BPT 2013.1 Antragsvorstellung: Wirtschaft & Finanzen: WP003 – Für einen Paradigmenwechsel in der Geldpolitik

BPT XII Neumarkt

Kommentare

4 Kommentare zu BPT 2013.1 Antragsvorstellung: Wirtschaft & Finanzen: WP003 – Für einen Paradigmenwechsel in der Geldpolitik

  1. Martin Goldbach schrieb am

    Ist schon ein guter Ansatz. Tatsache ist aber doch, das Zinsen generell der Anfang eines Teufelskreislaufes sind, in dem Geld sich monopolisieren MUSS. Durch ein BGE wird es für die Bürger nicht mehr nötig sein, Geld für “später” anzuhäufen und mit Zinsen der Geldentwertung durch Inflation entgegenzuwirken, damit man im Alter nicht arm wird. Das heißt auch, ohne Zinsen ist auch ein “leistungsloses Einkommen” von Geldanlegern nicht mehr möglich und die Anhäufung von Geld wird sinnlos. Der nächste Schritt wäre ein Negativzins für Geld. Das heißt, gehortetes Geld wird jeden Tag weniger. Im Mittelalter hieß das “rostendes Geld”. Nur mit diesem Geld war es den Bürgern (nicht der Kirche!) möglich Kathedralen zu bauen. Da sieht man was gut fließendes Geld in der Wirtschaft vermag, denn Geld hat nichts mit der Erstellung von Leistungen und Gütern zu tun. Es entsteht nur in dem jemand Schulden macht. Wenn also theoretisch alle Staaten schuldenfrei wären, gebe es auch die Millarden an Geld nicht und Geld wäre noch viel knapper und der Handel wesentlich schwieriger. Deshalb ist unser Geldsystem Schwachsinn und dient nicht den Bürgern, sondern nur einigen Wenigen.

  2. Kurt J Jainz schrieb am

    Ein vollkommen richtiger Ansatz!

    Es muss daraufhin gearbeitet werden dass wie ich schon seit Jahren immer wieder fordere, die gesamt “öffentliche Hand” und alle zu ihr zählenden Instutitionen sich nur noch via Bundesbank und der ihr direkt angeschlossenen Landesbanken finanzieren dürfen. Der sofort eintretende Effekt des “Zinsgewinnes” nur noch bei LB und BB würde dem Haushalt eine Ersparnis oder eben einen “Zinsgewinn” in 3 stelliger Millionenhöhe pa. bescheren. Geld dass sofort investiv bereit steht oder aber nicht mehr vom Bürger vereinnahmt werden muss! In diesem Zusammenhang könnte den Kommunen ein besonders günstiger “Zinssatz” gewährt werden, unter der Prämisse, dass Ersparnisse sofort und vollständig zum Alt-Schulden Abbau genutzt werden!

  3. Fred Hoffmann schrieb am

    Ich bin der Meinung Martin Goldbach´s, schöner Name. Dieses Thema ist das HAUPT-Thema für alle politischen Erwägungen! Abschaffung des ZINSES und nicht mehr drüber nachdenken, woher früher die Kriege kamen. Das Geldsystem ist unser Krebsgeschwür, es muß verändert & nicht nur nachgebessert werden. Gisell, Leather und viele andere haben doch schon alles dargelegt…

    Liebevollen Gruß Fred & Co.

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