Flüchtlinge Willkommen – vier besondere Initiativen stellen sich vor

refugees welcome - gegen rassismus IMG_9957 | Thomas Rossi Rassloff | CC BY 2.0 |

Kommentare

6 Kommentare zu Flüchtlinge Willkommen – vier besondere Initiativen stellen sich vor

  1. Es ist ermutigend zu hoeren, dass es solche Initiativen gibt, um hier gestrandete Fluechtlinge aufzufangen und umgehend in Ausbildungs- und Beschaeftigungsmassnahmen einzubinden. Wir duerfen jedoch angesichts der Massen an Fluechtlingen allein aus Afrika nicht vergesen, dass so etwas auf breiter Front vermutlich nicht organisiert werden kann. Zudem wuerde es, falls dies doch moeglich waere, vermutlich zu noch mehr Fluechtlingen aus dieser Region fuehren. Es kann aber keine Loesung sein, in Zukunft halb Afrika in Europa anzusiedeln !

    Wir stehen also vor der Aufgabe, zusammen mit den Herkunftslaendern gezielt zu verhindern, dass ueberhaupt gefluechtet wird und muessen gemeinsam den kriminellen Schlepperbanden, die fast immer dahinterstehen, das Handwerk legen. Einen anderen Weg sehe ich nicht.

    Der zur Zeit immer weiter anwachsenden Fluechtlingswelle ueber das Mittelmeer stehen auf europaeischer Seite gegenwaertig keine wirkssamen Mittel zu einer wirklichen Integration zur Verfuegung, was vermutlich zur Folge haben wird, dass sich in den groesseren Staedten ein neues Prekariat bilden wird, mit allen problematischen sozialen Folgeerscheinungen. So etwas kann doch niemand wollen.

    • Danke für den Kommentar. Er ist eine Bereicherung für den Artikel. Ich denke auch, dass wir in Europa dringend Wege finden müssen, Menschen zu helfen, in ihren Heimatländern eine Lebensgrundlage zu schaffen / zu finden. Solche Initiativen helfen nur wenigen Flüchtlingen und ändern nichts an dem Problem selbst, dass meiner Meinung nach nicht konsequent angegangen wird.

  2. Rüdiger schrieb am

    Bei den “Grünen” fängt das Thema “Flüchtlinge” da an, wo Flüchtlinge nach Europa einreisen wollen. Sie sehen die potenziellen Widerstände in der Bevölkerung und werben für eine große Bereitschaft, Flüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen. Ich frage mich wo fängt das Thema denn wirklich an, werden Konflikte (auch Kriege) systematisch ausgeschlachtet – um z.B. den Plan einer Multikulturellen Gesellschaft noch schneller voranzutreiben, geht dabei in Wahrheit auch Kultur verloren, soll man Flüchtlinge nicht mal selber und unverfälscht zu Wort kommen lassen – um sie wenigstens mal aus der Stigmatisierung und der Anonymität herauszuholen, wer profitiert durch sie – wer erleidet Verluste, wird diesen Menschen per schöne Fernsehbilder wirklich das vermittelt – was sie dann durch eine sehr risikoreiche Reise auch tatsächlich vorfinden, hat sich ihre anstrengende Reise gelohnt, wie wird Russland mit den Flüchtlingen aus der Ukraine fertig, Meine Antwort heißt eine andere Politik zu fahren, mehr Aufklärung mehr Verständigung und mehr Friedensforschung! Krieg schafft unendliches Leid und unzählige Flüchtlinge! Wenn nicht jeder selber das Denken lernt, dann werden immer ein paar wenige dafür sorgen, dass die Mehrheit weiterhin unendlich viel, der verfehlten Politik hinterherräumen dürfen und somit mit viel Schwachsinn beschäftigt bleiben würden!

  3. meinereiner schrieb am

    Wer Schlepper oder den islamistischen Terror verantwortlich macht, für die Flüchtlingsströme nach Europa, ist sehr einfach gestrickt, oder bedient gezielt oder unbewusst jene Kräfte, die möglichst einfachen Problemlösungen zugeneigt sind … wer hat denn dem islamistischen Terror erst den Boden bereitet und tut es immer noch? Diese Frage soll sich doch jeder einmal für sich selbst beantworten. Schlepper gibt es immer nur dort, wo es auch einen “Markt” dafür gibt – und wir sind doch alle für die freie Marktwirtschaft, oder etwa nicht? Für politisch verfolgte Flüchtlinge gibt es das Recht auf Asyl. Auf welches Recht können sich Wirtschaftsflüchtlinge berufen? Den Flüchtlingen ist es egal … sie berufen sich auf ihren leeren Magen, und das ist ihr gutes Recht – und zwar mindestens so lange wie die EU mit afrikanischen Ländern Handelsabkommen wie das erpresserische EPA auflegt, gegen das in den westlichen Ländern genau so demonstriert werden sollte, wie gegen die ganzen anderen Geheim-Abkommen, von denen kaum einer weiß was drinnen steht. Für mich ist somit JEDER Flüchtling mittlerweile ein Demonstrant gegen diese einzig und allein auf Eigennutz, Profit und auf die Expansion politischer sowie wirtschaftlicher Einflusszonen ausgerichtete Politik und insofern willkommen und je mehr Probleme uns dadurch entstehen, desto besser – denn, es braucht ein grundsätzliches Umdenken. Extremistisch sind nicht immer nur die anderen – die linken, die rechten und die Muslime. Extremistisch ist vor allem auch der Westen und seine immer fundamentalistischer, materialistischer und somit empathiefreier werdende Ideologie des freien Marktes.

  4. Sehr gute Projekte, in Augsburg war ich letztes Jahr, Ich hab Grandhotel Cosmopolis” besucht zusammen mit allen Migranten/Ausländerbeirate Bayerns Ich fand es toll das man zum ersten mal Freude dran hat 5 Euro für eine Weißbier zu Zahlen weil man hat gewusst das damit gutes getan wird.

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