Lebensmittelspenden können teuer werden

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7 Kommentare zu Lebensmittelspenden können teuer werden

  1. Lupe Christoph schrieb am

    Es scheint sich herauszukristallisieren, dass ein “Verkauf” für einen symbolischen Euro die beste Lösung ist, weil dann nur die Umsatzsteuer für den Euro fällig wird.

    Wenn’s hart auf hart kommt, kann so ein Euro ja zufällig auch auf der Straße rumliegen…

  2. Francis-Drake schrieb am

    Für die Lebensmittel ist der entsprechende Steuersatz zu entrichten. Aber deshalb gar nicht mehr zu spenden, ist sicherlich der falsche Weg. Natürlich empfindet man den vorliegenden Fall als kontraproduktiv. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man ggf. über Spendenbescheinigungen (vorausgesezt, dass der Empfänger als gemeinnützig anerkannt ist), die wiederum gegen die eigene Steuerschuld aufgerechnet werden können, dieses Problem beheben kann. Ein engagierter Steuerberater findet sicher eine Lösung.

  3. Wolf von Bleichert schrieb am

    Umsatz? Welcher Umsatz? Es findet doch gar keiner statt! Alle Mittel die zum Erstellen der Ware verwendet wurden sind bereits (mehrfach) versteuert. In den Büchern dürfte kein Zugang auf dem Konto der Kasse gebucht worden sein also auch keinerlei Transaktionen auf dem Umsatzsteuerkonto. Woher kmmt also diese Forderung? Fabuliert sich da wieder eine geldgeile Finanzamtsmafia Forderungen zusammen? Oder liege ich da ganz falsch? Ansonsten für einen Cent verkaufen. Problem gelöst.

  4. carl muhs schrieb am

    …wie krank ist eigentlich diese Finanzverwaltung? Ok, wenn diese Spende gekauft werden muss, sollte es max. 1 cent kosten und der symbolisch dann wieder an die Tafeln gespendet werden…für die Spende die dann keine mehr ist am nächsten Tag. Das nenne ich Geldkreislauf ohne Abschöpfung durch die Finanzbehörden. UNGLAUBLICHER VERWALTUNGSAKT

  5. Niklas schrieb am

    @Wolf von Bleichert: Die bereits “mehrfach versteuerten” Brötchen wurden in Wirklichkeit noch garnicht versteuert, da jeder bis auf den Endverbraucher sich die Steuern über die Vorsteuer zurückholt. Werden die Brötchen also verschenkt, ist die Bäckerei steuerpflichtig.

    Ich möchte da aber Francis-drake zustimmen, als Spende sollte das ganze absetzbar sein. Abgesehen davon hoffe ich, dass ein Richter das Gesetz an der Stelle mal (imho) korrekt auslegt und die Forderung des Fionanzamtes abweist.

    An sich profitiert doch bisher jeder davon. Also muss sich der Gesetzgeber da mal schnell was einfallen lassen, damit as auch so bleibt.

  6. Claus Martin schrieb am

    Spenden sollten grundsätzlich steuerfrei sein.

    Bürger engagieren sich, die Versäumnisse oder die Unfähigkeit staatlicher Stellen auszubügeln und dann wollen diese unfähigen Instanzen daran noch verdienen ?

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