Im Klingelbeutel klingelt Steuergeld

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Kommentare

9 Kommentare zu Im Klingelbeutel klingelt Steuergeld

  1. Paul schrieb am

    Das klingt alles sehr vernünftig und gerade deshalb wird ein Aufschrei durch die Kirchengemeinden gehen 😉 Man bedenke auch wie viele Deutsche mit Migrationshintergrund anderen Religionsgemeinschaften angehören und durch die Sonderrechte der Christen benachteiligt werden. Ganz zu schweigen davon, dass unsere Regierung das grosse “C” im Wappen trägt. Das geht nicht mehr in einer globalen Gesellschaft. Die Geschichte hat gezeigt wie gerne Gott gerade von der Politik instrumentalisiert wird, oft mit verheerenden Folgen. Es beginnt mit auf die Bibel schwören und endet meistens mit dem Satz: “so wahr uns Gott helfe”. Wirklich interessant ist, mal darauf zu achten, wann ein Politiker das Wort Gott in den Mund nimmt…

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  4. Besonders wichtig: Es gibt keine Götter

    Der abrahamitische Gott, die Gottesvorstellung der Juden, Christen und Mohammedaner ist eine Fata Morgana ohne realem Hintergrund.

    In der vorwissenschaftlichen Zeit hatte man Phänomene, die nicht erklärbar waren, Geistern und Göttern zugeordnet.

    Wir haben etwas wesentlich besseres, den Humanismus und die Wissenschaften.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph – Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft – http://www.monopole.de

    • Michael Renner schrieb am

      Moin,

      die Frage ob es Gott, Götter oder höhere Wesen gibt, die wir anbeten, stellt sich in diesem Zusammenhang nicht. Thema des Artikels sind Privilegien die vom Staat eingeräumt werden, die bei näherer Betrachtung jedoch nicht zu rechtfertigen sind.

      Kirche und Humanismus schliessen sich nicht aus, mit “Wissenschaft” und “Göttern” vergleichen sie Dinge, die nicht vergleichbar sind. Die Kirche beansprucht aber “Bestandsschutz” der, da die Kirche eine nur mangelhafte Leistungsbilanz vorweisen kann, nicht begründbar sind. Die Steuergelder, mit denen Repräsentanten bezahlt werden, Renten aus dem allgemeinen “Rententopf”, obwohl niemals Beiträge eingezahlt wurden. Sonderrechte beim Arbeitnehmerrecht und -schutz, spezielle Gesetze und Vorschriften, beispielsweise beim Tanzverbot, sowie die Kirchensteuer passten gut in die Adenauerjahre. Aber nicht in eine säkulare Gesellschaft, in der z.B. Sportvereine, Büchereien oder der Computer an dem sich chatten oder programmieren lässt mehr für Jugendliche bieten können als ein Priester mit SÜD. Solange die Kirche auch nur ein Mitglied hat, solange es auch nur einen Gläubigen gibt hat die Kirche ihre Existenzberechtigung. Jedoch nicht als Staat im Staat.

      • Chaeremon schrieb am

        den Kirchen eine mangelhafte Leistungsbilanz nachsagen waehrend Andere die pflegeintensive Oma bei der Diakonie oder der Caritas am Empfang abgeben, das zeugt von entweder wirrem Daherreden oder bestenfalls Hoerensagen, und nicht von einer Befaehigung zur Politik.

        Wozu ist eigentlich Google University da, Diakonie+Reha, Caritas+Rega, Diakonie+Klinik, Caritas+Klinik sollten fuer einen ersten Eindruck ausreichen.

        • Michael Renner schrieb am

          Dann schauen wir uns noch die Schwangerschaftsberatung an, aus der sich die katholische Kirche, ohne die Einnahmen gekürzt zu bekommen, zurück zog. Oder die brutalst mögliche Aufklärung von Kindesmissbrauch, bei der immer nur die Fälle entdeckt werden die garantiert bereits verjährt sind. Wir schauen uns an, dass geschiedene Religionslehrerinnen faktisch Berufsverbot bekommen und mit einer Frau lebenden Kindergärtnerinnen den Job verlieren.

          Nichts gegen den Glauben, nichts gegen die Diakonie und Carritas und nichts gegen die vielen Menschen, die sich kirchlich engagieren. Sie alle haben meine Achtung und meinen Respekt! Doch die Sonderrechte, die im Artikel und meinem vorherigen Kommentar genannt wurden gehören abgeschafft! Nicht morgen, und auch in 5 Jahren lassen sich Verträge, die seit 200 Jahren Gültigkeit besitzen, nicht aus der Welt schaffen – zumal Rentenansprüche dran hängen. Diese Verträge aber weitere 200 Jahre gelten zu lassen wäre falsch.

        • Falco schrieb am

          Die Kirche hat deswegen eine mangelhafte Leistungsbilanz, weil die Einrichtungen, die du nennst zu 95-100% eben nicht von der Kirche finanziert werden. Aber auch in den Einrichtungen, die zu 100% vom Staat finanziert werden, die Kirche also eine Nullleistung bringt, darf sie “Werbung” machen und gegen Arbeits- und Menschenrecht verstoßen.

          Nun gibt es das Argument: Aber wenn eine Einrichtung auch zu 95% vom Staat finanziert wird, so spart er doch zumindest 5% ein, die andernfalls selbst aufbringen müsste. Dieses Argument sticht aber nicht, weil wie im Artikel gut nachzulesen ist, die Kirche massiv vom Staat mitfinanziert wird.

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