Gründung der Progressiven Plattform


Kommentare

6 Kommentare zu Gründung der Progressiven Plattform

  1. Manfred Wolter schrieb am

    Kann es den falsch sein, etwas gegen diese vom Faschismus geprägte deutsche, kapitalistische Gesellschaft unternehmen zu wollen, etwas ändern zu wollen?

  2. Stinne Skarsgard schrieb am

    Ich finde es bedenklich wenn sich eine Gruppe “Progressiv” nennt und damit impliziert, alle anderen wären das dann nicht.

    Aber gut, die behaupten ja auch das sie diejenigen sind die sozial wären (und die anderen damit nicht) und das Gewissen der Partei seien (also die anderen keines hätten).

    Das ist Neusprech, denn wenn ich mir die Methoden ansehe sind Sie weder sozialer noch moderner noch moralischer als der Rest.

    Außerdem sind sie einfach links und sollten sich auch so nennen – Offenheit statt Täuschung wäre das Gebot der Stunde!

  3. pavel schrieb am

    aus was besteht denn das “progressive”? das war das Schlagwort der sozialistischen Modernen. Die Illusion , dass durch Weitermarschieren durch die geschichte irgendetwas “neues” die Menschen berbessert. Ich bezweifle das immer mehr. Die Grundkonstellation in der sozialen Organisation bleibt die Gleiche: Aufteilung in Fuehrer und gefuehrte, Verteilungsfrage , Aneignungsfrage. Man lese Matthaeus im neuen testament, da geht es nur um diese fragen… Die progressive technologie hat nur Bequemlichkeit und Schmerzlinderung (Anaesthesie beim Zahnarzt) gebracht, das ist OK aber keine Antwort auf zentrale fragen der menschl. Gesellschaft. Eventuell koennte man das mal hier debattieren?

  4. Lisa Böhne schrieb am

    Für mich ist die Sprache sehr wichtig und sie sollte sorgfältig benutzt werden. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass es eine Frage des Bewusstseins ist. Bewusstheit fällt einer aber nicht in den Schoß, sondern mensch entwickelt sie. Wenn also der Zusatz “sozial” als ausgrenzend empfunden wird, bedarf es zusätzlicher Erklärungen. Es scheint mir völlig legitim, für einzelne Gruppen Themen festzulegen, die für die Beteiligten Priorität haben sollen. Wenn eine Offenheit da ist, mitzuarbeiten scheint mir das ein brauchbares Vorgehen. Anders ist es klar zu sagen: ich bin antifaschistisch. Das SOLL eine Grenze ziehen zu jeder menschenverachtenden, ideologischen Unwertigkeitsvorstellung. Unwertigkeitshierarchieen sind die Grundlage jeder Nationalistischen, Faschistischen, Rechtsextremen, Rassisitischen, Sexistischen und Homophoben Ideologie, sie sollten für einen “bürgerlichen”, wie einen “progressiven” Flügel egal welcher Partei UNTRAGBAR sein.

  5. Sabrina schrieb am

    Zitat: “Außerdem sind sie einfach links und sollten sich auch so nennen – Offenheit statt Täuschung wäre das Gebot der Stunde!”

    Nein – die progressive Plattform ist gerade NICHT links.

    Es sind vielmehr Leute, für die der Zweck die Mittel heiligt, die mit stalinistischen Methoden Leute ausgrenzen und wegmobben, die nicht auf deren Linie sind.

    Es sind Leute, die statt die wirklichen Probleme im Land anzugehen, wie zum Beispiel die Misstände in der Justiz (ruinöse Prozesskosten, Anwaltszwang, Rechtskenntniserfordernis, und ein ungeordnetes Recht, dass auch kein Jurist überschaut), Rentenkürzungen obwohl das BSP Jahr für Jahr pro Kopf der Bevölkerung steigt, mit pseudo-linken Forderungen wie Bedingungsloses Grundeinkommen (inkl. Abschaffung der Rentenversicherung und damit Schaffung besitzloser Armutsrentner), Drogenlegalisierung oder kostenlosem Personennahverkehr linke Politik diskreditieren.

    Für die Piratenpartei kann es nur gut sein, wenn diese Leute, die maßgeblich für den Niedergang dieser Partei gesorgt haben, sich außerhalb der Piratenpartei organisieren.

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Florian André Unterburger machte 2008 sein Abitur am Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth. Nach einem Jahr Zivildienst zog er 2009 nach Dresden und studiert seitdem dort Geschichte und Kunstgeschichte. Schon vor dem Beitritt zur Piratenpartei im Oktober 2011 sammelte er Erfahrungen in ehrenamtlicher Vereinsarbeit, konzentrierte sein Engagement aber fortan auf die PIRATEN. Zwischen Herbst 2011 und 2013 war Unterburger erst Kreisvorstand in Dresden, danach Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen. Aktuell ist er einer von drei Spitzenkandidierenden für die sächsische Landtagswahl am 31. August 2014.

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