PIRATEN formulieren wirtschaftspolitische Grundsätze

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4 Kommentare zu PIRATEN formulieren wirtschaftspolitische Grundsätze

  1. maurice dubois schrieb am

    mir sind diese Anträge zu allgemein und blauäugig gehalten: Freiheit, Transparwürg und Zuckerkuchen für alle. Damit wird man keine konkrete Politik für eine reale Veränderung der Gesellschaft hnkriegen.

    Insbesondere denke ich, sollte man sollte den Bezug definieren: sprechen wir von Deutschland? EU-Europa? der Globalwelt? Nehmen wir die sog. Bankenkrise. Es waren gerade deutsche Bankenmanager, die naiv-blöd-gierig in amerikanischen Schrott-Subprimes investiert haben. Dank der Schröderschen Bilanzierungmanipulationen ging das durch. Nicht aber türkische, chinesische oder spanische! In der Türkei gab es keine Bankenkrise 2008! Und damit keine Staatsverschuldung damit zusammenhängend.

    In Luxemburg hat Junckers seiner staatlichen Spuerkess expizit verboten (!) mit diesem Spekulationsschrott zu handeln.

    Spanische Banken insbesondere die nicht-globalen Cajas, sind aus Gründen der Immobilienblase ins Schleudern gekommen. Diese Cajas haben ähnlich wie unter Schröder unter dem politischen Schutzschirm ihre korrupten Spiele bis zum Bankrott getrieben. In China werden Manager, die sich derart gegen die Volksinteressen vergehen, an die Wand gestellt: nicht in EU-Europa. Hier werden solche Politiker in Toppositionen gebracht: ex EZB Trichet war verantwortlich für den Crash des Credit Lyonnais in den 70er Jahren. Er wurde natürlich von seiner Mittäterschaft von seinen Gerichten “freigesprochen”. Man kennt sich ja von er letzten Bilderbergparty…

    Die Belgische Fortis ist gecrasht, weil sie wegen der Bankenkrise keine Interbankenrefinanzierung bekommen hat. Dadurch wurde sie in Windeseile an die BNP eilverkauft. Ein Coup, der wohl lange vorbereitet war, wenn man die zeitliche Abfolge betrachtet.

    Summa summarum: piratige Politik muss auf konkrete Konstellationen eingehen, auf Strukturen. Der Ursprung der heutigen Krisen ist die fatale Verkopplung von Politik und Managerraffgier, die unter dem Schutz der Schröders, Leternes, usw. ihr korruptes Spiel spielen konnten.

    Hier muss mE angesetzt werden: Solidarsteuer auf alle Bankangestellte, Einsammlung der Banker-Boni durch Besteuerung, Kappen der Jahresgehälter auf meinetwegen 100000€ (was immer noch zu viel ist).

    Dies ist nur ein Beispiel: Globalisierung bedeutet, dass Grosskonzerne ihren Mittelpunkt vom alten Europa mit seinen gesättigten Märkten weg zu den “Zukunftsmärkten” verschieben. Gleichzeitig leisten wir uns immer noch ein faules Millionenheer von Staatsbeamten und anderen neoliberalen Wasserträgern. Darüber sollte man ein Programm verfassen. Und danach ein Schluck Rum …

    Best, Maurice

    • Michael Renner schrieb am

      Moin,

      natürlich kann die chinesische Variante der Effizienz (an die Wand stellen) kein Modell für uns sein. Da der Zweck eben nicht jedes Mittel heiligt. Wenn nicht Angst, sondern Anstand und Moral zu besserem Geschäftsgebahren führt ist das eine Win-Win-Situation. Auch bei den “faulen Beamten” habe ich eine andere Sicht auf die Dinge. Das Vorurteil des faulen Beamten wird oft bemührt, wahr ist es wohl nur in den wenigsten Fällen (Gegenbeispiel: die faulen Harz-IV-Empfänger).

      Was verstehst du unter einer “Solidarsteuer auf alle Bankangestellte”? Eine Sondersteuer auf eine geschlossene Personengruppe Zugunsten des Landes?

      CU

    • Jürgen Kamprath schrieb am

      Hier wurde der Nagel auf den Kopf getroffen! Super weiter so !,der Rest ist naiv. Wir sollten uns auch nicht bevormunden lassen rechts links ! Raus aus den Euro danach ein neues Europa , danach! Piraten: Eine neue Führung! Die Unterwanderung stoppen, SPD und Grüne …….rausschmeißen. Noch bin ich Pirat.Jürgen Kamprath (Zarathustrie )

  2. maurice dubois schrieb am

    ich habe nicht geschrieben man müsse die hiesigen Verantwortlichen an die Wand stellen, denke aber , man muss sie ENDLICH zur Verantwortung ziehen. Seit den retroaktiven CACs der Griechenumschuldung durch die DRrgierung und ihrer “Troika” ist der Rechtsraum enorm erweitert worden. Ich bin für eine Rückzahlungspflicht der Millionengewinne (“Boni” für was, bitte???) aller Bankmanager. Und was bitte spricht gegen eine generelle Besteuerung aller Bankangestellten im Rahmen einer Solidarsteuer? Sind wir für das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit aller Beteiligten am Wirtschatsgeschehen oder nicht??? Und weiter: Soll Steinreichbrück und Co. seine kassierte Million behalten können? Und der halbkrimnelle Wulf? usw. Ich weiss nur dass ich Schwierigkeiten habe für einen Vortrag 150 Euro zu bekommen. Was meinst du dazu? Was die Beamten angeht ist es unerheblich ob der Einzelne faul ist oder wenig leistet wegen der vielen Blokaden im Apparat. Ich kenne einen B. der auf Grund eines Skiunfalls bis heute krankgeschrieben ist. Mit vollem Gehalt und Rentenanspruch! Ich halte das nicht nur für unerträglich ungerecht sondern für unhaltbar: entweder muss der Staatsapparat billiger werden im Rahmen der Globalisierung oder die Pompösstaaten wie D und F müssen eine Mauer um ihr Staatsterritorium ziehen. Beides gleichzeitig erscheint mir nicht realistisch.

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