Von “Aktiven” und “Aktivisten”


Kommentare

4 Kommentare zu Von “Aktiven” und “Aktivisten”

  1. aus meiner sicht ist das quatsch. das sind Formen von Motivation und worum es geht, das wäre eine Analyse von Grenzverletzungen und Arten der verletzenden Grenzüberschreitung. diese Art von Analyse führt nur dazu, dass jetzt auch noch Arten von Motivation bekämpft werden – wohingegen der “Kampf” selbst unter die Lupe gehören würde…

    @ins_pirat

  2. kritischer Beobachter schrieb am

    Für jeden gibt es einen Platz in einer Partei. Die Aktiven da, wo sie das tun was sie am besten können. Die Aktivisten da, wo sie ihr Thema maximal voranbringen können, ohne der gesamten Sache zu schaden oder zu stark Ressoucen zu binden, die für andere Aktivitäten benötigt werden.

    Haben Aktive wie Frau Weisband oder Aktivistinnen wie Frau Nocun der Partei genutzt oder geschadet? Ich sehe bei beiden vor allem großen Nutzen. Es kommt auf die Menschen an, und darauf, wie sie Aktivitäten und Themen rüberbringen und umsetzen.

    Es mag zwar sein, dass negativ Aktive geringere Schäden produzieren können wie negative Aktivisten, wobei ich beim Orgastreik lernte, dass auch negativ Aktive schwere Schäden anrichten könnten, insbesondere in Schlüsselpositionen, aber die Gleichung Aktiv=gut und Aktivist=böse ist falsch.

    In beiden Fällen, bei Aktiven wie Aktivisten, ist natürlich durch funktionierende Strukturen sicherzustellen, das die Aktionen und Aktivitäten nicht den Zielen der Partei eher schaden als nützen. Daran, und vor allem daran krankt es doch bei den Piraten. Irgendjemensch tun Dinge, aus Gründen. Die Gründe weiß oft nur er selbst, twitterabkürzungsmäßig werden die Gründe auch gar nicht so vertieft diskutiert, das “Dinge tun” steht im Vordergrund. Gründe sind aber genau so wichtig wie die Aktivitäten selbst, und vor Start von Aktionen auszudiskutieren, nicht nur in der eigenen bubble, in der eh alle uneingeschränkt zustimmen, sondern auch mit anderen Menschen, die abweichedne Meinungen hierzu haben. Nur so kommt man zu erfolgreichen Wahlkämpfen, Programmen, politischen Aktivitäten. Das überzeugt dann auch den Wähler.

  3. Smellcaster schrieb am

    Da sagst bzw. schreibst du was kritischer Beobachter was sich wie ein roter Faden durch fast alle Bereiche zieht. Aktiv=gut oder Aktivist=Böse ist natürlich für uns, die Nachfahren der Preußen, eine echt tolle Sache. Natürlich ist das genauso falsch wie Rechts=Böse und Links=Gut oder ähnliche Vergleiche aber es ist ja so schön praktisch weil es eine klare Linie vorgibt. Dann lässt sich ja auch so schön rekursiv argumentieren ohne das dein Gegenüber merkt was du ihm da auftischst. Darin liegt auch teilweise der Erfolg dieser Denkweise. Ich muss gestehen das ich früher ebenfalls Dinge auf diese einfache Art und Weise betrachtet habe und mich dabei immer noch erwische. Erschreckend sind dann die Auswirkungen da viele Andere es ebenfalls tun.

  4. Sperling schrieb am

    Hallo kritischer Beobachter,

    ich befürchte das du etwas missverstanden hast – Aktivisten, wie ich sie sehe und auch definiert habe, sind nicht von Nutzen für die Partei, sondern nutzen nur sich selbst und ihren eigenen Zielen. Ausschließlich ihren eigene Zielen, sei es Anerkennung, sei es ein Mandat, sei es das Ihr Thema – in der Presse, und nur da – vorgeblich zum Parteithema wird …

    Aktive setzen sich für die Partei und Ihre Ziele ein – zur Not auch mal indem sie gewisse Leute/Strukturen/Ideologien nicht unterstützen. Streiks können auch etwas gutes an sich haben, denn sie sind der letzte Ausweg und sollten als Alarmsignal gewertet werden – so gesehen könne Streiks auch positiv gesehen werden.

    Gut, die Seite, die bestreikt wird, sieht das natürlich immer anders, aber hey, wer will Ihr das verdenken?

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