Piratenpartei baut Position als Partei der digitalen Mitbestimmung aus


Kommentare

4 Kommentare zu Piratenpartei baut Position als Partei der digitalen Mitbestimmung aus

  1. “Piratenpartei baut Position als Partei der digitalen Mitbestimmung aus”, prima, gerne bin ich dabei auch an der Erprobung mitzuwirken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Klein

  2. Saarfranzos schrieb am

    Angesichts einer Piraten-Wahlbeteiligung bei den Parteitagen von ca. 10% der Mitglieder ist ein Delegiertensystem eindeutig basisdemokratischer. Das derzeitige Programm der Piraten hat keine Mehrheit in der Partei und viele politische Forderungen, die von der Mehrheit der Piraten vertreten werden, wie z.B. eine Ständige Mitgliederversammlung, finden sich NICHT im Programm der Piraten. Ohne wirklich relevantes Alleinstellungsmerkmal in den politischen Aussagen, wie es z.B. eine SMV, Mindestlohn über dem Hartz IV-Satz, Grundrecht auf Arbeit wäre, hat die Piratenpartei keine Existenzberechtigung und bleibt eine dumpfe Protestpartei digitaler Freibierkultur.

    • Michael Renner schrieb am

      Moin, mit 10% der Mitglieder (in Neumarkt waren es ca. 5%) die an Parteitagen teilnehmen sind wir Piraten schonmal ganz weit vorne. Grosse Parteien sind mit ihren Delegierten rein prozentual deutlich schlechter gestellt. Zieht man jetzt (hier wie dort) die nicht stimmberechtigten Mitglieder ab (beispielsweise weil sie mit dem Beitrag im Rückstand sind) liegen wir Piraten schon bei deutlich mehr als 20%. Ehrlch gesagt fürchte ich , dass der Anteil der Nichtzahler sogar nochmal höher ist.

      Bei den Parteitagen der Piraten kann jeder teilnehmen und mit abstimmen (vorausgesetzt die 48€ pro Jahr wurden bezahlt). Bei einem Delegiertensystem wie andere Parteien es haben ist die Teilnehme vom Wohlwollen der eigenen Gliederung abhängig. Hier dürfen nur die Fanboys vom örtlichen Parteichef fahren. Dazu noch einige Querulanten, damit die Presse etwas Zucker bekommt. Aber doch nicht so viele, dass auch nur unter den ungünstigsten Umständen etwas von ihnen abhängt.

      Ein Problem ist aber tatsächlich der Umstand, dass nur die zu Parteitagen fahren können die erstens die Zeit dazu haben und sich zweitens die Fahrt nebst Unterkunft leisten können. Delegierte bekommen die Aufwände erstattet, wir Piraten sorgen immerhin für kostenlose oder günstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Halle. Allerdings muss man sagen: exorbitant teuer ist die Fahrt nun auch nicht. Die Fahrtkosten werden also nur in seltesten Fällen der Grund sein einem Parteitag fern zu bleiben. Das leite ich ganz mutig mal aus der Tatsache ab, die Teilnehmerzahlen an Landes- Bezirks- oder Kreisparteitagen auch nicht höher ist. Und gerade bei den letzten beiden beschränken sich die Fahrtkosten auf ein Strassenbahn- oder S-Bahn-Ticket. Wenn dann trotzdem nor 5-10% der stimmberechtigen Mitglieder teilnehmen wird’s wohl andere Gründe haben.

      Das Parteiengesetz formuliert dazu noch klare Vorgaben welche Voraussetzungen für rechtsgültige Wahlen vorhanden sein müssen. Per Knöpfchen drücken einen neuen Vorstand wählen ist da nicht.

      Noch ein Wort zum Zusammen treffen von Menschen, wofür ein Parteitag auch steht. Ich selbst geniesse es sehr, all die Piraten persönlich zu treffen, mit denen man sich verbunden fühlt. Hier ein Wort, dort ein Hallo, mit einigen teilt man sich die Ferienwohnung, die für dieses Wochenende gemietet wurde. Darauf möchte ich nicht verzichten! Kein Knopfdruck kann den persönlichen Kontakt ersetzen. Der Versuch die Mitglieder zum Stimmvieh zu degradieren ginge einher mit einer geistigen Verarmung des persönlichen Umgangs. Gerade das ist nicht Ziel der Piraten! Denn aus politischen ähnlich denkenden Menschen können Freunde werden; das kann keine SMV ersetzen!

  3. Claus Martin schrieb am

    Es sollte “internet video conferencing” verwendet werden. Dazu eine Hierarchie von Arbeitsgruppen bilden: Also eine kleine Gruppe von ca. 7 Migliedern führt eine Diskussion, um in ein Thema einfzuführen. Danach wird die Diskussion in vielen Untergruppen fortgeführt. Anschliessend werden die Ergebnisse aller Diskussionen systematisch zusammengefasst und erneut von der Ursprungsgruppe diskutiert. Dabei muss natürlich strikte Gesprächsdisziplin herrschen. Also nicht das Geplärre wie in politischen Talkshows, in denen die Teilnehmer zu lange sprechen und anderen immer ins Wort fallen. Solche Teilnehmer müssen verwarnt und bei Wiederholung aus der Diskussionsgruppe ausgeschlossen werden. Sie verschwenden nur die Zeit der anderen Teilnehmer, die zielorientiert arbeiten, um eine Lösung für ein Problem zu finden.

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