Können wir bitte wieder vernünftig miteinander umgehen?


Kommentare

8 Kommentare zu Können wir bitte wieder vernünftig miteinander umgehen?

  1. Jörg Frings-Fürst schrieb am

    Hallo Steve,

    sehr treffend geschrieben. Hut ab!

    Und genau wie Du hoffe ich das es etwas bewirkt, und wenn es nur etwas mehr Streitkultur ist.

    Mach weiter so!!

    Jörg

  2. Enavigo schrieb am

    Sehr schön geschrieben und doch mehr oder weniger jedem bekannt.

    Verhaltenskodex ? Haben wir diesen nicht schon lange ? Politische Verantwortung von Funktionsträgern ? Geht man bei Wahlen nicht davon aus dass diese grundsätzlich vorhanden sind ?

    Wichtiger ist, wie agieren wir wenn sich nicht daran gehalten wird ? Denn das Flaggengate begann nicht in Bochum, dies war schon in Bremen ein heiß diskutiertes Thema. Und Bochum war nichts als eine weitere bewusste Provokation, dazu deutlich sichtbar. Und zur Zeit diskutieren und zerstreiten wir uns darüber, ob diejenige die sich haben provozieren lassen , diejenigen sind die die Partei in den Ruin treiben, oder diejenigen die provozieren… Hast du schon von irgendeinem der Provozierenden eine Entschuldigung oder wenigstens ein: “OK, beim nächsten BPT lassen wir es” gehört ? Denn dies wäre ein Schritt in deine Richtung zu einem fairen Miteinander, wobei die Ziele der Piratenpartei im Vordergrund stehen … Warum also passiert hier nichts ? Warum müssen wir damit rechnen, dass wir auf dem nächsten BPT wieder über eine Antifa Flagge diskutieren ?

    Wie sehen dann unsere Schritte aus ? Abstimmen lassen ? Minderheitenschutz ? Ein neues Gate mit Ansage ?

    Ich habe seit Bochum weit über hundert Beiträge und Blogs gelesen die sich mehr oder weniger alle gleichen, und alle schön und richtig geschrieben sind. Kodex/Streitkultur – miteinander nicht übereinander reden – politische Verantwortung – gemeinsame Ziele – Minderheitenmeinung zulassen – usw… ALLES Ok – alles nicht neu – Aber warum klappt es nicht, wenn doch alle wissen was richtig ist ?

    Kann dann wirklich ein Gremium die richtige Adresse sein, oder haben/hatten wir nicht mit unserem gewählten BuVo solch ein Gremium ?

    Gruß Enavigo

    • Du hast vollkommen recht, es gibt sicherlich schon tausende Beiträge dieser Art. Aber wenn nur ein Pirat ihn liest und vielleicht sein Verhalten beim nächsten Tweet überdenkt, oder auch nur ein Pirat dadurch sieht, dass nicht alle aufgegeben haben und etwas ändern wollen, dann soll mir das vollkommen ausreichen 🙂

      Da du das Gremium angesprochen hast: Ich glaube nicht, dass dies durch den BuVo erledigt werden sollte. Schon allein dadurch, dass ein Mitglied des BuVos selbst zum Gegenstand einer Untersuchung dieses Gremiums werden könnte. Zum anderen natürlich, weil ich mir vorstellen kann, dass dieses Gremium alle Hände voll zu tun. Nicht unbedingt, weil es viele Fälle gibt, sondern weil jeder der Fälle sorgfältig geprüft werden muss. Das erfordert viel Zeitaufwand, die der BuVo, besonders jetzt, wohl nicht aufbringen kann.

  3. RüdigerRR schrieb am

    Tja die Piraten… So lange ihnen Tranzpatenz wichtig ist, ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein ernstes Ziel ist. Diskussionen ehrlich und offen geführt werden, die Politik hinterfragt und nach Wahrheit gesucht wird, ist die Leistung der Piraten anzuerkennen. Ein schmaler Pfad. – Natürlich ist es keine positive Werbung für die Partei, wenn ein altgedienter Politiker und “alter Hase” wie Herrn Kissinger sich für die Piraten interessiert. Da werden viele, sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Partei sehr stutzig und sind einwenig irritiert.

    Mich erinnert es an die Grünen, die hatten anfangs ebenfalls sehr angarchierte Köpfe, welche nach einem sogenannten Richtungsstreit gegangen wurden. Danach hatte diese Partei Schlagseite bekommen, von der sie sich bis heute nicht mehr erholen konnte. Wie kann es sein, dass ein rebellierender Taxifahrer, heute, zu geschätzten 80 Millionen Euro Privatvermögen kommen konnte? Ist letztlich jeder Politiker nur dann erfolgreich, wenn er sich vom System kaufen lässt? Könnte eine ähnliche Erfolgsstory auch auf einzelne Piratenköpfe zukommen? Immerhin besetzen die Piraten ein interessantes Thema. Netzpolitik, Computer…, Diese Themen haben die größte Zukunft wohl noch vor sich. – Von wem stammt diese Technologie? Wem gehört die Firma “Intel” und andere Hi Tech Produkte oder auch andere Schlüssel-Produkte von denen die Welt abhängt, inclusive Rüstung…? (Von denen die Welt sich abhängig gemacht hat?) So lange Politiker nicht verbindlich zu handeln brauchen, ist jede Wahl ein lächerlicher Akt von Selbstbetrug. Ich finde es Gut, dass Europa für die Piraten ein wichtiges Thema geworden ist. Und wünsche mir , dass die Piraten gerade dieses Thema “Europa”, auch weiterhin sehr kritisch angehen. Schließlich ist Europa eine Vorstufe, einer eine Weltregierung und könnte versehentlich in eine Welt-Diktatur münden. Schon heute wird in vielen Punkten die Autonomie des einzelnen nicht mehr eingehalten. Zumindest, wenn es um GEZ, GEMA, Schornsteinfeger, Oberflächenwasser, Steuern, IHK und unzählige andere totalitäre Zwangsabgaben gehen soll. Auch die Monopolisierung der Medien (zuletzt ging bekanntlich N24 an Springer) Welche Verlage beherrschen die Frankfurter Buchmesse? Kaum einer hinterfragt diese Dinge im Detail, denn schließlich sind wir mit Ihnen groß geworden. Wer hinterfagt im Übrigen all die AGBs, welche fast ohne Norm in tausenden Abwandlungen alternativlos akzeptiert werden müssen, um überhaupt erst gesellschaftlich mithalten zu können. Ehrliche Politik macht leider nicht Reich und von Idealismus wollen auf Dauer nur wenige leben. Wer Geld verdienen möchte der wird von Dritten bedient und Abhängig gemacht. Korruption beginnt ganz harmlos. Die Piraten haben noch einiges vor sich und nicht jeder Pirat ist auf Dauer, ein echter Pirat. Die SPD hatte zu Willi Brandt Zeiten einen Spion in der unmittelbaren Führungsebene!!! Ob so etwas verhindert werden kann? Offenheit und Transparenz und eine besondere Form von Tolleranz könnten vielleicht funktionieren. Eine Rechts – Links Diskussion zu führen mag hin und wieder sinnvoll sein, aber meistens führt sie dazu sich gegenseitig zu diskretidieren und heraus kann eine Spaltung der Partei kommen, welche absichtlich provoziert wurde. Ich meine letztlich sollten gute Argumente zählen. Ein sowohl als auch bereichert die Streitkultur einer Partei.

  4. Claus Martin schrieb am

    Man kann im Internet beobachten, wie gut funktionierende Diskussionsgruppen im Laufe der Zeit von einigen wenigen Mitgliedern systematisch zerstört werden: Sie greifen andere Mitglieder in beleidigender Weise an und daraus entsteht eine allgemeine, emotional geführte Diskussion, worauf einige der konstruktiv mitarbeitenden Mitlgieder die Gruppe verlassen. Nach längerer Zeit ist die Gruppe dann tot. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Destruktive Mitglieder ein-, zweimal ermahnen und das drittemal verwarnen und wenn sie ihr Verhalten immer noch nicht verbessern, für alle Zeiten ausschliessen. Dafür kann ein Schiedsgericht eingerichtet werden, das darauf achtet, dass alle Entscheidungen fair sind.

  5. Arne-Marc Strohmann schrieb am

    DIe echte Problematik der Piraten ist das Sie Personen in die Partei eintreten lässt, die gar keine Piraten sind. Ihr lasst euch von AntiFas und Femen unterwandern und guckt seelenruhig dabei zu. Solange sich die Piratenpatei kein echtes politisches Profil in der Richtung verschafft. Es muss eine klare Linine zu AntiFa und Femen in die Parteirichtlinien reingeschrieben werden…so wird verhindert das die Trittbrettfahrer versuchen die Partei zu missbrauchen. Denn genau das ist die momentane Aussenwirkung der Partei: “Das ist eine Partei voll mit linken extremspinnern und hardcore Femministenen”….und noch extremer wirkt das ganze auf technikaffine potentielle Wähler jenseits der 25 Jahre. Ich kenne keinen Informatiker der inzwischen noch hinter der Piratenpartei steht, einfach weil die Piratenpartei eben nicht mehr für Netzpolitik & Co. steht, sondern als extremer linksableger der Grünen angesehen wird. Solange Ihr Meinungsmultiplikatoren wie FeFe & Co. andauernd vor den Kopf stosst, wird der PP nichts mehr reißen. Am Anfang der Partei war ich selber kurz davor Mitglied zu werden, wollte mir das ganze treiben aber noch einen augenblick angucken…..und was dann kam hat mich davon abgehalten: ich will kein Gendermainstreaming, ich will keine Feministinen und ich will keine politische correctness bis in das allerletze Satzzeichen….ich wollte eine Partei die sich um die belange des Internets und seiner User kümmert, die Informatiker und Technikaffine anspricht, die sich um das kümmert um das sich die anderen Partei nicht oder nur schlecht kümmern. Bekommen haben wir “Die Grünen Reloaded: jetzt in extrem”…. Euch sollte bewusst sein, das es nicht nur 20 Jährige Technikaffine gibt, sondern der Großteil, speziell der der wirklich was bewegen kann, 40 und älter ist. Werdet einfach mal erwachsen, dann klappt das auch mit der Partei. Ich wünsche euch Glück, bin aber leider eher pessimistische gestimmt was den ausgang betrifft…leider.

  6. Erich schrieb am

    Hallo Arne-Marc Strohmann. Ebenfalls meine Meinung. Ich wäre für Piraten 2.0. Mit klaren Regeln statt nutzloser Endlosdiskussionen. Wer macht mit?

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