Für 2.2% Datenschutz

Datenschutz | nach einem Original von Joachim S. Müller CC BY 2.0

Kommentare

6 Kommentare zu Für 2.2% Datenschutz

  1. Pabba schrieb am

    “Bei der Bundestagswahl bekamen die Piraten magere 2.2%. Dieses Ergebnis, verbunden mit mangelndem öffentlichen Interesse für die Themen war ein Zeichen an die Regierung, das dort gut verstanden wurde. Mit leeren Versprechen auf soziale und steuerliche Wohltaten waren mehr Stimmen zu holen als mit der Forderung auf Einhaltung der Grundrechte. “

    Dieser Satz ist doch wohl nicht ernst gemeint? Es ist doch wohl eher so, daß die Piraten die letzten Monate konsequent dafür gesorgt haben, einfach nicht attraktiv genug für Wähler zu sein. Kindergarten, große Gruppe und das mit schlechter Kinderstube trifft es am Besten! Ich bin Piratenwähler und hatte tatsächlich über ein gesteigertes politisches Engagement nachgedacht. Aber ich verspüre keinerlei Lust, mich mit oben genannten Kindergartenniveau herumärgen zu müssen! Wenn Grabenkämpfe geführt werden müssen, anstatt sich mit politischen Themen zu beschäftigen, dann ist man als Partei nur unglaubwürdig und wird einfach nicht gewählt. Nerdsein allein reicht nicht für Politik und das ist auch gut so, um es mal mit bekannten Worten zu nennen. Die Piraten werden wahrscheinlich wieder in der Versenkung verschwinden, aber daran sind sie dann nur selbst schuld! Ein schöner Artikel in der Zeit: http://www.sueddeutsche.de/politik/umfragehoch-der-piratenpartei-chaoten-oder-visionaere-1.1327908-2

    fertig…

    mfG, Pabba

  2. Fischer Joseph schrieb am

    Hallo liebe Flaschenpostredaktion vielleicht sollte die Piratenpartei sich mal mit Themen beschäftigen welche auch das Volk beschäftigen sprich wie geht es weiter mit Europa und müssen wir Deutsche den immer alleine die Zeche bezahlen, macht die Osterweiterung Sinn und wenn für wen (den Menschen oder die Industrie)? Will der Deutsche in der EU bleiben oder raus und zurück zur starken D-Mark? Mal ein paar wirkliche Tabus brechen und nicht nur ja keinen Fehler machen und was wird wohl das Ausland sagen.Scheiß aufs Ausland!!! Will Deutschland weiter gemeinsame Sache machen mit der dauerhaft kriegstreibenden USA ? Was können wir tun um unsere kleinen Firmen zu stärken und den deutschen Arbeiter vor Billigarbeitskräften zu schützen und wie sichern wir die Rente zukünftiger Generationen oder ist der Zug schon längst abgefahren und brauchen wir ein neues Konzept. Und vor allen Dingen das ganze mal realistisch durchkalkulieren und nicht immer nur blablabla wir kümmern uns um die ganze Welt , was verdammt noch mal wollen wir für unseren Bundesbürger konkret tun und wie verhindern wir die zunehmende Verarmung unserer Landsleute????

  3. Peter Strohm schrieb am

    Hallo,

    gibt es eigentlich wieder solche Seiten wie Popcornpiraten die nicht bedingslos gehorsam das Parteimedium darstellen, sondern auch die richtig komischen Sachen, Skandale (“Gates”) etc. aufdecken?

    Gruß

    Dein Peter

    PS.: Den Leuten ist das Thema Datenschutz nicht egal, ihr seid einfach die falschen Leute die sich drum kümmern. Macht lieber Forderungen wie “Billig Geld, kostenlose Drogen + Videospiele, Genderklos für alles und jeden”! Huxley4Life

  4. ingo schrieb am

    Und der ehemalige Vorsitzende der Piraten Schlömer empfahl, eine politische Lösung zu suchen, obwohl die USA von Anfang an klar gemacht haben, dass sie die Überwachung unter keinen Umständen beenden würden. In der offenen Struktur des Internets bleiben Inhalte und Verbindungen eben offen, solange sie nicht verschlüsselt und verschleiert werden. Eine politische Lösung erfordert daher auch die Einbeziehung von technischen Lösungen. Niemand, auch nicht die Piraten, hat formuliert, wie eine solche Lösung aussehen kann.

    Wir brauchen freie, benutzbare Soft- und Hardware, um ein echtes dezentrales Internet zu realisieren, in dem Daten geschützt bleiben und Anonymität möglich ist.

    Dafür muss der Staat Mittel zur Verfügung stellen, Programmiererinnen bezahlen, quelloffene Systeme entwickeln und Informationen bereitstellen.

    Katharina Nocun hat das ansatzweise in einem Zeit-Interview formuliert (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-07/piratenpartei-nocun-interview-nsa-ueberwachung). Konkrete Forderungen der Piratenpartei als Ganzes: Fehlanzeige.

    Wie sollen technisch unbedarfte Bürgerinnen auf die Enthüllungen reagieren? Seit Monaten ist die Überwachung Thema in den Medien. Aber niemand (außer Katharina) zeigt eine Lösung auf. Email-Verschlüsselung? Lächerlich.

    Die Piraten müssen eine Vision zum Internet der Zukunft entwickeln und ihre Realisierbarkeit aufzeigen und einfordern. Nur meckern hilft nicht. Wer hier nur fordert, die NSA abzuschaffen, ist wohl noch nicht in der Realität angekommen und von der Lethargie der breiten Masse nicht weit entfernt.

    Warum hat die NSA-Überwachung den Piraten bei der BTW nicht geholfen? Weil sie Überwachung zwar doof finden, aber selbst keine Antwort darauf wissen.

  5. Daniel schrieb am

    Ich denke, dass sich vielleicht nicht der Durchschnittsdeutsche, aber durchaus mehr als 2.2% für das Thema interessieren. Die Piraten machen nur zu wenig draus.

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