Die Piraten und die Sozialpolitik

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Kommentare

Ein Kommentar zu Die Piraten und die Sozialpolitik

  1. Schulym Apelojg schrieb am

    Hallo Gernot , hallo Michael, Euer Bericht fängt gut und wahrheitsgemäß mit den drei Fragestellungen an: – wie wahlwirksam ist unser sozialpolitisches Profil – welche Zielgruppen wollen wir ansprechen – und wie können wir es in der Außendarstellung am besten erreichen. Aber auf keine dieser Fragen geht euer Bericht wirklich ein ! Es grenzt an oder ist bereits Manipulation, daß die einzige Präsentation, die unter dem Titel ¨ Neues wahlwirksames Sozialprofil für die Piraten¨ versucht hat, auf diese drei Fragen einzugehen, in Euerem Bericht nicht mal erwähnt wird !!! wahr ist, daß dieser Vortrag – als erster von 4 Präsentationen, die alle hintereinander vorgetragen wurden – im Anschluß kaum diskutiert und schon gar nicht mit Begeisterung aufgenommen wurde. Andererseits nicht nur Helga Röller meinte: ¨ ich empfand dein Referat und das handout erfrischend und gegen den Strich gebürstet. Es hat auf jeden Fall eine Prüfung entlang inhaltlich-politischer Argumente verdient¨ Richtig, hat es verdient aber hat es nicht bekommen! Deswegen erlaube ich mir , lieber Gernot und Michael , Euere Auslassungen in kanppster Form nachzuholen: In Mainz wurde ein ¨Wahlwirksames Sozialprofil ¨ vorgestellt mit sehr konkrteten Angeboten an: Niedrigverdiener, ALG I und II Bezieher, Kinderreiche Familien und an Abstiegsbedrohte, auch in der berechtigtzen Hoffnung, dieses Wählerpotential für die Piraten zu gewinnen. Dazu diente erstens eine prinzipielle

    1. radikale Änderung der Sozialabgaben-Ordnung Auf der Basis der Gedanken von Jürgen Borchert ( ehemaliger vorsitzender Richter im obersten hessischen Sozialgericht) mit den neuen Elementen Freibetrag, Progression, Familiensplitting und mit dem Ziel Niedrigverdienern und kinderreichen Familien sowohl ihre eigenen Sozialabgaben als auch die des Arbeitgebers ganz oder zu einem erheblichen Teil im eigenen Portmonnaie zu belassen. Zweitens

    2. Einkommensversicherung die die Menschen mit längerer Erwerbsbiographie vor dem Sozialabsturz nach 12 Monaten ALG I Bezug bewahren würde; aktuell ein gutes politsches Angebot an viele PEGIDA Demonstranten, die ihre Abstiegsangst in Fremdenfeindlichkeit ertränken. Drittens ein

    3. Recht auf Arbeit für jedermann, ein Recht,das das entwürdende und schickanöse Hartz IV System komplett überflüssig macht und jeden Arbeitslosen vom Stigma des Sozialschmarotzertums befreit.

    Wer mehr dazu erfahren will, dem maile ich gerne den Vortrag und die dazugehörenden power-point Folien. Meine e-mail adresse: eurokrise@apelojg.de

    LG Schulym

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Gernot Reipen ist 61 Jahre alt, seit 2012 Mitglied der Piratenpartei und seit dieser Zeit auch Koordinator der AG-BGE und aktiv bei den Sozialpiraten. Seine politischen Schwerpunktthemen sind: direkte Demokratie, bedingungsloses Grundeinkommen, Sozial- und Kommunalpolitik. Er ist Vorstandsmitglied im Kreisverband Ahrweiler (RLP), Themenpate für das bedingungslose Grundeinkommen im Landesverband Rheinland-Pfalz und Koordinator der AG-Kommunalpolitik-RLP.

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