Olympia in Hamburg durch die Bürger abgesagt


Kommentare

2 Kommentare zu Olympia in Hamburg durch die Bürger abgesagt

  1. Ja und nochmals ja zu Arthur Kaisers Artikel ! Diese finanztechnisch unkalkulierbare Wahnsinnsidee haben die Hamburger zu Recht gestoppt – zuviele skandaloese Bauprojekte der oeffentlcihen Hand, die finanziell gaenzlich aus dem Rahmen fallen, gab und gibt es derzeit in Deutschland – so in Hamburg bekanntlich die beruehmt-beruechtigte Elbphilharmonie, die Hamburger Buergern in aller Klarheit das Bild desastroesen Umgangs mit Steuergeld vermittelt. Da musste also jetzt die Notbremse gezogen werden. Und Gremien wie das IOC oder das NOK, die bei diesen Projekten das Sagen haben und Bedingungen diktieren wollen, sind seit Jahren fuer Aussenstehende hoechst dubios und undurchsichtig – sie wecken Erinnerungen an FIFA, DFB usw… Hamburg hat daher gut daran getan, diesem Projektwahnsinn eine Absage zu erteilen. Das Gejammer, dass nunmehr der Breitensport in Deutschland gefaehrdet sein koenne, kommt doch von denen, die gehofft hatten, mit einer solchen Grossveranstaltung selbst dicke Geschaefte zu machen. Es entbehrt jeder Grundlege – im Gegenteil, Breitensport duerfte jetzt eher Aufwind bekommen, nachdem man zu Normalverhaeltnissen zurueckgekehrt ist. Also – Glueckwunsch, liebe Hamburgerinnen und Hamburger !

  2. Rüdiger schrieb am

    20 Milliarden im Vergleich zu 6,2 Milliarden das ist ja echt ganz schön daneben! Irgendwie scheint wohl überall der Wurm drin zu sein! Was schätzen die Piraten eigentlich wie hoch die Kosten für das sogenannte “Flüchtlingsprojekt” ausfallen wird? Wie und von wem soll das dann bezahlt werden?

    Wenn Verzicht die Lösung ist und ich denke ebenso, dann sollte doch auch mal dafür geworben werden z.B. Verzicht auf Olympiade, Verzicht auf Stuttgart 21, Verzicht auf Berlin Flughafen… Verzicht auf Fleisch, Verzicht auf ungesunde Nahrung, Verzicht auf Kinder usw… Wichtig die umworbenen Landsleute sollen bei Projekten mitbestimmen können und ansonsten aus freiwilliger Überzeugung handeln. Leider kann ich aus meiner Erfahrung feststellen, dass unsere Demokratie sich in wesentlichen Dingen zunehmend stark nach Diktatur anfühlt! Das bedeutet wo sich früher noch für jede Kleinigkeit ein Volksbegehren entwickelte passiert heute verhältnismäßig wenig, selbst wenn es um essentielle Dinge geht wie Beispielsweise höchstanzahl der Zuwanderung.

    Allerdings wird am Verzicht kein Geld verdient und das ist leider Systemrelevant. Das erscheint paradox. Sollte dann nicht aber auch dafür geworben werden, das System zu ändern? Ein System das wirklich funktioniert kennt keinen Krieg! Ein System das für die Mehrheit nicht zufriedenstellend funktioniert baut überwiegend auf Spekulation, Lug oder Trug und vor allem auf Kriege auf. Früher pflegte man zu sagen wie der Herr so sein Geschirr. Übertragen würde ich vielleicht sagen, wie das Imperium so sein System.

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Arthur Kaiser ist seit 2009 Mitglied der Piratenpartei. Er ist Informatiker aus Hamburg und beschäftigt sich mit dem Immobilienmarkt und sozialpolitischen Themen.

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