Finnland – Vorreiter für das Grundeinkommen?

Basic Income Demonstration in Berlin | CC-BY-SA-2.0 stanjourdan via flickr

Kommentare

4 Kommentare zu Finnland – Vorreiter für das Grundeinkommen?

  1. claus martin schrieb am

    Es sollte einmal berechnet werden, wieviel Geld wir sparen, wenn wir das bedingslose Grundeinkommen einführen. Ein grosser Teil der Sozialprogramme und der Rentenprogramme könnte entfallen. Wieviele Hunderttausende Angestellte in den staatlichen Behörden könnten dann andere Aufgaben bearbeiten. Wahrscheinlich spart der Staat damit sogar eine Menge Geld ein.

    Und es wäre ein gewaltiger Beitrag, das kreative Potential der Gesellschaft voll zu nutzen. Natürlich wird ein gewisser Prozentsatz lieber faulenzen, statt etwas Sinnvolles zu machen. Das passiert jetzt aber auch.

    Aber viele werden kreative Ideen entwickeln, sich eine exzellente Ausbildung aneignen und helfen, viele Probleme zu lösen.

    Aber dafür müssen wir erst einmal unsere verkrustete Gesellschaft aufbrechen, die immer noch in jahrtausendealten Denkschemata handelt. Siehe unser veraltetes Rechtssystem als ein Beispiel nur.

    Wir sperren Menschen für Jahre und Jahrzehnte in Gefängnisse und sind so blöd zu glauben, dass sie sich sozial integrieren werden, wenn aie aus dem Gefängnis entlassen werden. In unseren Gesetzen und Verordnungen ist immer noch viel Müll von den Massenmördern Wilhelm II und Hitler. Dieser Müll muss endlich einmal beseitgt werden. An jedem Denkmal von Wilhelm II sollte eine Tafel angebracht werden mit den Namen aller Menschen, die er hat ermorden lassen. Wilhelm war der Vorbereiter von Hitler.

  2. 1Hi schrieb am

    Meiner Auffassung nach ist ein BGE für Personengruppen a priori ein falscher Ansatz. Bedingungslos heißt: Unabhängig von der sozialen Stellung, also: Für Alle, für jeden Menschen. Alles Andere ist kein BGE und damit ein anderer (IMO schlechterer) Ansatz.

  3. 1Hi schrieb am

    Ein Versuch, der Sinn machen würde, wär aus meiner Sicht, es einfach eizuführen, indem Haushaltsmittel anders verwendet werden (z.B. Subventionen, Rüstung, aber auch Besteuerung von Ressourcenverbrauch….), wenn es zu Einsparungen führt, kann es erhöht werden, bis es sich auf ein Niveau eingepegelt hat. Natürlich kann das jede Kommune, jedes Land usw. – also kann auch ein Vergleich stattfinden, wenn es nicht alle gleichzeitig bzw. in gleicher Hòhe einführen. Einfach machen, nicht testen…;-). Sonst wird es nie passieren (weil es auch nicht anders funktioniert)!!! Wer nicht durch Arbeit (selbständige oder unselbständige, dieser Unterschied ist aktiv abzubauen) dazuverdienen kann, wird weiterhin eine individuelle Unterstützung erhalten müssen. Aber das ist ein überschaubarer, Kreis von Menschen.

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Gernot Reipen ist 61 Jahre alt, seit 2012 Mitglied der Piratenpartei und seit dieser Zeit auch Koordinator der AG-BGE und aktiv bei den Sozialpiraten. Seine politischen Schwerpunktthemen sind: direkte Demokratie, bedingungsloses Grundeinkommen, Sozial- und Kommunalpolitik. Er ist Vorstandsmitglied im Kreisverband Ahrweiler (RLP), Themenpate für das bedingungslose Grundeinkommen im Landesverband Rheinland-Pfalz und Koordinator der AG-Kommunalpolitik-RLP.

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