Piraten decken auf: 16.200 Euro erzielte die Stadt Meerbusch mit dem Verkauf von Meldedaten

Piraten wirken | CC BY 2.0 Michael Renner

Kommentare

7 Kommentare zu Piraten decken auf: 16.200 Euro erzielte die Stadt Meerbusch mit dem Verkauf von Meldedaten

  1. claus martin schrieb am

    Es sollte einmal geprüft werden, ob das nicht gegen das Datenschutzgesetz verstößt und gegen das Grundgesetz. Wenn ein Bürger nicht will, dass seine Wohnadresse öffentlich bekannt ist, hat er ein Recht dazu ( siehe Grundgesetzt ).

    Zumindest ist es moralisch verwerflich, dass Behörden anfangen, Bürger zu verrammschen.

  2. Als ich mich auf der Stadt angemeldet habe und direkt das Widerspruchsformular ausfülllen wolle gab es einen riesigen Auflauf, da keiner der Mitarbeiter wusste wie das geht. Am Ende haben Sie es hinbekommen, aber das man explizit dem Verkauf seiner Daten wiedersprechen muss ist eine absolute Frechheit.

  3. sandokan schrieb am

    Warum wird dieses Formular nicht so gestaltet und zum Download angeboten , das es jeder Bürger bundesweit nutzen kann? 😉

  4. Ulrich schrieb am

    Weshalb stehen nur die Meldeämter am Pranger. Der Datenkrake GEZ, oder wie er sich jetzt nennt ARD ZDF Deutschlandradio Beitragservice, ist noch viel schlimmer. Das werden die Daten jedes einzelnen Bürgers gesammelt, und die Firmen-Daten. Die Meldeämter versenden sofort nach der An- oder Ummeldung die Daten zum sogenannten Datenabgleich. Was gibt einem NICHTGESCHÄFTSFÄHIGEM VEREIN das Recht dazu?! Weshalb tuen das die Meldeämter trotz Widerspruchs gegen die Datenweitergabe?!

  5. Rüdiger schrieb am

    Sehr gut! Dran bleiben, solche Beiträge der Piratenpartei machen mir Hoffnung. Wenn ihr einwenig tiefer geht, dann erkennt ihr auch, dass die sogenannten “Behörden” im Sinne von Konzernen oder eben im Sinne privater Firmen agieren. Die Angestellten die so mit unseren Daten umgehen müsstet ihr sogar in Privathaftung nehmen können. Das könnte zumindest eine weitere Variante der Gegenwehr sein, welche mal zu prüfen ist. (Durch die durchgesetzte Privatisierung wurde ein Beamter mit Amtsausweis, zu einer Person mit Personalausweis und eines Dienstausweises mit völlig anderen Rechten dekradiert.)

  6. Bedenklich ist dabei vor allem, daß es eine Meldepflicht gibt und man sich gegen die Datenweitergabe damit überhaupt nicht wehren kann. Das ist völlig inakzeptabel!

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