Hilfsaktionen für Johannes Ponader

Johannes Ponader, politischer Geschäftsführer

Kommentare

48 Kommentare zu Hilfsaktionen für Johannes Ponader

  1. Jonas schrieb am

    Der ist mir nicht geheuer. Wer arbeiten will, findet auch Arbeit. Für Langzeitarbeitslose habe ich kein Mitleid.

    Und dass er sich nicht äußern will, spricht doch Bände.

    Peinliche Aktion würde ich sagen. Wenn das so weiter geht muss ich 2013 doch die Linken wählen.

    • w-alter schrieb am

      Kannst du rechnen? Bei 3 Mio. Arbeitslosen + 4 Mio. “Unterbeschäftigten” (Fachbegriff der Arbeitsagentur) sowie 1,5 Mio. offenen Stellen können wie viele einen Job ergattern? Und mit deinen Äußerungen wirst du bei den Linken nicht glücklich werden. Da wäre eher die FDP zu empfehlen.

      • ab0032 schrieb am

        Wieviel Arbeitsplätze es gibt, ist eine Funktion von Angebot und Nachfrage. Arbeit an sich gibt es genug. Nur wenn wir den Preis hier mit Lohnnebenkosten und Mindestlöhnen usw in die Höhe treiben, geht die Arbeit eben nach China, die Menschen hier durchaus machen könnten. Zu den Arbeitslosen kommen noch die 1.3 Mio Verwalter in den Arbeitsagenturen, die eigentlich auch einer produktiven Arbeit nachgehen könnten.

        Wer will, dass hier mehr Arbeitsplätze existieren, sollte sich für eine negative Einkommenssteuer einsetzen, dann zahlen die Arbeitgeber weniger, und müssen die Arbeit nicht mehr nach China outsourcen um Wettbewerbsfähig zu bleiben, der Arbeitnehmer kriegt aber genug zum Leben. Das wäre ehrlich Gerechtigkeit. HartzIV so wie es jetzt läuft ist asozial, unmoralisch und menschenunwürdig. Ein Arbeitsplatz gibt Menchenwürde zurück und sollte daher von der Solidargemeinschaft subventioniert werden.

    • lotta schrieb am
      1. Lesen 2. Lesen. 3. kapieren eventuell, wenn nichts dazwischen kommt. Niemand der genannten Personen ist langzeitarbeitslos, eventuell nur welche der nichtgenannten. Für Dummheit habe ich kein Mitleid.
    • markus jeschar schrieb am

      aha – und sich 60 – 80 stunden die woche fürs gemeinwohl zu engagieren ist keine arbeit? machst du jetzt demnächst zukunbftspolitik in deiner mittagspause für uns weil du lieber bei irgendwem die kohle einstreichst anstatt einfach mal etwas zu tun ohne zu fragen “und was bekomme ich dafür?”.

      ja es gibt ne menge offene jobs aber es gibt um ein vielfaches mehr arbeitslose und auch solche die wollen aber nicht dürfen. was du hier anführst ist und bleibt ein totschlagargument um das versagen des systems zu legitimieren. ich kann jedem arbeitslosen nur raten zum jobcenter zu gehen und sein recht auf freie entfaltung durch arbeit einzufordern. geht dann hin und sagt denen “GIB MIR NEN JOB”. dann herrscht ganz schnell stille im wald weil es in wirklichkeit eben mehr jobsuchende als jobs gibt. anderen ne arbeit zuzumuten, die man selbst nicht machen würde ist faschistoides übermenschendenken ala – sollen doch andere die drecksarbeit machen. jede arbeit ist wichtig und gehört gerecht bezahlt. sonst reden wir von sklaverei und nicht von arbeit. das grundgesetz hilft hier im verständnis weiter!

    • Wittig schrieb am

      Leute wollt ihr mich alle verarschen, wenn ich sehe, was unser Landtagsabgeordneten der Piraten verdienen und dann solche Hilfeaktionen gestattet werden fällt mir nichts mehr da zu ein. Die Landtagsabgeordneten sollten auf ein Viertel ihres Gehalts auf ein Spendenkonto überweisen und ein Zeichen setzen für die anderen, davon kann man Leute unterstützen die für uns gute Arbeit leisten.

      • Gerhard L. Mueller-Debus schrieb am

        ja, das waere eine echt solidarische massnahme…politiker in landtagen und im bundestag erhalten wirklich super viel geld – hier könnten zb die gewaehlten piraten zeigen, dass ihnen voruebergehende notlagen von parteimitgliedern am herzen liegen.

    • ab0032 schrieb am

      Wenn Du die sozialistische Diktatur willst, dann wähle die Linken, wenn Du meinst, wer arbeitsfähig ist, sollte auch arbeiten, dann überleg Dir, ob Du nicht die Partei der Vernunft wählen willst.

  2. Franz schrieb am

    Na ja ganz so einfach ist es dann doch nicht, eine Arbeit zu finden, der man auch nachgehen möchte. Ich nehme mal an, dass wir alle keine Lust hätten, bei McDonalds auf dem Klo zu wischen, richtig?

    Aber er will unbedingt sein Pöstchen bei der Partei behalten. Eine Arbeit muss sich seiner Meinung nach damit arrangieren können. Des ist Blödsinn! Parteipöstchen sind kein Recht, wenn etwas wichtiges dazwischenkommt (und den Broterwerb zähle ich dazu) muss man halt sein Pöstchen vorzeitig aufgeben.

    Und last but not least, das Rumposen mit den Apple-Geräten finde ich bei jemandem, der ständig seine Einkommenssituation thematisiert, arg daneben. Wenn das Geld knapp ist, müssen halt der Mac, das iPhone und das iPad verkauft werden. Ist hart, geht aber. Been there, done that. (“Rumposen” ist für mich z.B. ein Fernsehauftritt, wo er das Gerät ständig in der Hand hat. Oder Tweets, in denen immer zu lesen ist, dass ein Apple-Produkt im Spiel war.)

    • Es ist eine notwendige Bedingung für eine funktionierende Demokratie, dass die Menschen nicht ausschließlich sich damit befassen müssen, zu überleben, sondern nebenbei auch Kapazitäten haben, sich mit Politik zu befassen.

      Wenn man sich nur in Parteien engagieren kann, die genügend Geld haben, um Posten zu bezahlen (außer man hat Glück und ausnahmsweise einen gut genug bezahlten Job, der einem genug Zeit und Kraft lässt für die Politik), dann ist das schon ein Problem für die Demokratie.

      Denn dann hängt die Möglichkeit für politisches Engagement doch sehr deutlich davon ab, welche finanziellen Möglichkeiten ein Mensch hat. Ob das Gleichheit vor dem Gesetz ist?

    • susa schrieb am

      Na klar: der politische Geschäftführer verkauft Smartphone & Notebook. Und ist in der Folge dann weder für Menschen aus der Partei noch für die Medien erreichbar. Hackts?

    • Christian schrieb am

      Das mit den Apple-Geräten stimmt. Derart teure IT gehört zu niemandes Grundbedürfnis. Piratiger wäre es, er würde auf offene Lösungen (selbst Windoof ist offener als Mac, IPad und Co. – und nein, das möchte ich trotzdem nicht explizit empfehlen) setzen. Davon würden auch andere Piraten profitieren, wenn die elektronische Kommunikation konsequent auf offene Standards und nicht Kompatibilität mit “kastriertem” Luxusspielzeug ausgerichtet ist.

    • da Hoe schrieb am

      Die Deutschen sind nicht nur Exportweltmeister, sondern auch definitiv viel zu neidgetrieben. Fast jeder erwartet hier von einem, der sich für eine größere Gemeinschaft stellvertretend in Vollzeit engagiert, dass dieser Mensch natürlich auch noch gleichzeitig, also ebenfalls in Vollzeit, seinen Lebensunterhalt eigenständig verdient. Dieser Logik folgend gilt ein BGE nur für Bedürftige und nicht für solche, die ein Amt bekleiden oder auch nur ein i-Phone besitzen….. -.-

      Und nun mal etwas ganz Wichtiges auf den Punkt gebracht: Wenn nicht die Piraten, wer denn dann sonst sollte nicht schon bereits im Grundsatz und in den Anfängen gegen die Abhängigkeit ihrer Vertreter vom Lohn von Dritten sein??? “Meinungsverschönerung” durch Lobbyisten verzieren doch schon die anderen Parteien. Haltet eure Reihen verdammt noch mal sauber, in dem ihr euch gegenseitig unterstützt! Alles andere ist dämlich und verändert dieses Land nicht.

    • Detlef Feldhahn schrieb am

      Also ich merke bei mir, analog zu den sinkenden Werten für die Piraten, das die anfängliche Euphorie verflogen ist. Der Auftritt von Herrn Ponader war mehr als peinlich, genauso wie der Aufruf zu Spenden, oder einem Job. Was nützt ein 1er Abitur, wenn man damit nichts anfangen kann? Ich erwarte (auch) von den Piraten fundierte Aussagen zu wichtigen Themen, und kein wischi-waschi, oder “wir haben dazu noch keine Meinung”. Hier wird eine historische Chance vertan, die etablierte Politik aufzubrechen, aber dazu bedarf es ernsthafter Menschen, und keiner Politclowns, die bei diversen Magazinen nur rumstottern. Gute Leute wurden (aus Neid?) weggemobbt, wie Marina Weisband u.a. Die Piraten bekommen, wie jede andere Partei, eine gewisse Summe pro Wählerstimme, und dies sollte ausreichen, die Mitarbeiter, wie z.B. Herrn Ponader, vernünftig zu bezahlen. Solche u.ä. Jobs, sind kein Privatvergnügen, und diese unsägliche Debatte um Hartz IV für Piraten Mitarbeiter wäre die Grundlage entzogen. Es sind mittlerweile so viele Dilettanten am Werk, das ich befürchte, das wars mit den Piraten. Basisdemokratie gut und schön, aber die (gewählten) Vertreter sollten nicht für jeden Scheiß die Basis befragen müssen, denn das gibt immer den dümmsten die meiste Macht, weil die Dummen eben in der Mehrzahl sind, und gerne die intellektuellen und fähigen Leute mobben, was man auch beim Shitstorm sehen kann. Wenn sich also bei den Piraten nichts gravierendes ändert, ist es vorbei, bevor es begonnen hat!!!

  3. Pingback: Stellungnahme zu dem Artikel in der Flaschenpost « Jobsuche für Johannes Ponader

  4. kRAUSS schrieb am

    gestern Abend im TV bei Sandra Maischberger: u.a. Herr Ponader anwesend, seine Ausführungen haben leider mein Deo auf eine harte Probe gestellt, weil ich vieles nur noch peinlich fand. Als dann gegen Ende ein Einspieler kam, wo sich Herr Ponader fragen lassen musste, ob er nicht mit mehr beruflichem Engagement auf Sozialleistungen verzichten wolle, kam er wieder mit seinen 1.000 €/ Mo.Dies nach unruhigem Zögern und das eigentliche Fragethema meidend.Und auch hier in Ihrem Internet Auftritt interpretiere ich ein um Geld betteln hinein. Zurück, darauf hin hab ich den Sender im Eilschritt abgeschaltet. Ich fürchte, dass er und die PP an diesem Abend Stimmen verloren hat.Bei voran gegangenen Magazinen auch schon. Frage also, durchleuchtet die Parteispitze einen Vorsitzenden ( oder wie die korrekte Funktion von Herrn Ponader lautet) ausreichend, bevor sie ihn in ein solches Amt hievt? Oder, was ich nicht hoffe, gibt es keinen Anderen/ Besseren in der PP? Deren 100 Tage Frist ist vorbei, da waren die Grünen seinerzeit cleverer und brachten mehr Sachverstand mit.

  5. Jonas schrieb am

    kRAUSS: DIe Realität ist wohl noch schlimmer, jeder kann sich auf einem Parteitag zur Wahl stellen. Die Mitglieder kennen die Kandidaten meist gar nicht… Erst im Nahhinein im Amt stellt sich heraus wie die dann so ticken.

  6. André (Husky) schrieb am

    Erster Satz gelesen: “Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, ist erwerbslos”

    und aufgehört!

    Man Leute, der ist nicht erwerbslos! Zu den Kommentaren … insb. den mit dem Deo … nur eine Anmerkung:

    Sie haben es nicht verstanden um was es (ihm) geht! Es liegt aber daran, das Sie dies nicht wollen. Können könnten Sie es sicherlich!

  7. Frank Knott schrieb am

    Ich muss sagen, ich lese eigentlich die Flaschenpost sehr gerne, bin aber als Pirat mehr als enttäuscht von diesem Artikel. Die Flaschenpost sollte eigentlich als Informationsquelle für die Piraten wissen, das unser politischer Geschäftsführer Johannes Ponader nicht erwerbslos ist. Wie könnt ihr so einen Käse schreiben? Recherchiert ihr nicht? Lest ihr keine Wiki Seiten und Berichte? Ich denke mal das solltet ihr ganz schnell klar stellen. Ein sehr enttäuschter Pirat Frank Knott

  8. Ich dachte das soll ein Nachrichtenmagazin der Partei sei, kein persönliches Hetzblatt. Hier habe ich einfach das Gefühl eine private Fede wird in die Öffentlichkeit gezogen unter dem Deckmantel des Journalismus. Gerade, weil die Faktenlage im Artikel einfach nicht stimmt.

  9. Amadeo schrieb am
    1. Der Posten des politischen Geschäftsführers der Piratenpartei wird ehrenamtlich ausgeführt.

    2. Diese Arbeit erfordert den gesamten Arbeitstag.

    3. Der PGPP braucht also eine anderweitige Geldquelle.

    Am Besten wäre es, Amtsinhaber werden vernünftig entlohnt.

  10. Björn schrieb am

    Mir fehlt bei dem Artikel sogar noch ein Teilaspekt, der andernorts durchaus thematisiert wurde.

    Und zwar gibt es mit Sicherheit genug andere Piraten, die ebenfalls ohne Arbeit oder festes Einkommen sind und sich gern aktiv politisch auf einer der vielen Ebenen engagieren und/oder engagieren möchten. Leider fehlt dazu dann auch das Geld oder es geht um Scham, weil man zum Beispiel den (letztes Mal auch noch erhöhten) Beitrag nicht voll zahlen kann. Ja, es gibt genug die sich dafür schämen und es gibt auch genug, für die es einen großen Unterschied macht, ob man knapp 40 oder knapp 50 € im Jahr zahlen muss. Und in der Situation wird dann jemand in höherer Position dazu animiert, per Spenden sein Essen zu bezahlen, während andere trotz “Stütze” noch sehen müssen, wie sie klar kommen. Und da reden wir nicht von 1000 Euro, sondern von geringeren Beträgen. Was ist nun also der Unterschied zwischen Vorstand im Bund, einem Land, einem Kreis, einem Bezirk oder meinetwegen auch in einem Verband einer Straße? Alle sind gleich? Alle sollen gleich behandelt werden? Oder dann doch nicht und wir führen einfach das Merkmal “Bekanntheit” oder “Anzahl Fernsehauftritte” oder “Posten” ein, um Menschen als Menschen mit ihren Grundbedürfnissen zu unterscheiden. Es geht ja hier nicht um “Mercedes” oder “BMW”, sondern um “Brot” oder “Nicht Brot”.

    Man hätte die Sache auch größer thematisieren können. Über den Zusammenhang zwischen “Politik machen können” und “Geld haben”. Über unsere soziale Einstellung zum Mensch in der Gesellschaft. Über Ansprüche und Wirklichkeit. Über den Unterschied zwischen “medial bekannt” und “anderswo aktiv”. usw… Ja selbst parteiintern wäre zu klären gewesen, ob/wie wir mal mit bezahlten Kräften umgehen wollen. Wofür brauchen wir welche und was sind wir bereit, dafür zu zahlen und wonach wird das dann berechnet und ausgewertet? Pressearbeit? Funktionierende IT? Büroarbeit? Verwaltung?… Ja, da ist richtig Shitstorm-Potential drin, weil die Frage verdammt unbequem ist. Kein einfaches “Flausch” und gut. Aber das haben andere in Ansätzen auch schon probiert und die Fragestellung ist nötig. Und nach NRW war dafür eigentlich auch genug Zeit. Dafür muss man nicht mal das große Fass BGE aufmachen, sondern landet recht einfach bei der Wertigkeit von Arbeit. (Der Schritt zum Urheberrecht wäre an dieser Frage auch gar nicht so weit weg.)

    Und ja, an der Stelle erwartet mensch auch eine prinzipielle Auseinandersetzung des Empfängers mit den Angeboten. Auch mit dem, warum für einzelne Personen etwas gemacht wird, für andere aber nicht – andere die sich ebenso den Arsch aufreißen, ohne TV, ohne Rumreisen, etc. Ja, auch dies ist zu thematisieren, wenn einem die Angebote gemacht werden und völlig egal ob öffentlich (Wiki) oder unter der Hand (laut Aussage von J.P. bei SPON). Ansonsten sind wir bei einer Einstellung, die anderen Parteien durchaus üblich ist und die wir vielleicht nicht gehen sollten. “Ja, wenn Firma/Person XY eh schon Geld spenden oder geben will, verkaufen wir ihnen das als ‘Infostand’.” – “Wenn mir eh jemand spenden will, dann nehm ich das in meiner Position doch an und wehre mich nicht gegen die ERhöhung der Angebote.”

    Ich denke, der alte Spruch gilt weiterhin, egal ob im Film, in der Wirtschaft, in der Bildung, in der Politik,…: “with great power comes great responsibility”

    Erfüllt?

  11. markus jeschar schrieb am

    job für ponader suchen? kommen wir jetzt mal vom job weg – J(ust) O(verbroke) – auf deutsch – nicht mehr als nötig. BERUF kommt von BERUFung! Ponader macht seine Arbeit sehr gut. Ich lese er arbeitet 60 – 80 Stunden für die Piraten, für die politik, für die MENSCHEN. Das ist zwar unbezahlbar aber es gehört beLOHNt. jeder mensch kann nicht mehr tun als seine lebenszeit mit ehrgeiz und egagemant einer sache zu widmen und Ponader widmet sich einer sache von der alle menschen PROFITieren. Fangt bitte nicht an kapitalistisch kurzfristig in renditen zu denken. politik ist viel zu komplex um sie im überschaubaren dreisprung zu bewältigen. Ponader macht mehr als nur einen JOB er führt einen verdammt wichtigen BERUF aus und das hat er bisher getan ohne dabei unverschämt anderen in die tasche zu greifen weil er sich für was besseres hält und den übermenschenanspruch erhebt reich zu werden mit dem was er tut. es ist eine frage des respektes jedem menschen ein grundeinkommen zu gewähren, wenn sich dieser nicht nur für sich selbst sondern zum wohle aller einsetzt. genau hie beginnt die kritik am bestehenden system und genau hier bedarf es mutiger menschen, die bereit sind auch von h4 für ihre ideale zu arbeiten und zu kämpfen. genau das macht uns erst reicher. ich will nicht, daß ponader seine zeit und seinen geist mei mcdoof verschwendet. ich will den in der politk und ich will, daß er die möglichkeit hat zu verändern und dafür will ich gern bezahlen. lieber bezahle ich ponader als leute wie sarrazin, kauder und co zu subventionieren!

    cu, Markus Jeschar

    • Gerhard L. Mueller-Debus schrieb am

      dem stimme ich voll zu. endlich mal ein politiker, der unverbraucht und nicht opportunistisch ist und sich trotz finanzieller kritischer lage fuer das politische gemeinwohl engagiert. wenn man so viele gekaufte berufspolitiker sieht, die neben ihren ohnehin schon üppigen bezügen (steuerzahlerfinanziert !!) sich von lobbyisten die taschen noch weiter fuellen lassen, dann weiss man ein solches unverbrauchtes engagement wie von johannes ponader zu schaetzen.piraten sollten froh sein, einen solch brillianten kopf in ihren reihen zu haben. hohe intelligenz hat oftmals wenig beziehung zu gelddingen – na und…? karl marx war auch so ein fall… aber wo die sonne der politischen kultur tief steht, da werfen auch geldgeile, geistige zwerge grosse schatten.

    • Pit schrieb am

      Dem kann ich mich nur anschliessen: JP macht einen super Job und eine öffentlich Aktion, um ihm irgendeinen Brotjob zu vermitteln, grenzt m.E. an Sabotage. Pit.

  12. Ingo Schymanski schrieb am

    Ich fand den Auftritt bei Maischberger super von Johannes. Ist doch klar, dass die Medienprofis ihn (und damit die Piraten) vorführen wollten. Is für Leute, die ein bisschen tiefer blicken, meines Erachtens nach nicht gelungen. Die anderen wählen eh FDP oder Grün. Danke, Johannes! Was ich nicht gefunden habe, ist das Spendenkonto. Kann das jemand mal hier posten?

    PS: wer soll den ordentliche Parteiarbeit machen, wenn er nebenbei anschaffen muss? Wie soll sich jemand, der frisch vom Job kommt, gegen Medienprofis wie Maischberger oder Köppel wehren? Die Piraten sind eine Gefahr fürs Establishment. Um gegen die zu bestehen, brauchen wir Profis, keine Halbtagsclowns. Danke, Johannes, dass du das machst!

    • Na ja, Johannes ist sicherlich kein Vollprofi. Er besitzt das ein oder andere Grundtalent, keine Frage, aber das macht ihn ned zum politischen Vollprofi. Mich stören die Ansichten, die sich immer nur um die Ärmsten sorgen, wenn dies auch primären Vorang hat. Jedoch sollte es in Deutschland niemanden davon abhalten, zu Reichtum zu kommen.

      Ich mag Johannes, er bringt realistische Erfahrungen ins Spiel, wenn er sich die andere Seite der Gesellschaft in Gedanken dekandent malt. :/

  13. Hmm… Alles in Allem löblich, 535.00 EUR. :/ Also ich glaube zwar ned, dass Herr Ponader es nötig hat, aber trotzdem Respekt.

    1’000.00 EUR BGE? Wow, das wird schwierig. Ich hatte mal mit 600.00 EUR (7’200.00/Jahr) spekuliert und gerechnet, was im Jahr für ganz Deutschland reichlich 575 Mrd, EUR wären – im Übrigen der Anteil, den wir 2011 vernichtet haben, um die Inflation von Maltas Geldnachdruck-Philosophie in den Griff zu bekommen.

    Allein durch Steuern fließen ca. 25-50%, also vermutlich irgendwo dazwischen, ca. 200 Mrd. EUR zurück in die Staatskassen. Einsparungen durch Ämter (in dem Fall auch ALG-II) belaufen sich auf 150 Mrd. EUR im Jahr. Dazu kommt ein Mehrkonsum, der sich auf Arbeitsmarkt, Vollbeschäftigtenmangel (Gehälteranstieg), Verkaufs- und Wirtschaftszuwachs und daher erneut weitere Steuereinnahmen und auch auf viele Halbtagsjobs auswirkt. Im Übrigen vermute ich einen Zuwachs in den Staatskassen von etwa 100 Mrd. EUR. Nebenbei lösen wir das Rentenproblem, da 350 EUR Mindestrente + 600 EUR BGE die geforderten 850 EUR von den Linken sogar übertrifft und eine Alterarmut verhindert, die wiederum weitere Steuern einbringt. Außerdem kann eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern bei 3×600 EUR (1’800 EUR) + einen 400-EUR-Nebenjob (2’200 EUR) sicherlich halbwegs gut auskommen.

    Rechnen wir mal die Rückflüsse und Ersparnisse mal grob zusammen, kommen wir auf 575 – 450 Mrd. EUR. Das sind also 125 Mrd. EUR Mehrkosten im Jahr, die wir aufwenden müssten, um jeden Haushalt – auch die der ALG-II-Empfänger, alleinerziehenden Mütter und Rentern – zu sichern.

    Aber wir stabilsieren Wirtschaft, fördern Bildung (und Zeit und Chancen auf dem 3. Bildungsweg) und grundsichern die Ärmsten im Lande. Jedoch müssten wir auch bei der Politik der offenen Tür (im Speziellen der Einwanderungsregelung), den Mindestlöhnen und einer Miethöhen-Regelung (steigende Steuersätze mit vermehrten Mieteinnahmen pro Parzelle) einiges voraussetzen.

    Dennoch wäre es finanzierbar! Auch wenn ich, ihr oder der Herr Ponader das wohl niemals live erleben werden, wie ich vermute. :/

  14. Ich hätte evtl. einen job. Es ginge darum, Lerntexte korrektur zu lesen. Die Texte sind mit google-Texte verfasst, so dass das vom home office aus funktionieren müsste. Die Firma startet offiziell am 1.11., aber die Vorbereitungen inkl. einer Marketing Kampagne (“Space Captain”) laufen schon.

  15. Justus schrieb am

    Wer sich mit der Gesichte des Wahlrechts auskennt, weiss, dass die “Argumentation” der jobfuerjohannes-Leute in der Anfangszeit der parlamentarischen Demokratie beheimatet ist. Damals war es auch vom Einkommen abhängig, ob man öffentliche Ämter bekleiden durfte. Mit der gleichen Argumentation, die die jobfuerjohannes-Leuten benutzen. Diese Leute sind auf dem Level des Stadtbürgertums von vor 200 Jahren. Das sind Ewiggestrige.

  16. maurice dubois schrieb am

    ahoj! Ich habe diesem Herrn Alt folgende mail zur Besinnung geschrieben. Es ist mir mein balkanisches Temperament durchgegangen als ich diesen Sesselhelden über Ponader richten hörte. Andererseits war Ponaders Auftritt nicht überzeugend. Ich denke es gibt eine Notwendigkeit für die Gesellschaft , Kulturdienstleistungen zuzulassen. Ich habe selbst einen Freund Gitarrenspieler, der jetzt auf dem Bau arbeitet. Er findet keine bezahlte Arbeit (kostenlos kann er auftreten) weil die verdammte Mittelklasse nur noch Benzin und Ipods kauft und nicht mehr Originalkunst. Das ist ein Grundproblem der neoliberal – globalen Gesellschaft und das hätte er thematisieren müssen. Hier mein mail, mal sehen ob dieser Alt antwortet… sehr geehrter Herr Alt,

    ich musste gestern in der TVSendung Maischberger mir Ihren Ausfall gegen den Piratenfuehrer Ponader ansehen. Sie beschuldigten ihn des “Sozialparasitismus”.

    Nun , meine Meinung ist : die Sozialparasiten das sind Sie! Sowohl als Person wie auch als Klasse des Öffentlichen Diensts. Ich unterstelle, dass sie Parteimitglied der Einheitspartei CDSPFDFGRÜ sind. Ihr Regime funktioniert nun mal mit Hilfe eines Öffentlichen Diensts, der die Direktiven der MerkelSchröderpolitik als Transmitter der Bevölkerung einbrennt. Das ist IHRE gesellschaftliche Funktion und ich kann nicht erkennen, inwiefern sie für die Gesellschaft insgesamt produktiver sind wie Herr Ponader.

    Meine Kritik an Ihrem Apparat erstreckt sich über folgende Punkte: -Überbezahlung und Überprivilegierung der höheren Beamtenschaft. Bestes Beispiel : IHR Expraesident Wulf, ein Halbkrimineller, der sich 18000 E mehr als Ehrensold bewilligt über seinen Klangenossen Gauck. -Diese Überprivilegierung wir seit Jahren durch Verschuldung von Bund und Ländern finanziert. Beispiel Hessen: 2 Milliarden NEUverschuldung pa. -7 Mia Lohnkosten des ÖDs. Ein Bekannter, mittler Beamter, ist dieses Jahr in “Skiurlaub” gefahren. In 3000 m hat er sich einen Hirnschlag zugezogen und ist jetzt seit 5 Monaten “krank” geschrieben. Das finanziert Herr Ponader mit seiner Mehrwertsteuer, denn von den 350 E Harz4 werden gleich 20% wieder de Staat zugeführt. Dem PARASITÄREN Staat! -Finanziert von Herrn Ponader werden auch IHRE Freunde der Treuhand, die dem Gemeinwesen immerhin cca. 300 Milliarden an Schulden “erarbeitet” haben. -Es gibt eine von IHNEN tolerierte Ungleichheit zwischen der alten, privilegierten Beamtenschaft -also Sie- und jungen Nachrückern, die zu weit schlechteren Bedingungen arbeiten müssen wie Sie selbst! Beispielsweise gibt es in den Universitäten massenweise Assistenten, die mit Zeitverträgen arbeiten müssen, während die Professorenschaft IHRER GENERATION sich sowohl vom Steuerzahler üppig honorieren lässt (zB 6000E für 8 Unterrichtsstunden pro Woche) wie gleichzeitig aus der Privatwirtschaft Zweithonorare beziehen. Wer ist hier der Parasit???

    -Aus Ihrer Vita geht hervor, dass Sie keinen Tag Ihres langen Lebens auch nur ansatzweise unternehmerisch tätig waren. Sie haben Ihre Beamtenkarriere wohl durch fügsamer Parteisoldat durchlaufen. Ich kenne von Ihnen zumindest keinen Beitrag zu den Strukturproblemen Ihrer neoliberalen Gesellschaft. Das ist wie mit den sog. Wirtschaftsweisen: Ihre Hauptqualität ist Anpassung an MerkelSchröderDeutsche Bank – mit vollem Bauch. Damit lässt sich schon über Harz 4 leute (wie Herrn Ponander) gut schimpfen.

    -Die strukturellen Lösungen für einen Flächenstaat Deutschland sehe ich folgendermassen:

    1. Staatskosten müssen runter, also Ihre selbsterfundenen Privilegien gekappt werden- wie in Griechenland.
    2. Unternehmerische Tätigkeit muss endlich vom Staat gefördert werden anstatt torpediert! (Steuergesetze, Konkurrenz durch staatseigene Betriebe: warum muss das Goethe Institut Sprachkurse anbieten???)
    3. Reichensteuer. Die Argumente dagegen , wie in der Maischbergersendung hervorgebracht , stammen aus dem 18. Jahrhundert!!! 4.Auflösen der EU steueroasen wie Luxemburg. (Haben Sie da auch ihr Geld gehortet? Bad Kreuznach liegt ja um die Ecke) 5.Durchsetzen einer Kultur der EIGENVERANTWORTLICHKEIT. Ein Wort , dass Sie zwar gebrauchen aber nicht für sich selbst anwenden! Wenn der Merkelschröderstaat diese Kultur durchsetzen würde, kann wegen mir auch Harz 4 wegfallen. Nur : was machen dann IHRE “Mit”-“arbeiter”?

    Letzter Punkt: Herr Ponader hat das gestern nicht so klar formuliert. Kulturdienstleistungen, also das Erstellen von Kunstwerken, ist aus IHRER Sicht nicht notwendig. Herr Ponader solle mit seinem 1+Abitur irgendeine Tätigkeit übernehmen die ihre Beamten ihm vorschlagen anstatt wie Sie selbst , dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen. ARTEM NON ODIT NISI IGNARUS: nichts hasst der Ignorant mehr als Kunst, ist das Motto des Bode Museums in Berlin. Das gilt für Sie und Ihresgleichen. Sie reden von “Job” aber Herr Ponader will einen Beruf ausüben. In einer Zeit, in der selbst in innovativen hightec Bereichen tausende von Arbeitsplätzen abgebaut werden durch die Politik IHRES Regierungsklans (zB Solarindustrie) bleibt Kunst und Kultur eines der wenigen Bereiche, die völlig unterbewertet wird von einer Gesellschaft , die in ihrem Kunstverständnis noch im 19.Jahrhundert verankert ist. Kunst/Kultur ist aber ein zentraler Wirtschaftsfaktor schon jetzt in einigen Regionen (Tourismus) und in der Perspektive einer nicht materialistischen Gesellschaft , wird es noch mehr werden. Die Entmaterialisierung der kapitalistischen Wegwerfgesellschaft jedoch ist notwendig angesichts der schon jetzt einsetzenden Klimakatastrophe.

    Ich überlasse Sie der eigenverantwortlichen Reflektion zum Thema.

    Ich werde alles dransetzen, Ihre und Ihresgleichen (Wulf…) pension NICHT mit irgendwelchen Steuergeldern zu bezahlen und trainiere schon heute dafür durch Konsumverzicht. Ich kaufe nichts mehr Unnützes oder dies OHNE Mehrwertsteuer. (ZB second hand) Dies mache ich aus ÜBERZEUGUNG.

    Ich wünsche Ihnen Auflösung Ihres Amts und ein paar Jahre materielle Armut. Dies gibt zur Selbstbesinnung Gelegenheit , die Sie und Ihre angepassten Amtsscharen offenbar benötigen.

    Best n Gin,

    Maurice Dubois

  17. Thomas schrieb am

    Hallo, Warum unterstuetzen nicht die in den Landtagen vertretenen Abgeordneten ihren polit. Geschaeftsfuehrer? Bei einem Bezug von 4000€ und mehr kann man das doch erwarten. Wenn Ponader nicht klarkommt mit der ganzen Situation, dann soll er andere ranlassen und zuruecktreten. Thomas (PP Vogtland)

  18. Maitreya schrieb am

    Künstler hatten es in der Geschichte der Menschheit meistens schwer. Sie sind auf die Spenden der Allgemeinheit angewiesen. Am wenigsten wird ihre Leistung in totalitären Systemen, wie das unsrige, anerkannt. Doch was wäre die Welt ohne die Vincis, Goghs und Hesses? Es herrsche Stillstand und Farblosikeit! p.s. ,,Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt, was nicht in uns selber ist, regt uns nicht auf.” Herman Hesse, Der Demian

    • maurice dubois schrieb am

      die extreme Verarmung der Künstlerschaft ist ein Phenomen der letzten 30 Jahre. In den 60er Jahren konnten zB Maler noch ein Einkommen er”malen” mit dem sie gut leben konnten. Die Barbarisierung der hightec gesellschaft hat die Notwendigkeit von Originalkunstwerken verdrängt zu Gunsten einer rein sinnesbezogenen Geniesserei. Die sakrale Funktion von Kunst wurde zugunsten von Mobilität, Geldhorten, Materialismus in Form von “Geizistgeil-billig-einkaufen” verdrängt. Ich setze mich für ein Europa der Kultur ein, weil ich denke, dass eine Verschiebung des gesellschaftlichen Akzents von besagtem MaterialGeld-wahn hin zu ideellen Werten der Kultur / Kunst im weitesten Sinn (also auch z.B. “gesund+gut kochen,Essen) nicht nur dem Einzelnen in seiner physisch-geistigen Aufgeblasenheit hilft, sondern eine WIRTSCHAFTLICHE NOTWENDIGKEIT ist. Die materiellen Märkte sind übersättigt, das Weltklima überhitzt! – wir brauchen geistige Produkte: Kunst, Kultur! Deshalb bin ich für ein BGE für Künstler, die eine nachweisliche Leistung in ihrem Feld bringen. Also könnte zB ein BGE-empfänger seine Kunst im Gegenzug kostenlos als Geschenk in Schulen oder in den Amtsstuben des Herrn Alts einbringen. Diese Position ist bei Ponader nicht durchgekommen: er ist sich evtl. seiner gesellschaftlichen Funktion als Künstler nicht bewusst.

  19. maurice dubois schrieb am

    Piratenimage: Leute checkt mal den Yahooblog. da wird über die Piraten hergezogen ohne Gegenstimme (ausser meiner)

    Ich denke es braucht Protagonisten, die Piratenstandpunkte kommunizieren können. das war Johannes zu wenig. Dann: ein koherentes Programm dass meinetwegen ausbaufähig ist. Dann: Auftritt in den Medien wie zb im Yahoo blog. Dann undn nicht zuletzt – Aufgabe der Querelen und des Egowahns bei Einigen.

    Hier mein comment zum Imageverlust der Piraten:

    es gibt durchaus Sachverstand bei den Piraten. Etwa eine Piraten Wirtschafts AG deren Mitglieder sicher mehr drauf haben wie die Oligarchenclique die das Land runtergebracht hat. Oder eine AG, die sich um Kleinunternehmer und Selbstständige kümmert. Man muss sich nur informieren zB über die Piratenwebsite. Leider haben sie keine überzeugenden Führungspersonen. Selbst heute noch braucht das Volk Leithammel. Aber das ist Euer Problem. Im Übrigen wird bei den Piraten KEINER ausgeschlossen wie in den anderen Parteien. Selbst die Meckerer nicht. Also Leute. mitmachen , nicht rumnörgeln!

  20. francisco el aleman schrieb am

    Was ist denn ein politischer Geschaeftsfuehrer ? Jemand der ein Geschaeft fuehrt, hat Verantwortung, egal in welcher Form. Zu welchen Thema ist den Herr Ponador bei dies Maisberger eingeladen worden ? Um ueber privaten Erfolg oder Misserfolg zu labbern oder war er dort als politisch Verantwortlicher der Piratenpartei ? Und wenn er ein Funktion inne hat, eine verantwortliche Person in dieser Partei ist, warum kann diese Partei ihm nicht wenigstens ein Einkommen zur Verfuegung stellen, damit er in Verantwortung fuer die Politik der Piraten arbeiten kann und sich nicht mit solchen Typen vom Arbeitsamt oder solchen “SelbstgemachtenMillionaeren” rum aergern muss. Wenn er schon in die Medien kommt muss er diese Moeglichkeit nutzen um die Ideen und Ziele der Piraten dort zuvertreten. Er hat dann eine politische Sendefunktion. Ich fand seinen Auftritt dort schlicht peinlich und zwar fuer alle, auch die die ihn dort, als Vertreter der Piraten, vorfuehren wollten und vorgefuehrt haben. Und das was er dort vieleicht kommunizieren wollte, haben doch die meisten nicht mal im Ansatz erahnt. Ich argumentiere immer, wenn es um den Sinn von Kunst geht, es geht ja tatsaechlich um Kreativitaet, also wenn es das nicht gaebe, wuerden wir alle noch auf eine Stein oder umgekippten Baum sitzen und nicht auf einem Stuhl. Ich wuerde mir schon wuenschen das wenn Piraten in den buergerlichen Medien sitzen, diese zu entern und als privater und verantwortlicher politischer Pirat dort argumentativ und intelligent die Piratenflagge aufzuziehen und schon gar nicht solchen Talktanten das Kommando ueberlassen.

    francisco el aleman, Andalucia

  21. Johannes Bormann schrieb am

    Ahoi, peinlich, peinlich, peinlich.

    Herr Ponader läßt nun auch noch offiziell betteln. Und schon von Anfang an wird getrickst. Im Artikel und im “Crowdfunding” wird davon geschrieben, daß Herr Ponader “… verbindet die Aktion mit der persönlichen Verpflichtung, von allen Einnahmen, die er weiterhin bekommt, 50% an die Partei zu spenden…”, doch wenn Butter bei die Fische kommt, werden mal locker 1.000 Euro im Monat Juli 2012 (Quelle: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Johannesponader/Grundeinkommen) zuwenig gezahlt bzw. wird aus “allen Einnahmen” mal eben “Einnahmen über 2.000 Euro”. Darauf mag sich jeder seinen eigenen Reim machen.

    Leider werden spätestens durch solche Personen die vielfach angegebenen (piratigen) Ideale ad absurdum geführt. Die hier zugrunde liegende Denke (Selbstverwirklichung vor Verantwortung zu Lasten der Gesellschaft und Mitstreiter) wird die Partei noch mehr als nur belasten. Nun kommen bestimmt die Gutmenschen und werfen den Realisten unsoziales Denken vor. Doch wer ist da wirklich unsozial, der Ausbeutende oder der Ausgebeutete?

    In das Schema passt, daß bereits vor Wochen die Kandidaten für die nächste Bundestagswahl ihre (Listenplatz-)Ansprüche öffentlich angemeldet haben.

    Paßt alles haargenau in die Schublade: Politik als Einkommens- und Pensions-Sicherungs-Verein. Politiker sind eben eine Rasse für sich. Hannes_55

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