Europa mit dem Herzen denken


Kommentare

2 Kommentare zu Europa mit dem Herzen denken

  1. RüdigerRR schrieb am

    “Das Europa, das uns Piraten vorschwebt, ist demokratischer als heute. Doch Europa mit dem Herzen zu denken bedeutet nicht, dabei den Verstand abzuschalten. Nicht alles ist tatsächlich machbar, vor allem muss die eigene Bevölkerung auf dem Weg in ein zukünftiges Europa mitgenommen werden! “

    Haben viele Menschen der Ukraine sich vielleicht, dann gerade für eine sehr kluge europäische Alternative entschieden, nämlich für ein Europa mit Russland? Schließlich müssten sie ja ihre direkten Nachbarn ganz gut kennen. Im Gegensatz wie es derzeit und teilweise von unserer sehr hetzerischen Presse propagiert wird z.B. “Spiegel”: Ist Putin noch zu stoppen…, macht Putin schon seit längerem, einen Eindruck auf mich, wie ich es mir von westlichen Politikern wünschen würde. Es gab schon frühere Zeiten da war mein Eindruck genau umgekehrt. Immerhin hätte Russland meiner Meinung nach, nichts gegen eine echte Wiedervereinigung Deutschlands gehabt und diese Vereinigung sollte für uns, die wir hier leben noch vor einer europäischen Vereinigung kommen. Denn wie soll auch ein nicht souveränes Land und ohne eigene Verfassung sich frei für etwas entscheiden können?

    Leider hat die bisherige politische Verwaltung einer Nichtregierungsorganisation (laut: Sigmar Gabriel / Wolfgang Schäuble betreffend NGO und Suveränität ) diese Wiedervereinigung nur vorgetäuscht und die echte Wiedervereinigung nie im Sinn gehabt. Mir ist aufgefallen: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte werden in den Mund genommen, wenn es um China oder Russland geht, im eigenen Land vor Ort spricht man nicht so gerne davon. Im Gegenteil, die Autonomie des Einzelnen ist für die meisten immer schwerer durchzusetzen und wird eher noch mehr eingeschränkt. Dabei sollte Selbstbestimmung für jeden friedvollen Menschen bedingungslos zustehen und vor allem auch zugestanden werden.

    Europa geht von ca. 40% Wahlbeteiligung aus. Ob es Klug ist, dass mit Hilfe der Piraten dieser Prozentsatz steigt wird sich zeigen. Ich finde der ESM Vertrag von Lissabon und einige andere Sachverhalte haben derzeit, noch nicht einmal eine Wahlbeteiligung von 20 % verdient.

  2. Markus schrieb am

    Eigentlich ist es mehr als traurig, daß eine Partei wie die Piraten, die sich für ein anderes besseres Europa einsetzen wollen, bisher auf dieser Seite offenbar noch in keinster Weise zu diesem Thema konkret geäußert haben, wenn es um die Ukraine bzw. die Krim geht. Was ist los? Liegt ihr alle im Koma? Meine Güte … eigentlich wollte ich Euch wählen, weil mir die ganzen anderen Pappnasen zum Hals raus hängen und weil sie Stück für Stück die Europäische Idee kaputt machen. Warum sollte ich also Euch wählen, wenn Ihr dazu keine Meinung habt, außer diesem einen Kommentar von RüdigerRR???? Wo sind die Europäer unter den Piraten? Europa mit dem Herzen denken! Eine tolle Überschrift, die man endlich auch mal mit Inhalten füllen sollte. Wer sich die einseitige Hetze gegen Russland bis in die Tagesschau und heute-Sendungen hinein anhört, dem müßte als Europäer eigentlich die Kotze hochkommen. Für mich gehört Russland, die große Kulturnation Russland – und ich bin nicht etwa ein Russe oder Russlanddeutscher, auch war ich noch nie dort – genau so zu Europa, wie Deutschland. Für mich ist dieses Land nicht das, was man uns Glauben machen will. Wenn man als EU von Europa spricht, sollten jene Politiker immer auch unsere europäischen Nachbarn im Blick haben, die (noch) nicht in der EU sind. Statt dessen lassen sich einige, um nicht zu sagen letztlich die ganze EU von den USA mißbrauchen um Russland zu isolieren. Sicher hat jedes souveräne Land das Recht zur Nato beizutreten, wenn es das will … auch wenn es gegenüber der damaligen Sowjetunion (diese hat sich ja inzwischen aufgelöst) Versprechungen seitens des Westens gab, die Nato nicht weiter nach Osten zu erweitern. Wenn dann die USA den Wusch äußern an den NATO Grenzen gen Osten auch noch Raketen zu stationieren, haben einige “europäische” Staaten nichts besseres zu tun, als ohne Abstimmung mit den anderen EU Staaten ihre uneingeschränkte Zustimmung zu signalisieren und die anderen schauen seelenruhig zu. Die Russen sind beileibe keine lupenreinen Demokraten, aber die “kalten Krieger”, die sitzen meiner Meinung nach nicht in erster Linie in Moskau. Wir sollten als Europäer aufhören Russland als feindliche Macht zu begreifen, sondern mal vor unserer eigenen Tür kehren, wenn es darum geht die Fehler aufzuarbeiten, die zu der Situation in der Ukraine und auf der Krim geführt haben. Gerade die OberEUpappnasen Steinmeier und Angie sollte bewusst sein, daß es ein wenig zu kurz gegriffen ist, wenn man Russland als alleinigen Aggressor und den Westen als den Hort der guten und friedliebenden Diplomaten bezeichnet. Sie zerstören damit so vieles, was seit der Wiedervereinigung zwischen Deutschland und Russland an Gutem gewachsen ist.

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