Das Waldameisenprinzip – und die Last der öffentlichen Wahrnehmung

(Foto: Böhringer Friedrich / CC BY-NC-SA 2.0)

Kommentare

6 Kommentare zu Das Waldameisenprinzip – und die Last der öffentlichen Wahrnehmung

  1. Heinrich Heimathafen Wandlitz schrieb am

    1) Es gibt weitverbreitetes linkes Denken im Lande und es gibt Linksextremisten. Es gibt kaum verbreitetes rechtes Denken im Lande und es gibt Rechtsextremisten. Denken ist wünschenswert. Extremismus ist nicht wünwschenswert. 2) Warum wird das von Jürgen erwähnte Promille wahrgenommen und unter die Vergrößerungsgläser gelegt? Weil die Piraten so gewzungen werden, sich immer wieder zu erklären und damit nach links driften. Werden sie von den Wählern eher links verortet, nehmen sie der SPD, den Grünen und den Linken Stimmen weg. Und das nützt der CDU. Es ist eine der beiden Fallen, die sich die etablierten Parteien ausgedacht haben und hat hat gut funktioniert.

    Heinrich

  2. Andre@s schrieb am

    Stimmt, nicht jeder Pressevertreter muß/darf bedient werden, und woran liegts? Weil viele die Pressefreiheit mit Narrenfreiheit verwechseln.

    Jeder Pressevertreter sollte sich seiner Veranwortung bewußt sein und bei berichteswerten Themen gern Ross, Reiter und Hintergründe offen ansprechen ohne sich hinter schammigen Ausweichfloskeln zu verschanzen(“angeblich”, “mutmaßlich” etc.). Aber bitte ordentlich recherchieren und bei der Wahrheit bleiben. Wer das nicht kann/will und stattdessen lieber im YellowPressStyle über jeden noch so unwichtigen Pups berichten will, der sollte das doch bitte als Unterhaltungsprogramm kennzeichnen damit das nicht als Nachricht mißverstanden werden kann… so würde ich mir das zumindest wünschen.

    Aber Presseleute berichten halt lieber über das was Quote bringt… spektakuläre Unfälle, Verbrechen… und wenn die Lesermeinung manipuliert werden soll, dann werden gern mal neue Worte kreiert; Menschen die man brandmarken will werden zu “-anten” um sie mit Simulatnen gleichzusetzen oder zu “-isten” um sie mit Terroristen gleichzusetzen; (ist das noch Presse, oder schon Propaganda) alles unter dem Schutz der Pressefreiheit – und wir gucken zu. Niemand begehrt dagegen auf, weil man ja nicht als der große Zensor gelten will. Mit der Weile sind solche Unworte im Sprachgebrauch schon Normalität geworden.

    Mit einem gewissen Schmunzeln nehme ich zur Kenntnis, daß es sich bei diesen Wortschöpfern häufig um “CHR-isten” handelt.

  3. takomitom schrieb am

    Zit:,,Die Piraten können Politik verändern, wenn sie der Idee der Offenheit treu bleiben und nicht der medialen Nutzung von Öffentlichkeit erliegen.”

    Die Piraten sollten jetzt pragmatisch festlegen oder z.B. eine Liste als Grundsätze oder Gesetze welche priorität an erster stelle steht, welche an zweiter usw. Damit auch weniger erfahrene Menschen eine grobe Richtschnur haben und die Partei nach außen einigermaßen kommunizieren können. Jeder ist ein Politiker. Nicht der medialen Nutzung von öffentlichkeit erliegen anders gesprochen: sich nicht von Eliten(Machtgruppierungen, netzwerken) oder Mainstreammedien Erpressen oder Ausspielen Lassen. Personenkult und Lobbyrehtorik Abwehren oder das Gespräch einfach beenden, würde bedeuten auch mal eine Sendung im TV zu Verlassen, wenn das Niveu Unerträglich abflacht etwa auf Bildzeitungsebene. Stärke ist auch wenn man Klar den Medien die Grenzen Zeigt bzw.sich persönlich Schützt. Niemand sollte die Rethorischen spielereien Unterschätzen die sind Herrschaftsinstrument für Interessensgruppen und keineswegs Freie Medien, auch wenn die das Behaupten. Beispiele für Richtschnur; Erste Priorität: Personenkult muß jedem öffentlichem Gespräch z.B.TV Moderator Politischer gegenspieler Kritisiert und unnachgiebig also hart angegangen werden usw. Zweite Priorität:Keine Kompromisse mit den Gegenspielern eingehen niemals sondern immer die Eigenen Grundsätze Vehement Vertreten, wenn nicht möglich aussteigen und das wars dann auch, so kommt man nie in Erklärungsnot seinen Wälern gegenüber. Dritte priorität: wir Vertreten Grundsätze unserer Politik, die wird dann gemacht wenn alle Festgelegten Prioritäten Verwirklicht werden können soweit das absehbar ist, heißt keine Höhere Gewalt behindert. Vierte priorität:Solange keine Regierungsbeteiligung sondern lediglich Oppositionspolitik gemacht wird ist eine Sachthemenbezogene stimmbeteiligung zu oder gegen einen Entscheid Basisdemokratisch abzustimmen. Fünfte priorität; hart erarbeitete Grundsätze dürfen nicht Mißachtet werden da sich die Piratenwähler sonst abwenden und das wäre der Anfang vom Ende für die Piraten.

    All das ist natürlich nur zum Anregen gedacht und nur mal so rausgeschrieben. Es muß auch nicht Prioritäten heißen, vielleicht gibt es schon ein paar unumstößliche Forderungen wie das BGE Bedingungslose Grund(aus)einkommen, welches ich wegen des Desolaten Zustandes der Demokratie in D und damit der Zukunftsfähigkeit unseres Landes(mit Menschen und nicht nur Wirtschaft) als TINA sehe.

    Grüße

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