Saarland: 250 Studenten bei Prüfung heimlich videoüberwacht – Uni entschuldigt sich

Wie vergangene Woche bekannt wurde, wurden an der Uni Saarbrücken ca 250 Studenten, ohne deren Wissen, während einer Prüfung, mit Videokameras überwacht.

Die Piratenfraktion Saar hat, zusammen mit der Piratenhochschulgruppe an der Uni Saarbrücken, eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie dies scharf kritisiert und anmerkt, dass sie die fehlende Kennzeichnung der Kameras in dem Bereich bereits im Januar bemängelt haben.

Die Uni hat mittlerweile darauf reagiert und folgende Mitteilung über ihre Pressestelle herausgegeben:

Sehr geehrte Damen und Herren, in den vergangenen Tagen gab es verschiedene Medienberichte über eine unzulässige Videoüberwachung in einem Hörsaal der Universität. Die Universität bedauert diesen Vorfall und wird nach einer Besprechung mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und dem Datenschutzbeauftragen der Universität folgende Maßnahmen ergreifen: 1. Das Präsidium wird ein Rundschreiben an alle Dozentinnen und Dozenten schicken, in dem auf das Verbot von Videoüberwachungen in Prüfungen hingewiesen wird. Außerdem wird in dem Schreiben auch auf die Voraussetzungen für eine rechtmäßige Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen (zum Beispiel für E-Learning-Angebote) hingewiesen. Sobald dieses Schreiben vorliegt, werden wir Ihnen das zuleiten. 2. Am Informatik-Hörsaal Ost werden Hinweisschilder angebracht, die den Zweck der Kamera darstellen und auch klarstellen, dass die Dozentinnen und Dozenten im Falle der Nutzung der Videoanlage die Studierenden auf die Nutzung der Anlage hinweisen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichem Gruß Friederike Meyer zu Tittingdorf Pressesprecherin


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