Politischer Aschermittwoch


Kommentare

2 Kommentare zu Politischer Aschermittwoch

  1. Pingback: Säkulare Arbeitskreise in Parteien « Omnium Gatherum

  2. maurice schrieb am

    Maibaum und Tuba find di Klasse, wie auch die gesamte bayrische Subkultur mit dem Gejodel und Gejuchze! Mein Lieblingslieder sind “I bin der Stolz von der Au” und ” I woass nett wia ma iss!” von 1928 mit klarem Bezug auf die heutige Situation. Die ist so:

    in der FAZ vom 18.2.13, werden im Artikel “G20 sagt Steuerdrueckern den Kampf an” Gewinn und Steuerzahlungen ausgewaehlter US-firmen aufgelistet. 2010 in Mrd USD ausländische Gewinne (aus EU, Japan) /Steuerlast Coca Cola 7,0 / 1,2 Mickrosoft 15,4 / 1,7 Apfel 13 / 0,1 (super Steuerberater!!!) Pfizer 11.9 / 2.1 Cisco 8,3 / 0,4 Gookel 5,8 / 0,2

    Aehnlich wie im Fleischhandel werden die Gewinnsummen zwischen verschiedenen Laendern und Zwischenfirmen herumgeschoben . Bevorzugt werden Holland , Irland und Bermuda. Die Koerperschaftssteuer wird in Irland abgegolten, der “nach Steuer-Gewinn” verschwindet im Bermudadreieck .

    Der Artikel zitiert den Chef der OECD mit “die Firmen arbeiten nicht illegal sondern nutzen die zwischenstaatlichen Steuerabkommen aus.” Und “In 2 Jahren würden erste Schritte eingeleitet um die Steuervermeidung EINZUDAEMMEN.”

    I woass jetzt wia ma iss: naemlich dass die Piraten endlich ein konkretes, nachvollziehbares Programm auf die Beine stellen muessen um in den Bundestag zu kommen um die neolibarale (=3x pfui!) Szene aufzumischen. Und ein nachvollziehbares Programm muss sich auf die Realitaet beziehen: im FAZ Artikel vom 18.2. “Uebertuenschte Konflikte in der G20″ wird geschrieben, :” es geht um den verzweifelten Versuch über eine expansive Geldpolitik die Konjunktur anzukurbeln.” Wir erkennen zwei grundlegende Faktoren der heutigen Gesellschaft: 1. Uebersaettigung eines Grossteils der traditionellen Maerkte 2. Konzerne und Reiche HORTEN das Geld, anstatt es vernuenftig zu verteilen. (Konzentration des monetaeren Reichtums). Daraus entsteht die Frage, wie eine zukuenftige Wirtschaft / Gesellschaft aussehen soll, nachdem auch der letzte Chinese und Urwaldbrasilianer einen Porsche Cayenne faehrt- ein Zustand der wohl bald erreicht ist. Hier ist meine Antwort die einer “Kulturgesellschaft”. D.h. das ueberschuessige Geld (jeder D-Lehrer hat das) wird nicht in durch Industrieprodukte verkoerperte Symbole investiert sondern direkt in nicht-materielle Produkte und Dienstleistungen des Kultursektors. Insofern ist “Kultur” ein Sektor, der die Gesellschaft ebenso herausreisst aus der neoliberalen Stagnation wie die energetische Unabhaengigkeit Deutschlands von Uran und Öl (“Energiewende”). Best und Rhum, Maurice

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

Weitere Informationen

Archiv aller Artikel

  • Feinstaubsensoren
  • SH-STOPPT-CETA