. Auf Grund der Menge habe ich das lieber in zwei Teile aufgeteilt. Beginnen wir heute mit Wreckfest, dem vielleicht zerstörerischsten Rennspiel aller Zeiten. Insgesamt bringt das Spiel drei Modi mit sich zu dem auch ein “Karrieremodus” gehört. Alleine der dürfte bei dieser Art Spiel interessant sein. Ansonsten kann man noch den Crash Car Modus und ein Rennen ohne jegliche Regeln fahren. In allen drei Modi und natürlich ebenfalls im Multiplayer, ist es allerdings total normal ohne Rücksicht auf Verluste das zu machen, was die meisten von uns wohl bei jedem Rennspiel tun. Einfach mal die Gegner rammen! Hier allerdings ist das Ganze gewollt und lässt die vielen verschiedenen Autos wirklich bis in ihre Einzelteile auseinander fliegen.

Die Autos selbst, von denen es eine durchaus beachtliche Auswahl aller möglichen und unmöglichen Rennfahrzeuge gibt, sind zu einem sehr großen Teil anpassbar. Von der Lackierung bis hin zum Kuhfänger bleiben der Phantasie hier kaum Grenzen gesetzt. Apropos “unmögliche Fahrzeuge”, wer hat nicht schon mal mit dem Gedanken gespielt mit einem Mähdrescher andere Autos zu zerlegen? Ich persönlich frage mich zwar, ob dieses Spiel wirklich auf Dauer Spaß macht, aber es wird bestimmt seine Nische finden.

Erschienen ist das Ganze bereits im EarlyAccess bei Steam und soll im November 2018 für PC, PS4 und Xbox erscheinen. Einen offiziellen Trailer gibt es natürlich auch.

Quelle: THQ Nordic

Über Desperados 3 möchte ich eigentlich nur wenige Worte verlieren. Für mich sieht das Spiel nach einer Kopie von z.B. Shadow Tactics aus, das nur ein anderes Setting hat und hier eben im Wilden Westen spielt. Ansonsten habe ich keine wirklichen Neuerungen erkannt und bin daher doch ein wenig enttäuscht gewesen von der Demo. Ihr dürft Euch hier natürlich gerne eine eigene Meinung bilden.

Erscheinen soll das Spiel 2019 für PC, PS4 und Xbox. Den offiziellen Trailer möchte ich Euch natürlich dennoch nicht vorenthalten.

 

 

Quelle: THQ Nordic

Kommen wir abschließend zu Darksiders III, einem 3rd Person Action Adventure und dessen Hauptfigur der rothaarigen Fury. Nachdem die Erde von den sieben Todsünden und deren Kreaturen überrannt wird, fordert der Feurige Rat Fury auf sich durch die Tiefen der Hölle zu kämpfen und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dabei kann sie dann auch gleich noch beweisen, das sie die stärkste der Apokalyptischen Reiter ist.

Interessant ist der Ansatz, dass man ein und dieselben Orte durchaus mehrfach betreten kann, da sich im Verlauf des Spiels vielleicht neue Möglichkeiten ergeben diese zu verlassen. Mit steigenden Fähigkeiten lassen sich so an bereits erforschten Orten ganz neue Wege einschlagen die dann wieder zu neuen Orten führen können. Ein Großteil des Spieles verhält sich wie ein typisches Hack ‘n Slay. Die Bosskämpfe allerdings wollen doch etwas mehr durchdacht sein, als einfach blind drauf los zu kloppen.

Erscheinen soll Darksiders III am 27. November 2018 für PC, PS4 und Xbox. Hier dann noch der offizielle GamesCom Trailer.

About Patrick Wirtensohn

Flaschenpost Redakteur aus der Fächerstadt Karlsruhe. Bei den Piraten bin ich seit 2011 und war lange Zeit in Leverkusen aktiv. Derzeit bin ich eher inaktiv und setze mich vor allem noch für die Redaktion der Flaschenpost ein.


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