Aktionstag gegen die GEMA-Tarifreform


Kommentare

3 Kommentare zu Aktionstag gegen die GEMA-Tarifreform

  1. Klaus schrieb am

    Hier gibt es wohl nur ein Ziel: Bedingungslose Abschaffung der GEMA in der jetzigen Form, denn aus der ehemals Schutzgesellschaft für Urheberrechte bei Musik, Film usw. ist ein Abszockerclub geworden.

    Unterstützt werden nur die grossen Musikverlage und die Tonträgerindustrie. Die GEMA muss auf diese Art neu geordnet werden ,dass wieder der kleine Künstler, Textschreiber oder Komponist von der Abzocke der Grossindustrie geschützt wird.

    Dann sind auch die kleinen Veranstalter und Musikkneipen von diesen Gebührenauswüchsen in wohl beabsichtigter Vernichtungsstrategie gegen die kleinen Clubs geschützt.

    Denn Musikvergnügen und Kurzweil darf nioht nur für die grossen Tanztempel in den Metropolen noch machbar sein; auch auf dem Land haben die oft nicht mobilen Jugendlichen ein Recht auf abendliche Unterhaltung.

  2. Klaus Martin schrieb am

    In Deutschland ist es seit Jahrzehnten weit verbreitete Praxis, Zwangsabgaben zu erheben und Menschen zur Sklavenarbeit zu zwingen. Zum Beispiel müssen auch Kleinstunternehmen zwangsweise Mitglieder in der Industrie- und Handelskammer werden, obwohl sie davon keinerlei Vorteile haben. Die Verwaltungen informieren die IHK über die Einnahmen der Unternehmen ( wo bleibt hier das Datenschutzgesetz ? ).

    Andere Beispiele sind die Rundfunk- und Fernsehgebühren. Die öffentlichen Sender leisten immer weniger für immer höhere Gebühren.

    Der Staat plündert den Bürger systematisch aus und treibt ihn wegen der gigantischen Staatsverschuldung in die Armut.

    Die Finanzministerien sollten den Rechnungshöfen unterstellt werden, damit sie dem Einfluss der Regierungen entzogen sind. Dann würden unverantwortliche Fehlentscheidungen wie in Berlin und Rheinland Pfalz vermieden.

    Die Bürger könnten die Gema unterlaufen, indem sie nur noch Musik von Bands hören, die nicht der Gema angehören und gegen eine geringere Gebühr zustimmen, dass ihre Musik bei öffentlichen Veranstaltungen gespielt werden darf.

    • Michael Renner schrieb am

      Moin Klaus,

      Die Bürger könnten die Gema unterlaufen, indem sie nur noch Musik von Bands hören, die nicht der Gema angehören und gegen eine geringere Gebühr zustimmen, dass ihre Musik bei öffentlichen Veranstaltungen gespielt werden darf.

      ich bezweifle dass das den gewünschten Effekt ergibt. Die GEMA würde sich andere Methoden einfallen lassen um den “ordentlichen Mitgliedern” Einnahmen zu sichern. Vielleicht würde bei den Kleinen weiter gekappt (viel Platz nach unten ist jedoch nicht mehr), indem die Gebühren angehoben werden oder die Liste der GEMA-pflichtigen Dinge erweitert wird (das massenhafte Kopieren von Notenblättern mit Buntmalstiften ….). Wenn es ganz dumm läuft eifert die GEMA dem Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk nach. Die erfanden wegen sinkender Zuschauerzahlen (und damit Beitragszahlern) die Haushaltsabgabe.

      Die Idee dass Kreative Geld bekommen ist nicht schlecht. Die GEMA ist es.

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