Im Schatten des Attentats

French Flag | CC BY SA 2.0 Timo Newton-Syms

Kommentare

2 Kommentare zu Im Schatten des Attentats

  1. Rüdiger schrieb am

    Der Artikel regt zu vielen unterschiedlichen Gedanken an. Jedes größere und vor allem spektakuläre Ereignis, dient dazu, dass ich mich meinem Relativierungswahn Beuge, meine Objektivität im ersten Moment verliere und somit den kleineren Ereignissen zu wenig Bedeutung zukommen lasse. Große Anschläge sind bestens geeignet, um eine Zeitenwende zu markieren, in unser kollektives Bewusstsein einzudringen, um Kriege überhaupt erst führen zu können, um Rüstung zu verteilen, oder um z.B. Feindbilder aufzubauen. Wenn es große Anschläge nicht gäbe, dann müssten sie wohl glatt erfunden werden, denn Anschläge sind bisher alternativlos, weil systemrelvant!

    An großen Ereignissen verdienen alle etwas daran: die Medien, die Industrie, die Banken und ganz am Ende fällt für mich auch etwas ab, und zwar auf eine Art und Weise, dass ich deren Nachteile bereitwillig und gerne in Kauf nehme. 🙂 Im Grunde, wie bei jedem Computerteil; Akzeptierst du unsere Bedinungen? JA / NEIN – Bei NEIN hast du leider Pech gehabt oder Du darfst dein Gerät zurück geben!

    Der letzte Satz des Artikels gefällt mir! Nur wenn professionelle Politiker von “wir” sprechen, dann meinen sie meistens nur sich selber und ihre Ziele die sie verfolgen sollen. Der solidarische Rest wird meistens Instumenalisiert, er kann sich mit seinen Menschenrechten, seiner Freiheit, und Demokratie auseinandersetzen, weil er nicht viel zu melden hat.

  2. Jürgen Stock schrieb am

    Mit Verlaub, man könnte wissen, dass im Französischen „le front“ heißt, also grammatisch maskulin ist und es somit im Deutschen an dieser Stelle „der rechtsextreme Front National“ heißen muss, und dessen unsägliche Vorsitzende heißt mit Vornamen „Marine“. Wo bleibt hier das Lektorat?

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