Eindrücke von der PiratinnenKon


Kommentare

8 Kommentare zu Eindrücke von der PiratinnenKon

  1. Palladion schrieb am

    Vielleicht hängen die Ergebnisse mit der Prämisse zusammen was auf der PiratinnenKon überhaupt geredet wurde.

    Ich habe im Vorfeld gar keine Ahnung von einer solchen PiratinnenKon gehabt und mich erst nach den doch recht eindeutig manipulativen Regeln mit dem Thema befasst.

    Für mich herausgekommen ist das entweder die Piraten nur aus Machos besteht, so das man extra eine PiratinnenKon einberufen muss um so ein Thema zu bereden, oder das sich wiedermal wenige Profilieren um ein Wichtiges Thema mit falschen Ansätzen zu hypen.

    Wie beim tollen #aufschrei hat man als normal denkender Familienmensch den Eindruck das alle Feministinnen denken 99% aller Männer würden als Mörder oder Vergewaltiger durch die Straßen ziehen, was defacto totaler quatsch ist.

    Die PiratinnenKon (übrigens interessant das man überall GeschäftsführerIn sagen soll aber das für die PiratinnenKon nicht gilt.) hat meiner Meinung nach den Bärendienst schlechthin erwiesen:

    • Entweder man verteidigt die Macho Rolle, dann wird man die Piraten nicht wählen!

    • Oder man steht für offene Politik mit Diskussion, dann ist beim ersten Blick auf die Regeln schon klar das man die Piraten so nicht wählen kann.

    • Oder man steht (wie ich) für tatsächliche Gleichberechtigung, dann ist recht eindeutig das Männerhaßtiraden nicht das richtige Mittel sind, und sich damit diese Partei als Wahloption erledigt hat.

    Die PiratinnenKon hat effektiv Feministinnen und deren Unterstützer eine Plattform geboten ohne eine Gegenseite wirklich zu Wort kommen zu lassen. Das ist so wie wenn wir den Axel-Springe Verlag zum LSR befrage oder die Politiker zu Diäten. (Was dabei raus kommt wissen wir alle vorher).

    Gleichberechtigung (und das liegt im Wort) funktioniert nur mit gleicher Berechtigung (dh. gleiche Chancen) für alle.

    Was die PiratinnenKon angeht sehe ich keine Punkte die die Gleichstellung wirklich beeinflussen. Von den aufgezählten Punkten hier im Blog kann ich nicht mal wirklich alle als Aufgabe der PiratinnenKon Betrachten.

    Was hat die Streitkultur an sich mit den Themen der PiratinnenKon zu tun?

    Warum war die PiratinnenKon prädestiniert um über die grundsätzliche “Terminplanung von Veranstaltungen (… für Leute …) die Abends und am Wochenende zum Beispiel familiäre Verpflichtungen haben.” zu reden? Haben Männer/Väter keine familiären Verpflichtungen?

    Ich sehe nicht ein Kernthema was hier angefasst wurde und Lösungsansätze bietet. Von einem Wissenschaftlichem Ansatz mit Thesen und beweisen mal ganz zu schweigen…

    MFG, ein Mann (der kein Pirat ist oder werden wird)

  2. MPirat1 schrieb am

    Danke für die Eindrücke, ich war nicht anwesend, nur kurz per Stream. Die angekündigte Arbeitsweise mit den WorldCafe klang vorab sehr interessant und spannend für mich. Kann mir gut vorstellen, dass man so gute, evt. nicht naheliegende Punkte herausarbeiten kann.

  3. Gaejawen schrieb am

    Ein sehr gut strukturierter und sachlich verfasster Text, der meinen Eindrücken (Verfolgung auf Twitter/Stream/nicht persönlich anwesend!) recht gut entspricht.

  4. Pingback: Das Asterisk-Gate | Asaekante

  5. Pingback: Piratinnenkon: Das System “Genderfeminismus” in Aktion | asemann.de

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