Lichter aus! Düsseldorf setzt Zeichen gegen Intoleranz

MedienHafen, Düsseldorf, Germany | CC BY 2.0 Luke Ma

Kommentare

7 Kommentare zu Lichter aus! Düsseldorf setzt Zeichen gegen Intoleranz

  1. Tom Gebhardt schrieb am

    Das letzte Mal wurde der Staatsapparat zur Durchsetzung politischer Ziele in Deutschland von den Nazis eingesetzt! Und wozu das Ganze: Um die Beschaffungskriminalität der Arbeitgeberverbände zu promoten, die in den Elendsregionen der Welt die Menschen aushungern, um sie als Zwangsarbeiter auf unseren Arbeitsmarkt zu treiben! Menschenrechte, Demokratie und Meinungsfreiheit schaltet man so das Licht aus und der Piraten-Kindergarten ist noch stolz darauf, das Netz dafür missbraucht zu haben!

  2. claus martin schrieb am

    Eine offene demokratische Gesellschaft, die die Meinungsvielfalt liebt, muss akzeptieren, dass einige Bürger extrem links oder rechts angesiedelt sind. Kappt man in einer Gesellschaft diese extremen Flügel, wird die Meinungsvielfalt zwangsläufig eingeschränkt. Populisten können oder wollen nicht die harte Arbeit auf sich nehmen, gesellschaftliche und politische Probleme vorurteilsfrei zu analysieren und Lösungskonzepte auszuarbeiten. Sie denken in einfachen schwarz / weiss Kategorien und gaukeln damit anderen vor, dass sie alle Probleme verstehen und lösen können. Also können wir dem entgegenwirken, wenn wir uns bemühen, die verschiedenen Ursachen eines Problems klar strukturiert darzustellen, so dass es jeder Bürger verstehen kann. Ausserdem sollten viele Diskussionsgruppen gegründet werden ( mit Internet- Konferenzen ), so dasss jeder seine Ansichten in die Diskussion einbringen kann, aber auch aus Diskussionen lernen kann. An diesen Diskussionsgruppen sollten auch möglichst viele Bürger teilnehmen, die nach Deutschland eingewandert sind. Denn dadurch können viele deutschstämmigen Deutschen ihre typischen deutschen Vorurteile überwinden und erfahren, dass wir sehr viel von den Einwanderern in Deutschland lernen können.

  3. Rüdiger schrieb am

    Entweder zur Pegida oder zur GEGEN-demonstration? Ich möchte in diesem Zusammenhang an beide Seiten meine Kritik kund tun dürfen! Hier wird meiner Meinung nach, etwas aufgebauscht um Risse mitten durch unsere Gesellschaft zu treiben! Weder National noch in Bezug auf unsere Nachbarländer möchte ich eine Spaltung der Gesellschaft fördern! Übertriebene Sichtweise? An Hand der Ukraine aber auch anderswo kann jeder mehr als deutlich die Folgen von gesätem Zwiespalt studieren! Und dies sollte jeder bedenken der meint er müsse sich Gegen seine eigenen Mitmenschen erheben. Es ist meistens besser, für etwas zu sein, als gegeneinander anzutreten. Die Pegida wurde mit ihrer Schattenseite in die Öffentlichkeit gerückt. In Wirklichkeit geht es um ganz etwas anderes. Denn schon allein Ihr großer Zuspruch, ist ein Zeichen langjähriger verfehlter sogenannter Regierungs-Politik! Auch verfehlter Politik der Opposition und sonstiger Institutionen! Eine verfehlte Politik in Sozialen Bereichen, der gefährdete Mittelstand, unser Miteinander, unser einander zuhören und unzählige weitere Punkte! Auch wird fortlaufend ein Gesellschaftlicher Wandel herbeigeführt, welcher den Meisten viel zu schnell und viel zu rücksichtslos vonstatten geht und vor allem ein Wandel der ohne unser eigenes Zutun vorangetrieben wird! Doch wieviel Veränderung in relativ sehr kurzer Zeit, hält eine Gesellschaft noch in der Menschlichkeit? Wo können sich Menschen, mit den unterschiedlichsten Denkmustern, öffentlich einander frei begegnen, um sich frei sowie unabhängig auszutauschen und das ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen? Wo und von wem wird dieses “in Unabhängigkeit” gefördert? Keiner der gegen Pegida oder Extremismus antritt, kann sich eine weiße Weste damit verdienen, indem er nur mal so dagegen demonstriert hat, nur um hinterher wieder sagen zu können, er hätte sich doch frühzeitig gegen Extremismus positioniert! Nein! Wer Symptome angeht hat eben nichts getan um die Ursache zu erkennen, geschweige denn sie zu beheben. Als ein Beispiel sei genannt: Es gibt unzähliges Konfliktpotenzial in Bezug der Privatisierung früherer Staatlicher Mittel, welche immer mehr Menschen zwar alltäglich erkennen, es aber mit Verärgerung hinnehmen müssen, weil sie zuviel kostbare Lebenszeit, oder Geld Opfern müssten um ihr Recht oder ihren Protest gegen “jeglichen Blödsinn” durchzusetzen. Wenn die Persönlichkeitsrechte des einzelnen, einschließlich der Selbstbestimmungsrechte wieder besser greifen und ausgebaut und besser garantiert und gelehrt würden, wenn die Menschenverachtende “Harz4…” Geschichte vom Bedingungslosen Grundeinkommen endlich übernommen wäre, dann würde dies mindestens den Leuten der Pegida und ganz nebenbei auch den finanziellen Abzockern fast von ganz alleine den Boden unter den Füßen wegziehen. Damit Volksvertreter überhaupt ihren Namen verdienen müssen sie vielleicht erst einmal die Erlaubnis einholen überhaupt verbindlich sein zu dürfen? Verbindlichkeiten werden überall erwartet. Nur, in der Politik vermissen wir verbindliches Handeln (so wie es vor der Wahl versprochen wurde) meistens vergeblich. Warum? Jeder Bürger könnte Gehör finden, wenn er in vereinfachter Form seine Lösungsvorschläge nach bestimmten Kriterien einreichen und deren Umsetzung selber im Netz kontrollieren könnte. Mir persönlich tut es in der Seele weh, wenn ich an Stichworte denke wie Fracking, Privatisierung von Wasser und vieles andere! Landschaftsverändernde Flurbereinigung, Nachhaltige Industrielle Waldwirtschaft wie z.B. im Kreis Tübingen oder Reutlingen zu beobachten, wo sumpfige Wälder, durch massives abschütten, groben Gesteins, für schwere Holzerntemaschinen, befahrbar gemacht werden! Aber auch im gesamten Bundesgebiet ist der Raubau zu beobachten und zurück bleiben Wälder, deren Bäume man fast immer mit seinen beiden Armen umfassen kann. Dickere Bäume gibt es seit den letzten Jahren nur noch selten. Und das hat nichts mit, in den Medien verkündeten Waldsterben zu tun! Die Flächenversiegelung schreitet beständig fort, gerne auch durch Aufhebung von Wasserschutzgebieten!!! während Altbestände von Industrieanlagen oft ungenutzt bleiben und leer stehen! Während derzeit verhältnismäßig kleine Tragödien ganz Europa in Atem halten, werden unsere Rechte und Freiheiten im Vorwand von Bedrohung und Sicherheit, Stück um Stück fortwährend zurückgefahren; Zudem werden den großen Ereignisse um uns herum, wo es um Krieg und Notstand geht und weit mehr Tote gibt, gar nicht mehr gesehen!

    • Moin,

      danke für deinen Kommentar, der einen verwirrenden Einblick in die derzeitige Protestkultur in Dresden gibt. Mich verwirren aber auch die “Spaziergänge” von Pegida in Dresden. Warum sieht man bei diesen Montagsdemonstrationen der “Patriotischen Europäern” nur Deutschlanfahnen, aber keine der Europäischen Union? Warum sagen die Pegida-Verantwortlichen “ne, Nazis sind wir nicht”, während die Pegida-Ableger ihre Demonstrationen von NPD-Mitgliedern anmelden lassen? Warum, ich gebe jetzt mal den Fragebär, firmiert Pegida unter dem Label “gegen Islamisierung” und tritt nach aussen auf “nur” als Gegner von Glaubenskriegen auf? Warum rekrutiert Pegaid seine Mitläufer zu einem grossen Teil aus AfD-Wählern, einer nationalkonservativen Partei, die “Spaltung” zum eigenen politischen Ziel erhoben hat?

      Nun soll also kein Keil in die Bevölkerung getrieben werden, aber genau dies wird ja versucht. Nach deren Lesart sind wir hier, die Alteingesessenen, und auf der anderen Seite die “zu uns geströmten”, die uns das Land, die Arbeit und die Frauen wegnehmen? Unglaubwürdiger geht es kaum – vor allem wenn man sich in Erinnerung ruft, wie viele Völkerwanderungen durch das Gebiet kamen, das wir heute “Deutschland” nennen.

      Aber gut, begrenzen wir die Motivation derer, die dort mitlaufen, auf eine über Jahre gewachsene Frustation über bundesdeutsche Kritik. Dann ist es auch falsch, ja schäbig, die angehörigen einer anderen Religion verantwortlich zu machen. Es ist ja nicht der Flüchtling, der die Bäume fällt, den Mittelstand bedroht, die Privatisierung voran getrieben oder Harz IV eingeführt hat. Du schreibst, dass “Es ist meistens besser, für etwas zu sein, als gegeneinander anzutreten”. Pegida hat das “gegen” jedoch im Namen. Dabei gäbe es viele Dinge, für die Partei ergriffen werden sollte. Für ein Miteinander (nicht nur der Religionen”, für den Abzug der Invasionstruppen in der Ukraine und der Krim, für eine bessere Sozialpolitik, Bildung, Datenschutz und vielem mehr. Das sind die Dinge, für die ich auf jde Strasse gehe. Jeden Montag, aber der anderen Seite der Deutschlandfahnen.

  4. Rüdiger schrieb am

    Warum?… Ich sag jetzt mal, weil die alte DDR Flacke nicht mehr aktuell ist? “Man” sieht gelegentlich auch ein bisschen das, was “man” sehen will. Wenn “man” sich nahezu wöchentlich was zu Holocaust, NS-Verbrechen, oder Deutsche Fahnen rechter Idioten anschauen will, dann liest “man” den Spiegel. Wenn ich das nicht will, dann meide ich die restliche Einheitspresse wie Stern, Focus, FAZ (Ulfkotte hat diesbezüglich seine Erfahrungen, durch deutliche Schilderungen öffentlich gemacht.) und, dass die öffentlichen Medien nicht besser sind, hat sich z.B. spätestens durch Eva Herman, längst offenbart. Ich bemühe mich und versuche ein objektiveres Bild zu bekommen. Als ich über die letzte Pegida Veranstaltung was erfahren wollte, habe ich danach gegoogelt und stieß auf einen Link, welcher mich zur Liveübertragung führte. Ich sah viele einfache Leute, Von Jung bis alt und ich sah sogar dunkelhäutige Menschen darunter. Ich habe einige mit Deutscher Fahne gesehen und andere Fahnen, welche mir unbekannt waren. Ich habe mehrere israelische und Französische Fahnen gesehen. Einer trug eine Fackel. Andere trugen verschiedene Transparente. Die Reden waren in voller Länge zu hören und ich konnte einen sehr guten natürlichen Gesamteindruck gewinnen. Zum Nachdenken war für mich, die sinngemäße Aussage, dass die heutigen Verhältnisse, die negativen Eigenschaften der Früheren DDR in nichts mehr hinterher stehen würden.

    Mein gewonnener Eindruck ist, dass die Veranstalter eine solide Strategie haben, allerdings mit wenig offenbarten Inhalten. Bei jeder weiteren Veranstaltung erfahren wir stetig einwenig mehr das kann Taktik sein oder auf eine mangelnde Ausarbeitung ihrer Forderungen schließen. Jetzt wäre es natürlich interessanter, wenn sich hier mal ein aktiver Pegidabesucher offenbaren würde. Für mich ist die Pegida eine Art Überraschungsei. In dem sich ja bekanntlich alles oder nix gescheites befinden kann. Augenfällig ist, sie verfolgen eine Strategie mit der sie schon erstaunlich weit gekommen sind. Allerdings, es ist nicht auszuschließen, dass hinter der Pegida, bereits oder schon bald, der Geheimdienst mitmischt und Provokationen von innen heraus erzeugt werden. Dem hat die Leitung schon entgegengewirkt, wird dies auch immer wieder tun müssen, damit eine Eskalation vermieden wird. Von daher sollte jeder der an der Pegida teilnimmt fortlaufend kritisch überprüfen vor wessen Karen er sich spannen lässt! Ganz nach dem Motto “Quer und Schräg zu denken ist bedeutend besser als das selber Denken anderen zu überlassen. Wer eine Weltdiktatur oder zunächst die in Einführung befindliche Europadiktatur will, der hat es nun mal bedeutend leichter als der, der das einwenig differenzierter sieht. Aber sagt doch mal etwas hierzu! “Verbindlichkeiten werden überall erwartet. Nur, in der Politik vermissen wir verbindliches Handeln (so wie es vor der Wahl versprochen wurde) meistens vergeblich. Warum? Jeder Bürger könnte Gehör finden, wenn er in vereinfachter Form seine Lösungsvorschläge nach bestimmten Kriterien einreichen und deren Umsetzung selber im Netz kontrollieren könnte. Warum passiert da so wenig?”

    • Ich habe echt nichts gegen Pegida, aber muss das unbedingt in Deutschland sein? Man fühlt sich schon gar nicht mehr zuhause in diesem Land, wenn diese Leute durch die Strasse ziehen. Ein paar Patrioten – ok, solange sie sich integrieren und nicht unangenehm auffallen. Aber doch nicht so viele! Warum schaut die Politik weg? Warum duldet man hier so viele gefährliche Patrioten? Sollen die doch in andere Länder gehen wo Patrioten gebraucht werden. Das Boot ist voll!

  5. Rüdiger schrieb am

    Ich habe meine Meinung ja geschrieben! Hinter der Pegida stehen wahrscheinlich geheimdienstliche Interessen. Die Pegida wird in allen Medien hofiert und Instrumentalisiert. Das allein sollte misstrauisch genug machen. Ein Krimi mehr nicht. Durch die aktuellen Meldungen fühle ich mich natürlich bestätigt: “Wegen Terrorgefahr werden alle Kundgebungen in Dresden verboten!” Alles Lug und Betrug. Und Schlagzeilen die der Pegida noch mehr Raum geben und sie noch größer werden lassen. Also das Boot wird noch voller werden 😉 Am Ende sollen Konflikte aufgebaut werden, statt im Vorfeld sozialere Bedingungen zu schaffen und dem einzelnen mehr Mitbestimmung und vor allem seine Selbstbestimmung zu fördern. In Frankreich und in anderen Ländern das selbe Spiel. Theater. (Die französische Revolution stellt sich aus heutiger Sicht auch ganz anders da.) Christian Anders (als Beispiel) leistet (teilweise auch künstlerisch oder religiös) auf seinem Learningchannel sehr viel Aufklärungsarbeit und fördert das Nachdenken, fast zu jedem Thema! In der Tübinger Uni habe ich mir vor wenigen Wochen eine beeindruckende Vorlesung von Dr. Daniele Ganser, ein Schweizer Historiker, Energie und Friedensforscher (live) angesehen. 2015 wird wieder sehr spannend sein!

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