Hilferuf der Piraten in Bayern

Warteschlange zum 29C3 | CC BY 2.0 optikfluffel

Kommentare

6 Kommentare zu Hilferuf der Piraten in Bayern

  1. Michael Kittlaus schrieb am

    Also Aschaffenburg und Umgebung könnte ich Not noch mithelfen. Gibts da nen Pad / Ansprchpartner ?

    Zusätzliche Möglichkeit: Geht mit nem Medienvertreter direkt zu anderen Parteien in deren Versammlung oder zu deren Vertretern im Rauthaus selber. Unterschreiben dann die Mitglieder nicht, kann man sie wunderbar namentlich als Antidemokraten in der Presse bloßstellen.

    • Moin Michael, danke für das Hilfsangebot. Melde dich doch bei Marion Ellen (Marion.Pirat@gmx.de), wahrscheinlich kennt sie mögliche Ansprechpartner auch in anderen Bezirken.

      Die Sache mit dem “nicht unterschreiben” ist nicht ganz so einfach. Denn jeder Bürger darf nur für eine Partei (oder Liste) unterschreiben, nicht quer durch das politische Spektrum. Dazu kommt: Steht man selbst auf einer Liste darf man auch nicht unterschreiben. Hey, wie gerne würde ich meine Unterstützerunterschrift bei den Piraten leisten. Ich bin aber selbst Kandidat, deswegen ist es mir verwehrt. Klingt idiotisch, ist es auch.

  2. Die Situation ist insgesamt ziemlich traurig. Würde die Hürde nicht existieren, wäre die Piratendichte in Bayern deutlich höher. Hier in Schwabach beispielsweise brauchen wir 215 Bürger, die auf das Rathaus mit ihrem Ausweis laufen und unterschreiben. Obwohl viele für die Piraten stimmen würden, ist das dann doch zuviel Aufwand für jeden Einzelnen. Ein Kreuz hingegen ist schnell auf dem Wahlzettel gemacht.

    Leider fehlt dann den meisten Kommunen auch noch und vor allem die Manpower, sich für 4 Wochen jeden Tag mit einem Stand auf Unterstützerunterschriftenfang (!) zu begeben. Ich war als Berufstätiger nur an 2 Samstagen bisher draußen und habe fast 50 Unterschriften sammeln können, aber das genügt natürlich nicht. Zwar war an einem Tag Daniel Gruber vom MFR Bezirkstag dabei und wir waren auch beides mal in der WE-Ausgabe der Zeitung, allerdings ist das insgesamt eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Natürlich habe ich versucht, Helfer aus anderen Kommunen und sogar Ländern zu motivieren, uns zu helfen, aber wie man sich sicher vorstellen kann, hatten die genug mit ihren eigenen Unterschriften zu tun. Am Ende des Tages müssen wir uns hier besser aufstellen und mehr (aktive) Mitglieder akquirieren. Nichts desto trotz bin ich nach all den Gesprächen und Beteiligungen aus anderen Wahlen überzeugt, dass genügend Bürger aus Schwabach uns auch im Stadtrat sehen wollen. Aber es scheitert halt an der Bequemlichkeit… Die Abschaffung oder Abmilderung der Hürde in Bayern würde hier viel bewegen.

    Dann eben beim nächsten Mal 🙂

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Marion Ellen ist Beisitzerin im Landesvorstand Bayern. Sie will, dass Menschen Politiker werden weil sie Ideale haben. Deswegen steckt sie den grössten Teil ihres Engagements in den Wahlkampf.

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