Die Initiative der Schleswig- Holsteiner Piraten und Tierschützer zum Weltkatzentag

Rote Katze | CC BY 2.0 MiGowa

Kommentare

Ein Kommentar zu Die Initiative der Schleswig- Holsteiner Piraten und Tierschützer zum Weltkatzentag

  1. Ernst Albus schrieb am

    2014-08-22

    Ich nehme mal Ihren Beitrag als Beispiel – exemplarisch quasi – für ein Unding in meinen Augen, was Tierhaltung angeht, Tierschutz genrell und Tierveranstaltungen im ganz Speziellen.

    a) Nichts dagegen zu sagen, wenn man das Tier an sich respektiert und im Einzelfall auch liebt wie ein eigenes Kind, wie seinen Kameraden. Das alles gibt es, wird es auch immer geben und ist völlig okay.

    b) Dieses Tierschutz-Gesäusel, was seit Jahren durch die Gazetten geistert, geht mir auch genauso lange ziemlich auf den Geist, weil es nicht nur reichlich geistlos ist, sondern auch reine Geschäftemacherei oder im schlimmsten Fall Kompensation für fehlende Anerkenntnis an anderer Stelle in unserer Gesellschaft. Und Sie dürfen mir glauben, das alles ist tausendfach belegbar, wobei ich nur an Ihr eigenes Beispiel erinnere – da wird in einem Atemzug von streunenden Katzen gesprochen, die Armen und gleichzeitig von 15 Millionen Vögeln – noch mal die noch Ärmeren – oder wie soll das vom “Normalo” jetzt verstanden werden? wer ist denn nun der Arme an sich? Oder das Arme?

    c) Am schlimmsten sind diese Geschäftemacher aber mit diesen überzogenen Ausstellungen von Tieren aller Art. Zum Zeigen? Ja, sicher! Aber hintenrum werden Millionen schon so verdient und Milliarden per anno im gesamten Markt und das Tier ersetzt zumeist den Menschen, der nicht mehr lieben kann oder will, seine Alten zurück lässt oder die Gemütskranken, um die sich auch keiner mehr schert, solange sie nicht irgendwo “stören” und davon haben wir ein paar Millionen mittlerweile. Wirklich – eine ganz dolle Geschäftsgrundlage!

    So ist es auch gar kein Wunder, daß noch nie irgendeine/r mal versucht hat das Übel im Keim zu ersticken, nicht wahr? Dann gehen Geschäfte verloren und breitbeinig würden die Futterhersteller wie alle anderen auch die Keule schwingen: “Wehe, wenn ihr daran rumfummelt, dann, ja dann gehen Arbeitsplätze verloren…!!”

    Damit kann man heute jeden redlichen Politiker mundtot und inaktiv setzen, sonst setzt es was…So läuft das hier und nicht nur hier, sondern fast in allen “Mitleids-Sektoren”, die klammheimlich zu einem Milliardengeschäft von den Industrien mit aufgebaut worden sind.

    Und nachher geht es immer um Arbeitsplätze, die es seit Jahrzehnten gar nicht mehr gibt, dafür haben wir ja jetzt Hartz IV und Co. – nicht wahr?

    Eine verlogene Gesellschaft ist das heute mehr denn je…Mit Mitleid die Leute einfangen und dumm zurück lassen, das ist alles, was Politik und Wirtschaft tatsächlich im Sinn hat. Gilt übrigens mehr oder minder weltweit…

    Wirklich beschämend….

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