Zwischen legitimer Israelkritik und Antisemitismus

Haifa Panorama | CC BY 2.0 Joel יוֹאֵל

Kommentare

5 Kommentare zu Zwischen legitimer Israelkritik und Antisemitismus

  1. tobzn schrieb am

    ein langer nichts sagender artikel!!! blos keine seite wählen so kommts mir vor!!! Fakt ist israel sendet soldaten mit der absicht zu töten, fackt ist die andere seite schickt raketen mit der absicht zu töten!!

    fakt ist beide staaten sollten sich schämen wie bettnässer

    und israel oder hamas in den schutz zu nehmen um blos keine kritik zu äußern ist der absolute falsche weg!!beide müssen bestraft oder gemaßtregelt werden.

  2. Claus Martin schrieb am

    Es gibt zur Zeit weder in Israel noch bei der Hamas wirklich mutige Politiker, die diesen Konflikt lösen können. Die mutigen Politiker wurden immer wieder von den Extremen der eigenen Seite ermordet. Und Friedensgespräche werden auch immer wieder von den Extremen beider Seiten torpediert, indem sie Menschen entführen und ermorden und dann beide Seite das als Vorwand nehmen, um die Friedensgespräche sofort abzubrechen. Wegen dieser Verhaltensweise sind die Politiker beider Seiten seit Jahrzehnten hilflos zappelnde, willenlose Marionetten in den Händen ihrer extremen Fanatiker. Nur wenn mutige Politiker auf beiden Seiten vereinbaren, dass sie endlich Friedensgespräche ohne Vorbedingungen führen und sich davon auch durch Terrorakte der extremen Fanatiker nicht abhalten lassen, haben sie eine Chance, diesen Konflikt endlich dauerhaft zu lösen. Solange sie das nicht tun, werden sie ihre Länder immer weiter ins Elend stürzen. Allerdings müssen alle Beteiligten an den Verhandlungen teilnehmen, also auch Hamas und Hisbollah. Anfangen miteinander zu reden und erkennen, dass die anderen auch Menschen sind, die eigentlich in Frieden glücklich mit ihren Familien leben möchten.

  3. Arthur schrieb am

    @tobzn und @Claus Martin Um den Konflikt geht es in diesem Beitrag doch gar nicht. Und genau das ist der Kern der vorgeblichen Antizionisten: Sie nutzen den Konflikt ausschließlich dafür, um ihren Antisemitismus unter dem Deckmantel der Kritik an Israel zum Ausdruck zu bringen. Grundsätzlich wäre Kritik an beiden Seiten durchaus angebracht, denn wie heißt es so schön, zum Tango tanzen gehören immer zwei. Nur geht das gerade nicht, da jedwelche Plattform dazu – egal ob Demonstrationen oder die meinungsbildende Berichterstattung in den Medien – durch und durch von antisemitischen Tendenzen durchzogen ist.

  4. claus martin schrieb am

    Antwort auf Arthur: “Wir alle müssen die Denk- und Verhaltensmuster, die dieses Klima aufrechterhalten, hinterfragen, um den Antisemitismus dauerhaft zu überwinden.”

    Angenommen, wir hätten diese Verhaltensmuster überwunden. Hätten wir damit irgendeinen Konflikt gelöst ? Ist es nicht wirkungsvoller, den Konflikt direkt zu lösen ? Wir hätten noch jahrhundelang über die Deutsch / Französische Erbfeindschaft Debatten führen können und hätten dann den Konflikt immer noch nicht gelöst. Mutige Politiker von beiden Ländern haben sich einfach zusammengesetzt und dann in harter gemeinsamer Arbeit diese Feindschaft in Freundschaft verwandelt. Also den Palästinakonflikt lösen. Wenn Palästinenser und Israelis in ihren eigenen Ländern friedlich leben können und freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben, wird sich der dumme Antisemitismus totlaufen und sich lächerlich machen, weil jeder sieht, wie dumm die Antisemiten sind. Palästinenser und Israelis müssen sich dabei von dem Einfluss anderer Länder frei machen, die diese Feindschaft immer wieder neu anfachen. Es ist sinnlos, eine doppelte Buchführung zu führen, welche der beiden Seiten mehr Unrecht begangen hat; das ist Vergangenheit und hilft nicht, die Zukunft friedlich zu gestalten. Jerusalem sollte als religiöse Hauptstadt der 3 monotheistischen Religonen entwickelt werden, in denen diese einen immerwährenden friedlichen Trilog führen und damit beweisen, dass ihre Lehren einen Wert für die Menschen haben.

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Boris Turovskiy, Pirat aus München, beschäftigt sich in der Piratenpartei seit 2009 vor allem mit dem Themenbereich Urheberrecht. Auch die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in- und außerhalb der Partei gehört zu seinen politischen Schwerpunkten.

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