Brauchen wir eine Europa-Armee?

Merkel fordert EU-Armee | Screenshot einer Meldung des Spiegels

Kommentare

2 Kommentare zu Brauchen wir eine Europa-Armee?

  1. Chris schrieb am

    Ruhe ist zwar gewiss nicht die erste Bürgerpflicht. Sie hilft aber ungemein, wenn es darum geht, die Dinge zu betrachten und Lösungen zu finden. Am Anfang muss dabei immer die Vision, der Traum stehen. Dann können wir uns auf den Weg machen und etwaige Hindernisse nach und nach bearbeiten. Dass eine europäische Verfassung ein Piraten-Traum ist, wusste ich bisher gar nicht, freue mich aber dies zu hören.

  2. claus martin schrieb am

    Wir sollten das Thema etwas breiter diskutieren: “Wie können wir uns in Europa gegen militätische Angriffe oder militärisch unterstützte Erprssungsversuche wirkungsvoll wehren ?”

    Ich sehe dabei die Schweiz als nachahmenswertes Beispiel an. Eine breit angelegte Ausbildung der Bürger an Waffen, die regelmässig erneuert wird, ist notwendig. Damit wird eine wirkungsvolle Territorialverteidigung gesichert. Meines Wissens ist die Schweizer Armee nicht für Angriffskriege ausgerüstet.

    Für die EU muss das Problem aber globaler untersucht werden. Es reicht nicht aus, sich nur verteidigen zu können, sondern es muss möglich sein, den Nachschub des Angreifers zu zerstören, denn sonst kann der immer weiter Waffen produzieren. ( siehe die Rolle der USA im 1. und im 2. Weltkrieg ).

    Also wirkungsvolle Territorialverteidiung: Alle Bürger werden im Umgang mit Schnellfeuergewehren und panzerbrechenden Waffen ausgebildet; ein Teil auch im Umgang mit Abwehrraketen gegen Panzer und Flugzeuge. Und diese Waffen sind bei den Bürgern und in schnell erreichbaren Depots.

    Relativ billige Abwehrwaffen gegen Panzer und Flugzeuge. Auf einen gegnerischen Panzer 10 billige Raketen. Ein potentieller Angreifer muss sich also zu Tode rüsten, bevor er eine geringe Aussicht auf einen Sieg hat. Angriffswaffen deutlich begrenzen, so dass keine Angriffbedrohung entsteht.

    Für die Bürger ist es heute natürlich sehr bequem, die Augen zu schliessen und die Verteidigung einer Berufsarmee zu überlassen. Eine 100 000 Mann-Armee ist aber viel zu klein, um Deutschland zu verteidigen, wohl aber 5 bis 10 Millionen gut an Waffen ausgebildete Bürger. Die Menschen haben sich nicht in ihrer Struktur geändert. Sie sind immer noch emotionsgetrieben und machthungrige Psychopathen können sie leicht missbrauchen und zu Kriegen anstacheln. Deshalb werden auch in Zukunft weiter Kriege geführt werden.

    Wir haben bereits die Nato und brauchen keine davon separate militärische, europäische Organistaion aufbauen. Wir sollten aber alle Waffensysteme standardisieren und alle Hemmnisse beseitigen, die eine wirkungsvolle militärische Zusammenarbeit der europäischen Staaten behindert.

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