Plakataktion rückt München näher an Europa

Collage der Wahlkampfplakate

Kommentare

23 Kommentare zu Plakataktion rückt München näher an Europa

  1. Grafenburger schrieb am

    Das “Klinikum rechts der Isar” – näher an Europa

    sehr schön und wo kann frau das nackte gegenmodell bewundern? unmöglich die darstellung einer nackten frau zwecks werbung für eine – sich immer noch nennende – menschenrechtspartei!

    DIE WÜRDE DER FRAU IST UNANTASTBAR!!!

  2. Grafenburger schrieb am

    ist das als gegenzug nicht nen bissel mickrig? *grübel – nein, nicht akzeptiert als ausgleich.

    aber es ist schon komisch das hier genau DIES plakat aller internationalen – auch – in den vordergrund gestellt wird.

  3. xwolf schrieb am

    Wer das eine Bild der franz. Piraten als Sexismus abwertet, müsste es schon sachlich begründen. Wenns nur um den Titten/Hautfaktor angeht, so müsste dann auch jede Femen-Aktion und obige Plastik als ebensolche angesehen werden. Aber wichtiger: Wer hier ein Plakat sexistisch nennt (nb: ohne auf den Inhalt Bezug zu nehmen und damit Kontextfrei und doof), der nennt damit auch gleichzeitig die Verantwortlichen so. Und das sind eben nicht die Piraten aus München, sondern die Piraten aus Frankreich insgesamt, da diese sich in Mitbeteiligung für das Plakat entschieden haben. Richtig dumm wäre es, wenn man auch noch EU-Kandidatin wäre und durch diesen aggressiven Vorwurf dann auch gleich mal Zäune für die zukünftige Zusammenarbeit im EU-Parlament aufbaut… Ich würde ja gern wissen, wie hier einige reagieren würden, wenn z.B. ein EU-Kandidat aus Spanien dort ein Shitstorm gegen uns fahren würde.

    Sexismus beginnt im Kopf. Nicht im Bild.

  4. Grafenburger schrieb am

    https://muenchen.piratenpartei-bayern.de/piraten-plakatieren-europa-wir-sind-grenzenlos/

    der first kommentar:

    Wer ist denn die Dame auf dem Frankreich-Plakat?

    geht ja auch so auf den inhalt ein ….!

    unsere kritk leitet sich nicht vom plakat an sich ab – das müssen halt die franzosen für sich klären, sondern das für den bericht – gerade DIESES plakat aus allen abgebildet wurde.

    es war aber nicht “alternativlos”.

    schweden, griechenland, belgien hätte den sinn dahinter auch verdeutlichen können.

  5. observer schrieb am

    @Grafenburger Was fällt dir weißem Macker eigentlich ein dich über das Selbstbestimmungsrecht dieser Piratin hinwegzusetzen?

    Fühlst du dich als Pascha herausgefordert die Dinge im Griff zu halten?

    Es steht dir einfach nicht über zu andere zu Bestimmen, weder was sie für politische Ansichten haben noch wie sie ihren Körper nutzen um dies deutlich zu machen.

  6. Grafenburger schrieb am

    WIR – als gruppe sehen das so – dass unser frauenanteil von 30% uns als macker bezeichnet hätten wenn wir diese aktion gut finden würden – und als pascha wenn wir auch noch den wunsch geäußert hätten sie möge die arme heben. kleiner junge, pass auf was du sagst, und wenn frauen sich gegen das abbild von sinnfreier nacktheit wehren ist das legitim.

    noch einmal zum mitschreiben:

    D I E W Ü R D E D E R F R A U I S T U N A N T A S T B A R:

  7. Grafenburger schrieb am

    so müsste dann auch jede Femen-Aktion als ebensolche angesehen werden

    zu femen:

    unsere damen warten auf den tag an dem Wiktor Swjatski (der macker dahinter für unbedarfte) auf die idee kommt das ganz ohne/unten ohne noch spektakulärer auf die 1. seite bringt.

  8. Grafenburger schrieb am

    ICH – weiblich – finde es immer wieder erstaunlich in welch unreflektierter Weise sich Alltagssexismus/Beißreflex zeigt.

    Danke Observer für die Vorführung.

  9. observer schrieb am

    Und wenn wenn du weiblich wärest, keine Ahnung, steht es dir nicht zu Anderen ihr Leben vorzuschreiben. Ja, wenn sich Andere deiner Kontrolle entziehen, ob das Anne oder die femen sind, dann ist das unangenehmen.

    Zur Würde aller Menschen gehört es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Nicht ein von dir oder deinem ‘wir’, sondern selbstbestimmt.

    Und wenn sich Frauen das mal trauen, gegen alle Widerstände, dann kommen solche wie du daher und torpedieren das mehr oder weniger geschickt.

    Dann noch unter dem Deckmantel ‘der Würde’. Das ist Neusprech pur, erinnert auch an Orwell, einfach nur peinlich.

  10. Grafenburger schrieb am

    gilt auch für frauen:

    Artikel 5 Grundgesetz

    Aktuell (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten

  11. observer schrieb am

    Einfach mal mehr lesen: zB

    @Drachenrose: Eigentlich hätte ja Tazzverbot Thema sein sollen – stattdessen Plakatdrama und Feminismusgequäke – super gelaufen #keinhandschlag

    @Kopf_zu_Tisch: Mit nackten Titten Bombardierung feiern: Prima – mit nackten Titten für Freiheit Wahlkampf machen – Sexismus. #piraten m(

  12. flo schrieb am

    @Drachenrose: Eigentlich hätte ja Tazzverbot Thema sein sollen – stattdessen Plakatdrama und Feminismusgequäke – super gelaufen #keinhandschlag

  13. Grafenburger schrieb am

    Exemplarisches Beispiel!

    Plakat wird auch an anderen Stellen sehr kontrovers diskutiert mit dem Tenor:

    „Wer mit Sexsymbolen für oder gegen etwas demonstriert, wird automatisch zum Teil von Sexismus.“

  14. Grafenburger schrieb am

    tanzverbot so:

    Oliver Höfinghoff ‏@Riotbuddha 16. Apr.

    Am Freitag tanzen wir dann um die Sowjetpanzer! #panzerknacker #tanzverbot

    Oliver Höfinghoff ‏@Riotbuddha 16. Apr.

    Eine wichtige Botschaft, wie ich finde. Und eine ewige Mahnung, die den Deutschen nicht gefallen muss, die sie aber ertragen müssen.

    und wer sie nicht “erträgt” kommt ins umerziehungslager???!

  15. Grafenburger schrieb am

    FEMEN IST:

    Stattdessen im Impressum von Femen Deutschland ein Mann. Kostyantyn Bazanov, zusammen mit Leonid Garb im Vorstand des Rugolok e.V. Das sind jetzt schon zwei Männer.

    Wie, keine Frau? Kein Femen e.V.?

    • Der Wikipedia-Artikel enthält interessante Informationen zur Gründung der Gruppe und wer ihr zugerechnet wird. Allerdings bleibt vieles im vagen, FEMEN pflegt einen eigenen Stil beim Umgang mit der Öffentlichkeit. Jedoch scheint nicht jede Frau, mit barbusig für oder etwas demonstriert tatsächlich zur Gruppe zu gehören – auch wenn der äusserliche Eindruck erweckt wird.

      Es ist auch der Eindruck, der bei flüchtiger Betrachtung oft täuscht. Nehmen wir die Diskussion zur verpflichtenden Frauenquote, die gelegentlich in der Piratenpartei aufkommt.

      IM LV Berlin wurde die Quote oft gefordert, beim letzten Landesparteitag dort wurde jedoch keine einzige Frau in den Vorstand gewählt, obwohl sich viele Frauen zur Wahl stellten. Der LV Bayern hat mit grosser Mehrheit gegen eine Quote gestimmt, und doch wurden alle (oder alle ausser eine?) Frauen in den Vorstand gewählt die sich um ein Vorstandsamt beworben hatten.

      Mir drängt sich der Eindruck auf, dass die Bayern hier “postgender” verfuhren. Nicht das Geschlecht gibt den Ausschlag, sondern die Qualifikation für ein Amt.

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