Liquid News 06. Mai 2012


Kommentare

7 Kommentare zu Liquid News 06. Mai 2012

  1. gert schrieb am

    Ich bin 68 Jahre alt und habe großes Sympatie für die Anliegen der Piraten. Dumm nur dabei ist im bundespolitischen Machtgefüge, daß die Stärke der Piraten in der Realität zugleich den Machterhalt auf längere Zeit für Angela Merkel und ihre CDU bedeutet.

  2. Jan Schuett schrieb am

    Jetzt sind WIR PIRATEN auch hier bei uns in S-H im Landtag!!! Das ist großartig.Ich möchte vielen Dank an Alle sagen,die so toll dafür gekämpft haben.Wir werden noch viel erreichen wenn WIR so weiter machen.MFG Jan

  3. Tobias Novotny schrieb am

    Ahoi, es stimmt die Kritik, dass nur ca. 1000 Piraten auf dem Bundesparteitag für ca. 30000 Piraten gesprochen haben. Wie kann man dies ändern. Mich hat noch nie jemand nach meiner Meinung gefragt, diese wird nur von denen bestimmt die körperlich anwesend waren. Wie kann man das verbessern ? Grüße Toby

  4. Störtebeker480 schrieb am

    Liquid News? Find ich echt cool 😀 Gleich mal geflattered. Echt coole, Sache so bekommt man schön mit was mit LQFB los ist ohne gleich alles selbst zu lesen 🙂

  5. Conradum schrieb am

    Zu Energiepolitik. wir wissen alle, das die die Stromerzeuger von Staat einen Spannungspuffer von +-10 % bekommen haben. In Zahlen: 230 Volt müssen geliefert werden, aber die Spannung kann von 207 bis 254 Volt Schwanken.Hinzu kommt die technische Realität der Einspeisung der Windkraftwerke und die damit verbundene Spannungslieferung von bis zu 260 und mehr Volt. Dieser Strom läuft aber ohne das wir es wollen über unsere Stromzähler und wir müssen das bezahlen obwohl wir nur 207 Volt benötige. In Großbetrieben ist das genauso. In der Industrie macht das in der Regel 10 % vom Jahresverbrauch aus. Darüber hinaus kommt es bei Spannungen über einen notwendigen Verbrauch hinaus zu einem Materialverschleiß, der die Lebensdauer eines elektrischen Verbrauchers halbiert.In den betrieben in denen Spannungsstabilisatoren eingebaut sind ( ca. o,o5 % aller Betriebe)reduzieren sich die Stromkosten um 8-10 % und verdoppelt sich die Lebensdauer der elektrischen Verbraucher. Wenn alle Betriebe mit einer Spannungsregelanlage ausgestattet wären könnten zwei AKW komplett abgeschaltet werden.Soviel zu Effektivität oder auch Wachstum durch Effektivität. Wie seht Ihr das? Beste Grüße Conradum

    • Michael Renner schrieb am

      Moin, dein Kommentar bedarf einiger Richtigstellungen! In Europa beträgt die Netzspannung in der Tat 230V +/-10 %. Die Frequenz beträgt 50 Hz +/-0,2Hz [(aktueller Wert auf [2]). Die von dir angegebenen Grenzwerte sind richtig, auch wenn die tatsächliche Spannung in der Regel kaum von den 230V abweicht. Momentan in München: 234,6V, mehr als 240V habe ich selten gesehen. Absoluter Unsinn ist der von dir erweckte Eindruck du bekämst ständig nur 207V geliefert und musst, obwohl die Glühlampe kaum glimmt, die vollen 230V am Stromzähler zahlen. Alleine schon die Tatsache, dass du ‘Strom’ und ‘Spannung’ durcheinanderwürfest lässt den mitdenkenden Leser die Stirn runzeln. Denn der Zähler dessen Scheibe sich im deinem Keller dreht ist kein Stromzähler sondern ein ‘Energiezähler’. Der Zähler addiert die elektrische Energie auf; zeigt das in Kilowattstunden (kWh) an. Um bei deinem Beispiel ‘207V’ zu bleiben: deine Lampe ist ‘dunkler’ es fliesst aber auch weniger Strom; eben 10% weniger (die Grühwendel ist kein rein ohmischer Widerstand, der Widerstand ändert sich auch mit der Temperatur. Der Verständlichkeit halber vernachlässige ich diesen Effekt hier). Multipliziert man die verbleibenden 90% der Sollspannung mit den 90% des ‘normalen’ Stroms ergibt sich eine verbleibende Leistung von 81% des angegeben Wertes. Und genau das wird vom Zähler registriert. Kein Watt mehr, und keines weniger. Ist die Spannung übrigens höher als 230V steigt auch der Strom (wieder nicht ganz linear sondern eher etwas weniger, dafür steigt der Wirkungsgrad deiner Glühlampe. Aber auch das vernachlässigen wir hier mal, denn der Effekt ist gegen die angenommenen 10% Schwankung klein). Bei 110% der Sollspannung fliessen also auch 110% des zu erwartenden Stroms. Und dein Zähler registriert im Vergleich zum Aufdruck auf Lampe 21% mehr. Der Wirkungsgrad und vor allem die Lichtausbeute nehmen mit steigender Spannung stark zu. Leider nicht ganz so stark wie die Lebensdauer abnimmt. Es ist also eine Optimierungsfrage, ob man eine Lampe mit gutem Licht und beschränkter Lebensdauer bevorzugt, oder eine Funzel, wie jene berühmte der New-Yorker Feuerwache, die zwar fast ewig hält, dafür aber auch kaum Licht spendet, sondern hauptsächlich eine Energieverschwendung darstellt.

      Völlig anders ist es übrigens bei Schaltnetzteilen wie sie für Computer verwendet werden oder in Energiesparlampen eingebaut sind. Diese speziellen Netzteile ‘ziehen’ bei höherer Eingangsspannung weniger Strom, die aufgenommene Leistung ist nahezu konstant. Mit einem Computernetzteil, das laut Aufdruck zwischen 120V und 240V betrieben werden kann lässt sich das leicht zeigen. Bist du in den USA und verlangst dem Netzteil 100W ab fliessen 0.9A rein. Bist du in Europa bei 230V sind es nur noch 0.4A. Aber immer sind es 100W.

      Das von dir angesprochene Einsparungspotential liegt an ganz anderen Stellen, aber bestimmt nicht an eine Reduktion der Spannung. Nicht der 1000 Watt Heizstrahler der bei 207V nur noch mit 810 Watt heizt bringt die Ersparnis, sondern die bessere Gebäudeisolierung und die geschlossene Tür zu dem Zimmer das geheizt werden soll.

      [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Stromzähler [2] http://www.swissgrid.ch/swissgrid/de/home/experts/topics/frequency.html

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