How to BGE – Das Bedingungslose Grundeinkommen – einfach erklärt (Teil 3)


Kommentare

11 Kommentare zu How to BGE – Das Bedingungslose Grundeinkommen – einfach erklärt (Teil 3)

  1. @Andena: Die Leute, die Geld haben. Hast du den Artikel nicht gelesen, oder einfach nur nicht verstanden? Das Ding ist finanzierbar! Das ist sogar recht billig, und sorgt dafür, dass alle die Ursachen, weshalb Namibia dauerhaft arm ist, beseitigt werden: Bildung, weil die Kinder die Schule machen können, Krankheiten, weil sich die Leute die Medikamente leisten können, und so weiter.

    Das ist kein “free lunch”. Das ist eine Investition in die Zukunft des Landes, und AFAIK hat die nur ein Land mal im großen Stil gewagt: Maos China im großen Sprung nach vorn, mit der “eisernen Reisschüssel”. Nicht exakt ein BIG, aber nahe dran. Und, welchem Land geht’s heute wahnsinnig viel besser als 1960, weil es seit damals praktisch jedes Jahr zweistelliges Wachstum produziert hat? Na? Also.

    Natürlich kostet eine Investition in die Zukunft. Aber sie nicht zu machen kostet mehr.

  2. Ilse Kleinschuster schrieb am

    Das wird fast bei allen Diskussionen zuerst gefragt: wie finanziert man das? Eine sicher berechtigte Frage, aber vorab: Wer etwas will, sucht Wege, wer etwas NICHT will sucht Gründe! Vielleicht kann das Grundeinkommen einmal auch als Initiative gegen die Faulheit gesehen werden. Vielleicht wird es durch seine mildernde Wirkung von ‘NOT’ unmittelbar auf die individuelle und familiäre Lebensplanung Einfluß haben, aber auch Chancen zu flexibleren eigenständigen Antworten auf Notlagen eröffnen! Aber, ich glaube, es ist auch mehr als das! Es könnte Teil eines offensiven Konzepts für eine gastfreundlichere Gesellschaft sein, um sodann Partner zu gewinnen für einen Ausbau und Aufbau einer neuen Grundordnung. Vielleicht könnten wir das unserem neuen jungen Außenminister auf seinen Weg mitgeben!!!!

  3. Falco schrieb am

    Aha: “Finanziert aus Spenden”.

    Also ein sinnfreier Versuch. Wenn man von außen Geld in eine Region pumpt, dann wird alles besser, klar – den Bericht hätte ich auch vorher schon schreiben können.

    Beim BGE geht es aber darum, dass es aus dem System selbst heraus finanziert wird. Also die Arbeitenden bezahlen für die nicht arbeitenden. Das ist das Wesen des BGE.

  4. Falco schrieb am

    Ich präzisiere: beim BGE geht es darum, dass Arbeitende für nicht arbeiten Wollende bezahlen. Denn nicht arbeiten Könnende bekommen schon heute – und dies auch gesellschaftlich voll akzeptiert – ihr BGE.

  5. Saarfranzos schrieb am
  6. Hans Desz schrieb am

    Ich weiß nicht was so ein Bericht beweisen soll, warum er überhaupt verfasst wurde. Ich sehe überhaupt keinen Zusammenhang mit der Situation in Deutschland. Dieser Artikel ist eher dazu angetan Desorientierung zu verbreiten als sinnvolle Aufklärung in der so wichtigen Debatte über das Grundeinkommen. Woher kommen die Spenden? Wenn sie aus dem Ausland kommen taugt der Text zu gar nichts, kommen die Spenden aus dem einkommensstarken Teil der dortigen Bevölkerung dann kann es entwicklungspolitisch für die Situation in Afrika ein interessantes Projekt sein.

  7. Henrik Hanssen schrieb am

    Die eignetliche Frage ist doch: Was bewirkt ein Grundeinkommen? Diese Frage ist auch damit verbunden wo das Geld für ein Grundeinkommen herkommt. Momentan wird neues Geld von privaten Banken durch Kreditvergabe geschöpft. Ich würde den Vorschlag in den Raum werfen das neue Geld für das Grundeinkommen einfach zu drucken. Denn was könnte sozialer sein als das neu gedruckte Geld jedem Bürger gleichermaßen zur Verfügung zu stellen? Dies würde effektiv eine Umverteilung von Reich nach Arm bedeuten. Schaut man sich die momentane Wohlstandsverteilung an: (99% des Wohlstands in der Hand von <1% der Bevölkerung) so scheint dies durchaus sinvoll. Dadurch das neues Geld gedruckt wird entsteht auch eine INflation und sorgt dafür dass die Leute ihr Geld ausgeben anstatt zu horten. Dies nennt sich fließendes Geld.

    Wie man merkt hängt diese Problematik sehr stark mit dem Geldsystem an sich zusammen. Das unser momentanes Geldsystem nicht ewig fortfürbar ergibt sich von selbst. Schließlich basiert es auf Wachstum, unser Planet ist aber endlich und kann nicht ewig weiter Wachsen.

    siehe auch: http://pastebin.com/JRCFHhHR

  8. Falco schrieb am

    @Henrik Hanssen Es kann nur das verteilt werden, und es wird genau das verteilt, was produziert wird – Geld hin oder her. Wenn man das Geld einfach druckt und austeilt, dann entsteht eine hohe Nachfrage und die Preise stellen sich sehr schnell auf einen höheren Wert ein. Auch dann wird nicht mehr und nicht weniger verteilt, als produziert wird. Verbietet der Staat aber Preissteigerungen, dann wird es wie in der DDR, alle stehen ständig Schlange und man bekommt trotzdem nichts, das Geld ist da, aber nicht durch Waren gedeckt.

    Auf Grund des BGE werden x% der Menschen aufhören zu arbeiten. Über die Größe dieses x kann man streiten, aber es ist sicher ungleich 0. Es wird dann also weniger produziert, und somit hat man im Durchschnitt weniger.

    Im übrigen stimmt es nicht, dass das Geld auf Wachtum basiert, ferner stimmt nicht, dass dass aus der Endlichkeit unseres Planeten folgt, dass das Wachstum ein Ende hat. Dies wäre ja ein Tag, an dem keine weiteren Verbesserungen im Leben mehr möglich wären. Wachstum kann aber auch qualitativ sein, für immer bessere Computer braucht man z.B. nicht zwingend immer mehr Material. Weiteres Wachtum kann dadurch ermöglicht werden, dass die Menschheit insgesamt abnimmt, wodurch pro Kopf wieder mehr Resourcen zur Verfügung stehen.

  9. Brandung schrieb am

    Zitat ” Beim BGE geht es aber darum, dass es aus dem System selbst heraus finanziert wird. Also die Arbeitenden bezahlen für die nicht arbeitenden. Das ist das Wesen des BGE.” Das ist eher das Prinzip der derzeitigen Sozialleistungen. Die Grundidee der Finanzierung des BGE ist aber die Leistung durch Erhöhung der Mehrwertsteuer zu finanzieren. In diesem Fall würde jeder, der konsumiert, was auch immer, selbst mit zur eigenen BGE-Finanzierung beitragen. Auch das Argument, dass sich dann viele der Arbeitswelt entziehen halte ich für falsch, da unser Leben sich immer mehr am Konsum orientiert. Um sich dann auch einen gewissen “Luxus” leisten zu können ist man wiederum auf Arbeit angewiesen. Viele die mit ihrem jetzigen Arbeitsplatz unzufrieden sind, könnten, da kein finanzieller Druck mehr vorhanden ist, sich dann auch selbstständig machen.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Archiv aller Artikel

  • Feinstaubsensoren
  • SH-STOPPT-CETA