Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Populisten aus


Kommentare

86 Kommentare zu Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Populisten aus

  1. Carll schrieb am

    Hmm, es gibt also Anhänger der Partei “Die Freiheit”, die nicht wissen, dass die Schweiz nicht in der EU ist, und sogar auf ein Unisextoiletten-Witzchen reinfallen. Damit ist diese Partei natürlich intellektuell als erledigt anzusehen.

    Zur geplanten Grossmoschee in München: Bitte doch mal googeln, zum Beispiel Suche Nr 1: “München Moschee Katar”, Suche Nr.2 “Katar Scharia” und dann selbst entscheiden, ob die Münchner Bürger sowas zulassen sollten.

  2. Erstmal vielen Dank an die Autoren. Statt dumpfer Emotion (“Alles Nazis”) versucht ihr, ins Gespräch zu kommen und mit den Menschen zu sprechen. Sehr schön entlarvt ihr dabei die Unwissenheit und Banalität der Anwesenden.

    Zunächst muss man einen deutlichen Unterschied zwischen RechtsExtremismus und RechtsPopulismus machen. Das eine steht ausserhalb der Demokratie, das andere innerhalb. Ähnliches gilt für Links. Dort gibt es den legalen Linkspopulisten Stürzenberger-Lafontaine, aber eben auch die linksextremen RAF-Leute. Ob ein Mensch von der RAF/RZ/sonstige oder der NSU/Skinheads umgebracht wird, sollte keine Rolle spielen. Das es das doch tut, und linke Terrorist/innen nahezu Helden sind, ist der ideologischen Verwahrlosung vieler Linker zuzuschreiben.

    Schwierig wird es mit den eingewanderten Extremisten. Während beispielsweise die linke PKK verboten wurde, ist man bei der rechten Idealisten-Bewegung (“Bozkurt”) sehr nachgiebig. Erstaunlicherweise wollen viele Linke zwar das PKK-Verbot aufheben, aber scheuen sich, gegen türkische Faschisten zu mobilisieren. Während ein “Freiheit”-Infostand mit drei Hanseln nahezu die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt, können zB. in Nürnberg nahezu unwidersprochen (bis auf eine Handvoll Kurden und Aleviten) hunderte “Graue Wölfe” demonstrieren. Da gibt es noch viel zu tun.

    Und was die Übernahme von Symbolen angeht:

    Der Nationalsozialismus nannte sich nicht nur so, er verstand sich auch als nationaler Sozialismus. Die Hakenkreuzfahne wird von Hitler so charakterisiert: „Das rote Tuch, die Farbe der eisernen sozialen Gerechtigkeit, das Weiß, unsere heilige nationale Begeisterung, und das Hakenkreuz als Zeichen der Arbeit.“

    Und was sagen Zeitzeugen? “Wir faßten und fassen den Nationalsozialismus als eine bewußt antiimperialistische Bewegung auf, deren Nationalismus sich beschränkt auf Erhaltung und Sicherstellung des Lebens und des Wachstums der deutschen Nation ohne irgendwelche Herrschaftstendenzen über andere Völker und Länder. Für uns war und ist daher die Ablehnung des vom internationalen Kapitalismus und vom westlerischen Imperialismus betriebenen Interventionskrieges gegen Rußland eine selbstverständliche Forderung, die sich ebenso aus unserer Idee wie aus den Notwendigkeiten einer deutschen Außenpolitik ergibt. (…) Als Fundamentalsatz aus dem revolutionären Charakter des Nationalsozialismus stand und steht für uns die Ablehnung jeder wie immer gearteten Kompromiß- und Koalitionspolitik fest, da jede Koalition immer nur der Aufrechterhaltung des bestehenden Systems dient, als des Systems der nationalen Unfreiheit und der kapitalistischen Ausbeutung.“ so der Nationalsozialist Otto Strasser in einem Aufruf von 1930 unter dem Titel “Die Sozialisten verlassen die NSDAP”

    Auch hatten die Faschisten nie ein Problem mit “dem Islam”. Im Gegenteil. Es gab eine muslimische SS-Division und die guten Beziehungen Hitlers zum Mufti von Jerusalem sind hinlänglich belegt. Es einte der gemeinsame Feind, die Juden. Daher sieht man auch viele Rechtsextremisten mit Palitüchern und Antizionismus-Transpis.

    Da wird also nichts “übernommen”, es war schon immer da und ist Systemimmanent. Sowohl RAF/RZ wie “Wehrsportgruppe Hoffmann” suchten und fanden in den PLO-Lagern im Libanon Ausbildung und Unterschlupf im Kampf gegen Israel, die Juden und “den Kapitalismus”.

  3. Steiner911 schrieb am

    Der tumbe Linksradikale scheint der Vergangenheit anzugehören. Er ist jetzt Mitglied in einer untergehenden Piratenpartei. Das die Linken keinerlei Mitgefühl mit den weltweit verfolgten und ermordeten Christen haben ist verständlich, weil gerade die es sind, welche die selbsternannten Gutmenschen auf Werte und Moral hinweisen könnten. Soetwas stört natürlich in einer kunterbunten Spaß- und Konsumgesellschaft, wo Hurerei, Abtreibung, kaputte Familien zu ihrem ach so tollen Weltbild gehören. Da könnte man den Islam und das Sharia Gesetz eigentlich geradezu Willkommen heißen. Selbstverständlich gehört es zu der Rethorik der Linksextremisten alles was kritisch ist in den braunen Topf der Verachtung zu werfen, damit auch ja die wunderschöne Sozialistenwelt nicht aus den Fugen geraten kann. Wie schön es doch ist, mit dem Euro sämtliche Länder der EU in die sichere Pleite zu treiben und anschließend wie in Zypern das Volk per ESM-Gesetz zu enteignen. An dieser Stelle setzt bei den Linken sowieso der Verstand aus, da die sozialistische Ideologie eigenständiges Denken nicht zulässt. Glücklicherweise entlarven sich die Linksextremisten immer wieder selbst mit ihren undemokratischen Aktionen und befördern sich selbst ins politische Abseits. Die neue freiheitliche Bewegung haltet ihr Witzfiguren auf jeden Fall nicht mehr auf, denn die linke Meinungshoheit seid der wertezerstörenden 68er Generation wurde glücklicherweise durchbrochen.

    • Markus Heinze schrieb am

      Meinst du mit der “kunterbunten Spaßgesellschaft” den Verein “München ist bunt”, der regelmäßig gegen “die Freiheit” zu Demonstrationen aufruft? Der Verein, der von mehreren Parteien in München unterstützt wird? Also so Parteien wie SPD, Grüne, Linke, ÖDP und auch die Piraten. Du setzt damit diese Menschen mit “Linksradikalen” gleich? Also Parteien, die in München von deutlich mehr als der Hälfte der Bevölkerung gewählt wurden? Das sind in deinen Augen alles Linksradikale? Man kann sich ja auch “die Freiheit” nennen, aber das bedeutet anscheinend nicht, dass man auch Freiheit wünscht. Zumindest sollte man auch Muslimen in München und Umgebung die Freiheit zugestehen, eine Moschee bauen zu lassen. Dass sie eine Mosche bauen bedeutet ja nicht, wie hier in den Kommentaren behauptet, dass sie damit automatisch die Scharia in Deutschland einführen wollen. Und selbst wenn einzelne Muslime das fordern. Das sind einzelne Muslime und man darf das nicht mit ALLEN Muslimen in München, Bayern oder Deutschland gleichsetzen. Das ist ja genauso, als würde man, nur weil es einige Wenige von “der Freiheit” gibt, die behaupten, die Muslimen in Deutschland würden die Scharia als Rechtssystem fordern darauf schließen, als wäre das der Wunsch aller Menschen in Deutschland. Denn das sind nun mal zum Glück nur sehr wenige! Denn solche Leute, die versuchen, die Kulturen gegeneinander aufzubringen gefährden das friedliche Miteinander der Kulturen. Und das ist das, was das Leben (besonders in München) doch schön macht. Vielfalt ist toll. München ist bunt!

  4. Und was hat die Partei der Vernunft mit diesen neu-rechten Volldeppen, Islamophobie oder Homophobie zu tun? Lest lieber mal das Grundsatzprogramm oder informiert euch über das Geldsystem!

    • Felix Henn schrieb am

      Schon mal was von Ayatollah Khomeini gehört? Das war der, der den Begriff “Islamophobie” erfunden hat. Und das war auch der, wegen dem jetzt Schwule im Iran am Baukran hängen. Und wer schon einmal in einem islamisch dominierten Land als Nicht-Moslem gelebt hat, kann ganz leicht eine Phobie bekommen. Nur nichts Falsches sagen.

      Gehen Sie mal nach Saudi Arabien und packen öffentlich eine Bibel aus. Oder gehen Sie nach Pakistan und sagen schlicht: “Ich glaube aber nicht, dass Mohammed in diesem oder jenem Punkt recht hatte”. Berichten Sie dann, wenn Sie noch können.

      Wir gehen hier in Deutschland sehr anständig mit ALLEN Ausländern um und daran soll sich auch nichts ändern. Aber wer frech behauptet, wir wären ausländerfeindlich, soll das gefälligst auch beweisen. Ich selbst bin mit einer Ausländerin verheiratet, mein Sohn ist dunkelhäutig und es gab noch niemals rassistische Bemerkungen. Gehen Sie mal als Schwarzer in ein nordafrikanisches Land oder die Türkei, dann wissen Sie was Rassismus ist.

      • Marion schrieb am

        Es ist sehr bedauerlich, dass in unserem Land leider nicht ALLEN Ausländern Respekt entgegengebracht wird. Dass Ausländerfeindlichkeit doch recht häufig in Deutschland auftritt ist sehr beweisbar, da muss ich Ihnen widersprechen, in der grausamsten Form zeigt es sich aktuell in den Morden der “NSU”. Es ist sehr schön, dass Sie noch keinen Rassismus Ihnen oder Ihrer Familie gegenüber erlebt haben. Dass dies so bleibt und irgendwann allen Ausländern in diesem Land erspart wird, dafür stehen wir an solchen und vielen anderen Tagen bereit und informieren die Bürger, damit blinder Hass und Populismus nicht (wieder) größere Schäden anrichten.

        • Felix Henn schrieb am

          Diesen Hass gegenüber Ausländern, von dem Sie schreiben, sollten Sie mal näher erläutern. Ich habe den, ganz objektiv, noch nicht gefunden, obwohl ich danach gesucht habe.

          Von der Gesetzeslage her, gibt es kaum ein Land das ähnlich fair zu Ausländern ist. In Deutschland kann jeder Ausländer Grund und Boden erwerben. Ich kenne jedoch kein islamisch dominiertes Land in dem Deutsche das auch dürfen.

          Von den deutschen Menschen kann ich auch keine Probleme gegenüber Ausländern erkennen. Gehen Sie aber mal als Christ in ein islamisches Land, dann sehen Sie welche Unterschiede gemacht werden. Und dass es in einem 80-Millionen-Volk drei Spinner wie diese NSU gibt, die ja momentan noch nicht verurteilt, also mutmaßlich sind, das halte ich für eher unnormal. So 1.000 wären wohl eher normal, bei 80 Millionen wären das dann ein Einziger in einer 80.000 Einwohner Stadt.

          Wohlgemerkt, ich bin für offenen Dialog mit Moslems, aber der muss offen sein und auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Warum sollen wir Deutsche uns immer unterwerfen? Wir haben einmal in der Vergangenheit, zusammen mit Moslems, viel Mist gemacht und dafür zurecht geblutet. Aber wir haben auch viel Großartiges geleistet auf das wir stolz sein können.

    • Michael Renner schrieb am

      Hallo Herr Titus, vielen Dank für den Hinweis. Die “Partei der Vernunft” gehört tatsächlich nicht in die Gruppe der rechtspopulistischen Parteien. Die entsprechende Stelle im Artikel ist geändert. Bitte entschuldigen Sie die falsche Klassifizierung.

  5. Felix Henn schrieb am

    Ein Gemeinschaftsartikel von drei Piraten, und dann sowas? Was sind Aussagen wert, wie:

    (…) Als Pirat interessierte ich mich dafür, welche andere Positionen “Die Freiheit” noch vertritt. Die Parteianhänger, mit denen ich sprach, wussten aber nicht so richtig, was außer dem “bösen Islam” noch Thema für “Die Freiheit” sei. “Ich glaube”, sagte ein Freiheitlicher, “wir sind gegen die EU”. Im Lauf des Gesprächs wurde aber deutlich, dass er gar nicht so genau wusste, welche europäischen Länder Mitglied der EU sind (die Schweiz und Norwegen sind es auf jeden Fall nicht) und welche nicht (doch, England gehört dazu). (…)?

    Absolut nichts! Lieber Pirat-Journalist, da müssen sie schon sagen: “Der Freiheit-Funktionär XY ist der Meinung, dass die Schweiz zur EU gehöre.”. Das wäre eine Aussage. Oder: “Der Pirat XY kennt nicht einmal den Artikel eins des Grundgesetzes”. Genauso könnte ich nämlich auch am Samstag zum Heimspiel des 1860 München gehen und dann schreiben: “… und ein 69er Fan kannte noch nicht einmal die neue Abseitsregel. Was sind das denn für Fans? …”. Journalismus geht anders.

    Von nahezu allen Journalisten, die “Journalisten” der Piraten eingeschlossen, hat kaum einer jemals in einem islamisch dominierten Land gelebt. Ich habe in Indonesien und auf Mindanao (Philippinen) für Jahre gelebt und den Islam hautnah miterlebt. Ich habe auch viele islamisch dominierte Länder bereist und mit den Kopten in Ägypten sowie Christen in der Türkei gesprochen. Wenn Sie sich jemals ein Urteil erlauben wollen, sollten Sie das auch mal tun, ich meine mit Kopten in Ägypten reden. Oder mit Christen in Indonesien, die immer eine Wache vor ihrer Kirche haben um zu sehen, ob ein islamischer Mörder-Mob kommt und ihre Autos so parken, dass sie flüchten können.

    Übrigens, wenn Moslems hier die Mehrheit bekommen, dann gibt es keine Piraten mehr, das ist sicher. Und wenn Sie das nächste Mal so abwertend über andere schreiben, fragen Sie mal Piraten nach ihrem Parteiprogramm, da können Sie auch gerne Piraten-Abgeordnete fragen. Oder fragen Sie mal SPD Abgeordnete nach dem Bad Godesberger Programm. Oder fragen Sie Bundestagsabgeordnete nach Artikel 1 des GG.

    Worum es der Freiheit im Moment geht, ist einzig und allein, die Bürger abstimmen zu lassen ob sie das ZIEM wollen. Was kann denn so schlimm sein an einer Bürgerbefragung? Da können dann doch alle, auch Moslems und Piraten, ihre Meinung sagen und mit dem Dafür und Dagegen die eigene Meinung begründen. Demokratie pur. Und was ist daran schlecht? Wenn der Islam so gut für uns ist, kann der Islam das auch begründen warum.

    Und was sind Rechtspopulisten? Bevor Sie solche Worte gebrauchen, müssen Sie diese auch begründen. Solche Worte werden nämlich sonst immer nur dann benutzt, wenn man kein Argument mehr hat. Schauen wir uns doch mal den vom Verfassungsschutz beobachteten Imam Idriz an, der Geld von dem Terror-Unterstützung-Staat Katar (das kann ich begründen, wenn gewünscht – aber googlen hilft auch) für das ZIEM verwenden möchte. Der würde mit Sicherheit in keine sozialistische Partei passen und er ist unter Moslems populär, ist das dann ein Rechtspopulist? Übrigens, ich wäre mit meiner Frau in Doha (Katar) beinahe mal im Knast gelandet, weil ich die Hand meiner Frau im Gedränge erfasste, damit sie mir nicht verloren geht. Berührung von Mann und Frau ist nämlich im Islam in der Öffentlichkeit verboten.

    Also liebe Piraten, um es nochmals zu wiederholen: Wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen immer drei auf einem selbst zurück.

  6. Sandra schrieb am

    Was ich bei dem ganzen Theater nicht verstehe ist. Die Piraten sind doch für mehr direkte Demokratie. Für mehr Bürgerentscheide usw.

    “Das heißt laut dem bpb : D. D. (auch: plebiszitäre Demokratie) bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der die politischen Entscheidungen unmittelbar vom Volk (z. B. in Volksversammlungen und durch Volksabstimmung) getroffen werden und lediglich Ausführung und Umsetzung der Entscheidung einer Behörde überlassen werden”

    Was glauben denn die Piraten, was passieren würde, wenn das auch mal so umgesetzt werden würde?

    Jetzt zitiere ich mal das “”Netzwerks Volksentscheid” der Piraten:

    “Die Bürger/innen müssen selbst entscheiden können, was sie in den jeweiligen Ebenen für fair halten, sprich: welche Regelungen sie sich selbst geben wollen. Letztlich sind sie in der Verantwortung für alle demokratischen Staatsgebilde, in denen sie sich bewegen. Dafür setzt sich das Netzwerk Volksentscheid ein”

    Also, nehmen wir an, es würde umgesetzt, was glaubt Ihr, würde dann passieren z.B. in München? Ich meine, es wäre doch nicht anders als jetzt auch.

    Das begehren wäre trotzdem da, und würde sehr wahrscheinlich auch umgesetzt. Unabhängig davon, gegen wen es geht, wendet ihr euch hier GEGEN eure eigenen Ansprüche!

    (In der Schweiz ging der Schuss auch nach hinten los)

    Was ich in diesem Artikel auch vermisse, ist etwas Distanz zu diesem Thema, unabhängig von religiösen Belangen. Mehr Tatsachen zum ZIM und dem Hintergrund solltet Ihr schon bringen.

    Wie gesagt, ich verstehe Eure Intentionen, aber nicht die Agitationsweise, denkt mal darüber nach.

    Und noch etwas, das könnt und solltet Ihr nicht verschweigen, Katar ist eine absolute Monarchie, in der die Scharia Gesetz ist. Warum redet Ihr nicht mal darüber?

    Ihr solltet diese Thema völlig unabhängig von religiösen Themen behandeln. Nehmt nur mal die Fakten, dann urteilt darüber.

    Trotzdem, ich mag Euch 😉

    • Michael Renner schrieb am

      Hallo Sandra, unabhängig vom Entscheidungsprozess halten wir Piraten den Inhalt der Initiative gegen Moscheen für falsch. Deswegen sind wir Piraten gegen diese Initiative, deswegen positionieren wir uns für ein zivilisiertes Miteinander. Aufgabe der Politik ist es einen Ausgleich zwischen Interessen zu vermitteln. Das von der “Freiheit” postulierte “wre tolerieren euch hier nur wenn ihr euch unterordnet” geht in eine völlig andere Richtung. Hier werden Ängste geschürt, Vorurteile gepflegt und Gegnerschaften aufgebaut, die nicht sein müssen.

      Wir Piraten treten für mehr Bürgerbeteiligung ein. Das bedeutet nicht, dass jedes abzustimmende Thema unsere Zustimmung findet. Das Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen klappt in Deutschland ganz gut (auch wenn in den letzten Jahren zu beobachten ist, dass es immer häufiger auch hier knirscht). Mit der Abstimmung “wir gegen die” (und um nichts anderes handelt es sich) wird ein weiterer Keil dazwischen getrieben. Wer Katar kritisiert wäre gut beraten, für eine Änderung der Gesellschafts- bzw. Regierungsform dort einzutreten. Die Initiative gegen Moscheen verfolgt statt dessen das Motto “Auge um Auge, Zahl um Zahn”. Und will Deutschland Katar ähnlicher machen – nur mit umgekehrten Vorzeichen.

      Mögen ist schonmal gut 🙂

      • Mike schrieb am

        Das von der “Freiheit” postulierte “wre tolerieren euch hier nur wenn ihr euch unterordnet”

        Wo habt ihr das her? Da, eben mal aus dem Web gefischt. Die Freiheit auf ihrer Website verlangt: …eine Überprüfung aller in Deutschland aktiven islamischen Vereine und Verbände auf ihre Verfassungs- und Rechtstreue, auf ihren Einfluss auf die Integration und auf ihre Verbindungen zu islamischen Ländern um den Missbrauch der Religionsfreiheit zur Durchsetzung politischer Ziele zu unterbinden.

        Weiter: …dass alle gültigen Rechtsnormen stets über dem islamischen Recht stehen und dass die Scharia hier keine Gültigkeit hat.

        Und kuckst du auch: Wer in Deutschland leben will, hat die deutsche Sprache zu lernen …, hat die rechtlichen Grundlagen Deutschlands bedingungslos zu akzeptieren und die deutsche Kultur mindestens zu respektieren.

        ^sollte eigentlich selbstverständlich sein, oder? Eigentlich traurig, dass eine Partei, irgendeine Partei, das explizit ins Programm nimmt. Offenbar weil es Not tut.

        Zum Moscheenbau: ob man’s mit den Schweizern hält oder nicht, DF merkt an: Wir wissen, dass Moscheebauten nicht nur religiösen Zwecken dienen und oft die Integration massiv behindern und zur Entstehung oder zur Festigung von Parallelgesellschaften führen.

        Ist das völlig aus der Luft gegriffen bzgl. ZIEM? Nö,Googlen hilft!

        Warum sollte DF oder eine andere Partei sich in interne Dinge von Katar einmischen? Wie findet ihr es wenn sich das Weiße Haus in deutsche Innenpolitik einschaltet? Und beratungsresistent ist man nicht nur in der deutschen Politik, auch in Katar. Da vielleicht noch mehr…

        In diesem Sinne Mike

      • Felix Henn schrieb am

        Warum sollte jemand Katar ändern wollen, wenn er dort nicht leben will? Da erkenne ich denn Sinn nicht in der Aussage. Wenn jedoch Katar das ZIEM hier mit Geld unterstützt, macht es das nicht aus Menschenfreundlichkeit, da wird dann Entgegenkommen erwartet. Und dagegen darf ich sehr wohl sein, wenn ich hier leben möchte.

        Mit der puren Nächstenliebe ist das nicht so sehr bestellt im Islam, wie man immer wieder sehen kann wenn irgendwo Katastrophen sind. Man vertraut da mehr auf Allah. Als es den großen Tsunami in Indonesien gab, war von den reichen Golfstaaten in Indonesien nichts zu sehen. Ebenso wenn Erdbeben in Pakistan oder Überschwemmungen in Bangladesch sind.

        Es geht ja auch im Moment gar nicht darum, wie das Bürgerbegehren in München ausgeht. Es geht darum, dass eins stattfindet. Und ein echter Demokrat wird auch immer ein Bürgerbegehren unterstützen, egal ob er mit den Initiatoren übereinstimmt oder nicht.

        Rosa Luxemburg hat gesagt: “Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden”.

        Über Voltaire hat man gesagt: “Er mag verdammen was Du sagst, aber er wird sein Leben dafür hingeben, dass Du es sagen darfst”.

        Und darum geht es. Es ist nicht die Freiheit in München die die Demokratie mit den Füßen tritt, es sind diejenigen, die die Freiheit am Äußern ihrer Meinung und dem Befragen des Volkes hintern möchten.

        Unter guter Demokratie stelle ich mir was anderes vor.

      • Saarfranzos schrieb am
        1. Heißt das, die Piraten sind für Volksabstimmungen aber worüber abgestimmt wird, bestimmen die Piraten? 2. Wieso eigentlich “wir Piraten” – Ich bin auch Pirat und dazu noch nicht gefragt worden!
        2. Zitat Erdogan: “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.
        • Felix Henn schrieb am

          Genau deshalb bin ich bei den Grünen ausgetreten obwohl ich von Anfang an dabei war. Wenn Volksabstimmung, dann muss das für alle gelten. Jeder hat das Recht, seine Meinung zu vertreten.

          Obwohl ich totaler Antinazi bin, allein schon durch die Geschichte meiner Familie bedingt, aber wenn die NPD eine Volksabstimmung anleiern würde, ich müsste sie frei gewähren lassen, würde aber mit aller Kraft dafür kämpfen, dass Gegenargumente bekannt werden und das Volk gegen die NPD stimmt. Das was gerade in München passiert, ist nichts anderes als eine lächerliche Show gegen eine Partei die lediglich ihr Grundrecht wahrnimmt. Da wird die Demokratie mit den Füßen getreten damit sich ein paar lächerliche Personen wichtig machen können indem sie sich selbst als Demokraten bezeichnen und mit dem Finger auf “Nazis” zeigen die keine sind. Derjenige, dessen Interview hier als Audiofile veröffentlicht wurde, ist einer davon.

          Wenn nämlich schon die Fragestellung diktiert wird bevor sie dem Volk zur Abstimmung gegeben wird, gibt es keine Demokratie mehr. Dann sind wir bei den Nazis oder in der DDR.

        • Michael Renner schrieb am

          Die Piratenpartei setzt sich für mehr Bürgerbeteiligung ein. Volksabstimmungen und Voksbefragungen sind eine Möglichkeit dazu. Daraus ergibt sich nicht, dass wir Piraten jede Fragestellung befürworten. Nehmen wir ein Beispiel, völlig aus der Luft gegriffen um niemanden zu beleidigen: Eine rechte Gruppierung möchte per Befragung erreichen, dass Teile der Bevölkerung wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Ethnie Restriktionen unterworfen werden, die für andere Bürger des Landes nicht gelten. Das vorrangige Ziel dieser Gruppe ist es verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander zu hetzen, durch Misstrauen Gewalt zu erzeugen, die später als Beweis für die eigene These der Gefährlichkeit dieser Bevölkerungsgruppe dient. Als Kosmopolit sagen ich: Das geht gar nicht. Dieses Ansinnen ist in mehrfacher Hinsicht falsch, so falsch, dass ich mich offen und mit allem mir zur Verfügung stehendem Einfluss dagegen wende.

          Wenn ich mir ansehe, wie hilfsbreit relativ arme Länder wie die Türkei oder Jordanien Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen, während wir die Grenzen für jene dicht machen, die wirklich Hilfe bräuchte,n treibt es mir die Tränen in die Augen. Da waren die Länder Europas schon mal weiter. Wir verpassen gerade die Chance vom Bürgerkrieg traumatisiere Flüchtlinge aufzunehmen und eine neue Heimat zu bieten. Auch Deutschland war da schon weiter.

        • Felix Henn schrieb am

          Wer von vornherein bestimmen will, über was das Volk abstimmen darf, bereitet den Weg zur Diktatur. Darüber gibt es auch keinen Diskussionsspielraum, das ist einfach Fakt. Als Beispiel können wir die Schweiz ansehen, da kann seit Jahrhunderten alles zur Abstimmung gebracht werden was nicht mit der Verfassung kollidiert und die Schweiz ist demokratischer geblieben als der gesamte Rest von Europa.

          Und jetzt zur Türkei die Sie als Beispiel für Hilfsbereitschaft anführen. Wo war denn die Türkei als die Bosnier geflüchtet sind? Man hat vergessen, dass Deutschland über 200.000 Bosnier aufgenommen und mit Sozialhilfe unterstützt hat. Das war damals weil der Kinkel unbedingt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat wollte mit Vetorecht. Den wird es aber nioe geben und das ist auch gut so.

          Wenn Sie auch nur ein ganz klein wenig von der Türkei wüssten, wüssten Sie, dass diese syrischen Flüchtlinge dort von den Einheimischen nach Strich und Faden ausgenommen werden und von den westlichen Hilfsgütern kommt nur ein kleiner Bruchteil bei den Syrern an. Christliche Syrer und Alawiten werden eh nichts von den Hilfspaketen bekommen.

          Es sollte Ihnen auch bekannt sein, dass Erdogan ganz gewaltig am Rühren ist um den Konflikt auszuweiten und womöglich die Nato gegen die Schutzmacht Assads, die Russen, aufzubringen. Oder was denken Sie, warum der unbedingt die Patriots wollte und am besten noch unter seinem Kommando aber mit deutscher, amerikanischer, holländischer Mannschaft? Zum Glück hat das die Nato-Führung durchschaut und die Patriots weit ab vom Schuss aufgebaut.

          Erdogan, Saudi Arabien und andere Golfstaaten unterstützen die Rebellen mit Waffen, wohl wissend, dass diese Rebellen, sollten sie siegen, ein fürchterliches Massaker unter den Christen und Alawiten anrichten werden.

          Assad ist bestimmt ein Scheißkerl und der Westen hat es jahrelang versäumt, mit einem Kandidaten auf demokratischer Basis die Nachfolge Assads zu regeln und den dann in den Ruhestand zu drängen, aber wenn Assad weg ist, fängt das wirkliche Grauen an.

          Wir können alle nur hoffen, dass man sich da besinnt und die Rebellen vorerst zum Rückzug zwingt. Wenn ich jedoch die Türkei und den Westen so sehe, habe ich ganz starke Zweifel an der Vernunft. Der Erdogan will ein neues osmanisches Reich gründen und wenn er Syrien beherrscht, steht er schon mal an der Grenze zu Israel. Und der Westen ist zu unbedarft, zu bemerken was da abgeht. Der Westen wird in Syrien genauso überrascht werden wie in Ägypten, Libyen und Tunesien.

          Um es salopp zu sagen, wenn der Erdogan darauf besteht, dass jede türkische Frau mindestens drei Kinder bekommt, soll er die auch selbst ernähren. Und wenn er darauf besteht, dass die Rebellen bewaffnet werden um unsinnigen Krieg zu spielen, dann soll er auch die Flüchtlinge aufnehmen. Das ist hart für den Einzelnen, aber wir haben weder den Krieg dort forciert, noch haben wir Interesse an einem neuen Osmanischen Reich. Die arbeitende Bevölkerung bei uns wird immer mehr geschröpft und weiß heute schon kaum noch, wie sie über die Runden kommt bei all den unsinnigen neuen Kosten.

          Nebenbei, die Kaufkraft der deutschen Rentner ist innerhalb der letzten zehn Jahren um 50% gefallen. Diese Kaufkraft der Rentner sind eminent wichtig für den Binnenmarkt. Aber zur Wirtschaft haben die Piraten wohl keine Meinung, das Geld kommt ja aus dem Automaten.

        • Michael Renner schrieb am

          Umgekehrt wird ein Schuh draus! Wer intolerante Idiologien verbreitet, dabei vielleicht sogar noch das Wort der Demokratie im Mund führt (“das wird man ja wohl noch sagen dürfen” oder “man wird ja wohl noch fragen dürfen”), dem muss mit allen legal zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen getreten werden. Eine Volksbefragung “wollt ihr hier Moscheen” will ausgrenzen, abwerten, andere gering schätzen. Solch ein Unsinn hat es verdient bekämpft zu werden. Deswegen werden wir Piraten wieder und wieder bei Veranstaltungen der “Freiheit” dabei sein. Um das falsche Spiel zu entlarven, um zu zeigen, dass Intoleranz keine Mehrheitsvorstellung ist. Um zu zeigen “wir sind gegen euer Vorhaben” und auch um denen, die “Die Freiheit” in eine Ecke drängen will, zu zeigen, dass sie Beistand haben. Deswegen gilt ganz klar: kein fussbreit! Die vergangenen Jahrzehnte haben eine Menge politischen Wirrköpfe hervorgebracht. Offensichtlich gibt es genug Islamophobe, Klimaskeptiker und Esotheriker, um eine Partei mit Vorständen und ein paar Mann Fussvolk auszustatten. Doch all diese Wirrköpfe konnten in der Bevölkerung nicht Fuss fassen. Ein tröstlicher Gedanke, der Hoffnung für die Zukunft gibt.

    • Marion schrieb am

      Ich war an dem Tag dabei. Es geht tatsächlich mitnichten darum, dass ein Volksentscheid gefordert wird. Sollte eine Gruppierung demnächst Unterschriften für ein Begehren fordern, dass Bürger in München Sonntags nur blaue Kleidung tragen sollten, würden wir sagen: lets do it! Egal wie unsinnig wir das Thema des Begehrens finden.

      Uns geht es nicht darum, dass gefragt wird, sondern die Art und Weise, in der die Themen dort vertreten wurden und natürlich eben auch welche Themen. Es war der Versuch -warum auch immer- Angst gegen den Islam zu verbreiten. Dazu wurden Dinge verharmlost, andere wiederum dramatisiert, aus der Vergangenheit geholt, anderes weggelassen und dies alles so sehr im Mixer des Hasses gemischt und durchs Mikrophon geschrien, dass es geeignet war, Menschen (wiedereinmal) auf einander zu hetzen und die Gefühle von vielen Bürgern in und außerhalb unseres Landes zu verletzen.

      • Felix Henn schrieb am

        Um was geht es denn, wenn nicht darum, das Volk zu befragen? Wenn jemand fordern würde, am Sonntag nur noch blaue Kleidung zu tragen, ich würde wetten, dass diese Forderung vom Volk negativ beschieden würde.

        Ob da im Herzen Münchens Europas größtes Islamzentrum entsteht, also ich finde schon, dass das vom Volk abgesegnet sein sollte.

        Und wenn sie sagen, dass Herr Stürzenberger Hass schürt, dann sollten Sie das aber auch belegen. Und wenn Sie jemals in einem islamisch dominierten Land gelebt hätten, wüssten Sie, dass die Angst vor dem Islam nicht unberechtigt ist, zumindest nicht für Andersgläubige. Übrigens, während Juden und Christen als Anhänger der Buchreligionen im Islam geduldet werden, haben Atheisten ganz schlechte Karten. Die darf man nach Mohammed einfach so abmurksen.

        Und wenn Sie sehen wie in der Türkei gerade mit dem Mörder des Bischofs Luigi Padovese umgegangen wird, dann kann einem schon das Grübeln kommen. Die Türken hätten im Umgekehrten Fall schon lange Prozessbeobachter geschickt und darauf gedrungen, dass der Täter Höchststrafe plus siebenmal Lebenslänglich bekommt.

        Der Mörder Luigi Padoveses bekam 15 Jahre Haft, kann also spätestens nach zehn Jahren freigelassen werden. Wenn ich es jedoch richtig in Erinnerung habe, in der Türkei sogar schon nach 7,5 Jahren, kann mich aber irren. Und wie man so liest, soll es ihm im Knast recht gut gehen, nicht etwa wie Marco Weiss, der falsch beschuldigt wurde.

  7. Cheatha schrieb am

    Der Titel des Artikel: »Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Populisten aus«

    Eine stichprobenhafte Auswahl aus den Kommentaren: »Das die Linken keinerlei Mitgefühl mit den weltweit verfolgten und ermordeten Christen haben ist verständlich, weil gerade die es sind, welche die selbsternannten Gutmenschen auf Werte und Moral hinweisen könnten.«

    »Gehen Sie mal nach Saudi Arabien und packen öffentlich eine Bibel aus. Oder gehen Sie nach Pakistan und sagen schlicht: ›Ich glaube aber nicht, dass Mohammed in diesem oder jenem Punkt recht hatte‹. Berichten Sie dann, wenn Sie noch können.«

    »Übrigens, wenn Moslems hier die Mehrheit bekommen, dann gibt es keine Piraten mehr, das ist sicher.«

    Ich würde mal sagen: q.e.d.!

  8. Frank schrieb am

    Sehr geehrte Herren Köhler, Grosse-Hering, Renner,

    in medias res: Das war wohl nix! Das, was Sie da abgesondert haben, hätte in der Schule mangelhaft oder ungenügend gegeben: “Thema nicht hinreichend durchdrungen”. (Andererseits weiß ich natürlich nicht, wo und auf welche Schule(n) Sie gegangen sind, vielleicht ja in Bremen oder Berlin…?)

    Ihre Sichtweise (sofern man das “Sichtweise” nennen mag) ist jene, die mit Scheuklappen versehen ist! Einen politischen Gegner permanent der Lüge zu bezichtigen, gleichzeitig aber selbst mit Halbwahrheiten und Verleumdungen nur so um sich zu werfen (nur ein Beispiel: Die Weiße Rose wird nicht von Leuten wie Herrn Stürzenberger für deren “Ziele” “umgedeutet”, vielmehr hat sich die letzte Überlebende, bitte googeln Sie nach Frau Zeller-Hirzel, aus Überzeugung mit der Bürgerbewegung gegen das ZIEM solidarisiert, da sie dessen Gefahrenpotenzial erkannte und die Sorgen des Bürgerbegehrens teilte) — das ist leider ebenso typisch für eine bestimmte Kategorie Politiker wie für die (deutschen) “Piraten” (Sie haben richtig gelesen: für ernstzunehmende Politiker halte ich die Piraten nicht [mehr]).

    Ich habe weder Zeit noch Lust sämtliche Ihrer Lügen, Unterstellungen und Anmaßungen richtigzustellen, deshalb nur soviel: Man mag zu den sog. rechtspopulistischenrechten Parteien stehen wie man will. Man kann sie ablehnen; ich persönlich mag z.B. “linkspopulistische” Parteien wie B90/G oder die LINKE nicht sonderlich. Ich tendiere am ehesten zu liberalen Parteien (wenngleich nicht zur FDP).

    Ihre Partei hält, zumindest dann wenn es ins orangeneo-linksgrüne Konzept passt, direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung hoch. Das das nur Alibi-Haltungen sind, zeigt dieses Elaborat eindrücklich! Es offenbart mehr Borniertheit, Arroganz und Faktenresistenz als 100 CSU-Abgeordnete zusammen (und nein, das ist nicht als Kompliment gemeint). Eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Forderungen sieht anders aus!

    Solange Sie mit solch einem mangelnden Demokratie-Verständnis, dafür mit reichlich Rabulistik, Diffamierungen und Lügen hetzenagieren, wünsche ich Ihnen dass Ihre Partei (die ich sogar selbst einmal wählte, ein schwerer Fehler!) bei künftigen Wahlen nicht einmal in die Nähe von 5 % kommt. Leute wie Sie gibt es in der deutschen Politik – leider – schon zu viele!

    Ja, ich schließe mich dem Vorschlag eines Vorkommentators an: Reisen Sie bitte in ein islamisches Land! Trinken Sie dort in der Öffentlichkeit Alkohol, kleiden Sie Ihre Partnerin sommerlich-luftig ein, reden Sie mit Minderheiten wie Kopten, Juden usw. Falls Sie das heil überstehen, dürfen Sie darüber berichten!

    Doch zuvor sollten Sie klugerweise Wittgenstein beherzigen:

    Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.

    Sie Flaschen!

    • Felix Henn schrieb am

      Anfügen möchte ich noch, dass in Deutschland immer ein besonderer Fehler gemacht wird was den Islam betrifft: Es wird zwischen Islam und Islamismus unterschieden. Das ist falsch, es gibt nur den Islam wie er im Koran steht und aus den Hadithen hergeleitet werden kann. Und da sollte man sich mal informieren.

      Beim Lesen des Korans, müssen zwei Gegebenheiten berücksichtigt werden. 1. Der Koran ist nicht chronologisch angeordnet, sondern vielmehr nach Größe der Suren – große zuerst und dann immer abnehmend an Größe. 2. In Sure zwei ist die Abrogation festgelegt: „Wenn wir einen Vers (aus dem Wortlaut der Offenbarung) tilgen oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir (dafür) einen besseren oder einen, der ihm gleich ist.“ (Sure 2, Vers 106). Damit wird gesagt, dass neuere Suren die älteren ersetzen wenn die das gleiche Thema behandeln.

      Das ist interessant, wenn man weiß, dass Mohammed seine Eingebungen in der Frühzeit in Mekka bekam, als er wenige als 20 Gefolgsleute hatte. Später in Medina als ihm innerhalb von sechs Monaten mehr als 10.000 folgten, waren die Eingebungen etwas anders, da wurde dann mehr vom Töten der Christen und Juden gesprochen.

      Daher lässt der Islam ganz wenig Interpretationsspielraum zu, wie man auch immer an den gefällten Fatwas (Rechtsgutachten) sehen kann. Diese Fatwas werden heute gefällt und interpretieren den Islam heute. Da sind manche Rechtsschulen dann immer noch überzeugt, dass Juden und Christen in islamisch dominierten Ländern, Sondersteuern zahlen müssen.

      Wie auch Erdogan schon sagte: Es gibt keinen Islamismus, es gibt nur den einzig wahren Islam.

      Wo man allerdings unterscheiden kann, das sind Moslems, es gibt solche und solche. Und Religionsfreiheit ist eines unserer höchsten Grundrechte. Wir müssen alles dafür tun, dass diese Religionsfreiheit auch bleibt. Solange Moslems ihren Islam in der Moschee leben, wie auch Christen am Sonntag in der Kirche, gibt es gar keine Probleme. Wenn jedoch der Islam als Regierungs- und Rechtssystem (Scharia) ins Gespräch kommt, müssen alle Parteien sofort einen Riegel vorschieben, ansonsten ist der Untergang nicht mehr aufzuhalten.

      Vor 100 Jahren war der Anteil der Christen in der Türkei noch fast bei 30%, heute sind es weniger als 0,02%.

    • Marion schrieb am

      “Doch zuvor sollten Sie klugerweise Wittgenstein beherzigen: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. Sie Flaschen!” Danke für diese sachlich und respektvolle Art der politischen Diskussion, dies zeigt wahre Größe.

  9. Capt. schrieb am

    Ich würde die Piraten gerne fragen wie sie denn “Piraten” definieren? Als “Robin Hood”, der seinen Staat und die Steuerbeamten bekämpft mit den heute noch gültigen Argumenten der Linkspartei, oder wie die RAF die Politikermord und Banküberfall als gerechten Kampf der Unterdrückten empfanden und “Politik mit anderen Mittel” betrieben, oder doch als “Raub-Mörder zur See” wie ihn das Gesetz und die Bürger sehen.

    “Pirat” und “Märtyrer” sind Begriffe die heute das Gegenteil darstellen sollen als zu ihrer Zeit. Damals wurden “Piraten” gehängt und “Märtyrer” ermordet. Heute morden “Märtyrer” und “Piraten” wollen bestimmen wer gehängt wird. In beiden Fällen ist der “Normalbürger” und sein Geld der “Feind”……also “Ich”. Wer noch dazu “Katholisch” ist befindet sich bereits am Weg zum “Unwerten Leben”. Wie ein Hohenpriester aus Katar sagt: “Wir Muslime unterscheiden nicht schuldig und unschuldig sondern nur zwischen gläubig und ungläubig und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos.” Die Frage ist ob WIR wollen das für diese Ansicht mit arabischen Geld in München ein Megatempel gebaut werden soll. Für Mohamedaner ist die Sache klar. Steht doch im Koran Sure 33,Vers 27 “Und Allah hat Euch zum Erbe gesetzt über ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz, auch in einem Land, das ihr vorher nicht betreten hattet.”

  10. Ex-Piratenwähler schrieb am

    Der klassische Pirat scheint Vergangenheit zu sein. In der einen Hand die Mate-Tee-Flasche, in der anderen das Macbook mit Parteiabzeichen neben dem Apfelsymbol, dieses Auftreten scheint nicht mehr geeignet, um Wähler zu binden. Es ist daher zu beobachten, dass die politischen Freibeuter einen Strategiewechsel bei ihrem Auftreten vollziehen. “Liberal” sein ist uncool, damit kann man den Durchschnittswähler nicht in seinen Bann locken. Deshalb muss der Hebel woanders angesetzt werden.

    Die “Piraten 2.0” verstehen sich eher als Sammelbecken für Antifa, Antideutsche, APPD-Aktivisten, Feministinnen, Salonkommunisten, eine “Spackeria”, Scientologen oder Islam-Apologeten. Sie suchen neue Ausdrucksformen, weg vom autistischen Nerd mit Laptop hin zum medial-geglätteten, politkorrekten Bestmenschen!!1elf!

    Dazu haben sie ihr Themenfeld aufgefächert, sowohl innenpolitisch (etwa Gesundheit: Unisex-Lokusse, Lösungsstrategien im Falle einer Zombie-Katastrophe) wie außenpolitisch (Copy&Paste B90/Grüne, mit denen sie thematisch die größte Schnittmenge bilden).

    Das soll reichen. Und, merkt ihr was? Wenn ich partout will kann ich solchen Stuss auch über euch texten bis zum Abwinken, muss ja nix davon belegen.

  11. Aleks Lessmann schrieb am

    In den Kommentaren zum äußerst subjektiven Artikel zeigt sich, wie sehr getretene Hunde bellen.

    Die Rechtsaussen der “Freiheit” weinen uns die Ohren voll, schreiben ihre tumben Parolen in den Kommentaren. Zwischendurch schmeißen sie mit Beleidigungen um sich.

    Äußerst süß zu sehen. Das Schöne an all diesen Kommentaren ist, dass sie einem echten Freiheitlichen wie mir und allen anderen Piraten darin klar zeigen, wes Geistes Kind der unendliche Blödsinn ist, den die “Freiheit” aussondert.

    Ich freue mich, wenn Michael euch das nächste Mal wieder entlarvt, wie er es am Samstag tat. Ich werde die Kamera halten, die eure Dummheit aufnimmt und in allen Ecken des Netzes trägt. Damit auch der letzte merkt, dass die Anhänger der Freiheit außer von dumpfen Hass von nichts ein Ahnung haben.

    In Vorfreude Aleks

    • Felix Henn schrieb am

      Sie können aber ganz bestimmt einige der Beleidigungen zitieren, richtig? Ich habe nämlich keine gefunden. Und dann wäre es doch nett, einmal zu benennen, WAS den Blödsinn bei der Freiheit ist, dann könnte man sich auch da mit Argumenten begegnen.

      Leider habe ich in dem Artikel keine “Entlarvung” gefunden, lasse mich aber gerne belehren, bitte zeigen Sie mir eine solche, die aber begründet sein sollte.

      Es ist mir schon aufgefallen, dass man in der Nach-Nintendo-Zeit das Diskutieren verlernt hat und sich eher wie die Schafe in George Orwells Animal Farm verhält: Four legs good, two legs bad”.

      Einfach haltlos was behaupten und andere unendlich blödsinnig zu bezeichnen, das wäre nicht mein Stil. Das liegt vielleicht daran, dass ich zuerst nachdenke und recherchiere und dann schreibe.

    • Austrian schrieb am

      Aleks Lessmann? Sie sind doch einer der Parteioberen in München? Was ist denn das für eine inkompetente Antwort? Auf welches Niveau lassen Sie sich denn bitte da herab? Naja, seit dem Schlömer-Parteitag ist mit den Piraten nix mehr los. Werde meinen Austritt jetzt vollziehen, das kann ja noch Jahre dauern, bis die sich wieder erholen und wieder die bürgerliche Freiheit hochhalten. JennyGer sollte bei den Piraten eine Parteiführerin sein. Links-Libertär, das hatte den Namen in der Moderne begründet: die Piraten. Bleeding Heart Libertarians, DAS wäre die Richtung gewesen. Jetzt ist es nurmehr ein öder, zottel-linker Haufen mit einem Regierungsdirektor als Parteioberst.

      • Michael Renner schrieb am

        Hui, hier wird ja nett ausgeteilt und ganz ohne Bezug zur Sache. Aber wenn jemand Aleks Lessmann kritisiert, vom Schlömer-Parteitag schreibt, von “nix mehr los”, vom “öden, zottel-linken Haufen” und “Parteiführern” zeigt mir das, dass die Piraten auf den richtigen Weg sind. Als Bürgerrechtspartei der Mitte. Die Lösungen erarbeitet statt Bevölkerungsgruppen zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen. Heute bin ich noch mehr als an anderen Tagen froh Pirat zu sein.

        • Austrian schrieb am

          Ich habe mich sehr wohl zur Sache gemeldet, nämlich zu der Sache, auf welche Art und Weise sich Herr Lessman hier zu Wort meldet. Und IHRE Antwort bestätigt nur die allgemeine Hilflosigkeit, denn höhere “Funktionäre” oder Repräsentanten sollten sich nicht auf ein derartiges Niveau begeben. Falls Sie es nicht gemerkt haben, ich äußere mich nicht zum Artikel. Bürgerrechtspartei der Mitte ist ja wohl mittlerweile ein Witz, den die Umfragen DEUTLICHST unterstreichen. Ihr habt euch von den falschen Leuten überrennen lassen, wirtschaftspolitisch nur noch linkes Gequatsche, und der stetige Rückgang an allen Fronten erzeugt die nun hier deutlich hervortretende Dünnhäutigkeit.

        • Austrian schrieb am

          Warum hat eigentlich eine Internetpartei einen Parteitag wie jede andere Partei auch, beinahe, zumindest mit der Notwendigkeit vor Ort zu sein, anstatt die wichtigsten Wahlen über das Internet laufen zu lassen?

        • Michael Renner schrieb am

          Tja, warum treffen wir, die wir uns mit der Technik und dem Internet auskennen, bei Parteitagen, statt Demokratie mit einem Mausklick zu erledigen? Die Antwort steckt schon in der Frage. Weil Technik manipulierbar ist. Auf eine nichtnachvollziehbare und beweisbare Art und Weise. Weil wir wissen, wie leicht dies möglich ist und dies am Beispiel des Wahlcomputers, der plötzlich wie ein Schachcomputer agierte, auch schon sahen. Weil wir glauben, dass Demokratie mehr Sorgfalt erfordert als einen Mausklick, der zwischen zwei Bissen beim Abendessen getätigt wird. Weil wir davon überzeugt sind, dass man für die Demokratie schon mal den Hintern vom heimischen Sofa erheben muss. All das sind die Gründe, warum gerade die Piraten nicht über das Internet wählen. Und schon gar nicht die “wichtigsten Wahlen”.

        • Austrian schrieb am

          Ihre Antwort ist einfach nur flegelhaft und blöd, Herr Renner. Offensichtlich ist eine Internetplattform als Parteitag nur mit dümmlichen Sprüchen abzukanzeln. Hol´n SIE mal ihr Hirn vom Sofa, Sie Kretin! Und der Antwort entziehen Sie sich auch gleich. Na, das sind mir Piraten. BTW Sonstige, und sonst nichts.

  12. Webrebell schrieb am

    Ich find’s gut wie sich hier PI-News Autoren und ihre geistig minderbemittelten Anhänger zu erkennen geben.

    Der obige Artikel beschreibt auch meine bisherigen Erfahrungen mit dem braunen Rand der Gesellschaft. Danke für euer Statement, das zeigt, dass Piraten nicht vereinbar sind mit Hasserfüllten und menschenverachtenden Ideologien.

    Viele Grüße @webrebell Demokrat und deswegen Antifaschist

    • Felix Henn schrieb am

      Zuerst möchte ich bemerken, dass es auch Leute gibt die sich artikulieren können ohne zu beleidigen. Aber die spielen wahrscheinlich in einer anderen Liga als Sie.

      Dann wäre es hilfreich in einer Diskussion wenn man klare Fakten bringt, die nachprüfbar sind. Es wird dann alles gleich glaubwürdiger. Und dann finde ich es gut, dass Sie Antifaschist sind, bin ich auch. Aber vielleicht verstehen wir den Begriff unterschiedlich. Faschisten sind natürlich erst einmal die Ewiggestrigen, hierzulande Neonazis genannt. In Italien, dem Geburtsort des Faschismus, sind die allerdings gar nicht so negativ angesehen wie bei uns, was ich irgendwie schade finde. Ich denke, Faschismus braucht keiner mehr.

      Jetzt sollten wir uns aber einmal die Parteienlandschaft in der Türkei betrachten. Da ist eine Partei, die AKP, deren Ziel ist ein islamischer Gottesstaat, ähnlich dem Iran. Dann gibt es noch zwei weitere Parteien, die CHP (Kemalisten) und die MHP (rechtsextrem). Die MHP und CHP sind so nationalistisch und faschistisch, dass die Altnazis dagegen wie Waisenknaben aussehen.

      Hier kann man etwas über türkische Parteien lernen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahlen_in_der_T%C3%BCrkei_2011

      Bei der Parlamentswahl 2011 haben diese drei Parteien folgende Prozentzahlen erreicht: AKP 49,8%, CHP 26% und MHP 13%.

      Das sollte uns natürlich egal sein, da es sich ja um die Türkei handelt. Wenn man aber davon ausgeht, dass hier vier Millionen Türken leben, die genauso gewählt haben, ist es dem politisch Interessierten nicht mehr egal.

      Warum interessieren sich hier eigentlich Antifaschisten für Demokraten die ihre Grundrechte wahrnehmen und verteidigen wollen, aber nicht für echte Faschisten, Nationalisten und Gotteskrieger? Ist das nicht irgendwie unlogisch? In diesem Zusammenhang sollte man auch einmal die Freiheit besser durchleuchten. Ich habe es getan und weder Faschismus, Rechtsextremismus oder sonst einen Extremismus gefunden.

      Oder diese ständigen unbegründeten Aussagen ÜBER die Freiheit, warum redet man nicht einfach mal MIT der Freiheit und bringt eigene Argumente und hört sich die der Freiheit an? Ich war lange bei den Grünen, sogar ganz von Anfang an, habe die Partei allerdings verlassen als Trittbrettfahrer und Opportunisten die Partei übernommen und die Idealisten weggedrückt haben. Dann wurde nämlich nicht mehr miteinander geredet sondern übereinander.

      Auch finde ich soziales Einstehen füreinander gut und sehr wichtig, bin aber der Ansicht, dass das Geld zuerst erwirtschaftet werden muss bevor man es ausgibt. Und wenn Trümmerfrauen, die durch verbrecherische Faschisten übelst leiden mussten, von Hartz IV leben müssen weil ihre Männer im Krieg gefallen sind und keine Rentenansprüche erwerben konnten, dann empfinde ich das als unsozial.

      Und wenn jetzt Leute, die über 40 Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt haben, gerade mal Hartz IV bekommen, weil ja nicht jeder Chefarzt im Krankenhaus oder Bundestagsabgeordneter ist, dann finde ich das auch unsozial.

      Allerdings habe ich von Antifaschisten und Sozialisten noch nie was zu diesen sozialen Mankos gehört. Es ist ja schließlich wichtiger und einfacher gegen diejenigen zu demonstrieren die das Grundgesetz erhalten wollen und die Angst haben, dass die Scharia hier zu starken Einfluss nimmt.

      Bin für jede Diskussion mit Argumenten offen.

      • maurice dubois schrieb am

        deine Ansicht zur Türkei kann ich teilen, ich lebe dort ein paar Monate im Jahr. In der Tat werden gerade die türk. Prowest / multiKulti fraktion an den Rand gedrängt. Erdogan ist so selbstsicher wie noch nie,. Warum? Weil er die Erfolge aufweist die die prowestlichen Korruptparteien nicht produziert haben. Gerade die ländliche Bevölkerung hat immens von der AKP profitiert, ist aus der bitterenArmut herausgekommen die es noch vor 20 Jahren dort gab. Will heissen : wenn es dem Islam dort gut geht heute dann weil eine gute Wirtschatspolitik für die Menschen gemacht wurde. Erdogan ist ein fähiger Politiker, dessen Leistung man auch als Nicht Muslim anerkennen muss. Deshalb müssen noch lange nicht an jeder deutschen Ecke Moscheeminarette aufgebaut werden, oder?

        • Felix Henn schrieb am

          Danke für die Zustimmung. Ich stimme auch zu, dass Erdogan für die Türkei ein fähiger Politiker ist. Jedoch stimme ich nicht seinen Zielen zu. Z.B. habe ich das Gefühl, als ob der die Nato in einen bewaffneten Konflikt gegen Russland hineinziehen will. Zuerst seine Auftritte im Syrien-Konflikt, dann die Anforderung der Patriots, die wohl militärisch im Moment unsinnig sind, es sei denn es werden syrische Flugzeuge abgeschossen und damit Russland auf den Plan gerufen. Und dann sind da noch die Gasfelder vor Zypern, auf die er Anspruch erhebt obwohl die völkerrechtlich klar zu Zypern gehören. Zypern ist da gerade dabei, sich den Schutz durch Russland zu verschaffen, da die selbst ja nicht in der Nato sind, was denen auch gegen ein Nato-Mitglied Türkei nichts helfen würde.

          Und dann stimme ich nicht zu, wenn Erdogan deutsche Staatsbürger als sein Volk ansieht und das regelmäßig in Deutschland aufstachelt. Man stelle sich nur mal vor, andere Regierungschefs würden sich in der Türkei ähnlich verhalten.

        • maurice dubois schrieb am

          Die Piratenpost sollte als Forum für alle Ideen dienen mit der kleinen Ausnahme der Beleidigung und der Aufstachelung von Hass zwischen den Menschen! Ich denke auch, dass Erdogans Auftritt in D unakzeptabel war: “Zwar sollt ihr Euch in D ausbreiten und wohlfühlen, aber in erster Linie seid und bleibt iht Türken”. So erinnere ich mich seiner Ausführungen. Das ist unakzeptabel weil eine Aufforderung zur Spaltung der Deutschen. Kein Problem wenn jemand vor 2 Generationen hier eingewandert ist, etwas arbeitet , etwas der Gemeinschaft bringt, im Gegenzug zu einer überwiegend freundlichen Aufnahme. Aber wohl ein Problem wenn hier ein muslimisch-türkischer Inselstaat entstehen soll. Wohl ein Problem wenn evtl. gegen den Willen der locals ganze Strassenzüge in Berlin nur noch türkisch sprechen. Im Koran stehen viele Dinge, die ich akzeptieren kann, so etwa das Ablehnen der Usura, einem Hauptproblem unserer Zeit. Es gibt auch viele Muslim , die grundlegende humanistische Werte mit uns teilen. Aber Europa und damit Deutschland ist nun mal nicht muslimisch sondern christlich -athäistisch. Und deshalb ist eine Provokation der hiesigen Urbevölkerung durch aggressive Muslim-Türken NICHT hinnehmbar… Ansonsten sollen alle friedlich glauben was sie wollen solange es den Nächsten nicht bedrängt. In der Türkei wird man übrigens als Ausländer nicht so offen behandelt wie umgekehrt. Versucht mal , mit einer türkischen Uni oder Institution (zB Istanbul 2010) zu kooperieren. Danach sprechen wir nochmal von “multi-kulti”… Das war das Wort zum Sonntag. BuR Maurice

    • maurice dubois schrieb am

      alle die nicht so plump schwarz weiss denken wie du sind minderbemittelt? Hasserfüllt erscheinst als erster DU…

  13. root schrieb am

    Hallo Piraten,

    sehr schön geschrieben, und was Sie da sagen deckt sich durchaus mit meinen Beobachtungen.

    Nur in einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen: Herr Stürzenberger ist keineswegs schlau genug, sich nicht beim Lügen erwischen zu lassen. Meist (aber nicht ausschliesslich) ist es in seinem Fall Lügen durch weglassen, oder Lügen durch falsche Kontexte, oder “indirektes Lügen” durch Bezugnahme auf zweifelhafte oder unakzeptable Quellen. Ein deutscher Blogger hat sich darauf spezialisiert, “politically incorrect” und auch Herrn Stürzenberger beim Lügen zu beobachten und aufzudecken: Der “Politwatcher” Dietmar Näher, http://www.dietmarnaeher.de/ – hier werdet ihr fündig, und nicht zu knapp.

    Sehr schön übrigens auch zu sehen Herr Stürzenberger hier in der Diskussion mit dem Verleger Karl-Heinz Weißmann; Das Video stammt von einem Kongress der “creme de la creme des braunen Randes der Republik” (wenn ihr mir bitte den Fäkalhumor nachsehen möget), und Herrn Stürzenbergers Ausrutscher “Es ist mir doch ehrlich gesagt völlig egal ob muslimische Frauen geschlagen werden” (oder so ähnlich) ist einfach priceless. Das Anschauen lohnt allein deshalb, weil es nicht nur zeigt wes Geistes Kind dieser Mann ist, sondern auch welch simplen Geistes. In der Diskussion mit einem ihm intellektuell haushoch überlegenen Widerpart bleibt von ihm einfach nicht viel übrig (deswegen gehe ich übrigens nicht mit der Meinung konform, Stürzenberger sei “brandgefährlich”; er ist zwar schlau, aber nicht klug, und dem entsprechend erfolglos).

    Hier der Link auf den ersten Teil, sind insgesammt 7 Teile… http://www.youtube.com/watch?v=2HUVEl8AFFg

    LG, ich.

    • Felix Henn schrieb am

      Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass kein einziger Moslem in Westeuropa Polizeischutz braucht und sich verstecken muss, auch wenn er offen und vehement für seinen Glauben eintritt, aber viele Islamkritiker wie Sabatina James, Geert Wilders, die dänischen Karikaturisten usw. untertauchen und beschützt werden müssen?

      Ich würde mich freuen, wenn mir jemand erklären könnte, warum sich darüber niemand aufregt.

      Und wenn sich jemand Herrn Stürzenberger intellektuell haushoch überlegen fühlt, dann würde ich aber dem Stürzenberger eine öffentliche Podiumsdiskussion anbieten um ihn zu entlarven. Das wäre doch mal was, oder traut man sich etwa nicht?

      • root schrieb am

        Und wenn sich jemand Herrn Stürzenberger intellektuell haushoch überlegen fühlt, dann würde ich aber dem Stürzenberger eine öffentliche Podiumsdiskussion anbieten um ihn zu entlarven. Das wäre doch mal was, oder traut man sich etwa nicht?

        OmG… PIntelligenz 🙂 Das von mir verlinkte Video zeigt eine Podiumsdiskussion. Einfach mal anschauen.

        • Felix Henn schrieb am

          Na prima, dann habe Sie bestimmt schon eine Podiumsdiskussion mit Stürzenberger organisiert. Darf ich Datum und Uhrzeit erfahren?

          Ich bin gerade am Laden und kann leider noch nicht über die Youtube Videos schreiben weil das bei mir etwas länger dauert.

          Aber soviel kann ich sagen: Nachprüfbare Fakten sind immer gut. Nennen Sie mir bitte ein einziges Land mit moslemischer Bevölkerungsmehrheit, wo Andersgläubige wirklich gleichberechtigt leben können. Immer nur allgemeine Behauptungen bringen, die man nicht nachprüfen kann, das hilft nicht.

          Die meisten Islamkritiker werden falsch verstanden. Natürlich gibt es auch Nazi-Idioten die auf den Zug aufspringen, aber die sollte man ignorieren. Normalerweise akzeptieren Islamkritiker Moslems zu 100%. Jedoch muss eine berechtigte Angst erlaubt sein, dass unser Land genauso den Bach runtergeht wie alle anderen Länder wo sich irgendwann mal der Islam breitgemacht hat.

          Und wer mir jetzt mit dem wunderbaren Al Andalus kommt, hat so gar nichts verstanden. Dort mussten Juden und Christen Sondersteuer zahlen und wurden mit einen Schlag auf den Kopf gedemütigt wenn sie diese entrichtet haben, durften sich nicht bewaffnen und mussten farblich besonders gezeichnete Kleidung tragen. Der Judenstern wurde dort erfunden. Einfach mal wieder ein Geschichtsbuch aufschlagen.

        • Felix Henn schrieb am

          Darf ich bitte wissen, was Sie mit PIntelligenz meinen? Wollen Sie sich da auf PI beziehen? Wollen Sie damit andere herabwürdigen? Ist es in Ihren Kreisen üblich, jemanden mindere Intelligenz zu bescheinigen, wenn er einen Link nicht anklickt oder übersieht? Ist das das einzige Kriterium nach der bei Ihnen Intelligenz gemessen wird? Oder können Tippfehler auch mindere Intelligenz anzeigen, natürlich nur wenn sie aus der richtigen Ecke kommen.

          Wissen Sie junger Mann, bei mir zählen Inhalte. Das was jemand sagt und nachprüfen kann. Wenn Sie mal wirklich was wissen und das auch nachprüfen können, melden Sie sich bitte. Soweit habe ich noch nichts Sinnvolles bei Ihnen gefunden. Aber ich gebe die Hoffnung ja nie auf.

        • Felix Henn schrieb am

          Ich habe mir die Videos jetzt angesehen. Dr. Weißmann hat weder Bibel noch Koran gelesen. Herr Stürzenberger hat zwar den Koran genau studiert, aber nicht die Bibel. Ich habe beides gelesen, mehrfach.

          Man kann das Alte Testament nicht mit dem Koran vergleichen, das Neue schon gar nicht. Der Koran ist Allahs Wort, zeitlos gültig und unveränderbar. Wenn Dr. Weißmann einmal die Bibelstelle mit dem Schwert konzentriert durchgelesen hätte, wäre ihm aufgefallen, dass mit dem Schwert die künftigen Entzweiungen durch Jesus beschrieben werden und das kein Tötungsbefehl ist. Der Koran beinhaltet aber über 100 Befehle zum Töten. Das Alte Testament ist lediglich ein Geschichtsbuch mit alten Gesetzen, die auch in Israel nicht mehr angewandt werden.

          Und das wichtigste: Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, kann sehr weit interpretiert und angepasst werden, der Koran nicht. Die Fakten zeigen uns auch: Moslems töten wegen ihrem Glauben, Christen nicht.

          Alles in Allem sehe ich bei dieser Diskussion mit Dr. Weißmann, Herrn Stürzenberger als Sieger. Und nebenbei, auch Dr. Weißmann will keinen Islam in Deutschland. Die unterscheiden sich nur in der Frage, wie man weiter gegen die zunehmende Islamisierung vorgehen soll.

          Hier bedroht ein Moslem Herrn Stürzenberger, er will ihm den Kopf abschneiden:

          http:// [Anmerkung der Redaktion: keine Links auf als verfassungsfeindlich eingestufte Parteien/renner]

          Er soll mal in einem islamisch dominierten Land sagen, dass er einem Moslem wegen seines Glaubens den Kopf abschneiden will.

          Das ist eben die Freiheit die ich für unser Land erhalten will, schade, dass wir keinen 1. Verfassungszusatz haben wie die USA, wo die Freiheit des Wortes sogar höher angesiedelt ist als die Beleidigung. Aber in der vorher genannten Drohung mit Kopf abschneiden, sind wohl etliche der Strafgesetze berührt worden. Bin aber sicher, dass der Moslem nicht bestraft wird.

      • Marion schrieb am

        “Niemand aufregt”? Finde ich hier und jetzt seltsam, da hier die Kommentare zu tatsächlichen oder angeblichen Verfehlungen “der Muslime” und auch diese Äußerungen in der erwähnten Veranstaltung doch recht zahlreich sind.

  14. Werner George K.-Kendray schrieb am

    “Der Islam gehört zu Deutschland” unter diesem Kennwort kandidiert ein Muslim in Dresden als Einzelbewerber für den Bundestag. Mal sehen, was all Ihr Neunmal Klugen da für schlaue Kommentare abgeben werdet.

    “West-Östlicher Diwan” (Goethe)

    • Felix Henn schrieb am

      Das ist unser demokratisches System und er hat das Recht zu kandidieren. Und wenn er gewählt wird, müssen das alle respektieren, egal ob die für den Islam sind oder dagegen. Und damit es so bleibt, dass jeder sagen darf was er denkt, dafür müssen alle Parteien, egal welcher Partei angehörend, einstehen.

      Und genau deshalb muss auch die Freiheit ungestört sagen dürfen was sie denkt. Es ist nicht die Freiheit, die demokratiefeindlich ist, es sind diejenigen die ihr das Wort, oder das Bürgerbegehren, verbieten oder behindern wollen.

      Demokratie ist nämlich keine Einbahnstraße, oder wie in Berlin ein Selbstbedienungsladen, Demokratie muss auch dann richtig sein, wenn der Andersdenkende spricht oder die andere Seite gewinnt.

  15. maurice dubois schrieb am

    Grauslige Diskussion! grausliger Artikel! 1.wie könnt ihr die heutigen Neonazis mit den Echten der Vergangenheit vergleichen??? Welche Programmpunkte, welche Aktionen? Wollen die heutigen NNs alle Juden vergasen? Inwieweit ist der Mord an 10 Ausländern neonazihaft und nicht einfach schwerkriminell wie die Morde der RAF??? Und andererseits: gibt es keine Problembereiche im Islam? Frauen, Andersgläubige sind da willkommen? Gerade nicht kompatibel mit “multikulti”…,oder? Wenn ihr ein Artikel über das Thema Islam macht, informiert euch oder zieht Kenner heran wie Scholl Latour. Im Übrigen, Michael, warte ich immer noch auf eine Antwort auf mein Angebot zur Kultur, you know what I mean… Es wäre besser , die Organisation am Funktionieren zu halten als über Randprobleme der D-gesellschaft zu zungenstreiten. BuR Maurice

  16. butox schrieb am

    PiratInnen, ihr seid vom rechten Weg abgekommen! Es hiess keine Farbe bekennen, bis keine umfassendere Vorschläge da sind, und jetzt findet man euch in der linken Ecke. So fällt man auf der Schnauze in der Politik ..muahahaha

    • Michael Renner schrieb am

      Welch nettes Wortspiel! “Vom rechten Weg abgekommen in der linken Ecke”. Doch “braun” ist keine Farbe, es ist ein Problem! Wir Piraten treten für ein lebenswertes Land ein, in dem man gerne wohnt. Nicht für eines, das Ängste schürt und Streit provoziert. Die Masse an Kritik, die wir hier aus der rechten Ecke zu können zeigt mir, dass wir Piraten mit dem Kampf gegen Rechts auf dem richtigen Weg sind.

      • Felix Henn schrieb am

        Auch die Piratenpartei ist eine demokratische Einrichtung. Ich muss mit den Zielen ja nicht übereinstimmen, aber ich muss sie respektieren und mir ihre Argumente anhören wenn ich die kommentieren will. Würde ich von vornherein nur dummes Zeugs über die Piraten absondern, ohne auch nur im Geringsten zu wissen was die überhaupt wollen, ich wäre nicht nur undemokratisch, ich wäre auch ein Idiot.

        Deshalb setze ich mich mit den Inhalten der Piratenpartei auseinander, wenn ich meine die kommentieren zu müssen. Aber so verhalten sich eben nicht alle. Auch das muss ich respektieren.

      • Clownparade schrieb am

        “Wir Piraten treten für ein lebenswertes Land ein, in dem man gerne wohnt.”

        Und in welchen Bezirken wohnen die Piraten vorwiegend? Wieviele arabisch/türkische Freunde haben sie tatsächlich ? auf welche Schulen mit wie hohem Migrantenanteil schicken sie ihre Kinder? Wie hoch ist der Migrantenanteil unter den Piraten? Oder fangen wir mal klein an, wie hoch ist der Frauenanteil? Islamisches Multikulti predigen, ausbaden können es die Bürger, der übliche Einheitsbrei aus links grüner Politik, den habt ihr nicht erfunden. Erstunken und erlogen ist er dennoch , denn er ist nur gehäuchelt. Real interessieren euch die Belange von Moslems einen Dreck. Man kann ihre Rechte wunderbar instrumentalisieren, das ist was für euch zählt!

        Wie ich schon schrieb: Links reden, rechts leben…

        • Michael Renner schrieb am

          Ist es nicht eher so, dass “Die Freiheit” gerade die zur Projektionsfläche für eigene Ängste macht, die sie nicht kennen? Da werden Geschichtszahlen und Ereignisse runtergeleiert und das als Tendenz und Entwicklung in eine wirklich beängstigende Zukunft missbraucht. Aber die Realität ist eine ganz andere! Ich rate ihnen die Ängste abzulegen. Erkennen Sie, dass sie nicht von Feinden umringt sind die ihnen böses wollen. So lebt es sich besser – und näher an der Wirklichkeit!

  17. butox schrieb am

    die Piraten hatten sich doch als mitte-links verstanden, was nach meinem Verständnis es heisst maximal soviel sozial-demokrat wie die SPD heissen sollte. ich fand’s sogar cool dass eine Partei in den Bu.tag einziehen würde, die keine wikliche Ziele in der Politik hat (das wäre ein Novum in der ganzen Geschichte gewesen)

    “Wir Piraten treten für ein lebenswertes Land ein, in dem man gerne wohnt.”

    -betonung auf ‘wohnt’, denn diese Partei wurde von Computer-Freaks gegrüdet und weiterbetrieben und als die vrnünftigen Vorschläge für die Lösung der Probleme nicht kamen, sank rasant auch die schöne Quote. Die haben leider zu viel dabattiert, in der Wirklichkeit geht’s eben viel schneller…

    …und jetzt findet man sie zusammen mit Grüne, Linke und SPD (und andere ewige Demonstrierer, wie die Antifa) beim gemeinsamen Barbeque für Unser Ude.

    “Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Populisten aus”

    was für ein ‘gekonnter’ Titel: man verallgemeinert zum Islam und etiketiert die Anderen als Populisten, um sie an den Pranger zu stellen. Bravo, Sie haben eine journalistische Karriere vor sich

  18. root schrieb am

    Herr Butox,

    “Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Populisten aus”

    Das Originalzitat lautet “Sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der gesunde Menschenverstand aus” und ist von dem berühmten Extremjournalisten Michael Stürzenberger.

    Und jetzt dürfen Sie nochmal….

    • Clownparade schrieb am

      anders wird ein Schuh draus, sobald der Islam ins Spiel kommt, setzt der Verstand von Linkspopulisten aus.

      • Michael Renner schrieb am

        Sobald Rechtspolulisten ins Spiel kommen werden Demokraten aufmerksam. Und das ist gut so! Keinen Fussbreit, dafür stehen wir! Deswegen: Piraten wählen!

  19. Clownparade schrieb am

    Warum wurde der Vorsitzende Der “Freiheit” Herr Stürzenberger nicht interviewt, der forderte alle Berichterstatter auf zu ihm zu kommen. Statt dessen nimmt man sich Passanten , die angaben kein Parteimitglied zu sein, interviewte sie formlos nach amateurhaftem Hörensagen und und deutet ihre Aussagen zu Parteiaussagen um. Die Antwort weiß der Flaschenblogger selbst, er hat Angst vor Stürzenberger, denn er hat schon im Text angedeutet, faktisch ist ihm nicht beizukommen. Und wer faktisch recht hat, kann nur Rechtspopulist sein. Danke für diese linkspopulistische , faktenfreie, hetzerische Flaschenpost.

    Religionskritik ist kein Rassismus. Und wenn Linke denken , Islamkritik ist Hetze, sollte sich belesen. Linke sind seit 40 Jahren in Islamischen Regimen rechtefrei. Der Ayatolla Chomeini ließ sie systematisch verfolgen und abschlachten. Einzig mit Faschisten machen die Mullahs seit 70 Jahren gemeinsame Sache. Wer mal in Pakistan, Palästina oder Indien war, kann das bestätigen! Das ist bewiesen und Fakt: Die größten Anhänger vom Islam waren Göbbels und Co.

    Sorry, in der Tradition stelle ich mich als Linksliberaler nicht, dafür ist mir die Zukunft meiner Familie zu wichtig.

    Hand aufs Herz? Welcher von den islamophilen Piraten schickt seine Kinder auf welche Schule? Ich wette dass keine Neuköllner und Weddinger Schule dabei ist! Links reden, rechts leben….

  20. butox schrieb am

    ich wusste gar nicht dass Ihr das von Stürzenberger habt Sprüche klauen und den Sinn für eigene Titel verdrehen (ohne darüber auch nur im geringsten nachzudenken), das ist doch Kindergarten-Niveau, ihr schlaue Besserwisser und Meinungsmacher hahahaha

    und jetzt dürfen Sie nochmal, aber bitte auch zum oberen Teil meines vorherigen Postings, denn der hat kaum was mit den letzten 2-3 Zeilen zu tun, die Sie sich ausgesucht haben haben (es hat keinen Sinn über einzelene Punkte im Text vom 19.03.2013 um 12:12 Uhr zum Internationales zu debattieren, denn es wäre zu lange bei so viel Müll was hier produziert wurde, und Sie wissen sowieso Bescheid wie es zu sein hat…)

  21. butox schrieb am

    “Sobald Rechtspolulisten ins Spiel kommen werden Demokraten aufmerksam.” – Textautor

    ihr habt nicht mal Ahnung, wie man Demokratie buchstabiert seit wann erklärt im Landtag irgendeinen Dirk Schatz wie es zu sein hat, aus seinem persönlichen Beispiel heraus? Für solche Leute sollte man Reedeverbot im Landtag erteilen. am Stammtisch in der Wirtschaft, oder im Internet beim Chat, kann man natürlich mit solche Dirks über alle möglichen persönlichen Schicksäle diuskutieren.

    “Wohl dem Piraten der gerade einen Sitz in einem Landtag hat, erneut wird es diese Chance nicht geben. Irgendwie schade, die hätten aus ihren Mandaten mehr machen können.” – Felix Henn

    zum Glück sind sie auf der Schnauze gefallen! Wenn man keine Ahnung von der Politik hat, sollte man vermeiden irgendwelche Plätze sinnlos in Entscheidungsparlamente besetzen, auf Steuergelder…

  22. Felix Henn schrieb am

    (…) geschrieben von: Michael Renner am: 26. März 2013 Umgekehrt wird ein Schuh draus! Wer intolerante Idiologien verbreitet, dabei vielleicht sogar noch das Wort der Demokratie im Mund führt (“das wird man ja wohl noch sagen dürfen” oder “man wird ja wohl noch fragen dürfen”), dem muss mit allen legal zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen getreten werden. (…)

    Obwohl ich das als Unsinn ansehe, wenn man eine Volksbefragung, das demokratischste aller demokratischen Mittel, schon von vorherein verhindern will, möchte ich darauf antworten: Was ist denn intoleranter als der Islam? Mir fällt nichts ein. Es gibt Länder in denen es Gesetz ist, dass Blasphemie (natürlich nur gegen den Islam) mit dem Tode bestraft wird, Saudi Arabien, Somalia, Pakistan, Afghanistan gehören dazu. Und ich möchte den sehen, der in der Türkei sagt: “Ich möchte keinen Islam”. Dessen Halbwertszeit geht gegen Null.

    Und da sehen Sie es als undemokratisch an, wenn man das Volk befragt ob es eine Moschee in München will, wohl wissend, in der Türkei würde auch dann keiner eine Kirche bekommen, selbst wenn in einer Stadt die Mehrheit eine wollte? Ja, die bestehenden Kirchen dürfen nicht einmal restauriert werden, ganz gemäß Koran in dem sinngemäß steht: Nicht zerstören aber verfallen lassen.

    Wo da die Demokratie bleibt, wird wohl immer Ihr Geheimnis bleiben. Quid pro quo ist vielleicht nicht 100%ig demokratisch, aber 100%ig fair.

    Um noch einmal Voltaire zu zitieren, über den gesagt wurde: “Er mag zwar verfluchen was Du sagst, aber er würde sein Leben dafür geben, dass Du es sagen darfst”. Voltaire war ein Demokrat in einer Zeit als es lebensgefährlich war, Demokrat zu sein. Sowas gibt es leider nicht mehr, bzw. nicht mehr oft genug.

    Man muss nur mal sehen was der Gabriel gestern wieder abgelaicht hat. Da regt sich alle Welt auf, weil die türkische Presse zu bescheuert war, sich bei dem Prozess gegen die Zschäpe rechtzeitig anzumelden. Jetzt entblöden sich Mazyek und Gabriel nicht, dem Gericht vorschreiben zu wollen, dass man eine Extrawurst braten müsste.

    Wer es noch nicht kapiert hat, wir haben Gewaltenteilung, unsere Gerichte sind unabhängig. Wenn die Regeln so von vornherein für alle sind, dann gelten die auch von vornherein für alle und wer nachträglich ändert oder ändern will, stellt das Gleichheitsprinzip infrage und das ist gerade für ein Gericht einer der wichtigsten Grundpfeiler. Das ist etwa genauso wichtig, wie für die Demokratie an sich eine Volksbefragung wichtig ist. Wohlgemerkt, eine Volksbefragung ist wichtig wenn es das Subjekt verlangt, nicht die Politiker. Hätten wir eine Volksbefragung zum Euro gehabt, wir hätten heute keine Euro-Krisenpobleme und alle viel mehr Geld in der Tasche.

    Warum initiieren eigentlich die Piraten zusammen mit den Moslems um den Idriz und allen anderen linken Politikern zusammen in München, keine Volksbefragung FÜR das ZIEM? Würde jemand so eine Unterschriftensammlung behindern wollen, ich wäre genauso gegen die Störer wie ich jetzt gegen die Störer bin, welche die Unterschriftensammler um die Freiheit stören wollen.

    Oder hat man etwa Angst, dass das Volk nicht so abstimmt wie man will? Wenn aus so einem Grund eine Unterschriftensammlung behindert wird, ist das etwa das Niederträchtigste was es in einer Demokratie geben kann. Das ist dann reine Diktatur. Da kann man das in noch so angeblich demokratische Worte fassen, es bleibt niederträchtig.

    Da fällt mir dann ein Satz aus Shakespeares Romeo und Julia ein: “Oh Schlangenherz von Blumen überdeckt …”. Wenn ich allerdings das Schätzchen der Piraten im NRW-Landtag reden höre und einige der mit Schlagwörtern gefüllten, aber total inhaltslosen, Beiträge hier lese, habe ich Zweifel ob meine Anspielung überhaupt verstanden wird.

    Aber Piraten sind ja gut im Googlen und ein wenig Allgemeinbildung schadet nie, hoffe dass wir wenigstens in diesem Punkt einig sind.

    • Michael Renner schrieb am

      Wenn wir so schön bei Voltaire sind: “Die Affäre Calas: Über die Toleranz” ist ebenfalls sehr lesenswert. Das Lesen einen ganzen Buches erfordert zwar etwas mehr Zeit als einzelne Zitate zu finden, doch ist der Lerneffekt ungleich tiefer. Voltaire lebte im Zeitalter der Aufklärung. Europa hatte einige Kreuzzüge hinter sich, danach richtete sich die Zerstörungswut gegen eine andere Richtung der selben Religion. Nach dem 30 Jahre währenden Religionskrieg gab es weitere Kriege, weil ein Volk glaubte (oder es sich einreden lies) es sei einem anderen Volk (oder den Bewohnern eines Landes) überlegen.

      Heute gehen wir von einer “westlichen Überlegenheit” aus was Moral und Toleranz betrifft. Vom “wie ihr uns so wie euch” haben wir uns zum Glück weit entfernt. Was in anderen Ländern passiert, weiss Gott keine Massenphänomene, muss uns nicht dazu verleiten es hier genau so zu machen. Wir leben in einer Zeit in der veles im Umbruch ist. Unsere Arbeitswelt wandelt sich, wirtschaftliche Schwerpunkte verschieben sich in den pazifischen Raum. Europ verliet nicht nur Einwohner, sondern auch Bedeutung in der Welt. Die Angst vor dem Bedeutungsverlust ist bei manchen mehr, bei anderen weeniger stark ausgeprägt. Andere als Projektionsfläche für eigene Zukunftsängste zu nutzen ist ziemlich erbärmlich und unwürdig.

      Die Vergabe der 50 Journalistenplätze beim NSU-Prozes in München ist tatsächlich skandalträchtig. Die Vehemenz, mit der an einem Verfahren festgehalten wird das durch nichts ausser Prinzipienreiterer zu rechtfertigen ist schockiert. Das Fehlen jeglichen Fingerspitzengefühls für das Medieninteresse gerade aus der Türkei überrascht. Die unflexible Ablehung der Initiative “wir treten unsere Plätze an türkische Kollegen ab” lässt den Verdacht aufkommen dass die Verwaltung nicht verstanden hat worum es geht. Dass Politiker Unverstand anprangern ist zu begrüssen. Dass Journalisten sie dazu befragen ist eine Errungenschaft unserer Demokratie. Wir wollen ja keine Meinungen unterdrücken – nicht?

      Um dann doch noch ein Zitat von Voltaire zu bemühen: Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.

      • Felix Henn schrieb am

        Sie meinen wahrscheinlich mit den Kriegen nach dem dreißigjährigen Krieg und dem Volk das sich als überlegen ansah, die Überfälle Frankreichs auf den Südwesten des heutigen Deutschland und natürlich auch die Überfälle der Osmanen, die erst vor Wien, mit Hilfe der Polen gestoppt werden konnten als der Kaiser schon die Stadt verlassen hatte.

        Bevor Sie jetzt hyperventilieren, sei Ihnen gesagt, ein echtes deutsches Reich gab es zur Zeit Voltaires nicht. Das wurde erst 1871 in Versailles gegründet, nachdem Napoleon III nach einer harten Nacht mit einer Gallenkolik, Preußen 1870 den Krieg erklärte, den er dann verlor.

        Für mich begann die Aufklärung schon mit Martin Luther, also vor dem dreißigjährigen Krieg. Aber natürlich ist Voltaire auch ein wichtiger Teil der Aufklärung. Jedoch die Kreuzzüge noch als Einfluss auf Voltaire zu erwähnen, scheint mir mehr als gewagt.

        Dass Deutschland an Bedeutung verliert, finde ich persönlich gut. Und ich finde auch gut, dass wir weniger Kinder bekommen und denke, ein Deutschland mit 30 Millionen Einwohner wäre ein liebenswertes Land. Was ich aber nicht gut finde, wenn andere den Frauen mindestens drei Kinder aufzwingen wollen, wie Erdogan, aber diese Kinder nicht ernähren können und deshalb nach Deutschland schicken. Das passt dann nicht zu einem gesunden Schrumpfen Deutschlands. Allein der Blick auf die Bevölkerungszahlen der Welt, sollte jedem klar machen, dass eine Reduzierung der Weltbevölkerung das Gebot der Stunde ist.

        Sie schreiben: (…) Was in anderen Ländern passiert, weiss Gott keine Massenphänomene, muss uns nicht dazu verleiten es hier genau so zu machen. (…). Jetzt nennen Sie mir bitte ein islamisch dominiertes Land in dem Christen und andere Religionen, auch Atheisten, wirklich gleichberechtigt leben können. Ich habe die meisten islamisch dominierten Länder bereist und in einigen für Jahre gewohnt, es gibt keins. Was Sie sich in ihrem stillen Kämmerlein so ausdenken, entspricht keinesfalls den Tatsachen.

        Das soll nicht heißen, dass Moslems hier nicht gleichberechtigt leben sollen, für Gleichberechtigung für alle stehe ich voll ein, aber alle, ohne Ausnahme, unter dem Grundgesetz. Und wem das Grundgesetz nicht passt, soll gehen, egal ob Christ oder Moslem.

        Und zu dem NSU-Prozess, es darf für niemand eine Ausnahme gemacht werden. Mittlerweile bin ich aber ziemlich sicher, dass die türkischen Medien den Antrag auf Akkreditierung absichtlich zu spät eingereicht haben um im Vorfeld Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Faktisch ist es völlig egal ob man dort persönlich anwesend ist, Nachrichtenagenturen berichten sowieso zeitnah. Aber wenn eine Extrawurst gebraten wird, kann man das als Sieg über die Kuffars verkaufen. Und wenn keine gebraten wird, kann man den Beledigten spielen. Und man hat auf jeden Fall Propaganda, also eine win / win / win Situation. So funktioniert die orientalische Denke. Unsere Politiker durchschauen das nur nicht und lassen sich immer wieder vor den orientalische Karren spannen.

        • Michael Renner schrieb am

          Hallo Herr Henn, ich schrieb von Kreuzzügen und meinte doch alle unsinnigen Kriegen, die aus religiösen oder territoritalen Gründen geführt wurden. Mehr noch die, die geführt wurden weil Menschen glauben etwas besseres als andere zu sein. Und natürlich all die Mischformen. Wussten Sie, dass zwischen den ersten Kreuzzügen und der Belagerung Wiens durch die Türken fast 600 Jahre lagen? Weit zu marschieren hatten es die Krieger des osmanishen Reichs nicht bis Wien. Denn türkische Herrschaftsgebiet erstreckte sich damals bis in die Gebiete des heutigen Rumäniens, Ungarns und Bulariens. Bis Wien ein Katzensprung, zumal der ganze Kontinent durch den gerade mal 40 Jahre zuvor beendeten 30-jährigen Krieg noch geschwächt war.

          Ihren Verdacht, dass türkische Medien die Anmeldung absichtlich verzögert hätten, kann man getrost in den Bereich der Verschwörungstheorie verbannen. Nichts wäre gewonnen, der Aufwand zur Absprache wäre enorm. Dazu fehlt jedes Motiv. Sicher fällt ihnen etwas ein das in ihr Weltbild passt, aber stichhaltig ist das dann wahrsheinlich nicht. Wenn neue Fragestellunen aufkommen dann diese hier: “wäre der NSU ermittelt worden wenn er nicht die deutsche Polizistin ermordet hätte”. Sollte auch nur der Hauch eines Verdachts bestehen, dass Morde an Türken und Griechen von Seiten des Verfassungsschutzes achselzuckend hingenommen werden sagt das viel über den latenten Fremdenhass, den einige hier empfinden. In der Weihmarer Zeit wurden Angeklagte aus der rechten Ecke mit Milde behandelt. Die Auffassung “sie wollen ja nur das Beste für Deutschland, vielleicht mit den falschen Methoden” war weit verbreitet. Dass türkische Medien grosses Interesse an dem Prozess haben ist verständlich, stellen Türken doch die grösste Gruppe der Einwanderer dar. Dass das Gericht so wenig Fingerspitzengefühl zeigt lässt für den Prozess nichts Gutes erwarten.

          Weshalb setzen Sie “Bedeutung” und “Einwohnerzahl” gleich? Es gibt Länder mit mehr und weniger Einwohnern pro Flächeneinheit. Mit Bedeutung oder Gewicht hat diese wenig zu tun. Auch fürchte ich, dass ihre Rechnung “weniger Einwohnter bedeuten weniger Stau auf der Autobahn und kürzere Warteschlangen an der Supermarktkasse” so Eindimennsional nicht funktioniert. Nicht alleine weil weniger Junge mehr Alte durchfüttern müssen sondern alleine aus Gründen der brachliegenden Kapazitäten. In den Geisterstädten in den östlichen Bundesländern lässt sich das gut beobachten. Abwasserrohre müssen künstlich gespühlt werden, die Entfernung zu Schulen und Ärzten wächst und vieles mehr. Der Bevölkerungsrückgang den wir erwarten muss planerisch begleitet werden – sonst wird’s für einige unangenehm und für alle teuer!

          Über Napoleon III und die Gründung des Deutschen Reiches liese sich viel schreiben. Immerhin konnte sich der französische Kaiser auf Deutsch ergeben, denn er lebte ja lang in Deutschland und beherrschte zumindest das Bayrische. Vielleicht war den Menschen des Jahres 1871 Frankreich so fremd wie uns die arabischen Länder heute. Die Deutschen lernten, dass die französischen Nachbarn eben doch keine Monster sind wie es ihnen eingeredet wurde. Viellleicht lernen die Deutschen des Jahres 2013 dass die nahöstlichen Nachbarn nicht die Monster sind, die manche aus ihnen machen wollen?

        • butox schrieb am

          “Vielleicht war den Menschen des Jahres 1871 Frankreich so fremd wie uns die arabischen Länder heute. Die Deutschen lernten, dass die französischen Nachbarn eben doch keine Monster sind wie es ihnen eingeredet wurde. Viellleicht lernen die Deutschen des Jahres 2013 dass die nahöstlichen Nachbarn nicht die Monster sind, die manche aus ihnen machen wollen?” – Textschreiberling

          Sie stellen Vermutungen (“Vielleicht…)an, die überhaupt nicht der damaligen Realität entsprechen! Die Deutschen und die Franzosen kannten sich bestimmt viel besser als Sie sich ausmalen, und beide kannten auch die Araber und die Ottomanen, auf jeden Fall besser als Sie es tun… Ihre Geschichte über irgendwelche Monster die so fremd sind/waren hört sich nach Kindergarten an. Hat Ihnen Ihre Mutti das so erzählt, …damals?

          “Ihren Verdacht, dass türkische Medien die Anmeldung absichtlich verzögert hätten, kann man getrost in den Bereich der Verschwörungstheorie verbannen. Nichts wäre gewonnen, der Aufwand zur Absprache wäre enorm” Überhaupt nicht! Man braucht keine besondere Absprache, ist nur das wozu die sich entschieden haben. Ist auch nicht von Hr Henn als 100%iger Grund angegeben, sondern mehr eine Einladung darüber zu grübeln, nehme ich an

          zur ganzen Diskussion über Zschäpe-Prozess und den Medienrummel, wollte ich nur fragen von wievielen Prozesse haben wir gehört, bei denen Türken in der Türkei wegen Übergriffe auf Christen verurteilt worden sind (oder die Straftaten der letzten Jahre hierzulande, seit dem der Islamwahnsinn angefangen hat)?

        • Felix Henn schrieb am

          Das waren doch Sie, der (zumindest unterschwellig) behauptet hat, dass von Deutschen immer wieder Kriege ausgingen, besonders deswegen weil die was Besseres sein wollten.

          Das halte ich für ausgemachten Unsinn, da es bis 1871 gar kein deutsches Reich in der Form gab, dass man hätte Krieg spielen können. Und der Dreißigjährige Krieg, auf den Sie anspielen, fand auf deutschem Boden statt und auch ausländische Truppen haben Deutschland verwüstet.

          Mal eine kleine Lektion in Geschichte:

          Kreuzzüge fanden statt nachdem über 400 Jahre Christen im oströmischen Reich von Moslems abgeschlachtet wurden. Das waren keine Angriffskriege, das waren Verteidigungskriege.

          Vor der Gründung des Deutschen Reiches 1871 haben Deutsche nur innerhalb der deutschen Grenzen Krieg gespielt. Frankreich ist regelmäßig über die Pfalz hergefallen und hat die verwüstet. Napoleon hat bis 1815 sogar ganz Europa verwüstet.

          Die Türken haben den Balkan verwüstet und wollten ganz Europa äußerst brutal erobern bis sie vor Wien gestoppt wurden.

          Moslems haben sich bis 1492 in Spanien breit gemacht und Christen sowie Juden mussten farblich gekennzeichnete Kleidung tragen, durften kein Pferd reiten und keine Waffen führen, mussten aber Sondersteuer entrichten und wurden beim Bezahlen mit Schlägen auf den Kopf absichtlich gedemütigt.

          Und vieles mehr. Wenn Sie sich einmal wirklich mit Geschichte beschäftigen sollten, anstallt dummes Zeugs nachzuplappern, wird ihnen aufgehen, dass sich Deutschland immer recht anständig verhalten hat bevor ein GröFaZ aus Braunau am Inn (Österreich) den Deutschen seinen Sozialismus aufzwang. Natürlich sind Deutsche dafür schuldig, dass sie sich diesen Sozialismus haben aufzwingen lassen. Da stimme ich zu.

          Und gerade sind Sozialisten wieder dabei, anderen ihre Meinung verbieten zu wollen.

          Und wer mit Schlagwörtern wie “Rechtspopulismus” um sich wirft, sollte sich vielleicht mal bequemen, dieses Wort zu analysieren. “Rechts” bezieht sich in der Politik auf die Sitzordnung in der französischen Nationalversammlung. Da saßen diejenigen, die aus der Monarchie das Gute mitnehmen wollten, rechts außen. Und “Populismus” bedeutet “Politik in der Nähe zum Volk”. Somit sind Rechtspopulisten diejenigen, die in der Politik das Gute für das Volk erhalten wollen. Und was sind dann Demokraten?

          Schlimm ist heutzutage ganz besonders, dass ganz viele, ganz viel Unsinn einfach nachplappern ohne sich anzustrengen und auch nur ein wenig nachzudenken.

          Und wenn Sie sich mal die Mühe machen, sich darüber zu informieren, wie viele Menschen der Sozialismus und der Islam ermordet haben, da werden Sie feststellen, dass die Katholische Inquisition die reinsten Waisenknaben waren.

          Bei dem Islam geht man von mindestens 270 Millionen Morden aus und beim Sozialismus sprechen Historiker von 250 Millionen Ermordeten.

          Übrigens, ich habe für Jahre in Indonesien gewohnt. Dort ist der “weiche” Dschungel-Islam, wie man ihn auch gerne in Europa einführen möchte. Piraten hätten dort keine Chance, nur wenn sie echte Schiffe überfallen und Besatzungen ermorden, was hin und wieder geschieht. Aber als Partei wären die tot, kurz nach ihrer Gründung, und für die meisten Parteimitglieder könnte man das sogar wörtlich nehmen. Juden, Christen und andere Religionen werden (noch) geduldet weil man weiß, dass Moslems wirtschaftlich kaum was auf die Reihe bekommen, aber Atheisten gibt es in Indonesien offiziell nicht. Eine Heirat wäre als Atheist in Indonesien auch nicht möglich, weil man dort davon ausgeht, dass jeder einer Religion angehört. Interessant, gelle?

        • butox schrieb am

          “Dass Deutschland an Bedeutung verliert, finde ich persönlich gut. Und ich finde auch gut, dass wir weniger Kinder bekommen und denke, ein Deutschland mit 30 Millionen Einwohner wäre ein liebenswertes Land.” Geburtenrückstände gibt’s auch in Jpn, S.Kor, Aus, Usa, Cnd, Rus und fast im ganzen Europa. Diese Gesellschaften steuern entgegen der Überbevölkerung und auch Chn, mit der 1Kind-Politik, versucht was dagegen zu unternehmen. Wenn die Länder mit muslimischen Bevölkerung eine 3-7Kinder-Politik betreiben, ist das deren Bier, sollen zuhause machen, wo sie auch noch wirtschaftlichen Boom haben (Tur, Qtr, Ksa), und nicht wie Heuschrecken nach Europa und inder ganzen Welt sich verbreiten (in S.Ame und India gibt’s auch Bevölkerungswachstum, aber so einen Strom aus diesen Regionen der Welt ist nicht zu spüren – hat das vielleicht auch mit einer völlig falschen Einwanderungspolitik zu tun?). Es geht aber um die kommenden Genrationen – die sollten auch ihre Freiheit haben, zu entscheiden wie Multikulti aussehen soll, und nicht in einer quasi islamisierten Geselleschaft aufwachen…

  23. Butox schrieb am

    Textschreiberling, lass mal die Zitate und den NSU-Prozess, denn hier geht es nicht darum. Du hast nichts zu meinen Postings geantwortet, machst aber weiter mit deinem Mist

    Was fällt dir überhaupt ein, München wg dem Rauchverbot und Feiergewohnheiten zu kritisieren? (Text “Viel Rauch im München”) Ist etwa in Rheinland die ultimative Formel erfunden worden, wei man zu feiern hat? Bala-bala in Kopf, man läuft von Kneipe zu Kneipe, weil der Raum und Innendeko anders sind muhahahahahahaha. Im München sitzt man eher gemütlich in irgendeiner Kneipe und man hat Spass mit seiner/ihrer Klique. Und das nur im Winter, wenn’s kalt ist (gilt auch für die geschl. Gesellschaften wg Rauchen). Und hier ein Beispiel, wie man das mit der Wanderung macht, vielleicht lernen die Rheinländer was davon: Vormittag Galopprennen, auch ein paar Wetten gemacht, dann Mittag Schwimmen im Freibad (od an igerndeinem See), Nachmitag bei einer Grillfette, dann irgendein ‘Konzert’ (klassische Musik oder Oper)und spät abends war man schon wieder in irgendeiner “Kneipe” (und das alles ohne viel Geld, maximal 60eur) Von Rauchverbot keine Rede, fast alles war im Freien. Und übrigens, im Sommer hat der Münchner/Bayer sowieso den Biergarten, auch im Freien…

    Informier dich mal vorher wie es in München ist, du Beschmutzer, vielleicht bleibt dir erspart weiteren Müll zu produzieren und dich zum Vollidioten zu machen!

    • Michael Renner schrieb am

      Huch, das mit dem “Schreiberling” und dem “Beschmutzer” war nicht sehr nett. Man muss kein besonderes Gespühr für Beleidigungen zu haben um das zu erkennen. Ich vermute bei ihnen ein grosses Defizit an Emphatie. Sagen Sie, hat Sie ihre Mutter nie in den Arm genommen? Hat sie ihnen nie erklärt, dass andere Menschen nicht böse sind? Auch nicht wenn sie anderers aussehen, sich anders kleiden, eine andere Sprache sprechen oder einen anderen Gott anbeten? Ja nicht einmal wenn sie in Gruppen auftreten? Mir tut es immer leid so etwas zu sehen, weil ja viel Potential verloren geht.

      Die Kritik am Raucherartikel verstehe ich nicht. An welcher Stelle äusserte ich mich im Artikel “Viel Rauch im schönen Bayern” negativ?

      Ich muss mich tatsächlich dafür entschuldigen nicht auf jeden Punkt ihres letzten Postings geantwortet zu haben. Der Kontakt zu unseren Lesern ist wichtig, doch geht die Redaktionsarbeit ganz klar vor. Es gilt die richtige Mischung zu finden die Redaktionsarbeiten zu erledigen und auf die Leser einzugehen. Dabei bleibe ich gelegentlich die eine oder andere Antwort schuldig. Was Sie nicht davon abhalten soll hier zu schreiben.

      • Butox schrieb am

        das waren keineswegs Beleidigungen, sondern Feststellungen! Und heulen Sie jetzt doch nicht wie eine Suse, (hahahah), Sie werden es bestimmt verkraften, der hingeschmierte Text über München ist viel beleidigiender (hat Ihre Mutti Ihnen nicht erzählt, dass Graffiti-Sprüher nicht unbedingt das Zeug zum guten Schreiber haben?)

        Und machen Sie sie doch nichts daraus! Nur weil man Redaktionsarbeit betreibt und man bildet sich ein, Redakteur/Journalist zu sein, heisst das schon lange nicht dass man über den Schupperstatus des Textschreiberlings hinausgekommen ist Loooool!

  24. Butox schrieb am

    @Felix Henn Es geht nicht um quid pro quo, sondern darum dass so ein Bauvorhaben jeden Münchener was angeht. Die meisten wissen nicht mal was davon, und man versucht diesen Projekt durchzusetzen, ohne das die Öffentlichkeit was davon mitbekommt. Ich hab viele aus meinem Bekanntenkreis angesprochen und fast alle haben reagiert mit: “das ist doch nicht wahr, oder?” – es ist nicht eine Moschee, sondern ein Zentrum für Islam in Europa (Imam-Schule für ganz Europa, Begegnungszentrum – die gehen davon aus dass andersgläubige ständig bei ihnen anrennen werden, um Islam und wie die Muslime so sind, kenennzulernen – mein Kommentar dazu: Muhahahahaha, was für Idioten!) – wei man sieht, es ist nicht nur eine Moschee, sondern eine Monstruosität, mit 3-4 Gebäuden, mitten in Mücnhen geplant, Anteil der Muslime 5-6%. Vielen bringt dieses Zentrum nichts, andere – ältere Türken vorallem – sind sogar dagegen. Der Imam redet im Namen aller Muslime, die Wahrheit sieht aber anders aus…

    Ihr alle, die Islamgeil geworden seid, und solche Projekte blind unterstützt, sollten folgende (kritische) Fragen beschäftigen:

    -euere Meinung ist nicht Gesetz! Es gibt andere Meinungen auch, die den Islam in dieser Form ablehnen und da hat niemand diese Menschen an den Prager wg Feindlichkeit/Rassismus zu stellen!

    -warum sind die Moslems nicht fähig, genau wie jede andere Minderheit sich unauffällig zu verhalten? Warum müssen sie sich wie die letzten Idioten benehmen? Durch solch ein Verhalten, laden sie praktisch dazu ein, (zu recht) als minderwertig oder als zurückgeblieben angesehen zu werden

    -dadurch, dass sich die Moslems über ihr Glaube definieren (und nicht über die Volksabstammung), werden Andere praktisch gezwungen, sich auch über ihr Glaube zu verstehen -> dies führt früher oder später zu Glaubenskrieg (Islam in dieser Form = Glaubenskrieg)

  25. Mike schrieb am

    Interessant wie sich manche hier ereifern/geifern sobald die Dinge beim Namen genannt werden. Einfach in Ruhe nochmal den Kommentar des Münchner Stadtrat Marian Offman anhören. Besser lassen sich die unangenehmen + peinlichen Auftritte dieser sog. ‘Die Freiheit’ kaum beschreiben. Es passiert auf unseren Straßen – vor unseren Augen und es ist wichtig Widerstand zu leisten. Keinen Fußbreit diesen gefährlichen Chaoten Raum geben.

    • Felix Henn schrieb am

      Wäre es nicht einmal an der Zeit, mit Argumenten zu antworten? Warum sollten die Münchner nicht abstimmen dürfen ob sie eine Groß-Moschee wollen oder nicht? Und wer benimmt sich denn chaotisch? Ist Pfeifen und Grölen, damit man Argumente nicht hören kann, etwa demokratisch?

      Leute merkt Euch eins: Wenn Ihr wollt, dass Ihr morgen noch frei Eure Meinung äußern dürft, müsst Ihr heute dafür sorgen, dass JEDER seine Meinung sagen darf. Wenn wir nämlich anfangen, Selektionen zuzulassen, werden irgendwann einmal alle unangenehme Wahrheiten verboten auszusprechen und das könnte dann auch Eure sein.

  26. Hägar schrieb am

    Betroffene Hunde bellen, auch hier in den Kommentaren sieht und liest mans wieder. Überall wie im gesamten Internet, alles voll imaginärer Hakenkreuze. Es ist wirklich eine Pest mit diesen rechten Faschisten.

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