PirateCon – die Konferenz der Piratenpartei Großbritanniens

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Kommentare

2 Kommentare zu PirateCon – die Konferenz der Piratenpartei Großbritanniens

  1. Laura schrieb am

    Ohne besserwisserisch rüberkommen zu wollen, möchte ich nur kurz anmerken, dass man nicht 50% der Stimmen braucht, um ins Parlament zu kommen. Bei Wahlen in England und für das britische Parlament wird nach dem Mehrheitswahlrecht abgestimmt (Schottland und Nordirland benutzen andere Verfahren, bei Wales weiß ich es gerade nicht), d.h. die Kandidatin mit den meisten Stimmen gewinnt. Da in der Regel mehr als zwei Kandidaten antreten, ist es häufig so, dass man weniger als die absolute Mehrheit der Stimmen braucht, um gewählt zu werden. Es ist das gleiche System, mit dem bei uns die Direktkandidaten gewählt werden. Auch hier kommt es zu Gewinnern, die in Wirklichkeit nur ein Drittel der Stimmen auf sich vereinigt haben. Bei uns wird das dadurch ausgeglichen, dass wir eigentlich ein Verhältniswahlrecht haben. Es stellt sich natürlich die Frage, welche Zukunft die UK-Piraten im Hinblick auf parlamentarische Arbeit haben. Zumindest in England und auf nationaler Ebene sehe ich da wenig Perspektiven. Da müsste es schon einen ausgesprochen experimentierfreudigen Wahlbezirk geben. Ansonsten ein schöner Bericht. Ich wünsche den UK-Piraten, dass sie mehr Zulauf bekommen. Eigentlich gibt es auch in GB große Frustrationen bei den Wählern, was die etablierten Parteien betrifft.

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