Mandatsträger müssen erkennbar sein


Kommentare

12 Kommentare zu Mandatsträger müssen erkennbar sein

  1. Thomas Ganskow schrieb am

    Schöner Bericht, der HK hat mich in Bremen als erstes angesprochen, weil ich gerade im Eingangsbereich stand.

    Aber mal ne Frage: Müsste es nicht “erkennbar” heißen? Erkenntlich zeigt man sich doch, wenn man sich für etwas bedankt. Oder ist das ein beabsichtigtes Wortspiel, nach dem Motto “Danke, Polizeit”?

  2. FrauMaja schrieb am

    Warum es die Badges gab hatte ich schon auf dem BPT gehört, und dennoch, auch wenn ich es nochmal lese bleibt bei mir das ungute Gefühl, dass Menschen in diesem Lande gleich und gleicher sind. Was wäre geschehen, wenn irgendein Mensch $Dinge getan hätte? Wären die Mandatsträger vom Staatsschutz/ der Polizei bevorzugt gerettet worden? Ich finde den Gedanken irgendwie gruselig.

    Insofern: Danke für den Artikel, keinem Piraten ist ein Vorwurf zu machen, aber es bereitet mir so als einfachen Bürger latentes Bauchweh, das ganze weiter zu denken.

  3. Michele Marsching schrieb am

    Danke für die Aufklärung. Nicht mal mir als Mandatsträger wurde genau erklärt, warum ich das Ding tragen sollte…

    Michele

  4. Sebastian schrieb am

    Danke für die erklärenden Worte. @netreaper mag der letzte Tropfen gewesen sein, aber insgesamt zeigt die Aktion, dass die Piratenpartei langsam ernster genommen wird. Hoffen wir also, dass sich Polizei und Staatsschutz noch über viele Bundespiratentage Gedanken machen. Wenn dafür Mandatsträger “getaggt” werden müssen, dann ist das eben so.

  5. Nutellaberliner schrieb am

    Der geheimnisumwitterte Staatsschutz ist nichts weiter als eine Abteilung der Kripo, die immer dann zuständig ist, wenn Fälle mit politischem Zusammenhang auftreten. Das klingt zwar furchtbar bedeutend, ist es aber in der Regel nicht. Der einzige Unterschied zur “normalen” Kripo dürfte sein, dass – soweit ich das von Kollegen gehört habe – die Beamten beim Staatsschutz älter, konservativer und häufig weniger entspannt sind als es andere bei der Kripo sein können.

  6. Sir Thomas Marc schrieb am

    @fraumaja

    das geht mir hier auch so, und ich war beteiligt an dem ganzen. ich hoffe, wir finden für den nächsten #bpt142 eine bessere Regelung.

    herzlich Thomas

  7. Beate Kiefner schrieb am

    Ohne Badge fühlte ich mich auf dem bpt14.1 nie als “Pirat 2.Klasse” , und jetzt, da ich die Hintergründe kenne, vielen Dank übrigens dafür, können wir ja dahingehende Gedanken getrost im Keim ersticken.

  8. Jason schrieb am

    Es ist schon widerlich, dass Ihr Netreaper erwähnt, nicht aber dass widerrechtlich Hausverbote auf dem BPT erteilt wurden (die das BSG zurücknehmen musste und sicher auch in diesem Fall hätte müssen) und die ganze Geschichte mit einer Morddrohung von der ehemaligen Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundesvorstandes Anke Wernicke begann, um die sich der Bundesvorstand gar nicht gekümmert hat.

  9. Enavigo schrieb am

    Danke für den Artikel, einigen wurde ja genau diese Begründung bei Nachfrage schon genannt.

    Aber sind wir nicht die Partei mit der Transparenz ? Warum also hat man nicht diese “Vorgaben” der Polizei (Staatschutz ist nur eine Unterabteilung) in einem Schreiben öffentlich gemacht ? Damit wären die Vermutungen und Gerüchte bis hin zu den “ich fühle mich als zweiter Klasse” Äußerungen im Keim erstickt worden. Ich denke auch eine nachträgliche Veröffentlichung dieser Anordnung könnte hier für Beruhigung sorgen.

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