Wie geht es nach der Bremenwahl weiter?

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Kommentare

9 Kommentare zu Wie geht es nach der Bremenwahl weiter?

  1. @tweecix schrieb am

    Die Bürger wählen nur Leute reden, können sich vor die Kamera trauen und keine Angst haben vor kritischen Journalisten. Lösungen sind die Grundlage um überhaupt beachtet zu werden und selbst da haben wir nichts vertretbares anzubieten. – In meiner perfekten pol. Welt wird nur der stärkste Anführer einer Partei!

  2. Gernot Köpke schrieb am

    Den trolligen Unsinn obendrüber mal ignorieren 😉

    Wichtig ist es mMn, sich nicht auf diese ganze Speedgaterei auf Twitter heben zu lassen, die nur Emöpia-Bedürfnisse zu befriedigen versucht und nichts mit Politik zu tun hat. Es ist nicht zielführend sich (oft auch nur besserwisserisch) an jeder Kleinigkeit aufzuhängen. Gegensätze nicht wegschieben – klar. Aber man muss auch nicht alles künstlich aufblasen. Es kommt doch auf das Wesentliche an. Da gibt es genug zum sich Aufregen, allemal bei den Altparteien 😉 Im Übrigen plädiere ich auch weiterhin fleißig dafür zwischen den Strömungen innerhalb der Partei Brücken zu bauen, nicht Gräben zu vertiefen und bleibe alldieweil brav zwischen allen Stühlen sitzen, wie vermutlich recht viele 😉

  3. ron schrieb am

    Um im Bild des Vergleiches mit unternehmen zu bleichen Diese brauchen und investieren dort auch viel, ein zum Unternehmen passendes Image

    Viele haben sehr schlechte Produkte, verkaufen aber durch ein entprechendes Image trotzdem

    Die Piratenpartei hat sehr viel dafür getan sich selbst ein negatives Image zu geben und das ist auch der Hauptgrund neben fehlender Glaubwürdigkeit über schlechte Wahlergebnisse

  4. Die PIRATEN erreichen nach ihrer Konsolidierungsphase erstmalig wieder steigende Prozentzahlen bei einer Wahl. Die Piratenpartei Bremerhaven feiert 2015 das beste Ergebnis, das sie seit ihrem Bestehen bei einer Wahl in Bremerhaven erzielte. Mit 2,8 % verbesserten sich die PIRATEN bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung um 0,6 %. Der Abgeordnete und Spitzenkandidat Alexander Niedermeier wird seine erfolgreiche Arbeit auch während der nächsten vier Jahre fortsetzen. René Russell, Spitzenkandidat der Piratenpartei Bremerhaven, freut sich über 2,48 % bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft Das Ende der Kolonialzeit und das Programm in Bremerhaven, hat die Arbeit der Kandidaten und Wahlkämpfer maßgeblich unterstützt.

  5. ron schrieb am

    Wenn man sich anschaut, dass hinter den relativen Prozenten absolut nur 786 Wähler stehen, dann relativiert sich das Ergebnis doch erheblich. Setzt man die vierstelligen Beträge für den Wahlkampf für einen Zugewinn von max. ca. 400 Wählter in Relation, dann ist die Bilanz nicht wirklich positiv, sondern eher ein Lagerfeuer mit sehr viel Geld.

    Hier hat man nicht mal im Ansatz zielgerichtet Wahlkampf gemacht, sondern mit der Gießkanne. Jedem Wähler direkt 10 Euro zu zahlen, wäre effektiver gewesen.

    Stattdessen wurde das Geld eher aus dem Fenster geworfen und freut sich über ein Ergebnis, dass man nicht wirklich feiern kann.

  6. claus martin schrieb am

    Die Piratenpartei muss noch ein klares Profil gewinnen. Ist sie ein Sammelbecken für linksgerichtete Romantiker oder eine Partei, die sich energisch für die Rechte der Bürger gegenüber dem Staat einsetzt ( was die FDP selten getan hat ) und die Probleme nüchtern analysiert und klare Lösungskonzepte dafür entwickelt. Und sich dann bemüht, bei den Bürgern eine breite Unterstützung zu finden.

    Da bei der Bremenwahl nur ca. 50% der Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen haben, gibt es ein Wählerpotential von 50% für die Piratenpartei. Folgende Problem müssen angepackt werden: 1. Hartz 4 und die daraus automatisch folgende Kinderarmut und Altersarmut 2. Untragbare Vermögensverteilung zwischen reich und arm; dasselbe gilt für die Gehälter. 3. Mißbrauch des Streikrechts durch kleine Gruppen, wie Piloten und Lokführer. Dafür müssen rationale Lösungen gefunden werden. Es ist untragbar, dass wir immer noch das Balzgehabe von Hirschen in unserer Gesellschaft akzeptieren. 4. Mißbrauch von öffentlichen Geldern, um ausufernde Ausschreitungen bei Demonstrationen und Fussballspielen mit riesigen Polizeikräften einzudämmen. Dafür müssen die Veratntwortlichen dieser Veranstaltungen bezahlen. 5. Klares Verbot von unsinnigen Vorhaben wie Gigaliner, die unsere Straßen und Brücken zerstören und mit Sicherheit eines Tages Unfälle mit Hunderten von Toten und Verletzten verursachen werden und auch als Waffe von Terroristen verwendet werden können. 6. Verbot von dem Einsatz von Dronen, wie Amazon es plant. Sie sind nicht kontrollierbar und potentielle Waffen in den Händen von Terroristen. 7. Endlich einmal deas Grundgesetz durchsetzen: Es gibt immer noch keine Gleichberechtigung und das nach über 60 Jahren. 8. Widerstandsrecht gegen staatliches Unrecht. Seit über 60 Jahren ist der deutsche Bundestag zu feige, dieses Gesetz im Grundgesetz mit konkreten Inhalten zu füllen. Wer entscheidet, daß eine Regierung diktatorisch regiert und wie kann sie zur Not gewaltsam beseitigt werden. An den Widerstandskämpfern in der Hitlerdiktatur sehen wir, dass sie viel zu viel Zeit damit vergeudet haben, zu diskutieren, ob die Ermordung von Hitler und seinen Mitverbrechern moralisch gerechtfertigt ist oder nicht. 9. Fracking: Wozu Untersuchungen, wenn wir es nicht wollen ? Wir sehen doch in den USA, wie zerstörerisch dieses Verfahren für die Umwelt und insbesondere auch für das Grundwasser ist. Warum sollen dafür noch Steuergelder verschwendet werden ? Oder ist wieder einmal Korruption im Spiel ? 10. Homeless-People in Deutschland und Drogenabhängige. Beides ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. 11. Verschwendung von 30% der Lebensmittel. Wie dumm ist denn eigentlich unsere Gesellschaft ?

    • Wo kommt denn jetzt der Hitler her? Als Partei nehmen wir an der politischen Willensbildung teil. Ein “gewaltsames beseitigen” ist nicht im Gesetz, nicht im Programm und auch nicht in unseren Köpfen vorgesehen. Und das ist gut so.

  7. ron schrieb am

    Von einem Aufwärtstrend is bis jetzt nichts zu sehen, ganz im Gegenteil, der Trend geht weiter nach unten – von 1,9 zu 1,5% ist ein negativer Trend

    Daher müssen wir etwas ändern, ein einfach weiter so wird nicht zu Erfolg führen

    Jeder, der schon mal Aktien gekauft hat, kennt ein irrational Verhalten, das dann das Handeln bestimmt – der Kurs geht runter, aber die Hoffnung geht gegen den Trend Auch bei Piraten hört man seit den schlechten Ergebnissenen, dass die Talsohle nun erreicht sei und es nur noch Berg auf gehen kann. Diese Hoffnung hat allerdings keine Grundlage, sondern ist reines Wunschdenken und es fehlt ein zielgerichtetes Handeln was diesem Wunsch eine Basis geben könnte.

    Erst wenn wir die Probleme erkennen und entsprechend etwas ändern, dürfen wir hoffen, dass unser Zuspruch in der Bevölkerung wieder zunimmt.

  8. claus martin hat m. e. viele sehr bedenkenswerte punkte gebracht, die thematisch von piraten besetzt werden koennten. dort, wo es grosse ueberschneidungen mit programmaussagen anderer parteien gibt, koennte auch ueberlegt werden, mit diesen, soweit denkbar, teilweise zu kooperieren.

    der punkt ausgleichende gerechtigkeit bei der altersversorgung in deutschland muesste m.e. aber unbedingt dazukommen. wir koennen es uns – schon wegen dramatisch ansteigender altersarmut – nicht erlauben, der (beitragslosen !!) drastischen ueberversorung von beamten, beamtengleich beschaeftigten und politikern weiter tatenlos zuzusehen. alle – ohne ausnahmen – muessen entsprechend ihrer einkommen in die rentenkasse einzahlen, sonst fliegt uns das system sehr bald um die ohren. es ist mir voellig unverstaendlich, weshalb dies nicht schon lange geschieht ! allein der blick auf die unvorstellbar hohen pensionsverpflichtungen von bund, laendern und kommunen, die in nur wenigen jahren aktuell werden, laesst einen erschauern.

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