Pirate Security Conference – Konflikte im Nahen Osten

PIRATEN-Sicherheitskonferenz #psc15: PSC-Logo. CC-BY-SA 3.0 Olaf Konstantin Krueger.

Kommentare

Ein Kommentar zu Pirate Security Conference – Konflikte im Nahen Osten

  1. Rüdiger schrieb am

    Der Vortrag war gut zu verstehen. Enno Lenze wirkte etwas aufgeputscht. Etwas mehr Ernsthaftigkeit wäre dem Inhalt angemessener gewesen. Wie Objektiv so was sein kann, ist die Frage, aber immer besser als nichts. Im Militär ist es meistens sicherer, denn hier sitzt ja die Quelle der Aggression. Hier wird festgelegt ob, wann, wo und was statt finden soll! Anders sieht es bei der Zivilbevölkerung aus, denn die sind schutzlos und wissen gar nix oder viel zu spät, es fehlt an Versorgung oder an Zukunftsaussichten… Im Grunde läuft es überall ähnlich ab. Und das Millitär soll in erster Linie für Schlagzeile sorgen um Angst und Schrecken zu verbreiten, denn erst die Bilder die in der Welt herumgereicht werden entscheiden über Sympathie oder Antipartie. Als in Jugoslawien Krieg war, gingen in Deutschland arbeitende Arbeitskollegen, je nach Zugehörigkeit in zwei oder sogar mehrere verschiedene Busse in ihr Heimatgebiet um gegeneinander anzutreten. Der Ansatz ist den Schwindel aufzudecken! Wem nützt Krieg, wer liefert die Ausrüstung, wer sind die Leidtragenden, wieviel Kultur geht verloren, wieviel Natur wird zerstört, was sind die Folgeschäden, was wurde getan um den sozialen Frieden zu fördern, was trägt zur Verständigung bei… Ohne Waffen wäre auch das Bild in der Ukraine ein anderes. Die Finanzjongleure reiben sich jetzt schon die Hände und spekulieren damit, dass wir alle mit hineingezogen werden. Spätestens da hört doch der Spaß auf, Mehr Ernsthaftigkeit und mal intensiver nachdenken, und etwas für den Frieden tun so lange es noch geht!

    Aufgefallen ist mir wie kurios die Welt von heute abläuft. Da wird in eine Region über Jahre viel Leid gebracht (allein der Irak zwei Mal) und zwar so, dass letzten Endes doch wirklich keiner mehr genau durchblicken kann. Oder besser soll? Dann können halb-gefährliche Abenteuerurlaube, von Presseleuten, Freelancer oder anderen, gebucht werden um diesen Kick auch gehabt zu haben. Die Schilderung von Enno Lenze, wie Presse funktioniert ist ja eigentlich bekannt, aber hier kommt es nochmals sehr deutlich rüber. Schon alleine, dass es für Berichterstattung eine unterschiedliche Bezahlung gibt verfälscht jede Meldung. Und da mittlerweile ganze Medienmonopole existieren, verkommen diese Interpretations-Meldungen zu Propaganda auf Abruf. Es ist doch wirklich mit Worten nicht zu fassen, dass Nachrichten-Bilder “in Absprache mit dem Objekt” um die Welt gehen! Ganz nach dem Motto: Schieß mal ein bisschen in diese Richtung, wir machen ein gutes Bild. Wo sind denn da die Grenzen? Werden diese ganzen Bühnen benutzt um von manchen Geschehen abzulenken? Ganz bestimmt!

    Ja und dann das Thema Flüchtlinge. Es berührt das Thema Mensch, Menschenhandel, Politik! Denn was soll mit diesen Menschen geschehen, kann aus ihnen etwas nützliches hervorgehen, werden Soldaten gebraucht, werden Arbeitskräfte gebraucht, sollen irgendwo Konflikte gefördert werden, oder irgendwo Löhne nach unten gedrückt werden.

    Egal was “soll” oder “nicht soll” Derartige Verwerfungen braucht der Normalsterbliche nicht! Was heute um uns herum passiert kann morgen bei uns geschehen. Deshalb sollte von allen Potenzialen eine Vernünftige Politik gemacht werden, welche den normalsterblichen auch zufrieden stellen kann! Geld verfälscht nicht nur die Berichterstattung sondern alles was mit Geld “korrumpiert” bzw. entlohnt wird. Nachdenken, neue Ansätze finden, persönliche Freiheit sichern und fördern, Potenziale entdecken, das Allgemeinwesen stärken, Ängste beseitigen…

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