Und wer ist Blockupy eigentlich?

#blockupy 2012 -> 25000 Menschen Blockupy Frankfurt | Days of protest from May 17th to 19th |CC BY-SA 2.0 | Montecruz Foto

Kommentare

2 Kommentare zu Und wer ist Blockupy eigentlich?

  1. claus martin schrieb am

    Ich sehe das anders. Erst einmal sollten kommunistische Begriffe vermieden werden, da sie die heutigen Gesellschaftsstrukturen überhaupt nicht zutreffend beschreiben. Ideologen scheuen sich immer vor der harten Arbeit, Fakten zu prüfen und dann vorurteilsfrei die Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Sie sehen nur, was in ihre Ideologie passt und verharmlosen, welche Verbrechen ihre eigene Ideologie verursacht hat. ( siehe die Massenmorde durch Lenin, Stalin, Mao Tsetung und auch Fidel Castro ) Wir haben eine Demokratie, in der das Recht auf friedliche Demonstrationen gewährleistet ist. Aber dieses Recht wurde in Frankfurt von den gewalttätigen Demonstranten missbraucht. Wer Politzisten angreift, will unsere Demokratie zerstören. Ausserdem sehe ich nicht ein, dass unsere Steuergelder dafür aufgebracht werden müssen. Wir benöitgen sie dringend für soziale Aufgaben. Diese gewalttätigen Demonstranten berauben damit indirekt die Armen in unserer Gesellschaft. Wir sollten alle verkärenden romantischen Attitüden beiseitelassen und klar sehen, was in Frankfurt passiert ist: Ein Verbrechen gegen unsere Demokratie. Massendemonstrationen sollten in Zukunft auf eine maxiamle Teilnehmerzahl begrenzt werden ( etwa 1000 ) und der Veranstalter muss die Verantwortung tragen, dass er vorher alle Teilnehmer überprüft und ihnen sichtbare Ausweisschilder aushändigt, so dass er diejenigen benennen kann, die gegen das Demonstrationsrecht verstoßen. Da der Veranstalter die Verantwortung trägt, muss er auch bezahlen, wenn Verstösse eintreten und etwa Polizisten verletzt werden. Wir dürfenn nicht zulassen, dass unsere Grundrechte missbraucht werden.

    • Christiane schrieb am

      Das hast du nicht geschrieben, aber ich möchte sicherheitshalber erwähnen, dass ich keinerlei Ausschreitungen der Demonstranten gutheißen wollte, aber Polizeigewalt genauso ablehne.Mit diesem Artikel wollten Gernot und ich auf das Anliegen der friedlichen Demonstranten aufmerksam machen, die deutlich in der Überzahl waren. Blockupy ist -denke ich- ein Bündnis ganz verschiedener Bündnispartner. Es sind auch Kommunisten dabei, aber die Zweifel und der Protest gegen die Politik der Troika muss nicht zwangsläufig dem sehr linken politischen Spektrum zugeordnet werden, sollte sie auch nicht.Da müssen vielleicht neue Begriffe gefunden werden, um dies unmissverständlich deutlich zu machen.Danke für den Hinweis darauf. Das Demonstrationsrecht würde ich als Grundrecht keinesfalls beschneiden wollen, auch dann nicht, wenn große Demos Steuergelder kosten. Es erscheint mir zur politischen Willensbildung zu wichtig zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Gernot Reipen ist 61 Jahre alt, seit 2012 Mitglied der Piratenpartei und seit dieser Zeit auch Koordinator der AG-BGE und aktiv bei den Sozialpiraten. Seine politischen Schwerpunktthemen sind: direkte Demokratie, bedingungsloses Grundeinkommen, Sozial- und Kommunalpolitik. Er ist Vorstandsmitglied im Kreisverband Ahrweiler (RLP), Themenpate für das bedingungslose Grundeinkommen im Landesverband Rheinland-Pfalz und Koordinator der AG-Kommunalpolitik-RLP.

Archiv aller Artikel

  • Feinstaubsensoren
  • SH-STOPPT-CETA