Die erste Prognose – Was der Wähler heute kann besorgen, verschiebt er halt auf morgen.

motivierte piraten

Die Piraten erreichen laut der Achtzehnuhrprognose 2,5%.

Bundestagswahl 2013 nach der Prognose

Bundestagswahl 2013 nach der Prognose

Sicherlich spürt da manch ein Pirat eine mächtige emotionale Ohrfeige einschlagen. Ich denke hier gerade an die Wahlkampfpiraten, die die letzten Wochen bis zum Umfallen gekämpft haben, ebenso an all jene, für die Zukunft eine politische Herzenssache ist.

Alleine deshalb sind genau jetzt keine Banalanalysen, kein übliches Ergebnisgeschwafel und schon gar keine hadernde Fehlernachlese angebracht. Lasst uns einfach für einen Moment die Köpfe zusammenstecken, uns gemeinsam piratiger denn je fühlen und uns einzig darauf besinnen, was jeder von uns doch ganz genau weiß:

Unsere Partizipationsphilosophie, unser stetes Streben nach Transparenz, vor allem aber unsere politisch einmalige Datenschutzkompetenz reift in den Köpfen aller Wähler. Und kein Pirat wird müde werden, diesen Reifeprozess zu nähren. Die Zeit der Ernte kommt immer.

Auf unsere Moral!
Auf unsere Ziele!
Auf unser Know how!
Auf unser UNS!
Auf uns!

…und auf den Wähler, der Morgen auch den Mut haben wird, sein Kreuz da zu machen, wo er heute alleine das Problem erkennt. Nutzen wir die Zeit: laut!

———————WAHLNEWS—————————

Verfolgt in den nächsten Stunden die Flaschenpost, wir werden Euch mit Wahlnews auf dem laufenden halten. Auch laden wir Euch ein zu unserem Wahlgezwitschere per #wahlflausch und freuen uns auf Eure Wahlkommentare im Wahltalk.


Kommentare

5 Kommentare zu Die erste Prognose – Was der Wähler heute kann besorgen, verschiebt er halt auf morgen.

  1. Patric schrieb am

    Ich kann es kaum in Worte fassen. Es ist schade das nichts draus geworden ist, aber um so extremer müssen wir dort Ergebnisse zeigen, wo wir in den Landtagen drinne sind. Die Öffentlichkeitsarbeit muss erweitert werden, um bei der nächsten Bundestagswahl (und Landtagswahlen) die 2,5% bis 2017 auf 5% (oder höher) zu steigern.

    Wir sollten auch viel auf kompetente Mitglieder für TV-Shows setzen, damit diese Demokratische Idee (Piratenpartei) nicht so einfach fallengelassen werden kann.

    Wir müssen einzigartig sein – eben alles, außer gewöhnlich! Denn wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird vor allem eines: gleicher.

  2. Em schrieb am

    Ich hab mich erst kürzlich ernsthaft mit Eurem Programm beschäftigt und möchte Euch heute sagen – weiter so, nur nicht entmutigen lassen. 🙂

  3. Detlef Rausch schrieb am

    Eigentlich muss man sich nicht wundern, dass die Piraten kaum Wähler dazugewinnen konnten. Denn leider sind im Wahlprogramm zu viele Ausschlusskriterien, die potentielle Wähler abschrecken. Nur ein Beispiel: Wenn man dem Thema Asylpolitik mehr Bedeutung beimisst als den Interessen in Bezug auf Wirtschaft oder Familie – und dann auch noch die falsche Zielgruppe fördert, dann sägt man dem Ast auf dem man sitzt. Egal ob Asyl wichtig ist oder nicht, in Deutschland fehlt den Asylanten neben dem Recht zu Arbeiten eben auch das Wahlrecht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Realisten das Ruder übernehmen und die Naiven sich in der Basis wohl fühlen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, Deutschland braucht die PP, aber eine die aus den Kinderschuhen herauswächst.

    Grüsse, Detlef

  4. Stephanie Schulze schrieb am

    Wenn ich schon höre, dass jemand die Piraten und die Linken gewählt hat und derjenige kann nicht einmal sagen wieso er so gehandelt hat, dann dürfte doch klar sein das es hier an Aufklärung fehlt.

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