Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Ein Gastartikel von jck_r

Piratenpartei-Flyer als Schiff |Piratenpartei Deutschland||CC BY 2.0|

Kommentare

47 Kommentare zu Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Ein Gastartikel von jck_r

  1. Alfrd schrieb am

    ” Sinn fordert Abschaffung des Mindestlohnes…” von 8,50 Euro. Man könnte auch den Markt wirken lassen, dann würde sich der Mindestlohn erhöhen, dank zunehmendem Arbeitskraftmangel ( Hey Boss ich will mehr Geld), dann müssten Menschen nicht mehr prekäre Arbeitsbedingungen akzeptieren, als Tagelöhner (siehe ZON) als Leiharbeitnehmer (z.B. Bei VW) als befristeter ( von 160,000 wissenschaftlichen Mitarbeitern an Deutschen Hochschulen haben über 70 % einen befristeten Vertrag ). Bei einem Lohn von 10 Euro bekommt man ca. 1.600 Euro brutto, das macht ungefähr 1.200 Euro netto und wenn man 45 Jahre gearbeitet hat eine gesetzliche Rente von ca. 6oo Euro. Das wird dann auf H4 Niveau aufgestockt. Nach jahrzehntelanger Arbeit…. Man kann auch darauf warten, das der Arbeitskräftemangel älteren Arbeitslosen, oder Menschen mit Behinderung oder anderen Problemen wieder eine Chance am Arbeitsmarkt gibt…. Man kann auch Arbeitslose vom europäischen Arbeitsmarkt (25 Millionen Arbeitslose, teilweise 50 % Jugendarbeitslosigkeit, in einigen Ländern, Rumänien, Bulgarien z.B. Bittere Armut) anwerben….. Man kann auch, als Partei des digitalen Wandels wissen, das in den nächsten Jahren Millionen von Arbeitsplätzen wegfallen werden ( Fortschritt ist was Arbeit abschafft) und abwarten…. Man kann natürlich auch dafür eintreten, das Jahr für Jahr Junge Einwanderer aus Flüchtlingslagern (in denen sie sicher aber ohne Perspektive sind) auf unserem Arbeitsmarkt ihre Arbeitskraft anbieten. Laut Ministerin Nahles sind die allermeisten der Einwanderer ohne berufliche Qualifikation, werden also in den Niedriglohnsektor drängen. Das wird Folgen haben für die, die hier schon leben, “Hey Boss ich will mehr Geld” oder “Hey Boss ich will nen festen Job” kann man knicken. Auf Dauer. Das heißt arbeiten mit Hungerlöhnen bis zur Altersarmut. Und davor haben Menschen Angst ? Unfassbar für PIRATEN. Und wenn Sinn den Arbeitsmarkt vergrößern will, weil sich manch einer vielleicht für 3 Euro den Rasen mähen lässt, dann habt Ihr dem nur das Prinzip Hoffnung entgegen zu setzen. Das Ergebnis wird aber Schwarzarbeit sein, die auch ordentliche Jobs vernichtet. Wie viel Jobs der Mindestlohn gekostet hat lässt sich übrigens so einfach nicht sagen. Das mehr Menschen dank guter Konjunktur in Arbeit sind, heißt nicht, das in anderen Branchen Jobs verloren gingen und ob die Betroffenen wieder Arbeit haben. Ein richtiger Mangel an Arbeitskräften ist der beste Schutz für Arbeitnehmer vor Lohndumping und unsozialen Arbeitsverhältnissen. Aber Piraten wollen ja lieber die Welt in Deutschland auf H4 Niveau retten, während man in den Flüchtlingslagern von 1,49 Euro am Tag leben muss. Das nennt man Politik aus einem Stuss.

    • jck_r schrieb am

      Das heißt arbeiten mit Hungerlöhnen bis zur Altersarmut. Und davor haben Menschen Angst ? Unfassbar für PIRATEN. Nein, völlig verständlich. Unfassbar ist eher wie selbstverständlich die neoliberale Propaganda mittlerweile ist. Prekariat, Renten unter soziokulturellem Existenzminimum, H4 mit seinen Sanktionen, der Niedriglohnsektor als “Rettung”, gleichzeitig Steuerentlastung für Unternehmen sowie Reiche und schliesslich das untereinander Ausspielen unterschiedlicher Gruppen (Niedriglohnbezieher vs. Einwanderer). Das ist das “Neoliberale” Programm eben beggar-thy-neighbour, trickle down und work-fair. Alternativen?

      Als Partei des Digitalen Wandels ist IoT, Robotik durchaus präsent. Daher muss Integration durch Bildung Schwerpunkt sein. Die meisten Einwanderer sind jung, d.h. sie können noch Qualifikation erwerben – vorausgesetzt ihre Bildung wird schnell&konsequent angegangen und das fängt beim Deutsch lernen an. Ansonsten bleiben sie wirklich mangels Ausbildung in Niedriglohnjobs hängen, deren Zahl wahrscheinlich weiter zurückgehen wird. Der Trend zu immer höherer (formaler) Qualifikation für “gute Jobs” ist nun nicht gerade neu. Aber – in typisch neoliberaler Manier – wird das Ausssetzen des Mindestlohns gefordert. Eben mehr billige Arbeitskräfte im Sinne der Standortlogik (nicht fürs Rasenmähen sondern zum Absenken des Lohnniveaus auf breiter Front). Mehr Existenzangst. Mehr Zukunftsangst. Angst als Basis für Politik ist aber sehr gefährlich. Der Missbrauch für Stimmungsmache bis zur Hetze ist da oft nicht weit. Das ist ein Spiel mit dem Feuer. – Eine andere Sache ist, dass Deutschland z.Z. eher allein da steht und sich der Rest (der EU) mehr oder weniger drückt und zwar sowohl bei der Aufnahme wie auch bei finanzieller Unterstützung für die Gefüchteten vor Ort (damit sie gar nicht erst kommen).

  2. Alfrd schrieb am

    ” Das heißt Arbeiten mit Hungerlöhnen….” Das hast Du gut erkannt. So wird es kommen. Es wandern jährlich Millionen Menschen in den Europäischen Arbeitsmarkt ( 23 Mio Arbeitslose), bei gleichzeitig stattfindendem digitalen Wandel. Das heißt es gibt keine zusätzlichen Arbeitsplätze für die Menschen die in unbegrenzter Zahl nach Deutschland / Europa kommen. Das kann nicht ohne die von mir beschrieben Folgen bleiben. ” Mehr Existenzangst. Mehr Zukunftsangst…..Das ist ein Spiel mit dem Feuer.”. Das hast Du sehr schön formuliert. Eine ungeregelte Massen Einwanderung ist ein Spiel mit dem Feuer und bedeutet “nebenbei” das Ende des “Sozialstaates”. “”Deutschland eher allein dasteht…” Richtig . Warum wohl ? Weil wir die Geisterfahrer sind ?

    • Die Befürchtung, dass jemand, der in einem Krisengebiet zum Schluss kommt “hier gibt es keine Zukunft”, die Flucht plant, viel Geld in die Reise (und leider an Fluchthelfer/Schlepper ohne die es nicht zu gehen scheint) investiert, sich Hitze, Kälte, dem möglichen Tod durch ertrinken, und langen Fussmärschen aussetzt um sich dann, wenn all das erledigt und geschafft ist, sich auf’s Sofa setzt um auf staatliche Hilfsleistungen warten hat schon etwas putziges.

      Wenn ich, so für mich privat, ein Zukunftsszenario für wahrscheinlich halte dann das, dass so mancher Flüchtling später im Beruf einen Tick besser, einige Minuten schneller und überhaupt akkurater arbeiten wird als der alteingesessene “wir waren zuerst da”-Rufer. Bei gleichem Gehalt versteht sich.

      • Alfrd schrieb am

        Sicher werden einige oder sogar viele schneller, besser und sogar billiger arbeiten. Und nun ? Was machen wir mit den “wir waren zuerst da Rufern” ? Ne Idee ? H4 ? Wer zahlt das ? Ich zahle also einmal über den Preis den Lohn und dann über Steuern und Sozialabgaben die Kosten für den H4 Empfänger ? Also wenn ich Dich richtig verstehe bist Du für den globalen Arbeitsmarkt in Deutschland / Europa. Kann man das so sagen ? Wer für den Job das günstigste Preis / Leistungsverhältnis bietet soll ihn bekommen ? Egal wo er herkommt ? Nicht nur vom europäischen Arbeitsmarkt, Polen, Rumänien etc. Nein auch aus Afrika ? Nahost ? Indien ? China ? Vietnam ? Ist das nicht Neoliberal ? Ist das hier offizielle PIRATEN Meinung ? Also ich bin Rentner, mir geht es recht gut, mir könnte es egal sein….Und Du ? Demonstrierst auch gegen TTIP ?

        • Also für mich ist es unerheblich, ob jemand aus Europa, dem Nahen Osten, Akrika oder sonstwoher kommt. Es kommt auch nicht darauf an ob jemand Mann oder Frau ist oder welche Gene er in sich trägt. Da wir uns in der Diskussion hier bisher auf den (Arbeits)markt konzentrieren: Wichtig ist, dass die Aufgabe gut erledigt wird. Jetzt kommt die Herzblattfrage an dich: Du hast die Wahl zwischen zwei Handwerkern die ähnliche Preise haben. Einer ist dafür bekannt akkurat zu arbeiten, vom anderen weisst du dass er schlampt. Einer kommt aus Deutschland, der andere von weit weg. Für welchen der Kandidaten entscheidest du dich? Ich wüsste schon welches Kriterium ich ansetzen würde, allerdings weiss ich auch, dass dies in manchen Kreisen als Neoliberal verschrien ist.

          Weisst du, in diesem Land gibt es ein Problem. Nämlich der Fehlglaube hier sei alles toll, und andernorts läuft es einfach mies. Schauen wir auf die Mobiltelefone. Viele in Deutschland halten das für ein Statussymbol weil es teuer ist und der Mobilfunkvertrag, selbst in der billigsten Stufe, einen zweistelligen Euobetrag kostet. “Warum haben die alle Mobiltelefone” schreien die Pegiden mit Blick auf die Flüchtlinge ohne zu wissen, dass in anderen Ländern Mobilfunktelefone deutlich günstiger sind (oder zumindest dem örtlichen Gehaltsniveau angepasst) und Verträge für wenig Geld zu bekommen sind. In dem Zusammenhang noch angemerkt: Es sind die selben Pegiden die “Wirtschaftsflüchtlinge” rufen, wenn ein Asylbewerber kein Mobiltelefon hat, aber das führt hier zu weit vom Thema weg. Aber zurück zur Rückständigkeit. Versuch mal in Deutschland auf dem flachen Land einen schnellen DSL-Anschluss zu bekommen. Oder auf einer Bahnstrecke eine durchgehende Netzverbindung. Fehlanzeige, selbst im angeblich hochtechnisierten Bayern! Schauen wir in das nahe Tschechien oder nach Frankreich: Funknetze bis auf die abgelegensten Dorfstrassen, DSL in den letzten Gassen. Die Vorstellung Deutschland sei “High Tech Land” begründet sich einzig darauf, dass wir von anderen Ländern nur wenig wissen.

          Mich erstaunte der Aufschrei als bekannt wurde, dass Amazon die Auslieferung der Waren selbst erledigen will. Es ist ja nicht so, dass der Paketdienst hierzulande funktionieren würde. Manche Sendung kommt nicht an, andere müssen am anderen Ende der Stadt in einem “Paketshop” abgeholt werden weil man nicht zuhause war als der Paketbote klingelte oder, gleich ohne zu klingeln, einen “Leider haben wir sie nicht angetroffen”-Zettel in den Briefkasten wirft. Ähnlich verhält es sich mit Googles selbstfahrenden Autos (“Teufelszeug”, weil “unsere” Unternehmen es nicht auf die Reihe bekommen), mit sozialen Medien (“Datenkraken”, weil es kein einziges europäisches Unternehmen gibt, das solche Dienste nach EU Standards anbietet und somit eine Alternative bieten könnte). Es gibt mehr Beispiele bei denen der Ruf nach Protektionismus laut wurde. Blos keine neuen Ideen in das Land lassen, möglichst alles draussen halten. Ideen, Produkte und jetzt auch Menschen. Damit Deutschland so bleibt wie es ist. So wird aber eine Käseglocke über ein ganzes Land gestülpt, es konserviert während sich anderswo die Uhr weiter dreht.

          Und dann gibt es Marktradikale die versuchen die Flüchtlinge für ihre Zwecke zu missbrauchen. Herr Sinn forderte mit Blick auf die Flüchtlinge “Der Mindestlohn muss weg”. Wenn du mich fragst gehört Herr Sinn in die Gruppe der Minderleister, denn die selbse Forderung erhob er wegen eines Hochwassers, als der DAX unter 10.000 Punkte sackte und als in China ein Sack Reis umfiel. Ihm und anderen “Wirtschaftssachverständigen” fällt nichts ein, deswegen werden die alten Forderungen mit dem aktuellen Tagesgeschehen versehen aus der Schublade geholt. Auf der anderen Seite TTIP. Ein “Freihandelsabkommen” das den Namen verdient wäre doch eine feine Sache. Wegfall von Zöllen (importiert werden darf vieles ja heute schon, es ist derzeit durch die Zölle nur nochmal 10-50% teurer), Angleichung von Standards (die US-Behörde zur Medikamentenzulassung ist anders als die hier kein zahnloser Tiger. Sonst wäre Contagan in den USA auf den Markt gekommen und Deutschland verboten worden und nicht umgekehrt). Und auf der anderen Seite bringt das “Freihandelsabkommen” in Form von TTIP eben auch solche Sachen wie die Schiedsgerichte mit, womit Regierungen, die sich den reinen Marktregeln widersetzen, kalt gestellt werden. Es gibt hier kein “absolut Gut” und kein “absolut Böse”, sondern immer nur “in Teilen …”.

      • Alfrd schrieb am

        Ach so Michael, das mit dem “auf dem Sofa sitzen” , das hast Du wo aufgegabelt ? Nicht bei mir. Dann versuch bitte auch nicht auf eine so miese Tour, mir so etwas unterzujubeln. Schlechter Stil so was.

  3. Alfrd schrieb am

    Noch was, Bei ZON hat ein Lohnschreiber geschrieben :”Der Arbeitsmarkt schafft das..” (Der Beitrag entspricht PIRATEN / FDP Niveau).Im Artikel ” Die Bayrischen Arbeitgeber werden….(ACHTUNG) in den nächsten Jahren (2 ? 4 ? 6 ?) 60.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.” Was für Arbeitsplätze ? Kann man davon leben ? Für wie viel Migranten ? Und dann bitte mal die Kommentare lesen… Übrigens, könnten dann die Arbeitgeber nicht auch gleich die Kosten für die dringend benötigten Arbeitskräfte übernehmen ? Werkswohnungen ? Schulungen ? Kurse ? Ach nee da brauchen wir ja “Europäische Solidarität”. Unterbringung und Versorgung können Ungarn, Slowaken, Tschechen, Polen usw. übernehmen. Bei Bedarf rufen Daimler, BMW und Co dann ab. Ist Wolfgang Clement eigentlich schon PIRAT ? Fördern Randstatt ? ADECCO ? Nein ? Nachfragen, Ihr habt es euch redlich verdient.

  4. Alfrd schrieb am

    Michael, Du weichst aus. Nicht mal besonders clever. Wir haben einen EU Arbeitsmarkt. Richtig ? Auf diesem EU Arbeitsmarkt gibt es über 20 Millionen offizielle Arbeitslose. Richtig ? Es gibt Staaten mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über 50%. Richtig ? Wir haben im eigenen Land über 2 Millionen offizielle Arbeitslose. Richtig ? Wir haben viele Millionen Arbeitnehmer die von ihrer Arbeit nicht leben können. Richtig ?. Wir haben viele Millionen Arbeitnehmer die in verschiedener Ausprägung von prekäre Arbeit leben. Richtig ? Das alles reicht Dir / den Piraten nicht ? Du / ihr, wollt, “open Borders” den Arbeitsmarkt für eine unbegrenzte Zahl von Menschen aus aller Welt öffnen. Richtig ? Ihr wisst das dieses Angebot von Arbeitskräften, egal ob schwarz, gelb oder grün und mit welchen Genen, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die sozialen und wirtschaftlichen (von den politischen gar nicht zu reden) Lebensbedingen der hier lebenden Menschen hat. Richtig ? Dann übernimm doch mal und erkläre Deinen / euren möglichen Wählern, den Menschen deren Interessen ihr in Parlamenten vertreten wollt, was das für Auswirkungen sind und warum sie das toll finden sollen. Bitte sehr, Du hast das Wort, leg los……

    • Alfrd schrieb am

      Ach Michael, wenn wir schon dabei sind …das allgemeine Grundeinkommen, oder H4 sanktionsfrei ist ja eine Überlegung wert wenn es, dank des digitalen Wandels, keine Arbeit mehr gibt. Bei Deinen / euren Vorstellungen vom Arbeitsmarkt haben wir dann für wie viel Menschen keine Arbeit ? Wie viel Millionen Anspruchsberechtigte gibt es dann ? 100 Mio s ? 200 ? Ach nee, eigentlich haben dann theoretisch alle, weltweit Anspruch….oh, oh….ob das realistisch ist ? Du weißt das ist Quatsch und Du weißt auch das schon unsere jetzigen Sozialsysteme unter der Last der Zahl der dann Anspruchsberechtigten zusammenbrechen werden. Oder ? Google mal “Die fünfte Industrielle Revolution.” Lies mal den Text, dann weißt Du wie in etwa man sich in etwa positionieren muss wenn man hier, von den Menschen die jetzt hier leben, gewählt werden will. Ihr wollt doch gewählt werden ?

  5. jck_r schrieb am

    Moin,

    Im Kern ging es mir um den Unterschied zwischen “Theorie” und “Praxis”. In der Theorie gilt die Genfer Flüchtlingskonvention (nicht nur für EU Staaten), aber in der Praxis wird dichtgemacht – nicht nur jetzt, das geht schon seit Jahren so (= auch bei viel geringeren Zahlen). Hätte Dublin-III tatsächlich funktioniert, müsste die Zahler der Ayslbewerber in Deutschlan praktisch Null sein. Ist nicht so, war nie so. Mit dem enormen Zuwachs wird es nur offensichtlich so wie es offensichtlich wird, dass für viele (Regierungen) das Genfer Flüchtlingsabkommen usw. nur Papier zu sein scheint. Was wir hier sehen, ist nicht aus dem Nichts entstanden. Das Thema “Bootsflüchtlinge” ist seit einigen Jahren akut. Trotzdem wird die UNHCR in Bezug auf die Versorgung der Geflüchteten und damit auch die Geflüchteten selbst schlicht im Stich gelassen. Die Folge war eigentlich absehbar. Syrien haate 2004 ca. 21 Millionen Einwanderer, von denen geschätzt (wikipedia) 4 Millionen+ geflüchtet sind. Erst in die Nachbarländer, mittlerweile mangels Lebensgrundlage eben weiter. Eben Richtung EU – wohin auch sonst? Deutschland hat Anfang der 90er schon einmal eine grosse Zahl (>>1000000) aufgenommen. Damals in Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs im Osten (mit in Folge hohen Erwerbslosenzahlen) – hat trotzdem funktioniert. Jetzt ist der Umfang natürlich größer, aber dass fast der komplette Rest der EU sich wegduckt – trotz hehrer Versprechungen in Abkommen wie der Flüchtlingskonvention, das ist ein Problem. Aber die Gleichung Geflüchteter=Sozialleistungsempfänger stimmt so nicht. Anfangs natürlich schon, aber bei gelungener Integration (=Spracherwerb, Ausbildung) kommen sie in Erwerbsarbeit. Schliesslich heisst mehr Menschen auch mehr Bedarf an Gütern. Mehr Bedarf an Güter = mehr Produktion = Wirtschaftswachstum. Unter der Vorraussetzung, dass die Grundressourcen reichen (z.B. Trinkwasser, Anbauflächen) zieht sich die Wirtschaft bei so automatisch nach oben. Jedenfalls so fern nicht eine fehlgeleitete Wirtschaftstheorie die Menschen auf Niedriglöhne festnagelt. Denn dann wollen die zwar konsumieren, können es jedoch nicht. In Folge stagniert die Wirtschaft. Da sind wir dann wieder beim allgemeinen Problem der herrschenden Theorie der Angebotsorientierung nach neoliberalem Paradigma. Das hat schon die -anfangs aus anderen Gründen angeschlagene- Wirtschaft in Spanien, Griechenland usw. zum Absturz gebracht und die Erwerblosenquoten in ungekannte Höhen getrieben. Das hat mittlerweile selbst der IWF erkannt. Das ifo Institut und Herr Sinn hingegen vertreten diese Thesen noch immer. Im angelsächsichen Raum gibt es durchaus abweichende Ansichten (siehe die Nobelpreisträger J.Stiglitz und P.Krugman). Leider zeigt sich das hier bei der Bewältigung der aktuellen Situation (und die Menschen wären auch ohne Merkels Aussagen gekommen, wer jetzt ankommt war eh schon auf dem Weg) in den Vorschlägen wieder. Aus einer nachweislich nicht-funktionierenden Wirtschafts-Theorie werden Massnahmen abgeleitet, die aus der Herausforderung wirklich eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Katastrophe machen werden. Da liegt das echte Problem. Der Rest liesse sich mit etwas Solidrität in der EU (gerne auch darüber hinaus) durchaus in den Griff bekommen. Denn auch, wenn es theoretisch keine Obergrenze gibt, praktisch ist die Menge surhc die Einwohnerzahlen der betroffenen Gebiete beschränkt und bis jetzt sind noch nie 100% geflohen. Es echte Zahl ist immer kleiner und es sind immer zuerst die Jungen, die Aktiven, die Gebildeten die fliehen. Trotdem wird Angst gemacht geradezu typisch die Warnung vor IS Terroristen unter den Geflüchteten. Obwohl die Menschen gerade auch VOR dem IS fliehen. Obwohl der IS selbst Kämpfer braucht und versucht diese -sogar erfolgreich- vwrsucht in Deutschland anzuwerben und das Angst mchen scheint zu funktionieren.

    • Alfrd schrieb am

      Moin das Prinzip Hoffnung feiert neue Dimensionen…Ich will nur auf einen Punkt eingehen. Du schreibst ..das durch die Migranten ein größerer Bedarf an Gütern und damit die Wirtschaft angekurbelt wird….okay. Und wer bezahlt die Güter ? Erhöhe die Gehälter der Erzieher, Altenpfleger usw. usw…beseitige die kalte Progression….gleicher Effekt…..Kurz ich brauche niemanden dem ich Geld gebe, damit er damit die Wirtschaft ankurbelt. Du ? Ich kenne viele die die da ggf. gern helfen würden…

      • jck_r schrieb am

        Moin,

        Moin das Prinzip Hoffnung feiert neue Dimensionen…(..) .das durch die Migranten ein größerer Bedarf an Gütern und damit die Wirtschaft angekurbelt wird….okay. Und wer bezahlt die Güter ?

        Sofern die Integration klappt, zahlen die Migranten ihre Güter in letzter Konsequenz selbst. Wirtschaft ist ein Kreislauf, des einen Ausgaben sind des anderen Einkommen. Mehr Einwohner => Mehr Bedarf => Wachstum => Mehr Wirschaftsvolumen => Mehr Arbeitsplätze. Also z.B. mehr Nachfrage nach Brot, neuer Arbeitsplatz in Bäckerei, der mit einem Migranten besetzt werden könnte. So ist das Prinzip übrigens immer, ein (Indusrie-)Staat ein positives Bevölkerungswachstum hat: mehr Einwohner in der nächsten Generation=Mehr Bedarf=Mehr Arbeitsplätze = Wirtschaftswachstum. Das “wir müssen die auf immer und ewig durchfüttern” ist ein Trugschluss -wie gesagt unter der Bedingung, dass die Integration klappt. Wenn die Integration nicht klappt und die Migranten (in der Mehrzahl) dauerhaft auf Sozialleistungen bzw. auf Hilfsarbeiten angewiesen bleiben, dann können die von Dir befürchteten Probleme auftreten. Gerade deswegen ist das Thema Integration/Bildung (ohne Deutch geht letztlich gar nichts) so zentral. Hier habe ich tatsächlich die “Hoffnung”, dass das “Wir schaffen das” der Bundeskanzlerin das mit einschliesst. Anfangs kostet Unterbringung/Sprachunterricht usw. natürlich (Steuer)Geld. Aber es ist ein erheblicher Unterschied zwischen kurzzeitigen Integrationskosten und der Forderung nach allgemeiner Erhöhung des Rentenalters und Abschaffen des Mindestlohns.

        • Alfrd schrieb am

          Moin, 2 einfache Fragen. 1 Wie viel Arbeitsplätze werden in Deutschland bzw. Europa in 20 Jahren verloren gehen ? (Stichwort digitaler Wandel ) 2 Wie viele Menschen werden in den nächsten 20 Jahren nach Deutschland / Europa einwandern ? Du wirst beide Fragen nicht konkret beantworten können, dann kannst Du auch nicht sagen wir schaffen es. Tendenziell werden es deutlich weniger Arbeitsplätze sein und bei jetzt schon mehr als 20 Mio. Arbeitslosen in der EU, bei offenen Grenzen viele Millionen zusätzliche Arbeitssuchende geben. Es wird also mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keinen Arbeitsmarkt geben in den sich die Migranten integrieren können. “Mehr Einwohner mehr Bedarf….” das meinst doch nicht ernst ? China betreibt eine 1 Kind Politik, wenn das Bevölkerungswachstum deutlich höher wäre, ginge es dann den Chinesen besser ? Nee Du, es gäbe noch ein paar hundert Millionen arme Wanderarbeiter mehr. Es braucht nicht viele Menschen, die Teilen müssen (wie ein Erbe, eine Torte) sondern Kaufkraft. Wenn ich einen Laden habe nützt es mir nichts wenn hundert Hungerleider drum rum stehen die kein Geld habe. Wenn wir Deine Theorie anwenden würden nach dem Motto mehr Menschen, mehr Wachstum mehr Reichtum , müssten wir die Migranten, ganz selbstlos, nach Rumänien oder Bulgarien, besser noch Bangladesh / Zentralafrika bringen. Außerdem wird sich das zusätzliche Angebot an Arbeitskräften auf die Gehaltsentwicklung negativ auswirken, was weniger Steuern bedeutet und mehr Arbeitslose / Billig Löhner (bedeutet auch mehr Altersarmut) bedeuten mehr Abgaben , Lasten für die Menschen mit gutem Einkommen. Das bedeutet das Spezialisten abwandern in Staaten wo das Netto höher ist was dann zu einer Negativspirale führt. Wenn Deutschland 5 Mio junge Menschen mehr hätte, was würden die machen ? arbeiten ? Warum bekommen die Millionen Arbeitslosen in der EU keine Jobs ? Deine Theorie ist schon sehr schlicht das wird so nicht funktionieren und als Pirat, der Partei des digitalen Wandels solltest Du das wissen. Von den anderen negativen Folgen einer Missglückte Integration von vielen Millionen Menschen aus anderen Kulturkreisen, mit anderen Werten gar nicht zu reden. Ich halte dieses Experiment für verantwortungslos und sehe , das ihr Piraten nicht bereit seit dieser Wahrheit ins Auge zu sehen und entsprechend zu diskutieren und zu beschließen.

        • Alfrd schrieb am

          Noch was, Piraten gingen mal davon aus, das es künftig an Arbeit fehlen werde und man künftig zu anderen Formen der Finanzierung der Gesellschaft und des Unterhaltes des Einzelnen kommen müsse. Du erinnerst Dich ? Das wird aber schwierig wenn die Zahl der Menschen die Versorgt werden müssen (nach Mitteleuropäischen Maßstäben ) nach oben offen ist……Da müsst ihr euch schon entscheiden……

        • Alfrd schrieb am

          Lesetip : bei ZON ” Flüchtlinge, Europas neue Sklaven” und zur Ergänzung : ” EU: Kinder und Jugendliche sind die Verlierer”. Ein Blick in Gegenwart und Zukunft unseres Arbeitslebens, Sozialstaates und jetzt müssen die Piraten noch das Thema Digitaler Wandel einbringen…..kommt, traut euch, das ist euer Job…auch wenn euch das Ergebnis, “wir brauchen keine Zuwanderung in dieser Form” nicht gefällt….

  6. Alfrd schrieb am

    Übrigens sind Schlomer und Nerz jetzt bei der FDP gelandet. waren das nicht die mit der “Spätrömischen Dekadenz ” ? Die Partei der sozialen Kälte ? Na ja, wenn ich die Beiträge hier so lese passt das sehr gut.

  7. Seepferdchen schrieb am

    Sehr guter Artikel! Danke jck_r. Es ist durchaus nicht immer so, dass im Piratenuniversum Sachverhalte von verschiedenen Seiten differenziert betrachtet und damit einer ausgewogenen Analyse unterzogen werden. Du hast das hier geschafft. Man merkt das u.a. daran, dass selbst Alfreds Kommentare nicht ganz so bissig sind wie die, mit denen er die Blog-Beiträge dieser Website regelmäßig würdigt. Viele der von Alfred genannten Fakten sind nicht wegzudiskutieren. Allein die Schlussfolgerungen, die er zieht, sind mMn komplett falsch. Alfred – man kann es dem Markt EBEN NICHT überlassen, den Mindestlohn selbst zu finden. Du wirfst den Piraten neoliberale Denkweisen vor indem du auf FPD und deren Neumitglieder Schlömer & Nerz verweist. Am Ende unterstellst du uns sogar die “Partei der sozialen Kälte” zu sein und schlägst dich trotzdem auf die Seite von Hans Werner (Un)sinn, der Mindestlöhne wieder abschaffen will? Das passt doch nicht zusammen oder habe ich dich nur falsch verstanden? Leute wie unser großartiger Nationalökonom und Chef des renommierten ifo-Institutes sind die WAHREN Vernichter des Sozialstaates. Sie dürfen ihre radikalen Parolen überall verbreiten, obwohl sie, wie sich am Beispiel Griechenlands zeigt, ganze Länder in den Ruin treiben. Andere Ökonomen, wie z.B. Flassbeck (muss man im Internet suchen – “sinnigerweise” sind die in den anderen Medien nicht ganz so präsent) rechnen sogar relativ leicht verständlich vor, warum Hans Werners Parolen gar nicht aufgehen KÖNNEN. Keine Angst – Flassbeck ist kein Kommunist.

    https://www.youtube.com/watch?v=guVuUZZFPpQ – über 90 Minuten, deren Konsumtion durchaus einige Synapsen neu verbinden und dafür verkrustete, seit Jahren infiltrierte “Überzeugungen” infrage stellen könnte.

    Eins noch: Nennt mich von mir aus einen Fatalisten, aber ich befürchte, diese ganzen langfristigen Prognosen a la “ein 30-jähriger Flüchtling kann gar nicht mehr lange genug in die Alterssicherung einzahlen und wird uns deshalb als Rentner auf der Tasche liegen…”, derer sich auch Alfred hier in seinem ersten Kommentar “sinngemäß” bedient, werden nicht eintreffen, weil es schon mittelfristig ganz gewaltig knallen wird; in Deutschland, in Europa… Es sei denn, die Mehrzahl der Menschen kann den BEWEIS antreten, dass Vernunft mehr ist als nur eine Begabung.

    LG Seepferdchen und nochmals danke an jck_r für den tollen Artikel.

    • Alfrd schrieb am

      ” falsch verstanden….Mindestlohn….dem Markt überlassen….Prof. Sinn…” Wir haben derzeit einen Mindestlohn von 8,50. Rechne mal aus was das in etwa netto bedeutet und wie viel man nach 45 Arbeitsjahren als Rente (ca.45% des Netto) bekommt. Üblicherweise wird das alles vom Steuerzahler aufgestockt. Wenn jetzt noch 100 tausende oder Millionen von Arbeitskraftanbietern mit niedriger Qualifikation hin zu kommen bleiben 3 Möglichkeiten, fast alle bekommen einen Arbeitsplatz auf Tarif / Mindestlohnbasis, woher sollten diese Arbeitsplätze kommen ? Ebent. 2 man bietet Arbeitsmöglichkeiten unterhalb des Mindestlohns und schafft damit einen neuen Niedriglohnsektor und zusätzliche Arbeit, oder man drängt die Menschen in Schwarzarbeit, Scheinselbständigkeit etc. Ach ja, es bleibt auch noch die Möglichkeit von H4. Ohne Zuwanderung würde sich tatsächlich der Arbeitskraftmangel, für Arbeitskräfte positiv, bemerkbar machen. Ich denke das sieht Sinn auch so. ” Wahre Vernichter des Sozialstaates …Beispiel Griechenland….” ? Ein neues Fass ? Griechenland und andere hochverschuldete Länder stecken in der Schuldenkrise weil sie sich an Sinn s Vorschlägen / Theorien orientierten ? Mir ist neu, das Sinn ein Freund des Schuldenmachens ist. Das haben sich diese Länder schon selbst eingebrockt und D hat sich gegen Regeln und Abkommen eingemischt und hängt jetzt selbst mit drin. Das entspricht wohl kaum den wirtschaftspolitischen Vorstellungen von Sinn.

    • Alfrd schrieb am

      “….Partei der sozialen Kälte….” Lies einfach noch mal was man hier z.B. über “Ich war zuerst da Rufer” schreibt und überlege mal wer sich so alles hinter diesen Leuten verbirgt….Menschen mit Schicksalen….. ” …Fatalismus….” bei allem Fatalismus ist es doch kontraproduktiv die befürchteten Probleme willkürlich, sehenden Auges zu vergrößern….ich finde das verantwortungslos, man könnte auch sagen unanständig im Hinblick z.B. auf alte Menschen und Kinder….

      • Seepferdchen schrieb am

        Mir kommen die Tränen. Wirklich. Trotzdem die Frage: Bist du für einen Mindestlohn oder nicht?

        Ich habe übrigens nicht behauptet, Griechenland wäre durch Hans Werners Vorschläge in die ökonomische Misere geraten, die wir um 2010 für dieses Mitgliedsland der EU plötzlich und für alle gänzlich unerwartet konstatieren mussten. Das haben zum Teil die Griechen selbst zum Teil aber auch die Leute verbockt, die den Griechen bereitwillig Kredite zum Einkaufen gewährt haben. Irgendwer würde diese Kredite schon zurückzahlen. Der (deutsche) Steuerzahler steht dazu immer bereit. Wer die Kreditgeber sind? Du und ich vermutlich nicht… Zu behaupten, Hans Werner hätte Anteil daran, dass in den Jahren der Troika-Herrschaft in Griechenland der Sozialstaat vernichtet wurde, ist hingegen eine ganz andere Sache. Die von Sinn und Konsorten verordnete Austeritätspolitik HAT das Land in eine ökonomische und humanitäre Katastrophe geführt. Löhne um bis zu 30% runter, um mehr Leute in Arbeit zu bringen? Die Arbeitslosigkeit lag in 2008 bei knapp 8% in Griechenland. In der Spitze 2013 hatten wir über 27%, jetzt knapp 25%

        http://de.statista.com/statistik/daten/studie/17312/umfrage/arbeitslosenquote-in-griechenland/

        25% Arbeitlose und die die Arbeit haben, arbeiten für einen Hungerlohn (derzeit 6,3 Euro/h in Griechenland) – WOW! Das schafft Binnennachfrage ohne Ende. Das schafft Wohlstand! Das versetzt vor allem Griechenland SOFORT in die Lage, vormals allzu gerne gewährte Schulden zurück zu zahlen. Sinn oder doch UNSINN?

        Und jetzt betrachte mal Deutschland und, von mir aus, in deiner starren deutschfixierten mikroökonomischen Sichtweise NUR die “ich war zuerst da Rufer”; Frauen und Kinder zuerst. Sollten die Deutschen, dem Ruf, den Mindestlohn zurück zu rollen folgen? Für Hans Werner ergibt das SINN, bloß hat der eine Agenda, die ich lieber nicht verfolgen würde. DIESE Agenda vergrößert die Probleme. Die immerwährenden Appelle “Wir müssen den Gürtel enger schnallen!” “Die Chinesen machen uns zu viel Konkurrenz – wir müssen uns dem anpassen…” Nein – müssen wir nicht. Deutschland hat immer noch einen Außenhandelsüberschuss von über 7% bezogen auf das BIP. Klingt super – würde Mr. ifo Institut sagen. Bedeutet aber, dass sich das Ausland Deutschland gegenüber seit einiger Zeit Jahr für Jahr um mehr als 200 Mrd. Euro NEU verschuldet. Deutschland täte gut daran, den Finger mit dem wir immer so offensiv und voller Verachtung auf unsere Schuldner zeigen, etwas im Zaum zu halten. Wir brauchen diese Schuldner nämlich. Das ist simple Buchhaltung (Bilanzsumme der Welt ist NULL) Alfred, auch wenn du sie nicht nachvollziehen kannst oder willst. Es könnte ansonsten leicht passieren, dass Länder, die so gar keinen Bock auf Austerität haben (Frankreich und Italien z.B.) einfach mal den Euro in die Ecke schmeißen. Die eigenen neuen Währungen würden sie dann massiv abwerten und auf diese Weise die hochgelobte Exportomanie Deutschlands von heute auf morgen pulverisieren. Deutsche Waren wären über Nacht plötzlich 30 bis 50% teurer und damit nicht mehr exportierbar. Dann befinden sich die Deutschen plötzlich in der Lage der Afrikaner, die nach deiner Diktion ja die einheimischen, wesentlich teureren Produkte kaufen sollen anstatt der subventionierten, europäischen Billigimporte, um die eigene Wirtschaft zu fördern. Bist du patriotisch genug, dies zu tun Alfred? Und das Ganze kann sehr schnell passieren. In Frankreich sind die nächsten Wahlen schon erkennbar. Ich hoffe, dir sind die Äußerungen von Marine Le Pen zu Europa geläufig. Dann weißt du, dass ich nicht aus der hohlen Hand spreche. Ich sehe im Übrigen nicht, wieso ich Probleme sehenden Auges vergrößere, nur weil ich sie benenne. Nein – ich habe wirklich keine Angst vor’m schwarzen Mann. Ich habe Angst vor dem Gedankengut von Männern mit komischen Bärten, die ihren geistigen Dünnschiss wider besseren Wissens absondern, weil sie interessengesteuert sind.

        • Alfrd schrieb am

          “…Mindestlohn…” Vorrang hat für mich eine Arbeitsmarktpolitik, die den Arbeitnehmer in eine möglichst starke Verhandlungsposition bringt. Wenn das nicht geht kann man, z.B. weil die Gewerkschaften schwach sind, über einen Mindestlohn reden, sofern er keine (nur wenige) Arbeitsplätze gefährdet. Wie gut man vom Mindestlohn leben kann kannst Du Dir selbst ausrechnen…. “Leute….. Griechen bereitwillig Kredite….”. Richtig. Man hätte bei der Kreditvergabe einen deutlich höheren Zinssatz verlangen sollen um das Risiko einzupreisen…. “….Austäritätspolitik….” die Griechen müssen nicht darauf eingehen…..sie müssen sich nur an die Regeln halten und geliehenes Geld zurück zahlen….wie sie das machen ist ihre Sache…wenn sie das nicht können müssen sie die Bedingungen derjenigen akzeptieren die bereit sind ihnen weiterhin Geld zu geben / leihen. Da gibt es nicht so viele… 25 % Arbeitslose ….Hungerlöhne……Kennst Du auch die Zahlen von Bulgarien ? Rumänien ? Der Türkei ? Das sind ein par der Länder mit denen sie um Investitionen und Touristen in Konkurrenz stehen. Von mir aus können sie gern die Löhne deutlich erhöhen und damit die Inlandsnachfrage nach….äh …was mal noch …Uso ? Gyros ? erhöhen ? Das Geld für Importe ( oder stellen Sie jetzt Autos, Maschinen, digitales selber her ?) erwirtschaften sie wie ? Durch mehr Konkurrenzfähigkeit durch höhere Löhne ? Na denn…weltweit LÖHNE rauf….. Und jetzt mal nach Deutschland….Tja, da möchtest Du, für Deutsche aber auch für alle anderen Arbeitnehmer auf dem Europäischen Binnenmarkt eine rasant wachsende Billiglohn Konkurrenz etablieren, die Deutschen, Griechen, Bulgaren…richtig Feuer unterm Arsch macht…Super…. …Konkurrenzfähigkeit gegenüber z.B. Chinesen….möchtest Du verringern ? und damit Arbeitsplätze schaffen z.B. für Millionen, nach oben unbegrenzte Zahlen von Zuwanderern ? Aus Europa (Griechenland ?) Nein…sogar Weltweit ? Tolle Idee…. ….Bilanzsumme Null…Du meinst ein Deutscher Bill Gates würde uns endgültig in die Katastrophe führen weil unsere Handelspartner verarmen….? Sollen wir im Oktober die Produktion einstellen damit Französische / Italienische Autobauer eine Chance Haben ? Könnte natürlich auch sein das die dann asiatisch kaufen…das hilft Europa dann ungemein…. ….Länder keinen Bock auf Austerität…Austritt aus Euro….abwerten….Super, würde ich gut finden… dann werden alle Importprodukte Teurer und die Bevölkerung stellt fest was so im Eigenen Land produziert wird und was das kostet…finde ich gut….Du hättest in D aber wieder ein Problem mit der Zahl der nicht mehr benötigten Arbeitskräfte, die Du ja durch Import drastisch erhöhen möchtest…klingt TOLL…. ….Exporte pulverisieren…das würde ein Problem geben….die Produktion würde sicher zurückgehen…es würde Druck auf die Löhne geben…man wird schneller modernisieren, rationalisieren, digitalisieren…und sich an den Fachkraftmangel anpassen…geht in Ordnung….Du würdest dann allerdings mit hunderttausenden / Millionen von nicht benötigten Migranten da stehen….nicht sooo toll… ….in der Lage der Afrikaner….die hier Leben meinst Du ? Oder die im Kongo ? Marine Le Pen…in Bezug auf den Euro fürchte ich sie nicht…. Probleme sehenden Auges vergrößere….nun da ich Dich bisher so verstanden habe, das Du nichts gegen eine Masseneinwanderung hast, sie sogar befürwortest…habe ich Dir glaube ich, gerade zur genüge aufgezeigt was das für Probleme, nur im wirtschaftlich / sozialen Bereich bedeuten würde…. Ich glaube ich habe Deine Punkte ziemlich komplett “abgearbeitet”….einen schönen noch….

        • Alfrd schrieb am

          …Importprodukte teurer….damit meinte ich natürlich die Importe unserer Partner, die den Euro in die Ecke schmeißen…..für uns würden Importe natürlich billiger…z.B. Öl, interessanter Punkt…ansonsten sehe ich für mich da kein besonderes Problem….ich kaufe gern regional….fahre einen alten Bulli….kaufe eher selten Elektronikartikel, dafür Bücher……ich müsste mich nicht groß umstellen….. Witzig übrigens , das Flüchtlinge für uns eine Bereicherung, für Griechenland eine Last sind…. Witzig auch das in der Eurokrise , als es darum ging großzügig zu sein, Deutschland der Hauptprofiteur der EU war, jetzt, wo wir versuchen andere Länder zu unserer Einwanderungspolitik zu zwingen, sind wir der Zahlmeister der EU der jetzt auch mal Unterstützung einfordert….Immer so wie es gerade passt….

  8. Rüdiger schrieb am

    “Frankreich: Funknetze bis auf die abgelegensten Dorfstrassen, DSL in den letzten Gassen.” Also letztes Jahr war ich 37 Tage zu Fuß durch Frankreich unterwegs. Von schnellem Internet in die abgelegensten Dorfstrasse konnte nicht die Rede sein. Im Vergleich dazu war die Verbindung in Spanien wesentlich besser!

    Ansonsten betrachte ich die aktuelle Situation als sehr angespannt. Ich vermutete dahinter eine Destabilisierungspolitk unseres Landes, wie sie in der Ukraine statt gefunden hat und auch anderswo, welche uns ebenfalls sehr schwer treffen wird, unsere Abhängigkeit von Harz4 wird weiter zunehmen. Unsere soziale Systeme werden an Ihre Grenze stoßen. Die Spekulation auf eine gewollte eskalierende Bürgerbewegung könnte aufgehen, obgleich dann für die Menschen noch viel mehr verloren geht. Des einen Verlust ist des anderen Gewinn. Leider hängt diese Eskalation nicht nur von den Gastgebern alleine ab, sondern auch von den Gästen. Wobei ich davon ausgehe, dass beide sich betrogen vorkommen. Die Einen, weil sie bei uns auf Dauer etwas ganz anderes erwartet haben und die Anderen, weil sie zu nichts gefragt wurden. In der Hauptsache wird es weiterhin um die angekündigte Umsetzung der NWO gehen. – Wer beispielsweise eine globale Weltanschauung, wie die der NWO vertritt, der sollte mal darüber nachdenken, welchen Stellenwert er dann selber haben wird und mit welchen gelebten Gesellschaftsformen er sich dann noch vergleichen will. Zudem sollte er sich fragen ob dieser Preis, den wir alle dafür zahlen müssen, nicht viel zu hoch ist.- Ich meine Unsere technischen Mittel sind derart fortgeschritten, dass es zu den derzeitig bekannten Problemen wie Armut, Hunger oder Leid überhaupt nicht mehr kommen dürfte. Der Preis den wir für die auferlegte NWO zahlen dürfen, ist schon jetzt viel zu hoch, insbesondere dann, wenn die Artenvielfalt abnimmt. Das Gilt für Mensch, Tier und alles was lebt. Der Wille eines Menschen sollte niemals gebrochen werden, vor allem dann nicht, wenn er weder sich noch andere gefährdet. Die ersten diktatorischen Züge in ganz Europa und anderswo sind bereits erkennbar. Wenn beide Parteien sich zusammen täten wäre eine Eskalation noch am ehesten zu vermeiden. Aber ob es gelingen wird hängt davon ab ob noch eine weiter Unbekannte mit ins Spiel kommt.

    • Moin,

      meine subjektive Einschätzung vom guten Ausbau des Internets in Frankreich bezieht sich auf den Raum um Lyon. Ich wohne einen Teil des Jahres in Frankreich (in einem kleinen Dorf mit 100 Einwohnern). In Frankreich wird viel getan um die Stadtflucht zu mildern. Es gibt staatlich subventionierte Dorfläden, auch die Versorgung mit DSL/UMTS wird gefördert – bei uns tatsächlich bis in die letzte Dorfstrasse. Spanien als Vergleich kenne ich nicht, ich kann mich für Deutschland nur an einem kleinen Ort etwa 3km vom Flughafen Frankfurt-Hahn entfernt orientieren: Noch heute gibt es dort keinen vernünftigen GSM-Empfang. Von Edge oder UMTS ganz abgesehen.

      Aber zurück zum Thema Flucht und Vertreibung. Noch im Mittelalter glaubten die Menschen in Europa, dass das Jüngste Gericht noch zu ihren Lebzeiten stattfinden wird. Diesen Glauben am nahen Untergang (heute: Nur das Abendland, ein Begriff der bis vor wenigen Monaten nur noch in Märchen benutzt wurde) finden wir heute wieder. Was wir erleben ist nicht mehr (aber auch nicht weniger) als eine Völkerwanderung. Die grossen Unterschiede: Wir sind dieses Mal mit dabei und das die Grössenordnung ist eine andere. Zum einen weil es mehr Menschen gibt als in früheren Zeiten und natürlich auch, weil es heute ganz andere Transportmöglichkeiten gibt als früher. Die früheren Einwanderungswellen haben Europa gut getan. Angefangen von der vertriebenen Bevölkerung von Troja die, glaubt man den Historikern, viel Kultur und Technik zu uns brachte bis hin zu den Einwanderern aus Polen usw. die im 19. Jahrhundert vor allem Arbeit im Bergbau fanden – und noch heute am Nachnamen erkennbar sind. Fluchtwellen aus Deutschland oder Europa haben den Ländern genutzt in denen sie Aufnahme fanden. Das war nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1848 (und davor 1836) so, das war auch so als die Nazis mordend durch die Welt zogen. Schau dir an wer in den USA Aufnahme fand und was sie dort aufbauten. Das fehlt dann alles hier bzw. jetzt in Syrien.

      Es kommt darauf an was wir mit der Chance machen die sich Europa mit den Einwanderern gerade bietet.

      Was ist dieses “NWO” das du mehrfach erwähnst?

      • Alfrd schrieb am

        “…vertriebene aus Troja, die viel Kultur und Technik mitgebracht haben…” und damit für Fortschritt bei den Barbaren gesorgt haben…..Das siehst Du bei den derzeitigen Millionen von Einwanderern auch ? Mensch Michael, die kommen aus gescheiterten Gesellschaften…..sind zum Teil Analphabeten und gehören einer Religion an, nun ja….. “…Polen …Bergbau…” Du meinst die Millionen von Migranten werden , wie einst die Polen, vom Europäischen Arbeitsmarkt benötigt ? Das kann doch alles nicht Dein ernst sein….überleg mal was für einen unsäglichen Stuss Du hier verbreitest.

        • Indem du dem Chefredakteur im Kommentarbereich “unsäglichen Stuss” unterstellst riskierst du ‘ne ganz schön dicke Lippe. Mensch Alfrd, denk doch mal nach wer hier die Kommentare frei gibt 😉

  9. jck_r schrieb am

    Moin,

    “Mehr Einwohner mehr Bedarf….” das meinst doch nicht ernst ? China betreibt eine 1 Kind Politik, wenn das Bevölkerungswachstum deutlich höher wäre, ginge es dann den Chinesen besser ? Nee Du, es gäbe noch ein paar hundert Millionen arme Wanderarbeiter mehr.

    Das schöne bei exponentieller Bevölkerungszunahme ist exponentielle Steigerung des BIP. Aber leider auch exponentieller Ressourcenverbrauch und das ist auf Dauer das Problem- eben mehr Einwohner = mehr Bedarf = mehr Ressourcenverbrauch . Von daher war die 1 Kind Politik für China für die wirtschaftliche Entwicklung (=Steigerung der Produkivität) m.E. wichtig. Vielleicht wäre hier Mal ein Artikel zum Thema Bedarf, Produktivität, Ressourcen, Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftswachstum und wie sich das zusammen auf “Arbeitsplätze” auswirkt => Volkswirtschaftliche Betrachtung statt betriebswirtschaflich orientiertes Denken. In einem Industrieland wie Deutschland mit eher zu viel Produktivität

    @seepferdchen Danke

    • Alfrd schrieb am

      Bevölkerungswachstum….stelle Dir bitte mal Deutschland mit 100 Mio Einwohnern vor, davon viele ohne Arbeit…. Stelle Dir mal Deutschland mit 60 Millionen Einwohnern vor ( Frankreich hat ca. 40, Polen ca. 30 Mio. bei vergleichbarer Fläche…)Dank digitalem Wandel kommen wir gut klar, mehr Möglichkeiten für ökologisches Leben….. Wir können nicht das Bevölkerungswachstum in Afrika und Nahost in D aufnehmen ( Ammot: 10 Milliarden ) das geht nicht und würde auch unsere Möglichkeiten effektiv vor Ort zu helfen zerstören….

  10. Alfrd schrieb am

    Mensch Michael, danke das Du von Deinen Zensurmöglichkeiten keinen gebrauch machst, es würde mich aber auch nicht wirklich schrecken, …..aber inhaltlich habe ich nun mal recht und ich wiederhole es noch einmal : Es ist ein Unding, das die Partei des digitalen Wandels, nicht darauf hinweist, deutlich macht, das in einem überschaubaren Zeitraum, ( WELT On INGDIBA 18 Millionen Arbeitsplätze…) Millionen von Arbeitsplätzen verloren gehen werden. Das geht in der Einwanderungsdiskussion völlig unter und wenn Piraten zu etwas gut sein sollen dann…..Dann können ja Piraten sagen : wir wollen trotzdem unbegrenzte Zuwanderung….Bitte sehr….dann rechtfertige dieses wollen aber bitte nicht mit Beiträgen wie mit dem über Trojaner und Polen….

    • Moin,

      was Alfrd schreibt ist oft schwer zu ertragen. Die Technik hinter unserer Seite gibt leider kein “Ich möchte das nicht lesen” her. Wir können zu jedem einzelne Artikel Kommentare zulassen oder nicht. Wir können auf technischer Ebene einzelne Kommentatoren aussperren oder ihnen auf rechtlicher Ebene ein “virtuelles Hausverbot” erteilen. Und wir können, das wird umfassend gemacht, allzu grossen Blödsinn löschen. Die Hürde dafür liegt derzeit sehr hoch, sie lässt sich aber, wenn die Diskussion durch allzudreist zur Schau gestellte Dummheit abgewürgt wird, absenken. Das wird ein Thema unserer heutigen Redaktionskonferenz sein.

      CU

    • Seepferdchen schrieb am

      Liebe Sara,

      ich finde Alfreds Kommentare eigentlich immer ganz hilfreich. Nicht, weil er in seinen Schlussfolgerungen auch nur IRGENDWO recht hat, sondern weil er einer dieses typischen “besorgten Bürger” ist, deren Meinung man nicht einfach ausblenden kann. Ich befürchte nämlich, die MEHRZAHL (mathematisch gesehen also mehr als 50%, vielleicht mehr als 60%) der Bürger in Deutschland sind in ganz ähnlicher Weise “besorgt” wie Alfred. Hilfreich sind Alfreds Kommentare deshalb, weil sie uns die Möglichkeit geben, uns mit dieser falschen Mehrheitsmeinung auseinander zu setzen. Würde Alfred nicht mit uns reden, könnten wir auch keine Gegenrede führen; ganz abgesehen von der Tatsache, dass Reden, auch Streiten immer besser ist als Gewalt. Vor einigen Tagen war ich einer der Blockierer eines Aufmarsches der Partei “Die Rechte”. Während der Demo schlich sich so ein brauner Bruder mit seinen Thor Steinar Klamotten irgendwie durch die Reihen der Polizei und kam zu unser `rüber…und REDETE. Was das besprochen wurde, habe ich bei all dem Lärm nicht verstanden, aber da er friedlich blieb und nach ein paar Minuten wieder abzog, war für mich alles in Ordnung. Es war auf jeden Fall besser als das, was gewöhnlich sonst in solchen Situationen passiert. Wir sehen nunmehr die Anfänge von Gewalt auf den Straßen und es geht im Moment auch (vielleicht sogar vor allem) darum, weitere Eskalationen zu vermeiden. Persönlich rede ich deshalb gerade sehr viel mit den “Alfreds” meiner Umgebung und erziele dabei hin und wieder echte Wirkungstreffer. Und wenn unser Alfred hier auf einige meiner Argumente keine Antwort mehr findet und sich manchmal sogar in seiner eigenen Argumentation furchtbar vergaloppiert (Importe teurer oder doch billiger), ist das aus meiner Sicht auch ein kleiner Beitrag.

      @Alfred: Deine Buchhaltungsschwäche kannst zu z.B. beheben, indem du 90 min hierfür opferst:

      https://www.youtube.com/watch?v=guVuUZZFPpQ

      Ist nicht ganz so leichte Kost wie das Konsumieren des allmonatlich im Zuge einer Nachrichtenmeldung über uns herein schwappenden ifo Geschäftsklima-Index`(Sinns Konjunkturbarometer). Andererseits schwebt dieser Ökonom in seinen Ausführungen auch nicht so meilenweit über Zuhörern, dass man die Message gar nicht verstehen könnte. Eine Botschaft des guten Mannes ist z.B., dass die Löhne in Deutschland in den nächsten 10 Jahren um 5% p.a. steigen müssten, um bestehende Ungleichgewichte abzubauen. Wäre das nicht auch in deinem Sinne Alfred?

      @Michael: Du bist also der Chefmoderator; interessant. Alfred – kannst du dir vorstellen, dass Michael oder einer seiner Kollegen MICH herausmoderiert hat? Ist wirklich passiert, obwohl ich mir große Mühe gebe, den extensiven Konsum von Pispers, Uthoff & Wagner, Pelzig und Welke zu kaschieren. Tut mir wirklich leid, Michael, wenn ich zuweilen zu Ironie und Kraftausdrücken neige. Ich bin aber nicht einer, der ins politische Kabarett geht, um zu lachen, sondern um Wahrheiten zu erfahren, die die Mainstream-Medien vor uns verborgen halten. Es sind meistens sehr bittere Wahrheiten, bei denen einem das Lachen oft im Halse stecken. bleibt.

      Bitte geht verantwortungsbewusst mit dem Mittel der Moderation um. Alfred könnt ihr moderieren, wenn er wieder ‘mal ein Thema spammt (so wie ich gerade hier rein gar nichts vom schwarzen Mann schreibe, sondern “Sara antworte”…); ansonsten s.o.

      In diesem Sinne LG Seepferdchen.

      • Alfrd schrieb am

        Wertes Seepferdchen….noch eine Replik, solange das hier möglich ist und einigermaßen Spaß macht…. ….wo habe ich nicht recht ?….einfach nochmal nachlesen wenn Du etwas Zeit hast….ist etwas von mir unbeantwortet geblieben ? Ich glaube nicht… ….deren Meinung man nicht einfach so ausblenden darf…..wie großzügig…. ….Mehr als 50 % der Bürger…..falsche Mehrheitsmeinung……sagt wer ? die Minderheit ? In einer Demokratie zählen alle Stimmen gleich und es klingt schon sehr arrogant was Du hier schreibst…übrigens auch über die Bürger in unseren Nachbarländern…oh. oh…..dort solltest Du mal auftreten so als besser Deutscher… ….Alfred auf Argumente keine Antwort findet ….welche ? kannst Du Beispiele nennen ? ….Importe teurer oder doch billiger….Quatsch. Lies den Text noch einmal. Ich habe geschrieben, das bei einer Abwertung der Währung der Länder, die den “Euro in die Ecke schmeißen” die Importe teurer werden…und das ist selbstverständlich richtig…ergänzend habe ich in einem gleich darauf folgenden Kommentar darauf hingewiesen das bei einer Aufwertung (also in dem Beispiel für uns) die Importe billiger werden…eine Binsenweisheit auf die ich vorsichtshalber noch einmal hingewiesen habe…kann jeder nachlesen…. ….Buchhaltungsschwäche…da hast Du recht…Ich habe in den siebziger Jahren an einer “roten Kaderschmiede” BWL studiert (auch Scheine in VWL, Recht und Soziologie gemacht) aber ein Buchhalter Typ war ich nie…. …..Löhne um 5 % pa. steigen müssten……aber ja….nur wirst Du das nie erreichen wenn Du das Angebot an Arbeitskräften (Zuwanderung) erhöhst und die Zahl der Arbeitsplätze sich deutlich verringert (digitaler Wandel) , das ist das was ich hier permanent predige….hast Du das nicht begriffen ? …Ungleichheiten auszugleichen…die Ungleichheiten werden sich vergrößern weil durch den digitalen Wandel immer mehr Arbeitskraft durch Kapital (Robotik) ersetzt wird, immer mehr Menschen werden überflüssig (alte Piratenweisheit)….zusätzlich kommt, und das ist das größere Problem, kein gefühltes wie Ungleichheit, sondern ein handfest materielles, die Altersarmut….die gesetzliche Rente beträgt ca. 45 % des letzten Netto wenn Du 45 Jahre eingezahlt hast…..Du / jeder kann sich ausrechnen wie viel er verdienen muss um von seiner Rente leben zu können…da wird dann aufgestockt, für die Niedrigverdiener (siehe oben) und darunter werden sehr viele Migranten sein….hab ich alles schon geschrieben….Deine Erwiderung war, sinngemäß : Egal, in ca 10 Jahren wird hier sowieso Chaos herrschen…Du erinnerst Dich ? Meine Frage ob Millionen von frustrierten, perspektivlosen Migranten das Chaos nicht vergrößern würden …hast Du, so wie vieles andere auch unbeantwortet gelassen bzw. bist nicht darauf eingegangen….kann jeder nachlesen…. ….Alfred kannst Du Dir vorstellen….nee kann ich nicht….. So, ich denke ich habe alles komplett abgearbeitet, oder ? Den verlinkten Beitrag sehe ich mir gelegentlich an…

  11. Rüdiger schrieb am

    Diskutiert hart, möglichst mit Fakten und möglichst ehrlich. Irren ist allseits menschlich, denn sonst bräuchten Wir unsere Meinung nicht auszutauschen und vertragt Euch trotzdem. Wir wissen alle nicht, ob wir nicht schon in Bälde aus der Not heraus viel näher zusammen rücken werden. Wir sitzen alle im gleichen Boot, bis auf die, welche das ganze angezettelt haben, vergesst das bitte nicht! Die Politik der kleinen ist lächerlich und harmlos bis unbedeutend im Vergleich zu der Logen-Politik der Mächtigen Billionären, welche in keiner Forbes Liste zu finden sind. Mindestens 650 Millionen Menschen würden gerne nach Deutschland und ins restliche Europa einwandern. – Die EU hat hat keine geschlossenen Außengrenzen. In der Weltpresse wurden Willkommensgrüsse von unverschleierten jungen Blondinen gezeigt und vieles mehr!

    Übrigens die Ein Kind Politik in China wurde auf 2 erhöht!

    Und wer sich für unsere Geschichte interessiert, dem empfehle ich, sich unbedingt mal die Rede von Benjamin Freedman ganz genau anzuhören! Suche: “Benjamin Freedman Rede von 1961” mit deutschem Untertitel. Des Weiteren empfehle ich die Rede: “Chistian Anders an alle” Zudem könnte ich noch viele Weitere aktive Promis auflisten und etliche Professoren sowie viele weitere aktive Menschen, welche nicht zuletzt wegen 9/11 schon längst hellhörig geworden sind! Bedenkt, wer 50, 70 und älter ist, der hat mehr Veränderung gesehen als einer mit 20, 30 oder 40 Jahren. Der Ersten Gruppe geht es schon viel weniger nur um sich, als viel mehr um den Erhalt der Gesellschaft, für seine Nachkommen und damit nicht alles umsonst gewesen ist. Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich einige Verluste auflisten und ich kann feststellen, dass es in meinem Leben noch nie so bedrohlich gewesen war, wie in der aktuellen Situation. Seit der sogenannten Wiedervereinigung Deutschlands ist die Welt in Deutschland eine andere geworden. Es hat schon sehr viele Jahre an allen Ecken und Enden in dieser Welt geknallt ohne, dass bei uns jemand aus Betroffenheit dagegen Demonstriert hätte. Selbst als die Kriege immer näher kamen? Nichts, nichts – keine Nennenswerte Friedensinitiative. Warum? Vielleicht weil es nicht sein sollte, oder weil keine kostenlose Busse organisiert wurden, oder weil keine Spesen gezahlt wurden. Ein paar wenige Montagsdemonstranten kamen als es um die Ukraine ging. Allerdings wurden sie von der Presse überwiegend totgeschwiegen! Als ich vor etwa 10 Jahren in Kiev war, da hätte ich mir nicht vorstellen können, dass es wenige Jahre später zum BürgerKrieg kommen würde. Hat jemand noch die hetzenden Wutausbrüche der Oligarchien in Erinnerung? Hatte unsere Presse fair darüber berichtet? Ich weiss nicht, ob unser Freund Obama Deutsch spricht, aber wenn ich “Putin spricht deutsch” eingebe, dann bin ich positiv überrascht! Natürlich wird auch darüber nur selten etwas in der Presse in ungekürzter Form zu finden sein. Trotz allem wäre eine allseits Gute Lösung, vielleicht auch kreative Lösung – zum bösen Spiel betreffend Massenzuwanderung – sehr wünschenswert! Die Frage ist nur haben unsere Geheimdienste geschlafen oder warum sind viele Einwanderer überhaupt nicht registriert?

  12. Rüdiger schrieb am

    Ja das war so. Und heute ist es ein Vorteil, dass er deshalb deutsch spricht. Denn dadurch können wir besser verstehen was er sagt. Immerhin durfte er eine Rede vor dem Bundestag halten. Der Mann macht einen Geschichtsbewussten, intelligenten und besonnen Eindruck. Putin würde ich zwar nicht unterschätzen, aber so negativ denke ich über ihn schon länger nicht mehr. Woher mein Wandel? Nun ich hatte die Gelegenheit, mich mit Russlanddeutschen zu unterhalten und als ich vor einigen Jahren völlig Medienkonform fragte, ob denn Putin nicht gefährlich sei, meinten sie genau das Gegenteil. Das hatte mich stutzig gemacht, denn Russlanddeutsche können nicht nur deutsch sondern noch viel besser russisch. Wenn man in der Lage ist, deutsche Medien mit Russischen Medien zu vergleichen, dann ist man doch etwas im Vorteil. – Diesen Vorteil kann auch “RT-Deutsch” leider und bei weitem nicht vollständig ausgleichen. – Ja die Welt ändert sich, heute ist Putin in Russland und Deutschland hat dadurch immerhin einen Alliierten Besatzer weniger im Land. “Dafür hat Deutschland den grössten Millitärstützpunkt irgendwo in den USA bekommen und im Gegenzug haben die USA den aller grössten Millitärstützpunkt bei uns im deutschen Ramsstein behalten. So wie das gute Freunde eben so tun… ” Was hier in Gänsefüsschen steht, stimmt so natürlich nicht ganz. Doch wie verhalten sich unsere westlichen Freunde in unserer gegenwärtigen Situation, denn nun wirklich? Tragen sie gegenwärtig etwas dazu bei, dass die Völkerwanderung, unter der wir augenscheinlich zu leiden haben, abnimmt? Oder schauen alle nur zu, so wie wir bisher bei allem was um uns herum geschehen war, nur zugeschaut haben? Vielleicht gibt es ja positive Antworten, welche ich nur noch nicht kenne. Auf Grund der Geschichte wäre ich natürlich froh, wenn man Deutschland wieder mehr Selbstbestimmung zukommen lassen würde und vor allem, wenn Deutschland ein neutrales Land würde, so ähnlich wie es die Schweiz geschafft hat. Das gleiche wünschte ich mir noch viel mehr für die Ukraine und für andere Länder der EU. Wo bleibt der Zusammenhalt “für den Frieden” in der gegenwärtigen Zeit? Wo doch alles so zerbrechlich erscheint…

    • Moin,

      die nicht ganz so negative Einschätzung von Russlanddeutschen (sagt man das heute noch so?) kann ich bestätugen. Meiner Erfahrung wird da aber unterschieden zwischen der Politik des Herrn Putin und der sehr unsicheren Situation in Russland kurz nach Ende der UdSSR (zur Amtszeit Jelzin). Polen und Tschechen die ich kenne haben jedoch Angst vor der aggresiven Aussenpolitik Russlands. Der Blick nach Georgien, die Ukraine und auf die Krim lassen ahnen was sie meinen. Wie es mit Ländern ohne EU-Grenze oder gar NATO-Mitgleidschaft aussieht weiss ich leider nicht, davon hört man wenig in den Nachrichten.

      Russia Today ist allerdings keine seriöse Informationsquelle. Hervorgegangen aus “Radio Moskau” aus UdSSR-Zeiten verbreitet “Russia Today” die selbe Staatspropaganda wie zu Sowjetzeiten. Allerdings sorgt die moderne Technik für andere Möglichkeiten der Verbreitung. Während “Radio Moskau” damals nur in schlechter Qualität auf Kurzwelle zu hören war (Rauschen, unsicherer Empfang, Radio mit Kurzwellenempfänger, was nicht jedes Radio hatte) ist Russia Today heute omnipräsent. Dass es Leute gibt auf die Propaganda rein fallen zeigt mir, dass wir Piraten mit der Forderung nach Förderung der Medienkompetenz richtig liegen!

  13. Jürgen Stock schrieb am

    Welcher Redakteur hat denn diesen Artikel durch gewinkt? Der Artikel ist sprachlich und grammatisch vollkommen daneben, und er ist auch sachlich falsch. Artikel 16a (nicht Paragraph) des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gewährt politisch Verfolgten Asyl. „Zusammenfassend ist es trotz des Grundrechts auf Asyl praktisch kaum möglich, legal in Deutschland Asyl zu beantragen.“ Das ist hanebüchen. Es spottet den Tatsachen. Was fehlt, allerdings, ist ein Einwanderungsgesetz. Die CDU/CSU sperrt sich dagegen. Deutschland darf entscheiden, wer aufgenommen wird, unter welchen Voraussetzungen. Es geht nicht um absolute Obergrenzen, sondern wie der Strafrechtler und Rechtsphilosoph Reinhard Merkel (Universität Hamburg) richtigstellt, um Zumutbarkeit. Artikel 16a GG ist eine abstrakte Norm, die als solche keine quantitative Grenzen kennt. Nicht kennen kann. Politik aber muss Grenzen setzen. Die Berliner Politik aber setzt einseitig auf die ehrenamtlich tätigen Helfer, anstatt diese Frage zu adressieren. Sogar Frau Kanzler Merkel geht mittlerweile von einer Million Flüchtlinge in diesem Jahr aus. Ach ja, hatte die BILD-Zeitung nicht getitelt, 1,5 Millionen kämen? Und hat die Bundesregierung das nicht bestritten? Ich bin weiß Gott kein BILD-Leser, aber da hat sie doch wohl Recht gehabt. Von einem Flüchtlingscamp in Essen weiß ich, und das ist repräsentativ, das über 70% der dort untergebrachten junge Männer unter 25 sind. Also: Sie flüchten vor Krieg und Zerstörung, aber sie lassen ihre Angehörigen zurück? Anstatt zu kämpfen gegen den IS? Oder sich wenigstens zusammen mit ihren Angehörigen auf den Weg zu machen? Und wohin? In das Land, in dem einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen? Wieso benennt die Flaschenpost nicht Merkel als die Verantwortliche für die Fluchtwelle? Sie hatte vielleicht ein gutes Gewissen, als sie sagte, was sie sagte. Es ist keine verantwortliche Politik, an Gefühle zu appellieren und es dabei zu belassen. So. Und wer bezahlt das Ganze? Die Steuerzahler. Das müssten die Politiker den steuerzahlenden Bürgern erklären. Tun sie aber nicht. Erst haben Merkel/Schäuble den übrigen Europäern in der griechischen Schuldenkrise klar gemacht, dass Deutschland nicht mehr Solidarität übt. Jetzt fordern sie sie jedoch ein. Und als Krönung sieht Frau Kanzler Merkel jetzt Kriegsgefahr (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-merkel-warnt-vor-militaerischen-konflikten-durch-grenzschliessung-a-1060785.html). Es kann doch nicht sein, dass sich die Politik auf die “Integration” von Flüchtlingen konzentriert, alles andere jedoch vergisst, auch die jungen Leute, oft ausländischer Herkunft und ohne Schulabschluss, aber in Deutschland geboren?

    • Alfrd schrieb am

      Hallo Jürgen, ich gebe Dir vollkommen recht. Deutschland ist, wie jeder einzelne >Bürger, nur zur Hilfe im Rahmen der Möglichkeiten verpflichtet. ….wer zahlt das ganze….nun es scheinen sich (fast) alle einig zu sein, das die Steuern nicht erhöht werden , Sozialleistungen nicht gesenkt werden sollen….es soll (angeblich) Niemand darunter leiden….um den Kritikern der Asylpolitik nicht Vorschub zu leisten….Dabei gibt es eine einfache Frage die alles klärt : was würden wir mit den Milliarden machen wenn die Migranten nicht kämen ? Zum Beispiel mehr Erzieher einstellen, in die Infrastruktur investieren die Schulden die wir unseren Nachkommen hinterlassen verringern….dann weis man auch schon zu wessen Lasten es geht, man will zwar gut sein will aber auch so tun als koste es nichts (ist man dann noch gut ?) um den widerstand gegen die Politik klein zu halten, zu feige dazu zu stehen… ….alles andere vergisst, auch die jungen Leute….vollkommen richtig, das werden die Hauptleidtragenden sein…für die (bis vor kurzem noch Sozialbenachteiligt genannt) interessiert sich kein Schwein mehr….die müssen um Jobs und Wohnungen konkurrieren, ohne Aussicht auf Verbesserung (hey Boss ich will mehr Geld, nen unbefristeten Job, kannst Du alles knicken…) und sie und ihre Kinder müssen die Integrationsarbeit leisten, abends auf der Straße, in der Disco, in der U Bahn und natürlich in der Schule….Für wie viel Menschen ? Wie lange ? Keine Ahnung, die Raute, die Piraten und andere wissen nur das wir das schaffen……wir …????

  14. Rüdiger schrieb am

    Michael, Russlanddeutsche sind deutsche, welche aus Russland kommen. Wie willst Du sie sonst nennen? Genau gesagt kommen Sie aus Kasachstan und waren von den Kasachen nicht besonders beeindruckt. Allerdings sind sie das von unserer “Merkel” auch nicht. Russlanddeutsche haben die alte deutsche Mentalität und Gebräuche bei weitem nicht ganz aufgegeben. Sie sind sehr fleissig, arbeitsam, lieben schwere Arbeit, manche sind sehr geistreich unterwegs, und sie haben einen inneren familiären Zusammenhalt. Sie sind Zuverlässig, kümmern sich um sich und sind eher unpolitisch, aber keinesfalls politisch Blöd im Kopf und so gehirngewaschen wie viele von uns, nämlich den Deutscheingeborenen.

    Was die Medien im einzelnen sind? Spiegel, Stern, Fokus, Kompakt, Taz, RT, Bild und alle anderen. Sie werben um das grösste Imperium der Macht “um die Macht der öffentlichen Meinung” Ob die Medien Seriös sind? Das hängt davon ab, wem die Medien im einzelnen gehören oder von wem die Medien finanziert werden. Aber auch davon ob die Berichte wahr sind. Viele Medien gehören den gleichen Personen und vor allem, den sehr reichen Personen. Diese Personen publizieren ihre eigene Seriosität und im Grunde ihre eigene Vorstellung ihrer Weltanschauung. Ob das Seriös ist? Ja ich stimme zu: nahezu alle Medien sind nicht seriös, weil auch unseriöses in welcher Form auch immer drin vorkommt. Folglich muss sich jeder selbst damit befassen, welchen Artikel er für wie seriös hält. Je mehr Wissen ich mir aneigne – Je mehr unterschiedliche Quellen ich nutze, desto besser mein Unterscheidungsvermögen.

    Eigenes Wissen und viele unterschiedliche Medien von unterschiedlichen Geldgebern, trägt am meisten zur Medienkompetenz bei.

    Die letzten beiden Beiträge enthalten wichtige Punkte! Die Leute der IS sind nun auch bei uns angekommen. Da werden einige noch für ausreichend Überraschungen sorgen. Falls es dann überhaupt noch rechtzeitig in “Seriösen Medien” publiziert werden kann. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig unsere Einwanderer sehr differenziert zu sehen! Von Harmlos und Kriegserfahren bis hoch kriminell und Gewaltbereit ist bereits schon jetzt alles in unserem Lande vertreten. Die Gruppe, welche am meisten Publiziert wurde sind Syrier aber nicht alle die aus Syrien kommen oder sich als Syrier ausgeben sind Syrier. Bis jetzt glaube ich, werden uns die wenigsten Syrier Probleme bereiten. Ich glaube sie werden korrekt sein und es auch bleiben. Die aller meisten Syrier werden in ihr Heimatland zurück wollen. Bei den übrigen ist meine Prognose größtenteils sehr viel skeptischer bis bedenklich…

    Was wäre, wenn das Geld nicht an Flüchtlinge gegangen wäre, weil sie von vorn herein vermieden worden wären? Ja genau, was wurde getan, lange bevor wir diese Völkerwanderung hatten? Getan wurde: unendlich viel Blabla z. B.: um Genderbeauftragte, um NSU oder Sachsensumpf, um Geldverschwendung für Projekte und um unzählige fremdgesteuerte Details um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und es ging um viele Kriege! Um was es nicht ging war: Es ging nicht um Friedensbewegung und es ging nicht um flexible Obdachlosenunterkünfte, um soziale Dinge, um die Umsetzung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, Um den einzelnen zu stärken, um weniger kostspielige bürokratische Gängelungen und Maßregelungen der Bevölkerung, um preiswerte Zugverbindungen (Warum läuft die Ticket-Geschichte nicht wie am Skilift? Eine Punkte-karte, Zeitkarte, Tageskarte oder Wochenkarte und jeder kann fahren wie er will?) Um mehr Kaufkraft der Mehrheit in diesem Land ging es auch nicht.

    Deutschland soll ja mit mindestens 6 Billionen €, das höchst verschuldetste Land In der EU sein. Wenn das stimmt, dann hätte Deutschland fast alles nur noch bedingungslos und für alle Zeit zu akzeptieren. Vielleicht ist das eine Erklärung auch für unsere aktuelle Miesere. In so einer Situation befand sich Deutschland schon, nur mit dem Unterschied, daß die Situation in Deutschland anders aber nicht unbedingt besser geworden ist. Deutschland ist natürlich auch über die Jahre sehr viel abhängiger geworden. Während beispielsweise türkische Familien, den familiären halt noch haben, sieht es durch die längere “anti-Familie-Medienprägung” beispielsweise auch der “Hippibewegung”, oder andere Modebewegungen, sowie auch die Pseudo “Pro Familia” für die Nachkriegsdeutschen schon ganz anders aus. Hier hat die Familie viel häufiger schon eher an Wertigkeit eingebüsst und vor allem viel weniger Kinder zur Welt gebracht, welche wir heute gerne gehabt hätten! Obgleich Familie heute schon für fast alle bedeutet, ich zieh mein Kind schon früh nicht mehr alleine auf. Ich arbeite lieber und vertrau mein Kind der KiGa an. Warum junge Familien eher als unmodern und nicht mehr förderungswürdig angesehen werden und bisher lieber über einen demographischen Wandel gesprochen wurde, als die junge Familie bestens zu fördern ist für mich ein Rätsel. Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, dass sich Frauen, welche auf den letzten Drücker noch ein Kind bekommen, betrogen vorkommen, wo sie sich doch an alle Gesellschaftliche Normen gehalten haben und nur aufgrund ihrer Karriere in ihre missliche Lage gekommen sind.

    Leider scheint soziale Gerechtigkeit, Friede, eine sichere Rente, Recht und Freiheit keine Bringschuld sondern viel eher zu einer Holschuld zu werden.

  15. jck_r schrieb am

    (..)”Zusammenfassend ist es trotz des Grundrechts auf Asyl praktisch kaum möglich, legal in Deutschland Asyl zu beantragen.“ Das ist hanebüchen. Es spottet den Tatsachen. Was fehlt, allerdings, ist ein Einwanderungsgesetz. Tatsache ist, dass es Deutschland – auch vor dem aktuellen Anstieg – mehrere Zehntausend Anträge auf Asyl gab. Tatsache ist auch, dass man einen solchen Asylantrag ausschließlich in Deutschland stellen kann. Also muss man erst einmal -legal- nach Deutschland kommen. Das geht offensichtlich per Flugzeug. Tatsache ist, dass Fluggesellschaften bei Abflug das Vorhandensein eines Visums für Deutschland prüfen (müssen). Also kein Visum kein Flug. Humanitäre Visa werden von deutschen Botschaften nicht ausgestellt => Preisfrage: Wie schafft es ein ‘Verfolgter’ von irgendwo auf der Welt in Deutschland legal (hier: ohne illegalen Grenzübertritt) einen Asylantrag in Deutschland zu stellen? Wenn der Abschnitt aus dem Artikel so hanebüchen ist, gibt es dafür bestimmt eine einfache Lösung? (vgl: S.Kurz zu “Schlepperförderprogramm” http://www.heise.de/tp/artikel/46/46469/1.html)

    Ebenso bitte nicht vergessen: als A.Merkel das mittlerweile oft kritisiert ihre Aussage zur fehlenden Obergrenze gemacht hat, war die Zahl schon stark gestiegen und die “Balkanroute” schaffen die Flüchtenden auch nicht in einem Tag => der Andrang war schon da, d.h. dafür kann man die Bundeskanzlerin (ausnahmsweise?) nicht verantwortlich machen. Höchstens in dem Sinne, dass sie sich nicht mit genug Nachdruck bei ‘unseren Freunden’ dafür eingesetzt hat,dass das UNHCR die notwendigen Mittel zur Versorgung der Geflüchteten bekommt. Zur Altersstruktur: Es gibt die Vermutung, dass die Geldmittel beschränkt sind und deswegen Familien Geld zusammenlegen, um einen (typischerweise einen jungen Mann) vorrauszuschicken. Tatsächlich ist ein “Familiennachzug”, falls ein Asylantrag anerkannt wird, deutlich einfacher als ‘Erstanträge’.

    • Seepferdchen schrieb am

      “Tatsächlich ist ein “Familiennachzug”, falls ein Asylantrag anerkannt wird, deutlich einfacher als ‘Erstanträge’.”… Tja jck_r – gemäß der jüngsten, von seinen CDU/CSU – Kollegen breit bejubelten Äußerungen hat der Tommy d.M. gerade DIESEN Fakt als Hauptproblem erkannt. Was solls. Wir brauch(t)en das Asylrecht doch ohnehin nur, um uns selbst als die Guten zu fühlen. Jetzt, wo’s ein bisschen unbequem wird – schaffen wir’s lieber so Step by Step ab. Asyl am Ende nur noch für gut ausgebildete Menschen, die Arbeiten in Deutschand für deutlich weniger als den Mindestlohn verrichten und dabei diesen Arbeitsplätze fressenden Mindestlohn gleich als untaugliches ökonomisches Instrument entlarven. Auch der gehört abgeschafft. Hans Werner Sinn, einer der Chefökonomen unserer großartigen Republik, Gralshüter deutscher Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit würde vermutlich vor Freude feuchte Augen bekommen. Die Frage bleibt, WIE man den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland (Europa) eindämmen will. Wir werden um hässlichen Methoden (Zäune und Einsatz von Waffen) nicht herumkommen, befürchte ich. Wo gehobelt wird, fallen Späne – nicht wahr? Solange wir einfach so weiter machen können wie bisher, ist ja auch alles in Ordnung – korrekt? Wir werden sehen, WIE LANGE das noch gelingt.

  16. Rüdiger schrieb am

    Das Dilemmer ist groß und die wahren Gründe werden nicht genannt! Flüchtlinge & Co werden als gegeben einfach hingenommen, ohne daß sich die, welche über viele Jahre dazu beitragen konnten bzw. beigetragen haben dafür rechtfertigen müssen. Was bei uns einmal als Gewaltenteilung als besonders wichtig hervorgehoben worden war. Gilt bei uns schon seit einiger Zeit nicht mehr, da auch im Rahmen der Privatisierung in Form eines einzigen miteinander verstrickten Firmen-Konstrukts, alles mit allem verbunden ist und außerhalb Deutschlands ist das gleiche erkennbar. Medien und Politik verfolgen die gleiche Agenda? Wenn ja, dann ist das Ergebnis das wir gerade ernten nicht zu vermeiden gewesen. Ohne Opposition hat jeder der sich Schuldig machen will Narrenfreiheit. Es ist sehr deprimierend den vollendeten Tatsachen hinterherzuspringen, das kann ich an dieser Stelle wirklich mal ausdrücken!

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