Piraten Schleswig-Holstein: Stromnetz-Ausbaupläne korrigieren

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Kommentare

2 Kommentare zu Piraten Schleswig-Holstein: Stromnetz-Ausbaupläne korrigieren

  1. C. Martin schrieb am

    Wenn wir uns ansehen, wie Berlin + Brandenburg sowie Rheinland Pfalz ca. 1,5 Milliarden Euro Steuergelder durch unfähiges politisches Management vergeuden, müssen wir erwarten, dass für den Ausbau der Stromnetzen riesige Summen an Steuergeldern verschwendet werden.

    Eine öffentliche Kontrolle durch Bürger ist absolut notwendig.

    Ausserdem sollten diese neuen Netze direkt den Bürgern gehören und mit den Gewinnen soziale Ausgaben und Renten finanziert werden.

    Renteneinzahlungen und Pensionseinzahlungen sollten in den Ausbau der Stromnetze, der alternativen Energien und in Süsswasser-Pipelines investiert werden, die flächendeckend in Europa, Nordafrika und den arabischen Ländern installiert werden.

    Damit werden viele Millionen Arbeitsplätze – auch gerade in Südeuropa – geschaffen und dauerhafter Frieden geschaffen, da Menschen in allen Ländern direkt Arbeit erhalten und sich zumindest einen bescheidenen Wohlstand aufbauen können.

    Wir müssen das kleinkarierte Denken über Bord werfen und die Korruption energisch bekämpfen, die dazu führt, dass Steuergelder misbraucht werden und Waffenschieber Milliarden damit verdienen und indirekt Kriege anzetteln.

  2. V. Wenthe schrieb am

    Hintergrund Die Entscheidung zur Energiewende 2011 fiel unter Führung unserer Alternativen scheuenden Bundeskanzlerin, die sich wieder einmal auf einem guten Weg wähnte. Einem Weg, der von ihr auch hier nicht erklärt wurde, der sich in keiner Karte findet und von dem man nicht weiß, wohin er führen wird. Dabei schwang sich fast unsere ganze politische Klasse zum Jubeln auf. Leider war sie offensichtlich unbeeinflusst von Grundkenntnissen wie z.B der, dass die Summe aller Ströme in jedem Netzknoten stets null sein muss. Daraus folgt auch für den Laien, dass im elektrischen Netz die über diese Knoten verbundenen Umspannwerke, Schaltanlagen, Generatoren, Leitungen, Verbraucher usw. unterbrechunglos ein Ganzes bilden, dessen Teile nicht so einfach zeitversetzt oder gar allein arbeiten können. Der Kanzlerin „alternativloser Weg“ hätte sich also im Hinblick auf Realisierbarkeit in eine „Roadmap“ verwandeln müssen, die vom vorhandenen Netz schrittweise zu einer wohl überlegten, angestrebten Netzarchitektur geführt hätte. Statt dessen wurden auf Teufel komm raus einseitige Subventionen für Naturstromanbieter garantiert! Nun zahlen wir diese Subventionen für Betrieb und Stillstand von Windmühlen und Fotovoltaikanlagen. Wir werden Subventionen zahlen für vorgehaltene Reservekraftwerke, die still stehen müssen, wenn die privilegierten Erzeuger arbeiten. Wir zahlen Subventionen für Trassen, die wahrscheinlich so gar nicht nötig wären, wenn man mehr über die verbrauchsnahe Stromerzeugung nachgedacht hätte. Vom Puffern von Energieüberschüssen, auch in Batterien von Elektroautos, wollen wir gar nicht erst reden. Die Elektromobilität stellt übrigens eine weitere Kurzatmigkeit dar! Aber der Wähler lässt gern ein X für ein U vormachen, solange die Politiker nur sympathisch auftreten.

    Nun die Frage an die Piraten: Wer befasst sich denn von euch mit einer Roadmap. Mit anderen Worten: mit der Frage, wie man das Gesamtsystem der elektrischen Energieversorgung zum Erfolg bringen kann. Beteiligung der Bürger ist richtig, aber man muss zunächst wissen, was man als „Produkt“ erzielen will.

    Freundliche Grüße, V. Wenthe

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