Herausforderungen im Gesundheitswesen

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Kommentare

41 Kommentare zu Herausforderungen im Gesundheitswesen

    • Claudia schrieb am

      Zu den privat Versicherten: Ich bin privat versichert, was meinen Zahnärzten bekannt ist. Aber ich muss auf einen Zahnarzttermin regelmäßig und immer wieder 3 Monate lang warten. Ich mache meine Zahnarzttermine bis zu einem halben Jahr vorher klar. Es liegt daran, dass ich im südlichen Niedersachsen-Flächenland lebe. Da sterben gerade manche Ärzte-Gruppen massiv aus, und kein Politiker unternimmt was.

      Zu den immer weniger vorhandenen sonstigen Ärzten: Es gibt seit der Gesundheitsreform Flatrates für Kassenpatienten. Die eine davon sind die 10 Euro Praxisgebühr pro Quartal, die die Ärzte für die Krankenkassen einsammeln müssen, behalten dürfen sie die nämlich nicht. Die andere kriegt kaum jemand mit: Egal wie oft ein Kassenpatient z.B. zum HNO-Arzt kommt, es wird pro Quartal nur ein Betrag zwischen 20 und 30 Euro bezahlt (genauen Betrag weiß ich nicht mehr, ist auch abhängig vom Bundesland, ist aber im Internet zu finden.) Deshalb gibt es kaum eine Rechnung, die ein Patient zu sehen braucht, da gibt es nämlich nichts zu sehen außer der Flatrate, es sei denn man war im Krankenhaus und/oder hatte eine gerätemedizinische Behandlung. Und wenn vor Quartalsende die erlaubte Menge an Umsatz erreicht ist – gibt es einen Selbständigen in anderen Berufszweigen, dem der Verdienst vorgeschrieben wird? – arbeitet ein Arzt den restlichen Monat für umme. Das Gesamtrisiko trägt er dagegen allein, weil er ja selbständig ist. Die Ärztekammer ist anscheinend mit sich selber beschäftigt. Aber ein Arzt muss dort Mitglied sein. Viele Ärzte verdienen mittlerweile so viel oder wenig wie ihre Arzthelferinnen, manchmal sogar weniger. Und das Geld von der KV kommt eh immer ein halbes Jahr nach getaner Arbeit.

      Ich selber bin übrigens nicht im Arztberuf tätig.

      • Anke schrieb am

        Zu den Privaten gehöre ich ebenso und auch nicht im medizinischen Zweig tätig, bin ich aber wohl im Bilde über die teilweise erschreckende Zahl echt armer Ärzte, das Geld fließt statt dessen in die Säckel der Vorstände der GKK und der PKV und zu den Pharmakonzernen und Geräteherstellern.Ich bin ganz dringend für eine Bürgerversicherung um Tranzparenz zu erlangen und vor allen Dingen diese nimmersatten Vorstände los zu werden.

        • Dieter B. schrieb am

          Nimmersatte Vorstände! Da gibt es einen besonderen. Der schwergewichtige Köhler ist Vorstand der KBV, er bekommt ein Jahresgehalt von € 360000. Nach seiner Wiederwahl erhöhte er sein Gehalt um ca. €90000. Dann sind nochmals zusätzlich €180000 im Gespräch. Wie sieht es wohl bei all den Vorständen der Einzel KVen aus? Was übrigens die armen Ärzte angeht, ich kenne keinen einzigen der jemals einen Arzneiregress bekam obwohl zum großen Teil völlig überteuerte Medikamente verordnet wurden. Sowas nannte man Rezeptmarketing. Ich weiß wovon ich schreibe, ich war 30 Jahre im gesundheitssystem beschäftigt. Im übrigen zur Info. Die sogenannten Generika sind qualitativ in ihrer Wirkung ebenso hoch zu bewerten wie die teilweise stark überteuerten Medikamente der Erstanbieter. Generka=Nachahmermedikament wenn der Patentschutz des Originals ausgelaufen ist, dieser läuft in der Regel 10 bis 15 Jahre. Zum Schluss, wir sollten mal alle darüber nachdenken ob wir wirklich wegen jedem “Wehwehchen” zum Arzt laufen müssen. Je weniger “Wehleidigen” im Wartezimmer sitzen um so mehr hat der Arzt dann auch Zeit sich um die wirklich Bedürftigen zu kümmern.

    • Vorschlag: Neue Thema

      PFLEGEUMLAGE,ein Polit-Werk von SPD und Grünen,der gesetzlichen “Staatsräüber”! Es sind über 3.300 Amb. Pflege diensten betroffen!Zusammen 9.900 Stimmen (=hne Patienten und Angehörigen) werden “diesem Räuber” fehlen! Um was geht es:vor 12 Jahren wurde PFLEGEUMLAGE 1 eingeführt! Jedes Monat musste mein Pflegedienst ca. 3.000,00 € zahlen! Eigentlich nicht zahlen! Dieses Geld war uns per Gewalt weggenommen,ohne gesetzliche Gegenseitigkeit!Nach 10 Jahren gerichtlichen Streiten,BGH hat diese UMLAGE ungültig gemacht!Mit der Begründung:”…mit dem Grundgesetzt nicht vereinbar,usw,”!Mit dieser Umlage solten sog. Altenpfleger ausgebildet werden?Über 10. Jahren “Zwangszahlungen” haben wir keinen Altenpfleger gekriegt!Keinen Altenpfleger kann Krankenpfleger ersetzen!Dazu EU-Parlament hat der Deutschen Altenpflegerberuf “als untauglich,mangelhaft,usw.” aberkannt! Jetzt wurde in NRW wieder Diese PFLEGEUMLAGE eingeführt,ohne aufsicht an “Vegangenheit”, als Zwangspflicht! Wir arbeiten,dass selbst davon leben, die Sozialabgaben zahlen,Steuer zahlen,den MA Löhner zahlen und… verschiedene Betriebsausgaben leisten!!! In 1997 die Krankenkassen haben die Krankenpflegeschulen kaputtgemacht.Seit dieser Zeit die Kassen zahlen uns keine Fahrkosten für die Fahrten zu den Patienten!Die Autos kosten,Sprit steigt und steigt,Versicherungen auch, diese Kassen weiter zahlen nicht!Nur mehren für uns “verschiedene finanzielle” Belastungen & Abgaben!Beispiel: o. g. Umlage! “Diese ungerechte/räuberische Umlage mus weg!Bitte diese Thema zum Ihrem Politischen NRW Programm aufnehmen”… Ein fach so kurz.

      #

      1. Programm-Thema: > PFLEGEKAMMER! Wir sind als Deutschland einziges Land,das keine Pflegekammer hat! Diese will nich der Regierung mit der Unterstützung der Krankenkassen und der Ärztenkammer,u.a. Diese Kammer haben wir vor über 10. Jahren in ganzes Deutschland geschaft,aber die Länder und Busdesregierung wollen entsprechende Gesetze nicht zustimmen!D.h. andere Berufe in Deutschland eigene Kammer haben,sie ist uns untersagt! Einfach nach der “Prinzipien der Gleichbehandlung und Gleichberechtigung”?! Die Pflegekammer haben afrikanische Entwicklungsländer,aber wir können es nicht haben.Warum? Politiker schweigen… Und gleichzeitig uns nutzen “als selbsbedienungskasse”…

      Es ist noch mehr Ungerechtigkeit! Bis der nächsten Auftritt”…

      Mit freundlichen Grüßen

      Ischel Gid-Cohn aus NRW

  1. aura47 schrieb am

    Weg mit der dualen Gesundheitsvorsorge GKV/PKV Nach den Prinzip teile und beherrsche werden durch diesen Selbstbedienungsladen “duale Gesundheitsvorsorge” auf Kosten aller Krankenversicherten exorbitante Gewinne und Gehälter in die Taschen der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern, Ärzten, Verbandsfunktionäre, Vorständen von PKV/GKV und Lobbyisten gespült. Deshalb ist die Einführung einer Bürgerversicherung unumgänglich, siehe SPD/Grüne/Linke/Piraten?. Alle Einkommen, ohne Beitragsbemessungsgrenze, werden für die Finanzierung der Bürgerversicherung herangezogen. Bei abhängig Beschäftigten werden die Beiträge paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt. Berücksichtigt wird bei der Beitragsparität, die Abweichungen der durchschnittlichen gesundheitlichen Gefährdung an den jeweiligen Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber zahlt in Fall einer höheren als die durchschnittlichen gesundheitlichen Gefährdung des Arbeitnehmers anteilmäßig einen Zuschlag auf seinen Beitrag. Die Rücklagen der privat Versicherten werden bei Abschaffung der Vollversicherung durch private Versicherer und der Einführung einer Bürgerversicherung auf ein Treuhandkonto übertragen. Das kollektivistische Eigentum “ Rücklagen der Versicherten in der PKV” wird über das o. g. Treuhandkonto wieder auf den individuellen Eigentümer(Versicherter) zurückgeführt. Auf dieses Treuhandkonto können dann alle Krankenversicherten (Bürgerversicherung) freiwillig Beiträge einzahlen. Diese Rücklagen sind vererbbar. Von der erwirtschafteten Dividende können für alle Anteilseigner, dieses Kontos, entsprechend Ihrer erworbenen Anteile z.B. Krankenzusatzversicherungen generiert werden. Das Vermögen des Treuhandkontos ca.170 Milliarden Euro wird vorrangig in die Gesundheitswirtschaft investiert. Das Ziel ist, die Herstellung des Primats der wirtschaftlichen Interessen der Krankenversicherten, über die wirtschaftlichen Interessen der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern, Ärzten, Verbände, Verbandsfunktionäre, Vorständen von PKV/GKV und Lobbyisten.

  2. Schlauberger schrieb am

    Wie wäre es mit nur EINER (!) staatlichen Krankenversicherung in die ALLE (!) Bürger über 18 Jahre einzahlen, um eine solide Grundversorgung sicherzustellen? Zusätzliche Leistungen könnten darüber hinaus individuell mit privaten Versicherungen vereinbart werden.

    P.S.: Leider fehlt mir die Zeit (und wahrscheinlich auch die Kompetenz) alle Aspekte dieses Gedanken sauber auszuarbeiten.

    • Lützower Jäger schrieb am

      Wollen wir diesen Verbände-Feudalstaat in einen demokratischen Sozialstaat umwandeln, dann ist dieser Gedanke der richtige Ansatz: 1. Aus jedem € Einkommen (Zinsen, Mieten, Gehälter, Boni – ohne Bemessungsgrenze!) wird eine Gesundheitssteuer von 1% eingezogen. 2. Der Gesundheitsminister schafft eine soziale Pflicht-Krankenversicherung für ALLE und bietet eine ausformulierte Grunddeckung. Die Kosten für diese Grunddeckung werden jährlich zwischen Ministerium und der Krankheits-Industrie ausgehandelt (Krankenhausträger, Pharmaindustrie usw). Alle Kosten verursachenden Bürokratien zwischen Ärzten und Patienten(Kassenärztliche Vereinigung usw)werden abgeschafft. 3. Wer mehr Komfort sucht, kann dies bei Ersatz- und Privatkassen zusätzlich versichern. 4. Jeder Arztbesuch erfolgt auf Rechnung. Patienten haben die Kontrolle über die Rechnungsbeträge und Umfang der Behandlung.

      Dies wäre mein Vorschlag zum Einstieg in eine Gesundheitsreform, die den Namen verdiente.

      • pazifist schrieb am

        Hoffentlich hat dieser Ansatz eine Zukunft, wenn die Piraten endlich Einfluss auf die Politik nehmen können. Für die Finanzierung des Gesundheitswesens ist das alles o.k., im Sinne einer Bürgerversicherung. Zusätzlich halte ich es für wichtig, die Pharmalobbyisten komplett abzuschalten. Die Pharmaindustrie schwatzt den Ärzten bewusst Mittel auf, die nachweislich keinen oder nur minimalen Zusatznutzen haben (siehe Impfstoff gegen Schweinegrippe, das Virustatikum Tamiflu, die Statine gegen Cholesterin), aber Milliarden-Profite bringen. Diese Milliardenprofite im mehrstelligen Bereich fehlen der Gesellschaft. Ich bin Insider, kenne die Gesundheitssysteme der DDR (20 Jahre) und der Bundesrepublik (20 Jahre) aus eigener Mitarbeit.

  3. Tigerle schrieb am

    Monopolisten, auch wenn diese staatlich geleitet sind, sind nur seltenst von Vorteil. Wenn es nur eine KV gäbe, so hätte diese keinerlei Leistungsdruck und der Kunde, also der gemeine Bürger, würde darunter leiden, dass diese eine staatliche KV keinerlei Leistung bieten würde, die über ein gesetzlich geregeltes Mindestmaß hinaus geht, sofern dieses Mindestmaß eingehalten würde.

    • pazifist schrieb am

      Worin besteht die “Leistung” der KVen und der BKV? Sie leisten nichts(!) außer dass sie Leistungen der Ärzte aus den Töpfen der Krankenkassen bezahlt, abzüglich der Vorstandsgehälter von jeweils etwa einer Viertelmillion pro Person und der erforderlichen Bürokratie!

    • Heinz Gebhardt schrieb am

      Haben wir schon,alle zahlen den selben Beitrag von 15,6% und Leistungen der GKV sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und darauf berufen sich Krankenkassen. Die Gesundheitsreform was für ein Witz, von den schwarzen Wutzen und gelbe Seuche eingeführt,zahlte vorher 12,9 bei der BKK Mobil Oil. Jetzt haben die Kassen 19 MRD überschuß, die sich der Steuerhinterzieher Schäuble und unsere SED Erika am liebsten einsacken wollen, also liebe Piraten dranbleiben.

      • Cornelia Buerger schrieb am

        Falsch, die Leistungen werden nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Bitte informiere Dich! Das macht der gemeinsame Bundesausschuss, einfach mal googeln!!!!!

  4. Schaumi schrieb am

    Ich bin auch in der PKV und nicht im medizinisch Zweig tätig, ABER ich bin Rentner seit dem 48 Lebensjahr. So jetzt kommt es: Ich werde von der PKV NICHT als Rentner eingestuft, sondern bis zum 65 Lebensjahr als VOLL Erwerbsfähig. Das ist Gesetz !!!!!! UND noch einen drauf: Damit ich, wenn ich mal in Rente gehe (ich bin ja schon in Rente) zahle ich 10% mehr ein, damit ich als Rentner mit 65 weniger an Beiträgen zahlen soll. Vom Peditionsausschuss habe ich die Antwort bekommen, ich solle doch zum Sozialamt gehen, wenn ich den Betrag von meiner Erwerbsunfähigkeitsrente nicht aufbringen kann (liegt mir schriftlich vor). Ein Wechsel in die GKV ist nicht mehr möglich, da einmal PKV immer PKV, ich kann keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen. Wer in die PKV wechselt, spielt Lotto. Ich zahle jeden Monat 700 Euro von meiner Rente an die PKV. Übrigens, die PKV weiß genau, das ihre Kunden nicht mehr zurück in die GKV können und berufen sich auf das Gesetz, welches die Schrödermafia eingeführt hat. Fazit: Wer in die PKV wechselt, darf nicht Erwerbsunfähig werden, man wird als Erwerbsfähiger von der PKV angesehen, gilt als Koletteralschaden für den Gesetzgeber und muß noch 10% von der Versicherungssumme für die Verringerung der Rente im Altersrentenfall zahlen (obwohl er schon Rentner ist). Mich würde mal interessieren, wie die Piraten sich zu so einer ungerechten Gesundheitspolitik verhält. Danke fürs lesen

    • pazifist schrieb am

      Auch ich stand einmal vor der Wahl PKV – oder in der GKV bleiben. Es gab viele Warnungen vor der PKV. Am meisten lockten die niedrigen Beiträge. Und so halte ich es für mehr als gerecht, dass diejenigen, die das Solidarsystem der GKV zum persönlichen Nutzen verlassen haben, und die Profite der PKV-Aktionäre bezahlen, nicht ohne weiteres wieder unter den Schirm der solidarischen GKV-Zahler schlüpfen dürfen. Schließlich haben sie selbst nur an ihren Vorteil gedacht, als sie die GKV verlassen haben, sonst hätten sie mit den höheren Beiträgen solidarisch andere Kranke finanzieren müssen. Also: immer auch an später denken!

      • Cornelia Buerger schrieb am

        Die Aussage, dass alle die GKV zum persönlichen Nutzen verlassen haben, ist falsch und unreflektiert. Es gibt sicher viele, die über der Beitragsbemesseungsgrenze liegen und deshalb in die PKV wechseln. Aber ergibt auch eine ganze Reihe von Leuten, die keine Wahl hatten und von Anfang an in die PKV mussten, kleine Selbstständige zum Beispiel.

  5. Franjo schrieb am

    Fakt ist, das der soziale Grundgedanke der Krankenversicherung in den Jahren seit bestehen des selben, immer mehr ausgehöhlt wurde/wird! Es gibt zu viele Ausnahmen! Wieso können sich die höher verdienenden Berufsgruppen aus der sozialen Verantwortung ausklinken!! Die z. B. Selbstständigen und Freiberufler entziehen/klinken sich in den gesunden Lebensjahren aus der sozialen Verantwortung. Werden sie aber krank, bzw. Älter, können sie oftmals ihre dann ständig steigenden privaten Krankenversicherungen/Beiträge nicht mehr schultern7bezahlen. Wir brauchen dringend eine Pflichtversicherung für “Alle” ohne Lobbyismus-Ausnahmen! Gleiches sollte auch für die Rentenversicherung gelten! Hier ist ein dringender Handlungsbedarf seitens der Gesetzgebung angesagt! Ich weiß, es bleibt ein Traum bei der jetzigen Politischen Lobbyisten-Parteien-Landschaft in D.!!

  6. Schaumi schrieb am

    Warum mein Beitrag nicht erscheint? Ich weiß es nicht, also nochmal: Ich bin in der PKV aber nicht medizinisch tätig. Ich bin seit dem 48. Lebensjahr ERWERBSUNFÄHIG, d.h. ich kann krankheitsbedingt nie mehr arbeiten, also Rentner. Ich werde aber von der PKV als ERWERBSTÄTIG eingestuft, da das Gesetz ist. Rentner ist nur der, der bis zum 65. Lebensjahr gearbeitet hat. Dadurch muss!!!! ich den vollen ERWERBSTÄTIGENSATZ entrichten (700 Euro von der Erwerbsunfähigkeitsrente), werde auch nicht in den RENTNERTARIF übernommen (da es ja Gesetz ist). Noch einen drauf: Ich muss jeden Monat 10% an Rücklagen für die Zeit als Rentner entrichten (da es ja Gesetz ist und ich ja schon Rentner bin, Merkt ihr den Unterschied?). Der Petitionsausschuss schrieb mir auf Antrag:”Gehen Sie doch zum Sozialamt, die sind für solche Fälle zuständig (Ich wollte nur als Rentner mit den anderen Rentnern gleichgestellt werden)”. Durch die Schrödermafia, die dieses Gesetz erlassen hat, gibt es für mich keine Möglichkeit als zum Sozialamt zu gehen. Ich möchte nun von den Piraten wissen, wie die zu diesen Fällen stehen, denn inzwischen sind zig Fälle bei der Arge aufgetaucht und werden als Kollateralschaden geführt. Die PKV weiß genau, das die Abhängigen nicht wechseln können und heben die Beiträge noch weiter an, der Staat zahlt ja, das nenne ich mal “SOZIALEN UNFUG” auf Kosten derer, die sich nicht wehren können.

  7. Achim Horst Pohl schrieb am

    So lange die Pharma-Lobby die Gesundheit betreffende Gesetzgebung von Brüssel bis Berlin weiterhin dominiert und sich die nötigen “Volksvertreter” mit dem Versprechen auf Beraterjobs nach Beendigung der politischen Karriere gefügig macht, wird sich, so der demographische Wandel noch hinzukommt,in Richtung eines humaneren Gesundheits-und Sozialsystems alles nur weiter zum Schlechteren ändern.Die Privatisierung der Gesundheit, eines an sich öffentlichen Gutes zur Selbsterhaltung des Menschen, wird weiter fortschreiten. Dies sieht man allein schon daran,dass viele Krankenhäuser mittlerweile nicht mehr dem Prinzip eines Grundversorgungsauftrages verpflichtet sind, sondern nur noch utilitären Kosten-Nutzen-Abwägungen.Der Mensch wird als Patient zunehmend zum “Humankapital im Krankenbett” degradiert, dessen Behandlung einerseits den Einsparungszwängen, andererseits der Gewinnmaximierung unterliegen…

  8. Thomas schrieb am

    Der Artikel beleuchtet die Probleme im Gesundheitswesen schon recht gut. Mit den meisten Ideen bin ich sehr einverstanden. Ein Aspekt hat mir aber gefehlt. Da ich hier aber die größte Bedrohung für das Gesundheitswesen der Zukunft sehe möchte ich ihn hier kurz darstellen. Die Bundesregierung hat die Berufsordnung der Ärzte in den letzten Jahren mehrfach verändert. Entscheidende Auswirkungen wird besonders das Wettbewerbsstärkungsgesetz haben! Dies ermöglicht großen Konzernen, namentlich der Röhn Klinken AG (100% Bertelsmann Tochter) sogenannte MVZ zu betreiben. Hier arbeiten dann alle Ärzte als Angestellte ohne wirtschaftliches Risiko, dafür aber mit einem Betriebswirt als Chef. Dies war den Ärzten früher durch die Berufsordnung verboten. Jeder mag sich selbst überlegen welche Auswirkungen dies auf die medizynische (sorry) Versorgung haben wird. Besonders dann, wenn erst mal die freiberuflich tätigen Ärzte durch die konkurriernden MVZ verdrängt sind. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind vom Gesetzgeber nämlich für die MVZ viel günstiger vorgegeben worden.Hier entfallen die Umsatz Beschränkungen, die Claudia beschreibt. Ein MVZ darf so viele Patienten abrechnen, wie es auch behandelt. Da lohnen sich auch Öffnungszeiten von 7:00 bis 22:00 Uhr. Was dann einen weiteren Wettbewerbsvorteil verschafft. Wenn dann der Freiberufler ausgestorben ist können die großen Gesundheitskonzerne die Preise diktieren und die Gewinne abschöpfen. So wie es in der Vergangenheit schon mit der Lebensmittel Branche passiert ist. Wettbewerb ist sicher für die Qualität der erbrachten Leistung gut, aber nur wenn alle zu gleichen Konditionen konkurrieren. Dies sieht das Wettbewrbsstärkungsgesetz aber nicht vor. Es schafft die Grundlage für die Industrialisierung medizinischer Leistungen. Wollt ihr das?

  9. Albertine schrieb am

    Mein Partner und ich sind leider sehr oft auf Krankenhäuser angewiesen. Durch Zusatzversicherung ist es und möglich dort privat behandelt zu werden. Seit 30 Jahren ist mir bewußt, dass als Privater in vielen Fällen eine andrer medizinische Versorgung stattfindet. Einiges wäre obwohl wirklich notwendig und unabdingbar als Kassenpatient nicht zu erlangen. Trotzdem ja wir haben schon ein tolles System. Man muss halt viel klagen und selber wissen. Eine einheitliche Bürgerversicherung wäre auf jeden Fall wichtig. Es ist nämlich auch nicht einzusehen, dass Menschen die nicht zahlungspflichtig sind, oft aus Leichtsinn vom Gutverdiener abrutschen, alle Sozialleistungen erlangen, ohne jemals einbezahlt zu haben. Außerdem wäre das System finanzierbar und besser auszubauen. Was ich wirklich unverschämt finde, ist dass von den Überschüssen was in den normalen Bundeshaushalt fließen soll. Das dürfte nie sein. Auffallend ist aber egal in welcher Institution engagierte Mitarbeiter und Ärzte finden immer einen Weg alle Versicherten gut und ausreichend zu behandeln. Um wichtige Medikamente zu erhalten müssen leider aber auch Patienten in die Trickkiste greifen (Beispiel Messstäbchen bei Diabetes, Patienten gehen dazu über sich teueres Insulin verschreiben zu lassen das dann nicht benützt wird, , weil sie sonst die Stäbchen nicht erhalten, obwohl man durchaus mit anderen Mitteln und Lebensstil die Krankheit im Griff haben kann, aber nicht ohne Kontrollmessungen.) Die Pharmakonzerne sind nach wie vor die größten Preistreiber. Es gibt viel zu tun Albertine

    • Rimkus Gabi schrieb am

      Ich bin nur Kassenpatient und leider auch schon zu alt für eine Zusatzversicherung, die mir Privatleistungen oder bessere Leistungen bringt. Ich weiß das das so ist, weil ich einen Vergleich dazu habe. Das Problem mit der Gesundheit ist ein vielseitiges! Zum einen werden die Ärzte meiner Meinung nach unterbezahlt (die Führungsriege der krankenkassen,die nichtmal eine Ahnung vom Menschenleben haben erhält viel mehr) Dann werden Ärzte, Professoren oft mit der Leitung von Kliniken betraut, die dann wirtschaftlich geführt werden sollen, obwohl sie keinen Schimmer von Wirtschaft haben – eben von Menschenleben! Viele Hausärzte (Landärzte) sind oft gar nicht in der Lage die teuren neuen medizinischen Geräte anzuschaffen oder zu bezahlen, weil eben der Etat doch sehr begrenzt wird – stichwort Budgetierung. Aber auch der Patient sollte ein stärkeres Bewußtsein für sich und seine Gesundheit entwickeln. Oft werden die Ratschläge von Ärzten mißachtet. Bei einer Grippe oder infektösem Schnupfen hilft oft auch schon eine Bettruhe und die teueren Medikamente können außen vor bleiben. Es wird viel zu oft und zu schnell zu Pharmaerzeugnissen gegriffen – meist werden diese gefährlichen Mittel auch noch in der Werbung gepriesen. Der Patient schließt oft aus diesen Falschmeldungen falsche Schlüsse und führt seinem Körper Pillen und Tropfen zu, die jeder Grundlage der Medizin entbehren. Es gibt ein Verbot für Zigarettenwerbung, warum nicht für Medikamente? Die rufen doch oft genausoviele Krankheiten hervor wie Alkohol und Nikotin. Leider ist die Werbung und das Anpreisen von angeblichen Wundermitteln noch immer hoch im Kurs und es wird immer mehr! Jede zweite Reklame offeriert Produkte, die uns gesund, heiter, traumfest und wach, fit und stark machen sollen! Da ist noch viel mehr im argen als nur der hohe Krankenkassenbeitrag, der noch dazu auch ungleich verteilt wird. Wenn ich nur daran denke, dass ich vom Festzuschuß nur 65% erhalte, weil ich Arbeitnehmer bin und für meine Beiträge selbst aufkomme während andere den Zuschuß komplett kassieren ohne auch nur einmal dafür gearbeitet zu haben krieg ich den Hals. Ja, eine Reform des Gesundheitswesen ist nötig aber auch die Patienten sollten daran mitarbeiten und nicht nur durch Zuschußpunkte bei den Krankenkassen dazu animiert werden. Die Krankenkassen und die Regierung sollten eher das Modell umfassende Ganzheitsdiagnostik unterstützen statt Pillenfarmen. Zu diesem Gesamtkonzept gehört natürlich auch, dass unsere Arbeitgeber endlich begreifen, dass ein Mensch keine Maschine ist und nicht durch eine Wunderpille 24 Stunden einsatzfähig sein kann. Der Mensch braucht hin und wieder Erholung und keine Pille so wie der PC einen Techniker oder ein neues Modul.

  10. Guido schrieb am

    Als niedergelassener Hausarzt habe ich folgende Meinungen: Abschaffung der privaten Vollversicherung, da sie zu einer erheblichen Verschwendung von Geld führt, das besser solidarisch eingesetzt werden könnte. Ausweitung der Beitragsbemessungsgrundlage auf alle Einkunftsarten, aber Erhalt einer Obergrenze. Einige wenige statt über 150 Kassen würden erheblich Geld einsparen und trotzdem den Wettbewerb erhalten. Wegfall von Budgets (v.a. Medikamente) mit persönlicher Haftung der Arztes. Wenn Budgets überschritten werden, hat das medizinische Gründe, da kein Arzt einen Nutzen von einer Verschreibung hat. Erstellung einer Positivliste der verordnungsfähigen Medikamente, die schon mal existierte, aber von der Pharmalobby im letzten Moment verhindert wurde. Pharmaindustrieunabhängige Nutzenbewertung einiger extrem teurer Arzneimittel. Wegfall der Praxisgebühr. Dispensierrecht (Medikamentenausgabe) für Ärzte, um die hohen Apothekeraufschläge zu reduzieren… (kann man endlos fortsetzen) Insbesondere aber Verhinderung der Aufteilung des kompletten Gesundheitsmarktes auf die 4 großen Konzerne, die schon den Großteil der Krankenhäuser aufgekauft haben und gerne bei den Praxen weitermachen würden.

  11. Neben dem Fokus auf die Finanzierung der Heilung von Krankheiten sollten sich die Piraten auch einmal genauer die Vorbeugung im Arbeitsschutz ansehen. Interessanterweise finden wir eine explizite Vorschrift zum Einbezug psychischer Belastungen in den Arbeitsschutz derzeit nur in der Bildschirmarbeitsverordnung. Vielleicht wird es computeraffine Piraten überraschen, dass in Arbeitsschutz bedienunfreundliche Bedienschnittstellen sogar als körperverletzende Fehlbelastungen eingestuft werden können. Auch ist bietet die Bildschirmarbeit eine der klarsten Möglichkeiten, zu zeigen, dass sich die Mehrheit der Unternehmen immer noch über die Vorschriften hinwegsetzen können. Angesichts des inzwischen vorhandenen Wissens in diesem Bereich muss man davon ausgehen, dass viele Unternehmer hier vorsätzlich die Gesundheit ihrer Mitarbeiter gefährden. // Wie ernst nimmt die Piratenpartei den Arbeitsschutz bei Bildschirmarbeitsplätzen? Kennt der AK Gesundheit Begriffe wie Belastung, Fehlbelastung, Beanspruchung, Fehlbeanspruchung, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention? Ist psychische Belastung für die Piraten nur ein Thema für Warmduscher oder verstehen und unterstützen sie den verhältnispräventiven Ansatz des Arbeitsschutzes? Wissen sie, was ein verhältnispräventiver Ansatz ist?

  12. aura47 schrieb am

    Die Duale Gesundheitsvorsorge PKV/GKV muss weg Nach den Prinzip teile und beherrsche werden durch diesen Selbstbedienungsladen “duale Gesundheitsvorsorge” auf Kosten aller Krankenversicherten exorbitante Gewinne und Gehälter in die Taschen der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern, den Verbänden, Verbandsfunktionären, Ärzten,Apothekern, Lobbyisten und Vorständen von PKV/GKV gespült. Deshalb ist die Einführung einer Bürgersozial-AG oder eines Bürgersozialverein auf Gegenseitigkeit das Ziel. Eigentümer oder Mitglied, ist der stimmberechtigte Versicherte, unabhängig von der individuellen Beitragshöhe, mit einer Stimme. Oberstes Gremium ist Aktionärsversammlung oder die Vollversammlung. Die Willensbildung erfolgt demokratisch von unten nach oben. Private Investoren mit Stimmrecht oder sonstigen Einflussmöglichkeiten werden nicht geduldet. Eine dieser oben genannten Organisationsformen währe das Organ der Versicherten für Aktionen am Gesundheitsmarkt, und zum steuern der vorhandenen Finanzmittel. Sie beschaffen und kontrollieren die erforderlichen Gesundheitsprodukte und den umfassenden Gesundheitsservice für alle Kranken und Pflegeversicherungen. Die Krankenversicherungen(Eigenprofitcenter)bieten Ihren Mitgliedern identische Leistungen der Grund und Zusatzversorgung an. Alle erforderlichen geschäftlichen(Einkauf) organisatorischen Aktivitäten zur Gewährleistung einer gerechten Kranken und Pflegeversicherung mit den anderen Markteilnehmern übernimmt eine der oben genannten Organisationen. Alle Einkommen, ohne Beitragsbemessungsgrenze und gegebenenfalls zusätzlich Steuermittel, werden für die Finanzierung für eine der oben genannten Körperschaften herangezogen. Bei abhängig Beschäftigten werden die Beiträge paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingezahlt. Berücksichtigt werden bei der Beitragsparität, Abweichungen der durchschnittlichen gesundheitlichen Gefährdung am Arbeitsplatz, aber auch persönlichen Risiken (Rauchen, Extremsportarten u.ä.), und Präventionsmaßnamen des Einzelnen für die Erhaltung seiner Gesundheit. Der Arbeitgeber zahlt im Falle einer, die durchschnittliche gesundheitlichen Gefährdung überschreitende Tätigkeit, anteilmäßig einen Zuschlag auf seinen Arbeitgeberbeitrag. Das gleiche gilt für abhängig Beschäftigten sowie für freie Berufe bei risikobehaftete Lebensgewohnheiten und Freizeitaktivitäten. (Gesundheitsgefährdungsrisikozuschlag). Die Rücklagen aller privat Versicherten werden bei Abschaffung der Vollversicherung durch private Versicherer und der Einführung einer Bürgerversicherung auf ein Treuhandkonto übertragen. Das kollektivistische Eigentum “ Rücklagen der Versicherten in der PKV” wird über das o. g. Treuhandkonto wieder auf den individuellen Eigentümer(Versicherter) zurückgeführt. Auf dieses Treuhandkonto können dann alle Krankenversicherten der Bürgersozial -AG oder eines Bürgersozialverein? freiwillig Beiträge einzahlen. Diese Rücklagen sind vererbbar. Von der erwirtschafteten Dividende können für alle Anteilseigner, dieses Treuhandkontos, entsprechend Ihrer erworbenen Anteile z.B. Krankenzusatzversicherungen, Gesundheitsvorsorgeleistungen usw. generiert werden. Das Vermögen des Treuhandkontos ca.170 Milliarden Euro wird vorrangig in die Modernisierung der Strukturen für die Behandlung und die Gesundheitsversorgung der Versicherten investiert. Zum Beispiel flächendeckend in Medizinische Bürgerzentren als der Eingang mit einer umfassenden Vorsorgung und Behandlung der Versicherten, an Stelle des uneffektiven Praxissytems von niedergelassenen Ärzten, Apothekern und anderen medizinischen Dienstleistern. Das Ziel ist, die Herstellung des Primats der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interessen der Krankenversicherten, über die nur wirtschaftlichen getriebenen Interessen der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern, den Verbänden, Verbandsfunktionären, Ärzten, Lobbyisten und Vorständen von PKV/GKV. Ein Gespenst geht um der mündige Bürger/Krankenversicherte. Der Krankenversicherte hat nichts zu verlieren als seine Abzocker.

  13. aura47 schrieb am

    Privat Krankenversicherte boykottiert und sabotiert die Prämienorgien der privaten Krankenversicherer. Werdet Nichtzahler und organisiert euch !!! “Nichtzahlen” der PKV-Prämien ist das einzige Mittel im Kampf gegen Abzocke und Missmanagement durch die privaten Versicherer und der verfehlten Lobbypolitik für die Gesundheitsmafia von Schwarz, Gelb, Rot und Grün. Privat krankenversichert bedeutet generell unkalkulierbare Beitragentwicklung und ab den 55. Lebensjahr. Zwangsmitgliedschaft bei ständig steigenden Mitgliedsbeiträgen und Absenkung der vereinbarten Versicherungsleistungen. Zum Beispiel stiegen meine Prämien 2011 um ca. 30% und 2012 um 70%/Monat. Meine Selbstbeteiligung wurde von 750 €/Jahr auf 1000 € /Jahr nach 18 Jahren PKV Mitgliedschaft und 30.000 € Altersrücklagen, erhöht. Ab den 01.01.2012 bin ich deshalb “Nichtzahler”

    Euer “Nichtzahler”

    • Jürgen schrieb am

      Ja ne, is klar. Nichtzahlen ist ja auch die Lösung… Schon überlegt, wie teuer eine kleine OP ist? Da kommen schnell mal TEU 3-5 zusammen. Oder eine Zahnkrone beim Zahnarzt? € 500,– sind da nicht viel. Und die PKV zahlt nicht wegen nicht erbrachter Versicherungsprämien. Aber nicht so schlimm, dann zahlt man eben selbst… An die Möglichkeiten, eine Prämienreduzierung zu erreichen, wurde wohl nicht gedacht (Selbstbehalt erhöhen, in einen anderen Tarif wechseln). Da ist ja einfach “Nichtzahlen” viel einfacher. Werde ich demnächst beim Bäcker auch machen, wenn die Brötchen wieder teurer werden… Einfach Tüte nehmen und wegrennen! Man, was für ätzende Beiträge werden hier geschrieben??? Schönen Abend noch, Gruß, Jürgen

    • aura47 schrieb am

      Das Ziel dieses Boykotts(Nichtzahler PKV) ist es die Ursache für diesen Boykottaufruf die staatlich sanktionierte Diktatur und Abzocke des totalitären System PKV über seine eignen Versicherten zu beseitigen. Das hat natürlich auch für den Boykotteur Konsequenzen, aber soll mann als Bürger alles hinnehmen und schweigen oder für ein besseres und gerechteres System kämpfen. Ich verweise auf eine CDU Ministerin im jetzigen Kabinett, sie hat zum Boykott gegen Zusatzbeiträgen von 5.- € in der GKV aufgerufen. Sie ist ganz bestimmt nicht Mitglied einer GKV aber bestimmt eine Lobbyistin. Ein Schelm ist der Böses dabei denkt.

      • aura47 schrieb am

        Ein Basisdemokratisch Kontrolliertes Gesundheitssystem ist kein und hat kein Monopol. Es währe nur ein steuerndes Bürgerorgan, die demokratischen Bürgersozial – AG, bzw. ein Bürgersozialverein auf Gegenseitigkeit privatrechtlich, oder eine Bürgerversicherung gemeinnützig, mit Verfassungsrang.

  14. Cornelia Buerger schrieb am

    Das beste ist wohl die Einführung einer Bürgerversicherung. Beitragspflichtig sollten alle Einkünfte sein – bis zu einer Beitragsbemessungsgrenze. Aber das haben ja schon viele hier im Forum vorgeschlagen. Eine Einheitskasse hilft nicht, Monopol ist immer schlecht. Ansonsten finde ich es falsch, das Gesundheitswesen in Deutschland immer pauschal schlecht zu machen. Es ist gut. Woanders muss man erst mal Geld auf den Tisch packen, um einen Arzt zu sehen. Das gibt es in Deutschland so nicht.

    • aura47 schrieb am

      Die Beitragsbemessungsgrenze muss beseitigt werden werden,oder sind Sie betroffen dann können Sie doch froh sein das sie gut verdienen und entsprechend bezahlen dürfen. Die meisten Können es nicht!

  15. Bene Bürger schrieb am

    Dies betrifft zwar jetzt vor allem das Thema Pflegeversicherung, aber gehört ja in eine Gesundheitsreform eigentlich mit rein: Ich finde, hier sollte etwas getan werden, indem man das System der Pflegestufe abschafft und so ein wirtschaftliches Rennen zwischen den Altersheimen um möglichst hohe Pflegestufen (3) zu verhindern. Im gesamten System besitzen Institutionen mehr Geld, je schlechter es ihrem Klientel geht. Man sollte es doch eher anders herum betrachten und für die Gesunderhaltung zahlen! Deshalb sollte jeder Mensch einen gleichen Anteil zu seinem Altersheim bzw. dafür, dass er als Pflegefall anerkannt ist, bekommen! Damit könnte man schon alleine viel Geld für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (kurz MDK) einsparen, der in regelmäßigen Abständen in der Einrichtung vorbei schauen muss und überprüfen, ob die Angaben über die Gebrechlichkeit der Bewohner stimmen. Und vor allem das menschenunwürdige Geschacher um die Pflegestufe zwischen Einrichtung und MDK würde beendet werden.

    Auch hat mich meine Erfahrung in der Pflege gelehrt, dass die “niedrigen” Pflegestufe 1 Bewohner häufig genauso viel Zeit benötigen, um einmal eine Unterhaltung zu führen etc. wie ein Pflegestufe 3 Bewohner, welche häufig zu keiner wahrnehmbaren Kommunikation mehr in der Lage sind und deshalb “einfach abgearbeitet” werden können.

    Es bleibt zu hoffen, dass Bewohner dann dort in ein soziales Gefüge aufgenommen werden und dieses Gefüge möglichst lang erhalten bleiben soll, weil es dann das höchste Ziel werden muss, den Bewohner möglichst gesund zu erhalten, da ein suchen nach einem “Nachmieter” viel Geld kosten würde.

    • aura47 schrieb am

      Natürlich haben Sie Recht Die Pflegversicherung muss im Rahmen der der Auflösung des dualen Versicherungssystems PKV/GKV Bestandteil einer demokratischen Bürgersozial – AG bzw. ein Bürgersozialverein auf Gegenseitigkeit privatrechtlich oder eine Bürgerversicherung gemeinnützig mit Verfassungsrang sein.

  16. aura47 schrieb am

    Bürgermanifest Ein Gespenst geht um der mündige Bürger. Der mündige Bürger hat nichts zu verlieren als die Abzocker und Parasiten an und in den Sozialsystemen.

    Das duale Gesundheitssystem GKV/PKV das Auslaufmodell aus den 19 und 20 Jahrhundert von Bismarck und Kohl Nach den Prinzipien des Ständestaates teile und beherrsche werden mittlerweile durch diese zum Selbstbedienungsladen mutierten duale Gesundheitssystem GKV/PKV auf Kosten aller Krankenversicherten exorbitante Gewinne und Gehälter in die Taschen der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern, den Verbandsfunktionären, Ärzten, Apothekern, Lobbyisten und von ca., 200 Vorständen von PKV/GKV gespült. Deshalb ist die Einführung einer demokratischen Bürgersozial – AG bzw. ein Bürgersozialverein auf Gegenseitigkeit privatrechtlich oder eine Bürgerversicherung gemeinnützig mit Verfassungsrang, das Ziel. Der Bürger als Eigentümer oder Mitglied ist der Begünstigte, und hat unabhängig von seinen individuell wirtschaftlich geschuldeten Beitrag, eine Stimme in der Aktionärsversammlung oder Vollversammlung in einer dieser drei vorgestellten Köperschaften. Die Willensbildung, der der im Rahmen eines Bürgerentscheid auszuwählenden Körperschaft, erfolgt Basisdemokratisch. Private Investoren mit Stimmrecht oder Einflussmöglichkeiten der Politik gibt es nicht. Eine dieser hier vorgestellten Organisationsformen würde letztlich als das Organ im Verfassungsrang für alle Bürger die umfassende Gesundheitsführsoge gewährleisten, und die vorhandenen Finanzmittel bedarfsgerecht und verantwortungsvoll steuern. Es beschafft und kontrolliert die erforderlichen Gesundheitsprodukte und Serviceleistungen dritter und organisiert einen umfassenden einheitlichen Vorsorge und Gesundheitsschutz für alle Bürger.

    Diese Systeme ist Umlage und Beitragsfinanziert. Alle Einkommen, ohne Beitragsbemessungsgrenze und gegebenenfalls zusätzlich Steuermittel, werden für die Finanzierung einer umfassenden Basisversorgung herangezogen. Bei Bedarf können Zusatzversorgungen von der Körperschaft angeboten von allen Begünstigten dazugebucht werden. Eine wirtschaftlich vertretbare Anzahl territoriale Ableger (Eigenprofitcenter) der Körperschaft bieten allen Begünstigten identische Leistungen, der Basis und Zusatzversorgung, an. Bei abhängig Beschäftigten werden die Beiträge paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingezahlt. Berücksichtigt werden bei der Beitragsparität, Abweichungen von der durchschnittlichen gesundheitlichen Gefährdung bei der Erwerbsarbeit aber auch risikobehaftete persönliche Lebensgewohnheiten (Rauchen, Extremsportarten u. ä.) des einzelnen Begünstigten. In diesen Fälle einer die überdurchschnittlichen gesundheitlichen Gefährdung fällt anteilmäßig ein Gesundheitsgefährdungs-risikozuschlag auf den Beitrag an. Präventionsmaßnamen des Begünstigten für die Erhaltung seiner Gesundheit mindern die Beiträge. Außer der Beitragsparität für abhängig Beschäftigte und ihre Arbeitgeber, gilt das in diesen Absatz beschriebene auch für die freien Berufe.

    Alle Rücklagen der privat Krankenversicherten in der PKV werden nach der Abschaffung der PKV und bei der Einführung einer der oben genannten Körperschaften, auf ein Treuhandkonto übertragen. Das kollektivistische Eigentum “ Rücklagen der Versicherten in der PKV” wird über dieses Treuhandkonto wieder auf den individuellen Eigentümer zurückgeführt. Auf dieses Treuhandkonto können dann alle Begünstigten der Bürgersozial -AG oder eines Bürgersozialverein oder Bürgerversicherung freiwillig Beiträge einzahlen. Diese Rücklagen sind vererbbar. Von der erwirtschafteten Dividende können für alle Anteilseigner dieses Treuhandkontos, entsprechend Ihrer erworbenen Anteile z.B. Krankenzusatzleistungen, Gesundheitsvorsorgeleistungen usw. generiert werden.

    Das Vermögen des Treuhandkontos ca.170 Milliarden Euro wird vorrangig in die Modernisierung der Strukturen für die Behandlung und die Gesundheitsversorgung der Versicherten investiert. Zum Beispiel in sozialmedizinische Bürgerzentren, als den Zugang für die umfassendes flächendeckende Vorsorgung und Behandlung und Betreuung aller Bürger . Es tritt an die Stelle des jetzigen unwirtschaftlichen und den Wettbewerb verzerrende Systems von Praxen niedergelassenen Ärzte, Apotheken und ihren Privilegien und die anderen medizinischen Dienstleistungsanbieter. Das Ziel ist es, das Primat der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interessen der Bürger, über die nur wirtschaftlichen getriebenen Interessen von der Gesundheitswirtschaft und ihren Drückern und den Verbandsfunktionären, Ärzten, Apothekern, Lobbyisten und den Vorständen von PKV/GKV, durchzusetzen.

    Stand 16.04.2012

  17. voss-seligenstadt schrieb am

    Gerade sitzen die Krankenkassen auf einem Guthaben, und man berät, was man mit dem Geld anstellen sollte. Auf keinen Fall die Beiträge senken! Höre ich. Stattdessen Begehrlichkeiten von vielen Seiten. Wir haben es mit Interessenverbänden zu tun; da ist die Pharma – Industrie, die immer grössere Gewinne haben will (daher gibts die EU bezüglich Medikamente für den Bürger garnicht; die Zulassung der Medikamente ist so formuliert, dass man normalerweise nur in Deutschland zugelassene Medikamente bekommt, oder – Nur! über den deutschen Apothekenhandel auch ausländische dort zugelassene Medikamente). Was zu tun wäre, um EU – weit Wettbewerb zu generieren, wäre demnach, EU-weit auf alle Medikamente zugreifen zu können, Stichwort EU – Norm oder das Gesetz abändern, wo die Zulassungen so definiert wurden. Des weiteren muss es eine eigene, neutrale Ärztekammer geben, die dem Staat unterstellt ist. Es kann nicht sein, dass Pharmaunternehmen die Hochschulen manipulieren und Behandlungsmethoden zur Medikamentation vorschlagen, die aber nicht heilen sollen, sondern Linderung verschaffen und Dauerpatienten generieren sollen; Stichwort Diabetes.

  18. Michael schrieb am

    “Ein nicht zu verachtender positiver Nebeneffekt von weniger behördlicher Kontrolle und deutlich weniger gesetzlich vorgeschriebener Geschäftsprozesse wäre, dass das Personal aller betroffener Stellen sich wieder auf das Wesentliche, nämlich den Patienten und seine Versorgung konzentrieren könnten.”

    Sorry, aber wer diesem Satz zustimmt, der hat nichts aus der Vergangenheit gelernt. Wir brauchen wesentlich MEHR staatliche Regulierung, wenn weiterhin die Krankenversorgung (zu Teilen) privatisiert bleiben soll, denn “der freie Markt” regelt garnix. Das sieht man an den Benzinpreisen, privatisierten Stromkonzernen, Wasserwirtschaft, Schulen und und und… Überall dort wurden gesetzliche Regelungen gelockert und das Ergebnis ist durch die Bank nur erschütternd. Die hatten ihre Chance, sie haben es vor lauter Gier total vergeigt und übertrieben…hier muss wieder mehr staatliche Kontrolle her, damit die Preise wieder runter gehen. Gesundheit sollte kein Geschäft sein. Es ist Leben. Wer da Gewinnmaximierung betreiben will, der handelt unmoralisch. Klar kostet Forschung Geld und auch Ärzte wollen leben. Das soll ja auch alles bezahlt werden. Aktionäre haben damit aber nichts zu tun. Das der Markt das selber regelt…diese Hoffnung ist völlig utopisch und durch unseren Alltag ja bereits völlig wiederlegt…daher muss das per Gesetz geregelt werden, denn freiwillig wird sich da garnix tun. Weder bei der Pharmalobby noch der Apothekenmafia.

  19. Terclaes de Weer schrieb am

    Also Leute erst einmal das System links machen und erklären.Bedeutet, woher kommt das Geld, wohin fliesst es und was kosten die Wasserköpfe. Bei durchschnittlich 4,4%/p.a. Teuerungsrate im Gesundheitswesen und knappen 20% Arbeitnehmer/geberanteil ist wohl jedem klar wie sich das entwickelt. Derzeit ist die Arbeitsmarktlage noch einigermassen ok. und unser Bundesschuldenschäuble meldet sofort Begehrlichkeiten, anstatt Rücklagen zu bilden. Wohl mit dem Argument, dass er in lausigen Zeiten auch mal mit Steuergroschen ausgeholfen hat… Fakt ist, dass morbide System muss entwirrt werden. Bisher hat jede Gesundheitsreform nur noch mehr Hürden, Bürokratie und Undurchsichtigkeiten gebracht. Neuestes Allheilmittel ist privatisieren – prima, da werden Vermögen verschleudert die über Jahrzehnte von Versicherten aufgebaut wurden. Zukunftsvision sind Ärztezentren und Krankenhausmoloch in großen und mittleren Städten… der Rest muss sehen wo er bleibt…sozialverträglich ableben. Das gilt es zu verhindern… Keine der Parteien oder denkbare Koalition hat das auf dem Schirm. Don’t touch a running system. Leute das System ist schon lage nicht mehr “running”…..

    • Lutz (Dasventil) schrieb am

      Mist, da sind mir die Zeichen verrutscht! 🙁 der Link sollte den Titel “Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz” haben. Sorry!

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