Was ist piratig?


Kommentare

5 Kommentare zu Was ist piratig?

  1. Joerg Krause schrieb am

    Moin, Queequeg hier, immer noch zu do.., hilflos im Umgang mit LF, mumble und so, abeeer: Die Nachricht geht wieder nach innen. und an Menschen, die sich schon rühren. Wir sind Piraten, weil wir der Meinung sind, daß nicht mehr das Wohl des Menschen Inhalt politischen Handelns ist, sondern Machterhalt und Profitgier.

    Piraten möchten keine Strafe zahlen, weil sie den Verzehr von in Chlorwasser getauchtem Geflügel ablehnen. …. siehe: Freihandelsabkommen, dann wirst Du Pirat!

    Piraten wünschen sich, daß jeder durch seine Arbeit sein Auskommen hat. siehe: bedingungsloses Grundeinkommen/ Mindestlohn, dann wirst Du Pirat!

    Piraten wissen, daß Energie ohne Kernspalterei, Ölplattformen, Erdkrustenzertrümmerung(Fracking) und ähnlichem archaischen Unfug von der Natur im Überfluß zur Verfüguinhg gestellt wird. Diese Art der Energiegewinnung werden wir kultivieren … siehe: Energiepolitik, dann wirst Du weißt schon!

    Piraten wollen kein Spams mit Würstchenwerbung erhalten, nur weil sie mal die FDP homepage besucht haben … siehe PIRATENPARTEI

    Piraten bewundern Menschen Wie Herrn Snowden. Da sieht der Heide den Bruder im Geiste, der vor knapp 2000 Jahren bewußt für die Wahrheit im Wind hing. Auch damals folgte ein Wandel in einem Teil der Menschen. Piraten wollen eine neuen Form des menschlichen Miteinander . Basis ist der Respekt und die Anerkennung jedes Wesen und seiner Eigenart, der verantwortungsvolle Umgang mit unserem Lebensraum , der Erde, in unserem Bewußtsein als für sein Tun verantwortlicher Mensch. Also wäre doch ein Wunder, wollte echte Demokratie etwas Anderes , oder? Jou, so ist datt. .. für mich als alter Sack Pirat. Na ja, halt mehr für solche wie mich, muß aber, nur mit Feminismus und Queerploitik haust Du keine 5% aus dem Fels. Kernthemen bestimmt der Wähler und sind auf Niemanden abonniert. Ich hoffe ange- und erregt zu haben.

  2. Piratig ist ganz sicher die Kernaufgabe, Freiheit im Internet (insbesondere Meinungsfreiheit) sicherstellen zu helfen und zu verhindern, dass sich interessierte Kreise dort an quasi-Monopolen dumm und dusselig verdienen.

    Piratig ist m.E. aber auch, ganz erklaert Front zu machen gegen organisierte Armutseinwanderung aus frueheren Ostblockstaaten und gegen mafioes organisiertes Betteln und Stehlen, vor allem Wohnungseinbrueche, Trickdiebstaehle und Metalldiebstahl.

    Organisiertes Betteln zB hat in verschiedenen deutschen Grosstaedten schon zu einer Vermuellung von Fussgaengerzonen und Plaetzen gefuehrt, mal ganz abgesehen von einer drastischen Zunahme von Taschendiebstaehlen und Ladendiebstahl.

    Nicht piratig waere es, wollte man diese schlimmen Missstaende mit dem Mantel von Gutmenschentum und Toleranz zudecken, von “Integration” (wer will denn wohl in jeder deutschen Grossstadt ein Zigeunerghetto, wie bereits in Berlin und Duisburg, haben ?!) zu reden und im uebrigen die Buerger mit diesen schlimmen Zusatenden allein zu lassen ! Hier muessen sich auch Piraten klar und praezise profilieren.

    • Hui, da hört man ihn, den Volkszorn. Die pure Angst vor dem Osten, vor Zigeunerlagern, vor Krankheiten und stehlenden Kindern verschafft sich Gehör. Sag mal, geht es nicht eine Nummer kleiner? Schon das Wort “Front” das du verwendest lässt tief blicken! Mit solchen kruden Gedanken, die wohl dem frühen 20. Jahrhundert entsprungen sind, hat der Begriff “piratig” sicher nichts zu tun. Piraten treten für eine Verbesserung der Zustände ein, nicht dafür Menschen zurück zu weissen. Piraten verstehen sich als internationales Phänomen, das zu einem besseren “Miteinander” führen soll, nicht zu Abgrenzung oder “euch wollen wir hier nicht”. Wenn in Duisburg oder Berlin etwas schief läuft dann die Tatsäche, dass wenig bis nichts getan wird, um die Einwanderer aus ihrer Ghettoisierung zu holen. Aber, das wissen wir aus den Geschichtsbüchern, das scheint zu den unangenehmen Begleiterscheinungen von Einwanderungen zu gehören. Gerade “wir” Deutschen waren immer gut im Auswandern – und nahmen dabei Sparache, Kultur und die Lust am “wir bleiben unter uns” mit in die neue Heimat.

  3. Pascal schrieb am

    @Jörg, Danke für die Anregung! Datenschutz, verantwortliche Umweltpolitik, und Demokratie auch gegen die Großunternehmen, das sind natürlich auch absolut “piratige” Themen! Dieser Artikel sollte aber weniger über Themen, als über eine allgemeine Mentalität nachdenken. Wenn du möchtest bist du natürlich herzlich eingeladen, die Chefredakteure zu fragen ob du einen Gastartikel veröffentlichen kannst! 😉

    @Gerhard, Bitt, lass solche rassistischen Inhalte auf dieser Seite und generell. Freie Meinungsäußerung ist was schönes, wenn man denn damit umgehen kann. Die sogenannte “Armutseinwanderung”, womit du vermutlich auf Unterstellungen wie Betrug über Sozialleistungen anspielst, ist gegen die Fakten. Es ist mehrfach bewiesen worden, dass so etwas nur Einzelfälle betrifft, was zwar immer noch falsch, aber nicht so existenziell bedrohlich ist, wie es rechte Populisten gerne darstellen. Der Kreisverband Bielefeld hat zum Thema Migration, Inklusive/Integration und soziale Brennpunkte einiges an Material zusammengetragen, der Berliner Landesverband soweit ich weiß auch. Es ist wirklich sehr interessant, frag nach!

  4. Captain Beefheart schrieb am

    Hui, da hört man ihn, den Volkszorn.

    Nun, Herr Renner, wenn Sie den Volkszorn schon (endlich) hören, sollten Sie vielleicht auch mal auf den Volkszorn hören. Dann klappt es bei der nächsten Wahl vielleicht auch mal mit 3%+X. Denn im Gegensatz zu Ihnen und den 2% Ihrer Sympathisanten sehen wir anderen 98% nämlich durchaus die von Ihnen erwähnten “Zigeunerlager, Krankheiten und stehlende Kinder”, die in Berlin und Düsseldorf bereits Realität sind, und ja, wir wollen gewisse Zustände hier nicht haben. Daß Sie die diesbezüglichen Sorgen der Menschen als “krude Gedanken, die wohl dem frühen 20. Jahrhundert entsprungen sind” diffamieren wollen, lässt tief blicken! Vielleicht sollten Sie mal die Augen für die Realität, die Ohren für die Worte und das Herz für die Sorgen und Ängste der Menschen öffnen, statt den hier lebenden Menschen eine Kollektivschuld für das Leid der Welt andichten zu wollen.

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