Warum die soziale Frage uns Piraten etwas angeht!


Kommentare

3 Kommentare zu Warum die soziale Frage uns Piraten etwas angeht!

  1. Richtiges und Falsches Ja, die soziale Schere geht weiter auseinander. Nein, die AfD ist nicht unser natürlicher Gegner, sie fischt am rechten Rand, wird eher zum Problem für die CDU. Ja, wir müssen die Probleme der Bürger sehen und auf sie zugehen. Nein, wir müssen nicht mitregieren, sondern als konstruktive Bürgeropposition (wo wir in den Parlamenten sind) die Bürger motivieren für ihre Interessen selbst aktiv zu werden. Ja, wir stellen mit unserer BGE-Forderung ein Ziel auf, das sich nur gegen den hartnäckigsten Widerstand derjenigen durchsetzen lässt, die von der Spreizung der sozialen Schere profitieren. Nein, deshalb streiten wir nicht um die Mitte der Bevölkerung, sondern wollen die gewinnen, die eine radikaldemokratische ud grundlegende Umgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse wollen.

  2. Es kann sehr leicht die Konstellation entstehen, dass Piraten mit einer Partei wie zB der AfD zusammenarbeiten muessen – besonders in Europa. Dies waere per se auch nichts Schlimmes, es sei denn, die AfD mutiert ins Rechtsextreme. Dafuer fehlen m.E. bisher aber konkrete Anzeichen. Nur konservativer ud konsequenter zu sein als die ziemlich weichgespuelte CDU heisst ja noch nicht, dass man rechtsradikal sein muss. Dies aber zu behaupten, ist das Einfachste und ersetzt (so die Ueberlegung der CDU) Argumente.

    Hier kann man sehr gut eine Parallele zur SPD ziehen, die jahrelang versucht hat, Parteien links von ihr als kommunistisch unterwandert zu verteufeln, um Argumenten auszuweichen. Hat nicht funktioniert, wie jeder weiss – und bei der CDU wird es mit der Verteufelung der AfD, so, wie diese sich z Zt dastellt, auch nicht klappen.

    Warum sollten die Piraten hier also Beruehrungsaengste haben ?

  3. Manfred Steffan schrieb am

    Ich sehe die AfD als Gesmatpartei derzeit auch nicht als rechtsextrem (ich verstehe darunter rassistisch revanchistisch)an. Einzelne Mitglieder mögen so eingestellt sein, aber Spinner gibt es in jeder Partei … Hier muss man erstmal die Entwicklung abwarten. Der Vorwurf des Rechtsextremismus ist deshalb zu billig und kann nicht Sachargumente ersetzen. Das wirkliche Problem mit der AfD ist, dass diese wirtschaftsliberal, d.h. – provokant formuliert – asozial ist.

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