Munition fürs Volk

Ausschnitt der Überschrift es Artikels "Wie die Christen schon einmal die Türken schlugen" | Foto von Michael Renner

Kommentare

4 Kommentare zu Munition fürs Volk

  1. nioweb schrieb am

    Lieber Michael Renner! Schon mal gelesen, was Piraten so von sich geben? Wann kommt der Artikel in der Flaschenpost über die Pegida-Verharmloser in der eigenen Partei? Gar nicht. Weil es so viel angenehmer ist, auf andere zu zeigen.

    • Moin, glaub mir: noch am selben Tag, an dem ein Vorstandsmitglied der Piratenpartei in einer Zeitung mit der Reichweite der FAS (oder selbst nur der Reichweite oder Relevanz der Bäckerblume) etwas derartiges absondert, erschiene solch ein Artikel in der Flaschenpost. Einzelnen Piraten ohne Einfluss, selbst auf Twitter ohne Gefolgschaft, mag ich dafür keine Publicity geben.

  2. claus martin schrieb am

    Wir sollten auch an die Kreuzzüge erinnern, als das christliche Ritterheer Konstantinopel verwüstete und in Brand steckte und die Frauen dort massenweise vergewaltigte. Ähnliches passierte in allen Städten, über die die Horden der christlichen Kreuzritter herfielen. Und was machte der Deutsche Ritterorden ? Er überfiel slawische Dörfer, ermorderte die wehrlosen Menschen, vergewaltigte die Frauen, plünderte und steckte die Dörfer in Brand. Und das über einige Jahrhunderte lang. Was passierte bei der Rückeroberung von Spanien ? Die christlichen Könige wüteten barbarisch gegen die Mauren. Wir sollten also sehr vorsichtig damit sein, die Vergangenheit von Deutschland oder Europa zu glorifizieren. Es geschahen zahllose grausame Verbrechen, die von der herrschenden Klasse ausgeführt wurden und von den Kirchen zum grossen Teil stillschweigend geduldet oder sogar sanktioniert wurden. Es gab natürlich auch einige sehr mutige Männer und Frauen, die sich dagegen wehrten und das Unrecht klar benannten. Wir sollten unsere Geschichtsschreibung einmal durchforsten und auf Grundlage der Menschenrechte beurteilen. Dann werden wir wahrscheinlich zu dem Schluss kommen, dass wir vielen der “Grossen” in der Geschichte ihren Titel aberkennen müssen. Also kein “Karl der Grosse”, kein “Friedrich der Grosse” mehr, sondern nur noch gemeine Massenmörder, deren Denkmäler wir in den Kellern von Museen verschwinden lassen sollten.

  3. Jürgen Stock schrieb am

    „Es ist schockierend, dass Konrad Adam, Vorstandsmitglied der nationalkonservativen AfD und bekennender Unterstützer der PEGIDA-Demonstrationen, in der FAS Raum geboten wird, …“ Umgekehrt wird ein Schuh draus. Vielleicht hat die FAS AfD-Vize Adam vorführen wollen, um zu zeigen, wes Geistes Kind die Leute von der AfD sind.

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