Schein und Sein

Echter Flausch

Kommentare

8 Kommentare zu Schein und Sein

  1. June schrieb am

    Ich bin es leid einen solchen Schwachsinn zu kommentieren. Das Problem liegt einfach daran, dass wir lieber einen BEO-Verifizierungs-Schulungs-Organisator haben und brauchen und zig huntert Leute die inzwischen ausgeuferte Bürokratie bedienen müssen und für die wirklich wichtige Arbeit bleibt einfach keine Kapazität mehr übrig. Außerdem ist es nicht wichitg bei Veranstaltungen und Aktionen wie die Rampensau dazustehen. Das können andere Parteien besser. Natürlich muss man schon Flagge zeigen und in der Berichterstattung muss der Name auftauchen. Ich kann nur sagen, ernsthaft Aktionen durchzuführen bei dennen man unaufdringlich auftritt überzeugt Leute nachhaltiger, als reine Showveranstaltungen durchzuziehen nur um wieder mal einen Wahlerfolg zu haben. Außerdem brauchen wir gar keinen Wahlerfolg und haben ihn auch nicht verdient. Wir haben in den meisten Bundesländern Piraten in Kommunalen Parlamenten, aber diese Leute werden alleine gelassen, anstatt mit ihnen zu arbeiten. Viele Piraten sind zur richtigen Arbeit gar nicht bereit und betrachten es schon als Politik, wenn sie ihren Feierabend auf Twitter bei einem Shitstorm verbracht haben.

    • TurBor schrieb am

      Hallo June, Wie du selber schreibst: “Natürlich muss man schon Flagge zeigen und in der Berichterstattung muss der Name auftauchen.” – und eben das passiert oft nicht oder nicht ausreichend. Selbstverständlich ist es nicht das einzige und auch nicht das größte Problem der Piratenpartei, aber in dem Beitrag geht es speziell um dieses Thema. Und das beschriebene Problem gibt es schon seit langem, auch 2009 und 2011, als wir keinen Mangel an aktiven arbeitenden Mitgliedern hatten, war es zu erkennen. Während eines Hypes wurde das dadurch abgemildert dass die Presse uns von sich aus hinterher gelaufen ist, jetzt sieht man bloß die Folgen besser.

      Viele Grüße, Boris

  2. Manfred Steffan schrieb am

    Ich stimme dem Beirag zu, wenn er die Wichtigkeit eines guten Selbstmarketings hervorhebt. Allerdings ist das beste Marketing kontraproduktiv, wenn es eine Verpackung ohne Inhalt ist. Wofür die PIRATEN stehen, sollte ganz einfach sein: Das Parteiprogramm ist der “Common sense”. Jedoch interpretieren manche ihre persönlichen Ideen in die Piratenpartei hinein und verkaufen sie als Parteimeinung. Und das Parteiprogramm enthält Lücken, die zu solchem Verhalten einladen: Für welches wirtschaftspolitische Konzept beispielsweise steht die Piratenpartei?

    • TurBor schrieb am

      Hallo Manfred, in dem Beitrag geht es speziell um die Außendarstellung. Es ist klar, dass es bei weitem nicht das einzige (und auch nicht das größte) Problem der Piratenpartei heute ist. Zur Problematik des Parteiprogramms gab es erst kürzlich ebenfalls einen Beitrag von mir in der Flaschenpost.

      Viele Grüße, Boris

  3. Dennoch ist auffällig, das gerade bei Aktionen, die von den Piraten (mit-)organisiert werden, die Piratenpartei oft in der öffentlichen Wahrnehmung weit hinter den anderen Teilnehmern bleibt.

    Danke für diesen neuen Gedanken!

  4. Manfred Steffan schrieb am

    @TurBor: Danke für den Hinweis auf deinen anderen Beitrag. Zu diesem der Hinweis: Es ist nicht nur eine gewisse Unübersichtlichkeit. Es fehlen inhaltliche Festlegungen. Grundsätzlich müssen wir, unabhängig von uneren inhaltlichen Schwerpunkten, zu allen wesentlichen Poitikthemen eine Meinung haben, wenn wir gewählt werden wollen. Der Wähler kauft bzw. wählt doch nicht die Katze im Sack, sondern will wissen, wes Geistes Kind sein Abgeordneter ist.

  5. Beate Kiefner schrieb am

    @TurBor: vielen Dank für Deinen Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht! Ich frage mich wirklich, ob es nicht sinnvoller ist, bei Bündnissen, die z.B.Themenflyer mit Parteilogo ‘verbieten’, die Veranstaltung zu ‘kapern’. Der Presse verteilte ich die TTIP-Piraten-Flyer, die darüber sehr erfreut war, musste allerdings darum bitten, nicht im Artikel erwähnt zu werden, wegen der o.e. ‘Bündnis’absprache, sie waren sichtlich erstaunt darüber. Es ist wirklich schwierig, unter solchen Umständen ‘sichtbar’ zu sein!

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