Piraten aus Hessen wählen ihren neuen Landesvorstand und verabschieden sich von ihrem alten Programm


Kommentare

3 Kommentare zu Piraten aus Hessen wählen ihren neuen Landesvorstand und verabschieden sich von ihrem alten Programm

  1. Bernd schrieb am

    Wenn noch 6% aller zahlenden Mitglieder an einem Parteitag teilnehmen, und diese dann einem absurden Antrag, nämlich das eigene, über die Jahre erarbeitete Programm in die Tonne zu treten, dann ist das politischer Selbstmord nach innen, und eine komplette Bankrotterklärung.

    Ansonsten geht es aber noch gut? Ein komplettes eigenen Programm tritt man frühestens dann in die Tonne, wenn man Foren und Formen gefunden und genutzt hat, ein neues, inhaltlich besseres Programm zu verabschieden, das unter breitester Beteiligung der Basis erarbeitet wurde.

    Seit froh und dankt dem lieben Gott, dass ihr inzwischen komplett vom Radarschirm der Öffentlichkeit verschwunden seid, und diese Selbstmordhandlungen von aussen nicht mehr sichtbar und damit sofort schädlich sind.

    So könnt ihr noch die geringe Chance haben, bei der nächsten Wahl die 1% zu halten, um nicht pleitezugehen.

    Politische Beteiligung wird bei einem solch demonstrativ politikunfähigen Verhalten nicht mehr stattfinden in Zukunft.

    Jammerschade, eine noch vorhandene Partei mit bestehenden Grundstrukturen ohne Not so gegen die Wand zu knallen.

  2. Gernot Köpke schrieb am

    Üblicherweise betrachtet man am Jahresende die Zahlerquote und greift nicht irgendeinen Wert mitten im Jahr auf der nur die aktuelle Akkreditierung betrifft. Die Zahlerquote liegt da immer bei so 95+X%. Von den gut 100 Anwesenden waren rund 90 akkreditiert. Nicht berauschend, aber okay. Außerdem folgten etwa 60 Interessierte im Durchschnitt dem Stream. Die prozentuale Aktivenzahl ist damit noch weit über der der Altparteien. Es ist üblich, ein Programm nach gewisser Zeit zu überarbeiten. Vieles wurde zu Wahlen hin mit flinker Nadel gestrickt und es schadet nicht, hier ein einheitliches Sprachbild und straffere Formulierungen zu finden. Sicher kann auch das ein oder andere, statt nur entschlackt zu werden, raus. Dafür einen Prozess in Gang zu setzen, der, wie man an der Reaktion vieler Versammelter ablesen konnte belebend wirkt, ist kein Fehler. Lediglich die Formulierung mit der “Löschung” ist unglücklich bzw. missverständlich. Dieser Antrag wurde als “Mutter aller Anträge” übrigens drei Jahre lang immer wieder gestellt.

  3. Gernot Köpke schrieb am

    Letztlich ist der Antrag auf Löschung nichts anderes als eine Selbstverpflichtung sich auf den Hosenboden zu setzen und die nötige Progammatik-Arbeit zeitnah anzugehen. Da wird nichts “in die Tonne getreten”. Das “Alte” ist ja noch vorhanden und dient als Ausgangspunkt. Dieser Selbstdruck ist auch eher symbolisch, wie die Bemerkung des Antragsstellers verriet. Man könne ja auch zum nächsten LPT notfalls das alte Programm beantragen weiter zu führen, wenn man nicht fertig werde. Ich freue mich darauf, zu schauen, was bei diesem Prozess herauskommt und dann darüber abstimmen zu können. Bei jedem Programmpunkt einzelne Worte und Formulierungen stundenlang abzustimmen wäre in der Tat der schlechtere Weg gewesen.

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