Jetzt NEU: AG Demokratieforschung

Spitze eines Eisbergs der kollektiven Willensbildung | CC BY 2.0 Jano Nymous

Kommentare

22 Kommentare zu Jetzt NEU: AG Demokratieforschung

  1. to schrieb am

    “Zudem fördert das Mehrheitsprinzip Schwarz-Weiß-Denken und Vorurteile, Konformismus, Autoritarismus, Dogmatismus und Totalitarismus (“Wollt ihr den totalen Krieg?” Ja/Nein). “

    • Quelle, Studie, benutzte Methodiken?

    Diesem Geschwurbel kann ich nur folgendes entgegnen:

    keinfußbreit. Die Piraten sind keine Plattform für dich.

  2. Jano schrieb am

    Es gibt viele Studien und Lehrbücher, die darauf hinweisen, viele experimentelle und sogar neurobilogische Befunde. Eigentlich handelt es sich hier auch grundsätzlich um eine einfache Frage der Logik (mehrwertige/pluralistische vs. einwertige/monistische Logik), des physikalischen Weltbildes und der Messtheorie.

    Nachdem hier schon die ersten Hassreaktionen kommen, kleiner Hinweis auf die paradigmatischen Konfliktlinien, denen wir hier begegnen: – altes reduktionistisches Kontrollparadigma vs. komplexe Systeme/Selbstorganisation – diktatorisch paternalistisches (top down) vs. partizipatorisch matriarchaisches (bottom up) Politiker-Bürger-Verhältnis – zweckbezogenes, instrumentelles vs. ganzheitliches, empathisches Denken (Partikularinteressen vs. Gemeinwohl)

    Ich spreche mich hiermit deutlich für eine paradigmatische Zeitenwende aus und für eine intensive Diskussion, wie man diese Konfliktlinien erkennt!

    Sicher müssen wir uns nicht wundern, dass es Kräfte gibt, die Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit im Keim ersticken wollen.

    Ich wünsche uns allen viel Erfolg bei der Einleitung eines neuen Zeitalters!

    Klar machen zum Ändern!

  3. Jano schrieb am

    PS 1:

    Der kalte Krieg hat nie aufgehört, weil wir immer noch intransparente Mehrheitsentscheide, Kontrastdenke und Kampfparolen für Demokratie und den geeigneten Weg halten.

    Diese Unmündigkeit ist jedoch nur halb selbst verschuldet, jedenfalls solange wir nichts an den Entscheidungsstrukturen verändern und begreifen*, dass wir genau durch die Architektur dieses (Entscheidungs- und Polit-) Systems, die ständigen Feindbilder und das Gegeneinander von Einzelnen, Gruppen und Völkern korrumpiert, manipuliert, kontrolliert und entmündigt werden – zum Wohl einer wiederum größtenteils unwissenden Elite.

    *Das Begreifen wird sich aber solange nicht nachhaltig einstellen, solange wir in der Logik dieses korrupten Systems feststecken und den “Kalten Krieg” oder den Krieg in unseren Köpfen täglich mitspielen! Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob oder wann welche/r offizielle Krieg oder Besatzung beendet oder ein Frieden (nicht) erklärt wurde, solange der Krieg in unseren Köpfen inklusive täglicher, geistiger Entmündigung stetig (systembedingt) weitergeführt wird.

    Mit uns werden im Grunde täglich Experimente durchgeführt, die elitäre Herrschaft sichern, während Experimente, die das Empowerment der Bevölkerung betreffen, systematisch verhindert werden. Die Systemarchitektur ist vergleichbar mit Experimenten zum Konformitätsdruck, Gehorsam und faschistoiden Tendenzen, die jedem Menschen innewohnen, wenn man sie nur ausreichend wiederholt, konditioniert und systematisch antriggert.

    Beispiele für systeminherente Experimente zur geistigen Korruption: ASCH-Experiment zum Mehrheitsentscheid:

    http://de.wikipedia.org/…/Konformit%C3%A4tsexperiment_von_A… Experimente zu den psychologischen Grundlagen faschistoiden Verhaltens: http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment http://www.prisonexp.org/deutsch/

    Also, im Grunde haben wir schon verstanden, was uns in diesem System funktional hilflos macht, uns entmündigt und uns (gegeneinander) im Kreis drehen lässt. Nur haben wir das Problem, dass diese Erkenntnisse leider systematisch eingesetzt werden, um uns zu versklaven…

  4. Gandalf schrieb am

    Wenn das so ist mit den Mehrheitsentscheiden, was ja nachvollziehbar ist: Warum gibt’s dann in der Piratenpartei so viele davon, während alle anderen Parteien gelernt haben, dass das doof ist?

  5. Jano schrieb am

    @Gandalf: Wenn das so ist mit den Mehrheitsentscheiden, was ja nachvollziehbar ist: Warum gibt’s dann in der Piratenpartei so viele davon, während alle anderen Parteien gelernt haben, dass das doof ist?

    In der Piratenpartei gibt es bereits Formen partizipativer Entscheidungsfindung, die es im Sinne einer transparenten Willensbildung vorzuschalten gilt. Es wird viel ausprobiert, wesentlich mehr als in anderen Parteien, aber bisher eher nach dem Prinzip “Trail-and-Error”.

    Eine derartige Beschäftigung mit hierarchie- und herrschaftsfreien Konvergenzverfahren gibt es bei den anderen Parteien nicht. Allerdings haben auch die Piraten in ihrer Entscheidungsfindung noch das Prinzip Teile-und-Herrsche drin, da die Vorschläge in der Willensbildungsphase nicht unabhängig und in Graustufen, sondern gegeneinander abgewogen werden und keine transparente Zielbildung im Vorfeld der Lösungssuche stattfindet, weswegen die kooperative, lösungsorientierte Arbeit leicht umkippen und korrumpiert werden kann.

  6. Gandalf schrieb am

    Danke für die Antwort. Aber: Andere Parteien finden vor Parteitagen Kompromisse und nehmen so alle mit. Keiner gewinnt oder verliert bei Abstimmungen. Bei den Piraten sind Kompromisse verpönt und jeweils verliert die Hälfte auf dem Parteitag.

  7. Jano schrieb am

    @Gandalf, glaubst du, dass du mit dieser Aussage “Andere Parteien finden vor Parteitagen Kompromisse und nehmen so alle mit” tatsächlich die Realität beschreibst?

  8. Jano schrieb am

    “Kompromisse” ist ein weiter Begriff, vor allem wenn diese Kompromissbildung im Dunkeln abläuft und es keine Qualitätskritierien gibt. Im Grunde sagt das genauso wenig aus wie “Es ist hell”, weißt du dann wie kompatibel das Wetter mit menschlichen Bedürfnissen ist?

  9. Rüdiger schrieb am

    Das liest sich recht spannend! Gerne will ich über dieses Projekt und deren Entwicklung weiter informiert bleiben. Ich schreibe es immer wieder gerne: Im Miteinander liegt eine große Kraft. Die Zukunft wird dermaßen schnell vorangetrieben, dass für ein Gegeneinander überhaupt keinen Platz mehr sein sollte. Viele soziale Errungenschaften und Werte vergangener Jahrzehnte sind bedroht. Technologien werden längst nicht nur zum Wohle des Benutzers sondern vor allem als fortwährende Einnahmequelle zum Wohle der Geldgeber ersonnen. Demokratie beschränkt sich tatsächlich bei vielen Dingen im Alltagsleben in ja / nein ! Akzeptierst und verstehst du unsere Vielzahl an Bedingungen? JA / NEIN – Bei NEIN hast du leider Pech gehabt oder Du darfst dein Gerät zurück geben! Bei Abstimmungen haben findige Leute schon mit ähnlicher Taktik gearbeitet um bestimmte Dinge durchzuwinken zu können 😉

    Mein Buchtipp ist (leider) vom Mediengigant Axel Springerverlag, Autor ist Christoph Keese und es handelt über “Silicon Valley”. Es wirkt im Moment noch Visionär. Wer es kennt, der wird mir zustimmen, dass es zum nachdenken zwingt. Dass sich z.B. die Bildung, die Politik und die größten Teile der Bevölkerung nicht nur stark im Rückstand befindet, sondern auch zwingend neue Ansichten und Denkweisen erarbeitet werden müssen um noch annähernd am Ball bleiben zu können.

    Demokratie ist wichtig, aber noch viel wichtiger ist, dass es nicht nur die AGB zugunsten großer Konzerne gibt, sondern ebenso die AGB zugunsten des “kleinen Mannes”, wie es früher noch geheißen hätte. Darin sollten jedem gewisse Toleranzen zugesichert werden. Der Mensch soll Mensch bleiben dürfen, und er soll sich auch selber definieren dürfen und so gefördert werden, dass er dies auch tun kann. Wir sollten enger zusammen Rücken und Ideen gemeinsam erarbeiten! Dafür muss es allerdings eine förderliche Struktur geben, welche aber erst aufgebaut werden muss, um sich mit anderen zusammen in öffentlichen, und unabhängigen Internet tauglichen, angenehmen Räumen treffen zu können und zwar ohne gezwungen zu sein, viel Geld ausgeben zu müssen. Warum? Weil es schon jetzt Anzeichen dafür gibt, dass unsere nahe Zukunft auf den Kopf gestellt werden wird, welche jegliche Bereiche betreffen wird. Weil eine verblödete Ellenbogen Gesellschaft in Zukunft sich selbst im Wege stehen wird. Weil wir jetzt uns überlegen müssen wie wir wenigstens einen Teil unserer Kultur erhalten können, so wir dies überhaupt wollen? Nur noch später erübrigt sich diese Frage dann ganz, denn Kultur soll ja auch was gelebtes rüberbringen. (Man kann eben zum Glück nicht alles Digitalisieren!)

    Wir leben schon jetzt in einer Welt, in der einige Programmierer die Fähigkeit haben, Programme zu schreiben die unser Leben unglaublich erleichtern können. Die gleiche Berufsgruppe kann diese Programme aber auch so schreiben, dass unser Leben nur unter bestimmten Bedingungen und nur für eine bestimmte Zeit Erleichterung erfährt! Hier herrscht ein politisches Vakuum! Programme im Finanzwesen können so geschrieben sein, dass alle darauf aufbauenden Entscheidungen zu Raubau an der Natur führen. Dafür braucht es nicht einmal das Gedankenmodel einer Verschwörung! Die Kette ist unendlich. Es macht auf jeden Fall wirklich Sinn das Programmieren nach eigenen Ideen und nach unserem örtlichen Verständnis, in unserer Nähe zu fördern und nicht alles den Weltmarktbeherrschern und Investoren von Silicon Valley zu überlassen. Auch wenn dieser Vorsprung unüberwindlich erscheint, sollte endlich mal damit begonnen werden, eine Basis für eigene Ideen aus unserer Gesellschaft zu schaffen!

  10. Jürgen Stock schrieb am

    „Echte Demokratie“ steht also im Widerspruch zum Mehrheitsprinzip, weil das dem „Wählerwillen“ nicht Rechnung trägt. Wer, wenn denn nicht die Mehrheit könnte das denn wissen? Die Schwarmintelligenz? ich halte es dann doch mit Abraham Lincoln, der in der Gettysburg Address (19. November 1863) den Maßstab aufstellte, Demokratie sei daran zu messen, ob sie Freiheit hervorbringe, und eine „Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk“. Reden von „echter Demokratie“ sind mir höchst verdächtig.

  11. Jano schrieb am

    @Rüdiger & Norbert: Vielen Dank für die aufmunternden Worte! 🙂

    @Jürgen Stock “„Echte Demokratie“ steht also im Widerspruch zum Mehrheitsprinzip, weil das dem „Wählerwillen“ nicht Rechnung trägt.”

    Jein…

    Um eine echte Demokratie zu realisieren, sollten sich die Entscheidungsverfahren an der Natur orientieren, also z.B. an dem Mindset und dem Wissen über den Steuerungsmodus mit dem der Mensch unvoreingenommen, pluralistisch und ganzheitlich (gemeinwohlorientiert) Ziele bildet und sich selbststeuert. s.a.: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Janonymous/Metatheorie_der_politischen_Willensbildung

    Bei der Bewertung der Entscheidungsbildung sollte unterschieden werden in: 1. Wie kommt die Entscheidung zustande (der Prozess)? und 2. Welche Qualität hat die Entscheidung (das Ergebnis) hinsichtlich Gemeinwohl und zugrundeliegender Zielsetzung?

    Insofern kann eine Entscheidung mehr oder weniger richtig sein (im Sinne der Zielsetzung, der Menschenrechte und der Logik) – und das ist dann auch die bessere und qualifizierte Info zur politischen Entscheidungsqualität bzw. überhaupt erstmal eine Info, die Progression oder transparente, iterative Optimierungsprozesse zulässt, wodurch selbstgesteuertes Lernen (bei Wählern & Gewählten) und eine empirisch fundierte Qualitätskontrolle überhaupt erst möglich werden.

    Richtig und Falsch und die einwertige, reduktionistische (Binär-) Logik des Mehrheitsprinzips (0,1 – enttweder-oder), bei der es nur eine Wahrheit geben kann – ist, psychologisch gesehen, die Logik der exekutiven Willensumsetzung. Die exekutive Willensumsetzung ist jedoch NICHT die Logik der innerdemokratischen Willensbildung bzw. Zielfindung und lässt keinen Spielraum für Optimierung, Pluralismus und Toleranz, geschweige denn, dass man dadurch Transparenz reinbringt, Korruption verhindert oder eine freie und gewissenhafte Urteilsbildung unterstützt. Sie ist übertragenermaßen die Spitze des Eisbergs der innerpsychischen Willensbildung und in höchstem Maße korrumpierbar, solange sie nicht tansparent erfasst bzw. abgebildet wird.

    Was ich in dem Kontext nicht erwähnt habe bzw. nur angedeutet habe, ist, dass diese Systemkritik nicht komplett gegenläufig ist zur aktuellen Praxis. Schwarz-Weiß-Denken hat durchaus seine Berechtigung (bei der Willensumsetzung = Exekutive), jedoch wären wir Menschen nur willfährige, unflexible Automaten mit null Spielraum zur Effzienzsteigerung und zum mitmenschlichen Umgang (Empathie), wenn wir tatsächlich unsere Ziele und Meinungen nach Binärlogik bilden würden.

    Auf mehr Informationen und lösungsspezifische Kriterien in der Bewertung/Entscheidungsbildung zu setzen und von Kopfquoren (aufgrund der Teile-und-Herrsche-Problematik) Abstand zu nehmen, heißt also nicht auf die Info (zum Mehrheitsentscheid) zu verzichten, sondern v.a. dass man den Schwerpunkt der Messung nicht auf Manipulation, Top-Down-Regelung oder Fremdsteuerung setzt, sondern auf die möglichst genaue und gültige Abbildung der Meinung bzw. der individuellen Abwägeprozesse einer Person legt und niemanden zwingt, seine komplexeren Abwägeprozesse und differenzierten Bewertungsprozesse (sofern vorhanden) in ein Schwarz-Weiß-Schema zu pressen – denn das läuft einer freien & gewissenhaften Meinungs- und Entscheidungsbildung entgegen (Top Down).

    Fazit: Es bedarf der Transparenz und der Kongruenz von innerer und äußerer/struktureller Logik in der (kollektiven) Willensbildung, um freiheitliche/s und gewissenhafte/s Diskurse/Handeln zu befördern und geistiger Korrumpierung in einer echten Demokratie entgegenzuwirken.

    Denn dann klappt’s auch mit der Schwarmintelligenz! 😉

  12. Jano schrieb am

    Kleine Anmerkung zu den funktionalen Grundlagen der hier vorliegenden Systemkritik: Bottom up vs. Top Down

    Man braucht Top-Down-Prozesse für die aktive Zielumsetzung, eine entsprechende Aufmerksamkeitslenkung und die Unterdrückung zielirrelvanter Ideen, um bei der Ausführung einer Handlung zum Ziel zu kommen (Selbstkontrolle).

    Gewisse innerpsychische Top-Down-Prozesse braucht man daher auch bei gewissenhaften Entscheidungen. Jedoch ob die bei gewissenhaten Entscheidungen beteiligten Top-Down-Prozesse tatsächlich einer freien & gewissenhaften Entscheidungsbildung entsprechen, erkennt man, WANN sie auftreten, also in welcher (politischen) Handlungsphase ein Mensch in Graustufen oder Schwarz-Weiß denkt (s. Metatheorie der politischen Willensbildung)

    Eine echte Demokratie kennzeichnet sich im inhaltlichen Ziele-Diskurs einerseits durch offene, vorurteilsfreie Bottom up-Prozesse (willensbildung geht von der Basis aus) und aber auch durch Top Down-Regelungen, durch die Vorgabe des Prozessablaufs, wenn es um die Sicherung von Prozessen & Abläufen geht, die freie und gewissenhafte politische Entscheidungen sicherstellen.

  13. Jano schrieb am

    Achtung – Änderung der Mumble-Zugangsdaten zu unseren AG-Treffen!

    Kleiner Rückblick: Das 1. Treffen der (überparteilichen) AG Demokratieforschung fand am Sonntag, den 25. Januar 2015 mit wiederholten Technikstörungen auf dem Mumble-Server der Piraten im Raum AG Demokratieforschung statt. Trotz Widrigkeiten seitens der Technik haben wir das Schiff erfolgreich zu Wasser gelassen, getauft & die Crew gewählt.

    Aktuelle Entwicklung: Die AG Demokratieforschung bekommt nun nach der Mumble-Umstellung trotz mehrmaliger Anfragen aufgrund korrupter Technikerklüngel keinen eigenen Raum mehr auf dem NRW-Mumble-Server der Piraten. Man wölle lieber Räume sparen, statt Demokratieentwicklung zu fördern. Willkür lässt grüßen! Die Planung zu dieser Diskriminierung läuft bereits seit Wochen. Nachdem uns ein Raum auf dem Mumble-Server eingerichtet wurde, gesellten sich zugleich ein in meinen Augen widrige, machtorientierte gestalten zusammen und haben beraten, wie sie unsere AG wieder von ihrem Server bekommen. Ich kam da zufällig vorbei und hab diese Planungen konkret mit angehört.

    Schon traurig, dass man sich gerade am Thema Demokratieforschung hier so stört, so gar nicht neugierig ist, was wir noch auf die Beine stellen und dazu noch Aktive gezielt wegmobben will und überhaupt! … dass engagierte Piratengruppen hier derartig diskriminiert werden.

    Wir ziehen deswegen um und besprechen uns in Zukunft auf einem eigenen Server! Neue Server-Adresse: mbl002.lan4play.de / port: 11048

    Wer sich schon mal auf die kommende Sitzung vorbereiten möchte, kann das hier tun: https://ag_demokratieforschung.piratenpad.de/6

    An Alle, die in dieser Partei noch ehrlich an Demokratieforschung und -entwicklung interessiert sind, bitte bleibt uns treu!

    Ahoi!

    • Liebe Jano,

      ich möchte deinen Kommentar nicht unkommentiert lassen, weil du einem Irrtum erlegen bist. Die Technik hat festgestellt, dass diverse Mumbleräume kaum ausgelastet sind. Wegen der Benutzer von mobile Devices sind die teils wenig genutzten Räume reduziert worden und das ist prinzipiell sinnvoll. Wir Flaschenpostredakteure haben auch keinen eigenen Raum mehr, wir treffen uns nun im “Zweig der innerparteilichen Arbeit | Öffentlichkeitsarbeit”. Daran kannst du erkennen, dass niemand böswillig eure Arbeit boykottieren will oder euch ein Mangel an Wertschätzung trifft, geschweige denn aktive Piraten vergrault werden sollen.

  14. Jano schrieb am

    Hallo Christiane,

    danke für deine Antwort, jedoch unterliegst mE du dem Irrtum, zu glauben, hier ginge es noch mit rechten Dingen zu und hier lägen nur ein paar Missverständnisse vor. Unser Mumbleraum wurde jetzt schon zweimal wieder gelöscht, trotzdem wir uns wöchentlich + aller 2 Wochen Sonntags Treffen haben. Es ist so, wie oben beschrieben. Für einen weiteren AG-Raum mit vollen Adminrechten ist kein Platz mehr, was völlig willkürlich entschieden wurde und es gibt jetzt eine Zweiklassen-AG-Hierarchie auf dem NRW-Mumble-Server. Wir gehören dabei mit einem der zentralen Kernthemen der Partei zu den für minderwertig erklärten AGs, denen wesentliche Rechte vorenthalten werden.

    Darüber hinaus, wurde ich schon 2 Mal ohne Vorankündigung zentral von der Technik stumm gestellt, unsere Einträge auf den AG-Übersichtsseiten werden wieder gelöscht, Negativprognosen verbreitet, unsere AG-Einladungstweets werden gemeldet und wir werden, wenn wir uns zum Beispiel auf der KoKo mit unseren neuen Ansätzen vorstellen NICHT wohlwollend behandelt, sondern man versucht uns systematisch abzuwürgen, zu verhindern, dass wir Aufklärung betreiben und belegt uns mit systematisch mit Totschlagargumenten und Killerphrasen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vorgefallenen Diskriminierung und Sabotageaktionen an unserer AG. Ich sehe aktuell NICHT, dass man bei den Piraten an Konzepten interessiert ist, die bisherige System- und Korruptionsprobleme lösen wollen. Im Gegenteil, wo es nur geht, wird uns das Leben schwer gemacht und versucht uns auszugrenzen und zu isolieren, was angesichts der Lage der Partei mehr als paradox ist…

    Gruß J.

  15. Sperling schrieb am

    Hallo Jano,

    das kann man, muss man aber nicht so sehen. Das du, Daniel oder einige andere das so sehen ist euer Recht, aber nicht euer Privileg.

    Die Ergebnisse der Umfrage sprechen eine klare Sprache, und wenn sich tatsächlich jemand weigert(e), daran teilzunehmen, muss er/sie/es nun mit dem Ergebnis leben. Demokratie kommt vom Mitmachen!

    Sperling

  16. Jano schrieb am

    Hier geht es nicht mehr nur um subjektive Perspektiven! Hier geht es konkret um die Eignung und Nichteignung von Methoden und Designs für eine ergebnisoffene, ganzheitliche Ermittlung von Kernthemen!

    Wer sich in empirischen Methoden nicht auskennt, der sollte sich nicht anmaßen, deren Relevanz einzuschätzen für eine nachhaltige Demokratisierung und eben NICHT eine Instrumentalisierung von Methoden für Machtzwecke oder die Zwecke Dritter, z.B. der FDP!

    Ein Vorstand einer Partei, die sich Demokratisierung auf die Fahne schreibt, den jedoch Methoden zur Basisbefragung nur dann interessieren, wenn er die Ergebnisse rausbekommt, die er sehen will und entgegen der Vernunft weiter behauptet, dass empirische Methoden für die Praxis repräsentativer und/oder direkter Demokratie irrelevant seien, ist für uns inakzeptabel und ein eklatanter Widerspruch in sich!

    Wer sich wissen möchte, warum diese Mitgliederbefragung falsch und manipulativ ist, und wie sich der BuVo zu Wissensgrundlagen und Akteuren verhält, die einer Fremdsteuerung entgegengehen und eine echte Demokratie anstreben, der kann sich vorerst hier informieren: https://ag_demokratieforschung.piratenpad.de/ep/pad/view/ro.4vRZu6ZqT/latest

    Danke.

  17. Davez schrieb am

    Jano schrieb folgendes:

    Hier geht es nicht mehr nur um subjektive Perspektiven! Hier geht es konkret um die Eignung und Nichteignung von Methoden und Designs für eine >ergebnisoffene, ganzheitliche Ermittlung von Kernthemen!

    Ach Du liebe Güte. Was für ein selbstverliebtes, egomanisches Geschreibsel. Wie wäre es mal mit Inhalt anstatt Rhetorik? Offenbar ist Dir noch nicht klar geworden, das Du mit dieser Huxley orientierten Metasprech Sabbellei niemanden aber auch wirklich niemanden hinter dem Ofen hevor locken kannst, nicht mal Gagamehl.

    Cheers

  18. Jano schrieb am

    Was auch immer euch/dir noch an Vorurteilen und Denkblöcken frei nach Schumpeter noch so einfällt oder welch widerliche Projektionen ihr noch so anbringt. Die Revolution wird sicher nicht über zentralisierte, gleichgeschaltete (Partei-) oder machtorientiert kontrollierte Medien veröffentlicht!

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Janonymous - Aktiv(ist), Zukunftsarchitekt, Hase Kontakt: @Schnipseljagd_A, janonymous@jabber.ccc.de

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