Heidenau und Halle – Verzweiflung und Hoffnung

Nazi sein ..... | CC BY 4.0 Maja Tiegs

Kommentare

6 Kommentare zu Heidenau und Halle – Verzweiflung und Hoffnung

  1. Christiane schrieb am

    Bür zwei Festnahmen in Heidenau? Das klingt nicht danach, als hätte die Polizei Interesse an der Strafverfolgung von Nazis.

  2. Rüdiger schrieb am

    Die Kanzlerin schweigt, weil sie das Flüchtlingsthema selber nur aufgedrückt bekommen hat und eh nach oben hin nichts zu sagen hat. Leider werden sowohl die Flüchtlinge als auch unsere Politiker für ein gefährliches Spiel mißbraucht. Allerdings hätten unsere sogenannten Politiker sich mal besser an das Gebot “Nie wieder Krieg” von deutschem Boden halten sollen, wenn sie es denn gedurft hätten…

    Die Frage ist jetzt nur, was ist besser, weiterhin tatenlos zuzuschauen, wie Europa durch massive weitere Zuwanderung destabilisiert wird, oder die Hauptverantwortlichen fokussieren und nach deutlich anderen Lösungen suchen. Leider werden dabei die meisten Medien bis 2099 nicht behilflich sein dürfen. Das miese Spiel ist immer das gleiche am Ende werden die einfachen Menschen gegeneinander Aufgewiegelt und sollen für die schlechte Politik herhalten auf die sie eh keinen wirklichen Einfluss hatten.

    Ich meine eine jährliche Zuwanderung von über einer Million macht unsere resttraditionelle Regionale heimatliche Kulturen langfristig immer unbedeutender und kann zudem eine tickende Zeitbombe für ALLE sein, wenn die Rechnung eben nicht auf geht. Im übrigen fragen sich viele, weshalb für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, Bildungseinrichtungen und andere soziale Einrichtungen oder Renten bisher kaum Geld aus dem Nichts gezaubert werden konnte und jetzt Millionen von Flüchtlinge ohne grosse Debatte aus dem Nichts Finanziert werden können, während andere Pfandflaschen sammeln, den Müll nach Essen durchsuchen oder von der Suppenküche oder Gutscheinen leben dürfen. Wer ein bisschen mehr und tiefer nachdenkt, dem muss doch zumindest klar sein, dass uns hier eine machtvolle Politik nach Plan absichtlich und strategisch Schaden zufügt. Und die Frage lautet: Zu welchem Zweck? Merkwürdigerweise spielen auch afrikanische Säuchen wie Ebula keine Rolle bei der unkontrollierten Einwanderung oder sogar illegalen Einwanderung. NPD, NSU, Antifa, Katz und Maus… Unterwanderung. Dennoch wer die Zuwanderung auf die leichte Schulter nimmt, der stärkt das geschilderte Bild laut Heidenau. Ob die NPD wirklich frei handlungsfähig ist oder es je war ist mir spätestens seit der NSU Affäre völlig unklar. Ansonsten kümmern sich darum wohl verschiedene Dienste und die Antifa… Die Piraten bräuchten wir dafür eher nicht, denn sie sollten ja eigentlich eher dazu beitragen, dass die Dinge rechtzeitig transparent vorliegen, damit es zu solchen NPD-Geschichten erst gar nicht kommen kann. Leider kenne ich von Seiten der Piraten zu diesem sehr wichtigen Thema keine längerfristigen Konzepte. Aufklärung der Gastgeber über die Gäste und deren Perspektive bei uns für wie lange? usw…

  3. Tom Gebhardt schrieb am

    Die Bürger von Heidenau sind ebenso wie die Armuts- und Kriegsflüchtlinge Opfer der globalen amerikanischen Destabilisierungspolitik im Interesse transnationaler Konzerne: Zuerst Afrika durch Nato-Einsätze, CIA-Geheimdienstaktionen, Ermordung der Führer (s. Gadaffi) usw. destabilisieren und mit den Flüchtlingsströmen dann Europa gefügig machen! Deshalb: Deutschland raus aus der Nato – Friedensinitiative fordern: USA/Nato mit Russland/Iran an einen Tisch; Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten; Hussein, Gadaffi, Assad usw. sind in der Entwicklung multikulturell verfeindeter afrikanischer Stammesgesellschaft das kleinere Übel gegenüber Bürgerkrieg und Heimatvertreibung. Ansonsten gilt: Wenn es brennt, flüchtet man nicht vor dem Feuer, sondern löscht es! Deutschland sollte das “Löschen” finanzieren nicht die Flucht! Der Artikel ist politisch erschreckend naiv und zeugt von einem verlogenen christlichen Büßertum, das zuerst Waffenlieferungen und Nato-Politik absegnet, um sich dann an den Flüchtlingen das eigene Seelenheil zu verdienen. Das ist der Untergang des Piratenschiffs!

    • Na ja, das ist nun doch etwas übertrieben, oder? Die Diktatoren im Nahen Osten waren üble Schergen, hast du das vergessen? Sadam Hussein setzte Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein, überfiel Kuwait und machte ansonst noch so einige unfreundliche Dinge mit der eigenen Bevölkerung. Das war irgendwie OK, solange er sich “vom Westen” lenken lies. Doch irgendwann biss er die Hand die ihn fütterte – und bald war es aus mit ihm. Das Beklagenswerte ist nicht, dass “wir” halfen die Herren Gadaffi, Hussein, Mubarak und Ben Ali zu stürzen oder umgekehrt sie so lang gewähren liesen – das Beklagenswerte ist, dass es kein Konzept für die “Zeit danach” gab. Die Folgen sehen wir täglich in den Nachrichten. Die relative Stabilität in der Region ist dahin, so mancher dort wird sich den Diktator zurück wünschen.

      Was das allerdings mit der NATO die du offenbar nicht magst zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen. Wir sind ganz gut in der NATO aufgehoben. Staaten mit einer gemeinsamen Grenze mit Russland versuchen sogar mehr NATO-Truppen ins Land zu bekommen. Denn deren Gegner sitzt nicht in den arabaischen Ländern, sondern sondern gleich nebenan.

      Wie wäre es wohl gekommen, wenn die baltischen Länder, Ungarn, Tschechien und Polen sich für einen eigenen, einen dritten Weg ohne die NATO entschieden hätten? Sagen wir mal in etwa so wie die Ukraine und Georgien. Und genau dort liegt die Antwort. Die Forderung “Frieden ohne die NATO” ist an Naivität kaum zu übertreffen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass diese Forderung auf montäglichen Friedensdemonstrationen häufig zu hören ist.

  4. Die verantwortlichen Politiker haben noch im Fruehjahr dieses Jahres den stetig anwachsenden Fluechtlingsstrom lediglich zur Kenntnis genommen. Mit Einweisung in zentrale Erstaufnahmeeinrichtungen war fuer sie das Problem erledigt – im uebrigen wurden die Buerger ermahnt, doch bitteschoen “Willkommenskultur” zu zeigen.

    Dass sich ein solch simples und ignorantes Verhalten raechen wuerde, war abzusehen – und nun ist es soweit.

    Heidenau ist jetzt ploetzlich zum Zielort fuer Politiker-Tourismus geworden, nachdem die Verantwortlichen aus ihrem selbstverordneten Daemmerschlaf erwacht sind. 70 Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur etabliert sich dort offenbar ein gut organisierter, dumpfbackiger Rechtsradikalismus. Dass dem mit allen rechtsstaatlichen Mitteln entgegengetreten werden muss, steht doch wohl ausser Frage – Betroffenheitserklaerungen vor Ort oder im Parlament helfen da nicht.

    Fluechtlingsunterkuenfte in Deutschland sind derzeit oft stark ueberbelegt und weisen vor allen hygienische Maengel auf. Inzwischen formieren sich dagegen Protest- und Hungerstreikbewegungen in einzelnen Lagern.

    Dazu muss jedoch in aller Deutlichkeit gesagt werden : Der deutsche Staat gewaehrt Fluechtlingen in immer groesserer Zahl Unterkuenfte, Verpflegung und Taschengeld. Da stelle ich mich als Fluechtling dann nicht hin und mache Druck gegen das System, wenn zB sanitaeren Einrichtungen problematisch sind, sondern ich organisiere camp-intern einen Reinigungsdienst, um Probleme zunaechst in Grenzen zu halten. Es geht doch wohl nicht an, dort passiv herumzusitzen und den Staat, der mich aufgenommen hat, dann noch zu beschimpfen und Forderungen zu stellen.

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