250 Gramm Nutella für den Wahlkampf

Piraten wählen | CC BY Piratenpartei

Kommentare

3 Kommentare zu 250 Gramm Nutella für den Wahlkampf

  1. Mirko schrieb am

    Ja, der Ansatz der Plakate ist wirklich gut. Ich wünschte nur, man würde mehr darüber nachdenken, wie manche Slogans bei Leuten ankommen, die keine bzw. nur wenig Ahnung vom Programm der Piraten haben. Das BGE z.B. ist ohnehin ein komplexes, streitbares Thema, da ist ein nach Rechtspropaganda stinkendes “wird man wohl mal sagen dürfen” nicht gerade optimal. Idee und Finanzierung müssen erst Mal bei der Bevölkerung ankommen, bevor man mit Sprüchen werben kann. “Teilen ist das neue Haben” dürfte für viele Liberale wohl auch eher nach Zwangsenteignungen und 80% Einkommenssteuer klingen als nach einer Reform des Urheberrechts. Und wenn jemand ans Urheberrecht denkt, dann bei diesem Spruch wohl auch eher an das von den Medien, Verlagen und vielen Künstler propagierte Klischee von der totalen Abschaffung. “Sollen die Künstler doch wie arbeitsscheues Gesindel von Almosen leben…” “Religion privatisieren” ist auch ein netter Slogan, kommt aber wohl nicht nur bei Stuttgarter Protestanten in den falschen Hals. Es klingt einfach zu sehr nach “Mach deinen religiösen Mist in deinen vier Wänden, nicht in der Öffentlichkeit”. Warum nicht deutlicher zeigen, was man will, etwa “Gleiche Rechte auch bei kirchlichen Arbeitsplätzen”? Da kenne ich genug Leute, die in kirchlichen Kindergärten oder Sozialeinrichtungen arbeiten und darüber wenig glücklich sind – oder zumindest so jemanden kennen.

    • Den Hinweisen von Mirko stimme ich zu. Vielleicht wäre es hilfreich, die Texte der Flyer von Außenstehenden auf ihre Wirkung prüfen zu lassen? Und noch was: Ich finde es augenunfreundlich, die Texte in zartem blau zu schreiben. Schwarz auf weiß liest sich einfach angenehmer.

  2. maurice schrieb am

    “Katrin Hilger: Genau das meine ich. Die CDU kleistert alles mit “es geht mir gut”-Bildchen voll. Ein Disney-Deutschland, das so nicht existiert. Bei Universitäten in Hessen postiert Volker Bouffier mit Jugendlichen am Billiardtisch, belästigt eine alte Dame im Zug oder schleimt sich mit Spielzeugtigern bei Schulkindern ein. Unauthentisch! Ich hoffe, die Wähler sehen das. Die Wähler haben Sorgen: Fracking, die Lautstärke des Frankfurter Flughafens, die prekären Arbeitsverhältnisse bei Amazon in Bad Hersfeld. Die werden nirgends angesprochen. Nur von den Piraten – teilweise.” Ich moechte mal wissen wo dıese Gesellschaftsanalyse herkommt? Lıest sich eher wıe Lınke / Gruene. Keın origineler Gedanke! So zB. ist ja gerade Trick der Ultralıberalen ın ganz Europa, dıe Gesellschaft zu trennen ın eıne Mınoritaet von Unterprivilegierten und eine Majoritaet von “esgehtmirgut-oderwenıgstens-ichglaubees” Menschen. Deshalb hat Merkol 40 % und Berlusconis Mafiapartei sitz immer noch ım IT-parlament. Vielen Griecen geht es SAUgut: da kann von jedem bestaetıgt werden, der da lebt. Genauso wie in den USA wo seit jeher die waehlende Problembevoelkerung unter einem kritischen Level gehalten wird. Europa hat sich leider voellig amerikanisiert So: warum nicht offensiv und blitzklar fr das Schweizer Demokratiemodell eıntreten anstatt über Detailprobleme wie Fracking sich zu entrüsten? Warum geht die Parei nicht ernsthaft die fundametalen Wirtschafts und Fınanzprobleme an anstatt sich über die Frage drSommerzeit zu verausgaben? Warum wird das Problem der Barbariserung des Alltags nicht offensıv aufgegriffen? Die Piraten = einzige Partei die offensıv für die EUROPAEİSCHER Kultur eıntritt. Erhalt und Weiterfühung der Traditionen. Anstatt sterile Proteste gegen sog. Nazis die nur Schlaeger und Moerder (sog NSU) sind? Das machen die Gruenen schon und mit gutem Grund: jede Ablenkung vom monstroesen Ultraliberalismus ist willkommen! İch moechte dringendst vorschlagen, den naechsten BPTauf Wırtschafts und Europafragen zu limitieren. Hier spielt die MUSİK!

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