Aus dem Nest gefallen XII

CC BY-SA 2.0 Micky**

Kommentare

9 Kommentare zu Aus dem Nest gefallen XII

  1. observer schrieb am

    In welcher Sprache schreibt ihr hier?

    “…als die PDS Weiland in den “Neunzigern”…”

    Was ist bitteschön ‘Weiland’?

    Oder meint ihr etwa ‘wei­land’, laut Duden:

    “Wortart: Adverb, Gebrauch: veraltet, noch altertümelnd”

  2. Habicht schrieb am

    Du postest unter Pseudonym, hast offensichtlich keine Ahnung von Datenschutz, aber erzählst hier die Geschichte vom Storch. Wie wär’s mal mit “etwas” Recherche bevor Du über das sensible Datum einer Parteimitgliedschaft so einen Unsinn schreibst. Gibt es keine Redaktion, die über Artikel nochmal drüberliest?

    Wenn es nur den bzw. die “Richtigen” trifft, dann ist jeder leak legitim, wie?

    Was das Angebot von Etherpads durch die Piratenpartei angeht, so werden vorhandene Vorteile hervorgehoben, aber die ebenfalls bestehenden Nachteile wie die Unterstützung von Denunziation unter den Teppich gekehrt.

    Sieht so seriöse Politik aus?

    Ganz schwache Vorstellung einer Partei, die sich den Datenschutz ans Revers geheftet hat.

    • Oh, da hat unser Sperling wohl einen Nerv getroffen! Eine Partei, die vorgibt von multidimensionaler Vernunft zu sein, mit “universitärer Bildung” angibt und oft vor Kraft nicht laufen kann …. und dann kommt ein Hacker daher und bricht einfach in eure Datenbank ein. Oh, statt Mitleid (dieser böse böse Mensch) hagelt es Spott und Hähme. Es entspricht wohl nicht dem Geschäftsmodell der AfD sich um die grundlegensten Sicherheitsaspekte zu kümmern! Es gibt keinen Anspruch auf Verständnis, tröstende Wort oder “hey, unsere Server sind sicher, schlüpft doch bei uns unter.” Im Gegenteil! Die AfD hat mit der Wahl dieses Anbieters einen Griff uns Klo getan (und inzwischen ja wohl selbst dem Anbieter gekündigt und ein neues Angebot aufgezogen). Mit dem Einbruch in die AfD-Datenbank hat es einen Schreihals getroffen, der jetzt mitleitheischend um sich schaut und “mimimi” von sich gibt. Darauf pfeift unser Sperling!

  3. Im Goldverkauf der AfD sehe ich zwei Aspekte.

    Gold ist die Währung der Krise. In unsicheren Zeiten steigt der Kurs. Kriege, Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs …… da geht es mit dem Kurs nach oben. Betrachet man die Kursentwicklung seit der sogenannten “Eurokrise” (die tatsächlich keine Krise des Euro war), die Entwicklung nach dem Platzen der dot.com-Blase, die Öl- oder Kubakrise wird das deutlich. Sobald sich diese Krisen entspannten fiel der Goldkurs auch wieder. Historisch betrachet lässt sich eine Ausgleichsgerade zeichnen, die einige wenige % Wertsteigerung pro Jahr zeigt. Der wahre Gewinn hängt davon ab wann tatsächlich gekauft wurde. Wer Beispielsweise Anfang 2005 kaufte (die Wirtschaft lief rund) und 2012 verkaufte (es erscheinen die ersten Artikel die die Krise als beendet bezeichneten) konnte seinen Einsatz verdreifachen. Wer jedoch 2012 kaufte und heute verkaufen möchte bekommt nur noch 70% der Investition zurück. Würde ich (!) heute Geld kaufen? auf keinen Fall, denn Ukraine hin, IS her und auch das reduzierte wirtschaftswachstum eingerechnet: Der Goldpreis gilt als “überbewertet”, ein weiteres Absinken gilt als sicher. Sollten die Notebbanken in absehbarer Zeit die Zinsen auch nur leicht erhöhen könnte der Goldpreis sogar ins Bodenlose stürzen.

    Wenn die AfD trotzdem auf “Krise” setzt wird das wohl mit der Krise zusammen hängen, die unseren Kontinent erschüttert wenn die Herren mit Monokel zu einiger Macht oder Einfluss kommen sollten. Grenzkontrollen und Wechselrisiko werden dann das kleinste Problem sein. Der Goldpreis wird dann allerdings wieder steigen. Denn es ist auf der Flucht leicht über die Grenze zu tranzportieren.

    https://boerse.dab-bank.de/maerkte-kurse/wertpapiersuche/kursdetails/1472977-@W$$.html

  4. Sperling schrieb am

    Lieber Habicht,

    falls es dir entgangen sein sollte: Über die abgrundtiefe Dummheit, den Anbieter einer Telekommunikationsdienstleistung anzuzeigen anstatt den rechtlich für den Inhalt verantwortlichen kann man eben nur spotten. Denn das ist ungefähr so klug wie den Vermieter einer Plakatwand für den Inhalt der Plakate, die der Mieter anbringt, zu verklagen. Oder die Telekom weil ein Vollpfosten von einer Telefonzelle aus Drohanrufe getätigt hat.

    Nichtsdestotrotz finde ich es nicht in Ordnung das die Daten veröffentlicht werden – das ist nicht mal bei Leaks aus der Neo-Nazi-Szene in Ordnung, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel.

    Und zum Thema Pseudonym: In der Partei weiß jeder der es wissen will wer ich bin, so richtig geheim ist da nichts – nicht zuletzt da jeder der verantwortlich in der Partei handelt jährlich eine Datenschutzbelehrung braucht, und die geht nun mal nicht pseudonym.

    Ob das Thema Datenschutz, Datenschutzbelehrung und Datensicherheit aber bei der AfD eine ausreichend hohe Wertigkeit wage ich zu bezweifeln – nun gut, da ist sie ja in guter Gesellschaft mit anderen Parteien aus ihrem Spektrum.

    Jakob Sperling

  5. observer schrieb am

    @Nichael Renner

    Es ging weniger um einen Tippfehler sondern um den geistigen Muff der aus der Verwendung von Begriffen wie ‘weiland’ sichtbar wird.

    Wenn der eher konservative Duden schon von ‘veraltet’ und ‘altertümeld’ spricht, meine Güte 🙁

    Das mit dem Hinweis auf die Schreibweise eine Buchstabens abzutun zeugt nur bedingt von Kritikfähigkeit.

  6. Stinne Skarsgard schrieb am

    Ich finde es interessant das aufgrund der Verwendung von eher ungebräuchlichen Wörtern auf die Denkweise eines Autors geschlossen werden soll.

    Ob dieser anmaßende Art des negativen Neusprech bin ich regelrecht erzürnt! Bitte mäßigt euch!

    Stinne

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